James Bond
007-Produzenten haben kein Geld mehr - James Bond vor dem Aus?

Die Finanzkrise macht auch vor Superagenten nicht Halt: Der Dreh des neuen James Bond-Streifens ist auf unbestimmte Zeit verschoben, weil die Filmfirma in finanziellen Nöten steckt und keinen Sponsor auftreiben kann. Entlassen im Dienste seiner Majestät?

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Danile Craig
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Daniel Craig am dem Set von «A Quantum of Solace»
Jagd in den Häuserschluchten
Daniel Craig
«A Quantum of Solace»
«A Quantum of Solace»

Danile Craig

Keystone

Der noch titellose Film sollte der 23. in der Mega-Serie und der dritte mit Hollywood-Star Daniel Craig (42) in der Rolle des berühmten britischen Spions werden. Jetzt steht in den Sternen, ob der Dreh überhaupt stattfinden wird: Das zuständige Filmstudio 'MGM' kann sich die Produktion des Blockbusters nicht mehr leisten, findet aber auch keinen Gönner, der sein Geld in den Film pumpen will.

Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, die Produzenten von 'James Bond - Ein Quantum Trost', gaben gestern den Aufschub des Drehbeginns bekannt und erklärten, sie wüssten nicht, ob der Film es jemals in die Kinos schafft.

Bond Nr. 23: Ungewisse Zukunft

«Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit, was die Zukunft von 'MGM' angeht, und das Unvermögen, einen Verkauf des Studios abzuschliessen, haben wir die Durchführung von Bond 23 auf unbestimmte Zeit verschoben», hiess es in der Stellungnahme und weiter: «Wir wissen nicht, wann die Durchführung beginnen wird und haben kein Erscheinungsdatum für Bond 23.»

Craig hofft weiter

Der Hauptdarsteller Daniel Craig zeigte sich enttäuscht von den Neuigkeiten, will aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Lage sich zum Guten wendet. «Ich habe vollstes Vertrauen in Barbaras und Michaels Entscheidung und freue mich darauf, die Produktion so schnell wie möglich wieder aufzunehmen», erklärte der Star-Brite. Ursprünglich sollte Bond 23 im nächsten Jahr in die Kinos kommen. Die Serie um den kühnen Spion ist die längste Kinofilm-Saga der Welt. (cls)