Fortes vielfach mit Preisen ausgezeichnetes Werk umfasst Theaterstücke, Romane, Hör- und Fernsehspiele. 1970 machte sein Drama "Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung" auch international Furore. In kirchlichen Kreisen löste es heftige Gegenreaktionen aus.

Dieter Forte, am 14. Juni 1935 in Düsseldorf geboren, war seit 1962 als freier Autor tätig. Im Fokus seines Schreibens standen die Lebensverhältnisse des modernen Menschen unter der Herrschaft von Technik und Kapital.

In den 1980er Jahren wandte sich Dieter Forte der Arbeit an einem grossen mehrteiligen Romanprojekt zu. Zwischen 1992 und 2004 erschienen "Das Muster", "Tagundnachtgleiche" (ursprünglich "Der Junge mit den blutigen Schuhen"), "In der Erinnerung" und "Auf der anderen Seite der Welt". Zusammen bilden sie die "Tetralogie der Erinnerung".

2013 legte Forte, der seit langem in Basel lebte, das Buch "Labyrinth der Welt" vor. Zuletzt erschien im Februar 2019 "Als der Himmel noch nicht benannt war".