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Unsere Vorsorge braucht einen Umbau

Das Schweizer Vorsorgesystem steht vor grossen Herausforderungen. Anpassungen in der 1. und 2. Säule sind unumgänglich und die private Vorsorge über die 3. Säule wird immer wichtiger. Doch wo stehen wir mit den Reformen der ersten beiden Säulen unseres Vorsorgesystems?

Markus Moll
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Besonders für zukünftige Generationen sollten wir das Fundament der ersten beiden Säulen sichern.

Besonders für zukünftige Generationen sollten wir das Fundament der ersten beiden Säulen sichern.

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Markus Moll, Leiter Privatkunden UBS Zentralschweiz

Markus Moll, Leiter Privatkunden UBS Zentralschweiz

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1. Säule

Mit der Reform AHV21 steht eine Gesetzesrevision an. Zentraler Punkt ist die Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65 Jahre, verbunden mit einem Ausgleich für die ersten betroffenen Jahrgänge. Weiter sollen die Mehrwertsteuer erhöht und die Prozentsätze bei Vorbezug oder Aufschub der Rente angepasst werden.

2. Säule

Auch die 2. Säule ist auf ein stabileres finanzielles Fundament angewiesen. Das angesparte Alterskapital wird oft als Rente ausbezahlt. Wie hoch diese ausfällt, bestimmt neben den Beiträgen und den Zinsen der Umwandlungssatz. Dieser sollte unter anderem aufgrund der erwarteten Rentenbezugszeit und Rendite berechnet werden. Da die Lebenserwartung steigt und die Zinsen tief bleiben werden, entspricht der aktuelle Satz von 6,8% nicht mehr der Realität. So muss die berufstätige Generation immer mehr zur Rentenfinanzierung beitragen. Ein weiterer Punkt im politischen Prozess ist die Verbesserung der Rente für Geringverdienende. Durch den Koordinationsabzug sind beispielsweise viele Teilzeitangestellte benachteiligt. Eine Senkung des Koordinationsabzugs stösst gleichermassen auf Widerstand wie die des Umwandlungssatzes, denn dadurch fallen vor allem bei kleinen Unternehmen deutlich höhere Personalkosten an.

Wie weiter?

Aktuell werden Reformen der AHV und des BVG im Parlament diskutiert. Voraussichtlich werden beide Vorlagen vors Volk kommen. Damit geht wichtige Zeit verloren, denn je länger gezögert wird, desto weitreichender müssen nachfolgende Reformen ausfallen. Wir werden Entscheide fällen müssen, die unangenehm sind. Wenn wir dies nicht zeitnah tun, laufen wir Gefahr, unser Vorsorgesystem nachhaltig zu schädigen. Das zu vermeiden, ist unsere gemeinsame Verantwortung, und auch unsere grosse Chance.

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns an:
vorsorge-zentralschweiz@ubs.com

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