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Produktionsmaschinen für Schutzmasken sind in der Schweiz angekommen

Ab Mitte Mai produziert der Bund in Flawil (SG) Atemschutzmaske der Kategorie FFP2.

Ab Mitte Mai produziert der Bund in Flawil (SG) Atemschutzmaske der Kategorie FFP2.

Am Mittwochabend sind zwei Maschinen in der Schweiz angekommen, die künftig bis zu 100'000 Atemschutzmasken des Typs FFP2 pro Tag produzieren sollen. Weil die Maschinen verspätet eingetroffen sind, verschiebt sich der geplante Produktionsstart um rund einen Monat.

(agl) Die Produktionsmaschinen seien mit zwei Swiss-Flügen aus Shanghai in die Schweiz transportiert worden und würden in den kommenden Tagen in Flawil (SG) in Betrieb genommen, teilten das Verteidigungsdepartement und die Zürcher Gesundheitsdirektion am Mittwoch mit. Der Bund und der Kanton Zürich haben die Maschinen gemeinsam beschafft und bezahlen die Kosten von 1,6 Millionen Franken je zur Hälfte.

Die Masken produzieren wird die Firma Flawa Consumer GmbH in Flawil. Angestrebt würden Produktionszahlen von 80'000 bis 100'000 Masken täglich. «Die Menge leistet einen wesentlichen Beitrag dafür, dass in der Schweiz, insbesondere im Gesundheitssektor, genügend Masken verfügbar sind», heisst es in der Medienmitteilung. Spätestens Mitte Mai soll mit der Produktion begonnen werden.

Ursprünglich war der Produktionsstart bereits in der zweiten Aprilhälfte geplant, wie die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli Ende März an einer Medienkonferenz ankündigte. Da die Maschinen später eingetroffen sind als geplant, verschiebt sich der Start nun um fast einen Monat.

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