Markovic, die oft "Lady Macbeth des Balkans" genannt wurde, starb Medienberichten zufolge in einem Spital in der russischen Hauptstadt Moskau.

Milosevics Witwe und ihr gemeinsamer Sohn Marko hatten Serbien im Jahr 2003 verlassen. 2008 erhielten beide politisches Asyl in Russland. Experten zufolge war Markovic die treibende Kraft hinter dem Aufstieg Milosevics, den sie bereits am Gymnasium kennenlernte. Später wurde sie Professorin für Soziologie in Belgrad. Mit Härte ging die ehrgeizige Frau des jugoslawischen und später serbischen Präsidenten auch gegen politische Gegner vor.

Milosevic war in den 1990er-Jahren in verschiedenen Funktionen der starke Mann im Belgrader Machtapparat. Er starb am 11. März 2006 als Häftling des Tribunals der Vereinten Nationen für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag, wo er wegen Kriegsverbrechen angeklagt war.