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Teilzeitjob: Vorsicht vor Vorsorgelücken

Teilzeit ist in kaum einem europäischen Land so beliebt wie in der Schweiz. Die Reduktion des Arbeitspensums hat jedoch empfindliche Auswirkungen auf die Altersvorsorge. Somit sollten sich Teilzeitarbeitende frühzeitig um ihre Vorsorge kümmern. Zwei Fragen sind dabei zentral.

Ramon Schärli
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Dieser Artikel wurde von der Verlagsredaktion im Auftrag von UBS erstellt. Hier geht es zu den Richtlinien für Paid Content.

Frauen sind besonders oft von Vorsorgelücken betroffen, weil sie in Teilzeitpensen arbeiten.

Frauen sind besonders oft von Vorsorgelücken betroffen, weil sie in Teilzeitpensen arbeiten.

Bild: iStock
Ramon Schärli, Leiter UBS-Geschäftsstelle Luzern

Ramon Schärli, Leiter UBS-Geschäftsstelle Luzern

Bild: PD

Werde ich in eine Pensionskasse aufgenommen?

Wenn Sie in die Pensionskasse (BVG) Ihres Arbeitgebers aufgenommen werden wollen, muss Ihr jährliches Bruttoeinkommen mindestens 21 510 Franken betragen. Ihr Arbeitgeber kann Sie jedoch auch bei einem tieferen Lohn freiwillig in die Pensionskasse aufnehmen. Bei mehreren Teilzeiteinkommen haben Sie Anspruch auf Aufnahme in eine Pensionskasse, sollten Sie im Total den oben genannten Betrag erreichen. Idealerweise wickeln Sie alle Saläre über die Pensionskasse eines Arbeitgebers ab. Ob das möglich ist, hängt vom Reglement der jeweiligen Pensionskasse ab. Will keine der Pensionskassen Sie aufnehmen, können Sie sich der Stiftung Auffangeinrichtung BVG anschliessen.

Was sind Vorsorgelücken und wie lassen sie sich schliessen?

Vor allem bei einem Pensum von unter 50 Prozent werden die Vorsorgeleistungen aus AHV und BVG Ihren finanziellen Bedarf im Alter höchstwahrscheinlich nur teilweise decken. Die Differenz zwischen Ihrem Bedarf und den Leistungen aus der 1. und der 2. Säule ist die sogenannte Vorsorgelücke. Insbesondere für Teilzeitarbeitende ist es wichtig, die Säule 3a zur Schliessung einer solchen zu nutzen. Die jährlich einbezahlten Beiträge können Sie vom steuerbaren Einkommen abziehen, wodurch Sie gleich doppelt profitieren.

Wenn Sie einer Pensionskasse angeschlossen sind, dürfen Sie 2021 bis zu 6883 Franken in die Säule 3a einzahlen. Wie viel sie in Ihre private Vorsorge investieren, entscheiden Sie bei Banklösungen selber – schon ein monatlicher Dauerauftrag über 100 Franken ist ein guter Start. Erwerbstätige, die keiner Pensionskasse angeschlossen sind, dürfen bis zu 20 Prozent ihres Nettoeinkommens in die Säule 3a einzahlen, maximal aber 34 416 Franken pro Jahr (2021).

Prüfen Sie mit unserem Rentenrechner, ob ihr Geld für den Ruhestand reicht.

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns an:
vorsorge-zentralschweiz@ubs.com

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