Er habe sich nach dem Schreiben des Drehbuchs wieder viel besser gefühlt, sagte der spanische Regisseur im Interview der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien. "Der Film hat mir gut getan, er war heilbringend."

Im Mittelpunkt des Films steht ein schwuler Regisseur, der auf sein Leben zurückblickt. Eigentlich habe er nur begonnen, etwas über die Beziehung zu einigen Schauspielern zu schreiben, sagte Almodóvar. "Erst als ich Wochen später las, was ich da geschrieben hatte, wurde mir bewusst, dass es eine Geschichte über mich war."

Im Film kann der Protagonist, der von Hollywoodstar Antonio Banderas gespielt wird, wegen Depressionen und körperlicher Leiden schon seit einiger Zeit nicht mehr arbeiten.

Für Almodóvar ist diese Vorstellung erschreckend: "Eines Tages nicht mehr schreiben zu können und keine Ideen mehr zu haben, wäre für mich ein Alptraum. Filmemachen ist meine Leidenschaft, eine Art Abhängigkeit."