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1965 implantierte der Schwede Per-Ingvar Brånemark erstmals einen Zahn. Seit mehr als 25 Jahren ist auch Dr. Wolfgang Prinz vom Bodensee-Implantatzentrum in Rorschach auf diesem Gebiet tätig. Seine Erfolgsformel? Guter Behandler, gutes Produkt – gutes Ergebnis. Im Gespräch geht er ins Detail.

Erstellt im Auftrag des Bodensee Implantatzentrums BIZ Rorschach
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Herr Prinz, seit 25 Jahren setzen Sie Implantate, vor 15 Jahren hoben Sie das Bodensee-Implantatzentrum (BIZ) aus der Taufe: Was hat sich seither verändert?

Dr. Prinz: Der Zweck von Implantaten war es zunächst, den Komfort für Prothesenträger zu verbessern. Die Verfahren wurden grösstenteils aus der Orthopädie übernommen. Allerdings waren die Techniken und das Material zu Beginn wenig erprobt. Wissenschaftlich war wenig dokumentiert. Heute ist die Implantologie ein eigenständiges Fachgebiet, das sich ständig weiterentwickelt. Die Verfahren werden einfacher und sicherer.

Was heisst «einfacher und sicherer»?

Früher war häufig ein grosser Knochenaufbau notwendig, um Implantate überhaupt setzen zu können. Der zeitliche und der finanzielle Aufwand waren immens. Die vorgeschriebene Anzahl an Implantaten war viel grösser als heute. Im Oberkiefer wurden bis zu acht Implantate gesetzt und im Unterkiefer bis zu sechs, damit die Voraussetzung für feste Zähne erfüllt war. Heute reichen meistens vier. Es ist in vielen Fällen nicht mehr nötig, den Knochen aufzubauen – dank Zygomaimplantaten, transsinusalen Implantaten, Implantaten mit reduziertem Durchmesser oder dem All-On-4®-Verfahren.

Demzufolge sind auch die Erfolgschancen eines Eingriffs gestiegen, oder?

Schon in der Anfangsphase waren die Erfolgschancen hoch, wenn der Zahnarzt richtig gearbeitet hat. Das Titanimplantat, das der schwedische Pionier und Professor Per-Ingvar Brånemark 1965 setzte, hielt zum Beispiel 40 Jahre. Heute liegt die Erfolgsquote eines Eingriffs beim BIZ bei rund 95 Prozent. Und die Formel hat sich nicht verändert: gutes Produkt, guter Behandler – gutes Ergebnis. Klar ist aber auch: Man muss die Patienten vor falschen Erwartungen schützen, die allenfalls durch die Werbung geweckt werden. Überspitzt gesagt: Eine 90-jährige Kundin wird auch mit Implantaten nicht das Endergebnis einer 20-Jährigen erreichen.

Woran erkennen Sie gute Produkte?

Ein Anbieter muss die Qualität seiner Produkte wissenschaftlich dokumentieren können – bei vielen ist das nicht der Fall. Nehmen wir die Miniimplantate als Beispiel, deren Bedeutung gerade steigt: Wir verwenden einzig die Produkte des Schweizer Herstellers Straumann, weil er sie mit einer Fünf-Jahres-Studie erfolgreich dokumentiert hat.

Was heisst das für die Kunden?

Das können gerade Patienten beurteilen, die sich im Ausland mit ungenügenden Produkten haben behandeln lassen. Wir hatten schon Fälle von Kunden, die in Ungarn waren und denen ein völlig unbekanntes Implantatsystem eingebaut wurde. Wir konnten das Implantat nicht weiterbehandeln, es blieb nur eine Lösung: Wir mussten alle Implantate entfernen und durch neue ersetzen. Die Reise nach Ungarn war also überflüssig. Wenn ich erprobte Produkte verwende, von Straumann etwa oder von Nobel Biocare, dann weiss ich zweierlei: dass die Implantate nicht nur qualitativ gut sind, sondern dass sie auch in 30 Jahren noch auf dem Markt sein werden. Das gibt mir und dem Patienten Sicherheit.

Was läuft derzeit, um die Produktqualität weiter zu verbessern?

Grundsätzlich haben sich die Konstruktion und das Design der Implantate bereits stark verbessert. So wurden beispielsweise die Verbindungen zwischen Implantat und Prothetik dichter und die Implantate stabiler. Ein Beispiel sind Implantate, die dank ihres Designs eine sehr gute primäre Stabilität erzeugen und damit Sofortimplantate oder das All-on-4®-Verfahren («feste Zähne an einem Tag») erst ermöglichen. Darauf ist das BIZ als einzige Institution in der Schweiz mit dem Goldstandard zertifiziert.

Wie entwickelt sich das Material?

