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Schmerzarme Geburt im Spital Herisau

Die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten und eindrücklichsten Erfahrungen im Leben einer Frau. Jede Frau erlebt die Geburt ihres Kindes anders. Auch die mit jeder Geburt einhergehenden Schmerzen werden von jeder werdenden Mutter unterschiedlich wahrgenommen. Dr. med. Reinfried Brei, Chefarzt im Departement Anästhesiologie und spezialisiert auf geburtshilfliche Anästhesie, weiss, warum der Umgang mit dem Schmerz entscheidend ist für einen guten Geburtsverlauf.

Erstellt im Auftrag von Spitalverbund AR
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Die Geburtshilfe bietet viele Möglichkeiten, mit dem Schmerz besser umzugehen. Oft helfen bereits einfache Methoden wie eine richtige Atmung, Bewegung, eine veränderte Geburtsposition oder ein Bad. Wenn das zu wenig Erleichterung bringt, stehen im Spital Herisau neben den klassischen Schmerzmitteln der Schulmedizin eine Vielzahl alternativer Verfahren zur Schmerzlinderung unter der Geburt zur Verfügung. Dies sind unter anderem Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie, Atem- und Entspannungsübungen oder Massagen. Ebenso möglich ist der Einsatz von Lachgas.

Positive Auswirkung auf Geburtsverlauf

All diese Anwendungen sind nicht nur gut gegen Schmerzen, sondern wirken sich auch positiv auf den Geburtsverlauf aus, indem sie zu einer Entspannung beitragen und die Geburt zügiger vorangehen kann. Das Wahrnehmen der Geburtsschmerzen ist vor allem abhängig von der Grösse und Lage des Kindes, der Stärke der Wehen, Erfahrungen aus vorangegangenen Geburten und der persönlichen Einstellung. Auch wenn viele Schwangere ohne weitere Hilfsmittel die Geburt erleben, gibt es Situationen, in denen eine zusätzliche Schmerzlinderung benötigt wird. Eine Linderung der Schmerzen kann helfen, neue Kraft zu schöpfen und wieder aktiv bei der Geburt des Kindes mitzuhelfen. Für diesen Fall stehen rund um die Uhr Anästhesieärzte und -ärztinnen zur Verfügung, um in Zusammenarbeit mit dem Team der Geburtshilfe die Gebärende zu behandeln und zu betreuen.

Mutter und Kind werden geschont

Die Schmerzen können mit den Verfahren der modernen Anästhesie wirksam gelindert werden. Dabei sind die Risiken und Nebenwirkungen der Schmerzbehandlung für die werdende Mutter und ihr Kind äusserst gering, wenn diese von einem erfahrenen Arzt durchgeführt wird. Hingegen können Anspannung und starke Schmerzen während der Geburt manchmal zu einer Gefährdung des Kindes beitragen. Die Periduralanalgesie (PDA) hat sich als besonders wirksame und schonende Form der Schmerzlinderung in der Geburtshilfe erwiesen. Unter örtlicher Betäubung wird zunächst im unteren Wirbelsäulenbereich ein sehr dünner Kunststoffschlauch (Katheter) zwischen zwei Wirbel bis in die Nähe der Rückenmarkshaut (Dura) eingeführt. Über den Katheter können nach Bedarf wiederholt Schmerzmittel gegeben werden. Die Schmerzmittel umspülen die von der Gebärmutter zum Rückenmark führenden Nerven und betäuben so den Wehenschmerz. Die Empfindung für die Wehen und die motorische Kraft bleiben erhalten.

Optimale Steuerung der Schmerzlinderung

Eine gute Hilfe zur Schmerzlinderung unter der Geburt ist die patientenkontrollierte Analgesie (PCA). Diese Methode, die seit Oktober 2022 auch im Spital Herisau zur Anwendung kommt, erlaubt der Patientin, sich per Knopfdruck eine Dosis des sehr potenten und ultrakurz wirksamen Schmerzmittels Remifentanil zu verabreichen. Über eine Infusionspumpe wird das Medikament direkt in den venösen Zugang am Arm geführt und gelangt so in den Blutkreislauf. Das Mittel wirkt sehr schnell und wird vom Körper äusserst rasch wieder abgebaut. Dadurch wird die Sicherheit für Mutter und Kind gewährleistet. Dieses Verfahren bietet eine optimale Steuerung der Schmerzlinderung, welche durch die patientenkontrollierte Zuführung den individuellen Bedürfnissen der Patientin entspricht.

Am 16. November 2022 hält Dr. med. Reinfried Brei um 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag zum Thema «Schmerzarme Geburt im Spital Herisau». Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zur Person

Dr. med. Reinfried Brei

Dr. med. Reinfried Brei

Dr. med. Reinfried Brei ist Chefarzt des Departement Anästhesiologie. Er ist seit 18 Jahren im Spital Herisau tätig und dort unter anderem für die geburtshilfliche Anästhesie verantwortlich.

reinfried.brei@svar.ch
T 071 353 24 15