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Infantino: Schweizer Verfahren hat «der Fifa und mir schon beträchtlich geschadet»

Gianni Infantino verteidigt sich vor dem Weltfussballverband.

Gianni Infantino verteidigt sich vor dem Weltfussballverband.

Fifa-Chef Gianni Infantino verteidigt sich mit einem Brief vor den Mitgliedsverbänden des Weltfussballverbands. Seine Treffen mit Bundesanwalt Michael Lauber seien legitim gewesen.

(sku/dpa) Gianni Infantino wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe der Schweizer Staatsanwaltschaft. Diese leitete wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch ein Strafverfahren gegen den 50-jährige Fifa-Präsidenten ein. Hintergrund davon sind drei Treffen mit dem mittlerweile zurückgetretenen Bundesanwalt Michael Lauber. «Diese Entwicklung» habe «der Fifa als Organisation und mir als Präsident schon beträchtlich geschadet», schrieb Infantino in einem Brief an die 211 Fifa-Mitglieder, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

«Im Rahmen dieser Sitzungen hat sich nichts auch nur im Entferntesten Illegales ereignet respektive hätte sich die Möglichkeit dazu ergeben», schrieb Infantino. «Allein der Gedanke, dass dies der Fall gewesen sein könnte, ist absurd.» Die Legitimität eines Treffens mit einem Staatsanwalt sei «alleine schon durch dessen Teilnahme gewährleistet – insbesondere, wenn es sich dabei um den obersten Strafverfolger des Landes handelt!»

Zudem betonte Infantino, dass die Anzeigen anonym eingegangen seien. «Solange wir aber den Inhalt dieser anonymen Anzeigen nicht kennen, können wir über deren Grund und Urheber nur spekulieren», heisst es im Brief weiter. «Es bleibt zu hoffen, dass die Fakten eines Tages auf den Tisch kommen.»

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