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Fliegendes Windkraftwerk erhält Umwelt-Label von Bertrand Piccards Stiftung

Die Firma Twingtec präsentiert ein fliegendes Windkraftwerk.

Die Firma Twingtec präsentiert ein fliegendes Windkraftwerk.

Das mobile Windenergie-System der Firma Twingtec erhält ein Label für «Effiziente Lösungen» von Bertrand Piccards Stiftung «Solar Impulse». Diese zeichnet Lösungen aus, die gleichzeitig profitabel und umweltfreundlich sind.

(agl) Dies teilte die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa am Dienstag mit. Die vom Schweizer Flugpionier gegründete Stiftung Solar Impulse wählt 1000 Lösungen aus, die sie dann Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft weitervermitteln will. Bisher stammen fünf davon aus der Schweiz.

Twingtec wurde 2013 als Spin-Off der Empa und der Fachhochschule Nordwestschweiz gegründet. Das Windenergie-System der Firma kommt ohne feste Windkraftanlagen aus, sondern besteht aus einer Drohne, die über eine Seilwinde einen Generator in einem Container antreibt. Dieser sogenannte Twing hat eine Spannweite von 15 Metern und kann gemäss der Empa «grössere Höhen und stärkere Winde» sowie «höhere Auslastungsfaktoren von bis zu 60 Prozent und mehr» erreichen.

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