Vermischtes

Mehrheit der Schweizer Bevölkerung würde Daten für Contact-Tracing-App preisgeben

Mit der Rückverfolgung von Infektionsketten via Smartphone soll das Coronavirus eingedämmt werden. (Symbolbild)

Mit der Rückverfolgung von Infektionsketten via Smartphone soll das Coronavirus eingedämmt werden. (Symbolbild)

Sechs von zehn Menschen in der Schweiz würden ihre Bewegungsdaten auf dem Mobiltelefon zur Verfügung stellen, um die Infektionsketten des Coronavirus zurückzuverfolgen. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage.

(rwa) Zur Bekämpfung des Coronavirus wird derzeit der Einsatz von Smartphone-Apps diskutiert. Dank aufgezeichneten Bewegungsdaten könnten Menschen gewarnt werden, wenn sie sich länger in der Nähe einer infizierten Persone aufgehalten haben. Die ETH Zürich und die EPFL Lausanne wollen per 11. Mai ihre eigene App lancieren. Unterstützt wird das Projekt vom Bundesamt für Gesundheit.

In der Bevölkerung befürwortet eine Mehrheit das sogenannte Contact Tracing mithilfe des Smartphones, wie eine am Donnerstag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt.

Knapp zwei Drittel der Befragten sind für den Einsatz einer solchen App. Von den 36 Prozent, die skeptisch eingestellt sind, lehnt nur ein kleiner Teil (14 Prozent) eine anonymisierte Aufzeichnung von Bewegungsdaten rundweg ab. Interessant ist, dass auch 60 Prozent der Befragten ihre eigenen Bewegungsdaten preisgeben würden.

Für die Umfrage wurden zwischen dem 10. und 15. April 1500 Personen befragt.

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