Euro 2016
«Es war eine grosse Überraschung für uns» – wie Rike und Irid über Nacht weltbekannt wurden

Ein Bild machte sie Weltberühmt, die beiden Albanerinnen Rike Roci und Irid Oxa. Dabei waren sie schon zuvor bekannt - zumindest in ihrem Heimatland.

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Rike Roci und Irid Oxa zeigen den albanischen Doppel-Adler.
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Rike Roci jubelt.
Fans beim Spiel Schweiz-Albanien.
Fans beim Spiel Schweiz-Albanien.
Fans beim Spiel Schweiz-Albanien.
Fans beim Spiel Schweiz-Albanien.
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Fans beim Spiel Schweiz-Albanien.
Fans beim Spiel Schweiz-Albanien.

Rike Roci und Irid Oxa zeigen den albanischen Doppel-Adler.

Keystone

Das Bild der beiden Albanerinnen, das während der EM-Partie gegen Frankreich auf der Tribüne geknipst wurden, ging um die Welt. In den sozialen wie in den traditionellen Medien – überall tauchte das Foto auf. «Doppel-Adler mit Doppel D», lautete beispielsweise die Überschrift des «Blick» dazu. Und überall wurde gerätselt, um wen es sich bei den beiden offenherzigen EM-Girls wohl handeln möge.

Es dauerte nicht lange, bis das Geheimnis gelüftet werden konnte. Die Blondine heisst Rike Roci und ist in Albanien kein unbeschriebenes Blatt. Bekannt wurde sie durch die Teilnahme an der 6. albanischen «Big Brother»-Staffel, danach hat sie sich dank ihrem Instagram-Account in den Schlagzeilen gehalten. Derzeit lebt die Single-Frau in Italien und schwärmt deshalb ein wenig für Graziano Pellé, wie sie gegenüber tiranaobserver.al verriet.

Ob sie nach der Partie einen albanische Spieler getroffen habe, wollte sie nicht verraten. «Es gab nach dem Spiel aber einige verrückte Situationen. Noch im Stadion fragte mich ein Fan, ob ich ihn heiraten würde.» Natürlich habe sie abgelehnt.

Ihre Kollegin Irid Oxa war zuvor weniger bekannt, taucht aber ebenfalls regelmässig in den italienischen Klatschspalten auf. Sie ist Studentin und arbeitete zuvor als Model, wobei das Singen ihre grösste Passion ist. Ob sie jemals damit gerechnet hätten, weltweit in den Medien zu erscheinen? «Nein! Es war eine grosse Überraschung für uns», sagt Oxa zu «SportBild»: «Es war ein toller Event. In Marseille hat uns während des Spiels sogar die ganze Tribüne applaudiert. Das war schon ein tolles Gefühl.»

Das letzte Gruppenspiel der Albaner gegen Rumänien von heute Sonntag werden die beiden übrigens nicht mehr live im Stadion verfolgen. Ihnen kann das egal sein. Ihr grosses Ziel haben Rike und Orid ohnehin schon erreicht. Wie Larissa Riquelme 2010 an der WM in Südafrika sind sie von 0 auf 100 weltbekannt geworden. Auf Instgram sind ihre Follower-Zahlen in den letzten Tagen förmlich explodiert. (pre)

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