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Das Heks hilft seit 75 Jahren im In- und Ausland

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) ist längst eine Institution geworden. Heuer kann das Hilfswerk einen runden Geburtstag feiern.

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Auch während der Coronapandemie hilft das Heks in der Schweiz und im Ausland. (Symbolbild)

Auch während der Coronapandemie hilft das Heks in der Schweiz und im Ausland. (Symbolbild)

Keystone

(mg) Seit einem Dreivierteljahrhundert gibt es das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks). Gegründet einst nach den kräftezehrenden Kriegsjahren des Zweiten Weltkriegs um «das unermessliche Elend im Europa der Nachkriegszeit zu lindern», wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

In den Anfängen des Heks wurden «1900 Eisenbahnwagen mit Kleidern, Seife und Kartoffeln für die Opfer des Zweiten Weltkriegs beladen». Mittlerweile habe man sich auf «die Entwicklungszusammenarbeit, die humanitäre Nothilfe sowie die anwaltschaftliche Unterstützung von Geflüchteten und sozial Benachteiligten in der Schweiz» spezialisiert. Das Heks gehört mittlerweile zu den grössten Schweizer Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Bald steht eine Fusion an

Das 75-jährige Bestehen feiert das Hilfswerk mit allerlei Specials. Ab dem März – sofern es die Coronaeinschränkungen erlauben – soll in Lausanne eine Fotoausstellung zu sehen sein. Ebenfalls hat die bekannte Schweizer Regisseurin Barbara Miller einen Film über die «wechselvolle Geschichte» des Heks gedreht. Dieser soll im Rahmen von «Lunchkinos» in der ganzen Schweiz gezeigt werden. Auch weitere Aktionen sind geplant.

Der nächste Wechsel beim Heks steht schon bald an: Nächstes Jahr wird das Heks mit «Brot für alle» fusionieren. Durch diesen Zusammenschluss sollen «die Kompetenzen und Ressourcen der beiden Werke gebündelt und so die Voraussetzungen geschaffen werden, um nicht nur die Wirkung ihrer Projekte und Aktivitäten im Inland und Ausland weiter optimieren, sondern auch drängenden neueren Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel oder globalen Pandemien begegnen zu können», wie es in der Mitteilung heisst.

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