Derzeit steigt die Nachfrage nach Implantaten aus Zirkon, einer Hochleistungskeramik. Dieses Material ist aber nur bedingt für spezielle Anwendungen geeignet, und es fehlt derzeit noch eine fundierte wissenschaftliche Dokumentation. Zudem werden neue Legierungen eingesetzt, die einen Einfluss auf die Materialstabilität haben und so beispielsweise dünnere Implantate ermöglichen.

Wir haben über die Produkte gesprochen – wie aber verändert sich die Verfahrenstechnik?

Die Entwicklung der digitalen Zahnmedizin hat auch den Fortschritt in der Implantologie vorangetrieben. Heute werden Eingriffe wie selbstverständlich mit einer dreidimensionalen Computertomografie und der entsprechenden Software geplant. So kann am Computer auch bereits der ganze Eingriff in Echtzeit in 3D durchgeführt werden. Das mindert die Gefahr, dass Komplikationen oder gar schwere Schäden auftreten.

Was tut sich ganz konkret bei Ihnen?

Anfang 2021 konnte Prof. Dr. Dr. Oliver Ploder (Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, rechts) und Holger Isensee (MSc Parodontologie und Implantologie, links) für das BIZ gewonnen werden. Patientinnen und Patienten kann somit eine optimale Betreuung und Versorgung auch bei scheinbar unlösbaren Fällen angeboten werden.

Anfang 2021 konnte Prof. Dr. Dr. Oliver Ploder (Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, rechts) und Holger Isensee (MSc Parodontologie und Implantologie, links) für das BIZ gewonnen werden. Patientinnen und Patienten kann somit eine optimale Betreuung und Versorgung auch bei scheinbar unlösbaren Fällen angeboten werden.

Bilder: PD

Wir beim BIZ haben vor, im Verlauf des Jahres ein voll navigiertes System (X-Guide®) einzuführen. Auch werden heute in unserer Praxis vermehrt Sofortimplantate gesetzt. Die Studienergebnisse belegen die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit nach der Abheilphase wie bei herkömmlichen Implantaten. Das reduziert die Zahl der Sitzungen und den finanziellen Aufwand. Was uns zudem auszeichnet: Wir bieten eine Rundumversorgung an – samt kieferchirurgischer Abdeckung.

Kann dank des technischen Fortschritts irgendwann jeder Zahnarzt Implantate setzen?

Sagen wir es so: Fortschrittliche und innovative Techniken ersetzen keinesfalls den gut ausgebildeten und erfahrenen Implantologen. Wir beim BIZ in Rorschach haben uns im Laufe der Jahre permanent in diesem Bereich weitergebildet, und wir haben Tausende Implantate gesetzt. Natürlich steigt die Sicherheit dank der Automatisierungsprozesse. Implantologie bleibt aber etwas für Spezialisten. Denn das Schwierige ist nicht das Implantieren an sich, sondern die Bewältigung von Komplikationen. Zygomaimplantate, die 50 Millimeter lang sind, setzen beispielsweise nur vier Praxen in der Schweiz. Und hierfür sind Erfahrung, Ausbildung und regelmässige Fortbildung unerlässlich.

Wie hat sich die Ausbildung denn im Lauf der Jahre verändert?

Früher war es möglich, Implantate bereits nach einem Ein-Tages-Kurs zu setzen. Heute muss der Behandler seine Kenntnisse belegen können, um selbstständig implantieren zu dürfen – zum Beispiel in Form eines Weiterbildungsausweises oder eines Mastertitels. Oft werden die Patienten auch an spezialisierte Praxen, wie wir es auch sind, überwiesen. Wichtig ist es, sich ständig fortzubilden. So kann man ein Maximum an Sicherheit und ein Minimum an Aufwand gewährleisten. Und empfehlenswert ist es natürlich auch, Zweitmeinungen einzuholen.

Weitere Informationen zu den angebotenen Verfahren unter:
www.biz-sg.ch oder www.facebook.com/ImplantatZentrumBodensee

Zur Person

Dr. Wolfgang Prinz stellt sich vor

Dr. Wolfgang Prinz stellt sich vor

Wolfgang Prinz ist seit 1995 in der oralen Implantologie tätig. Seit 25 Jahren arbeitet er schwerpunktmässig in diesem Bereich. Wolfgang Prinz hat mehr als 8000 Implantate gesetzt. Von 2007 bis 2010 besuchte er den Masterkurs in Oraler Implantologie an der Universität Wien, den er mit dem Master of Science (MDSc) abschloss. Wolfgang Prinz ist alleiniger Inhaber der Zertifizierung in Gold für All-On-4® in der Region Ostschweiz-Süddeutschland- Vorarlberg. 2013 wurde er in das Verzeichnis der 50 führenden Mediziner der Schweiz aufgenommen. Wolfgang Prinz berät auch Unternehmen im Bereich Implantologie.

Bodensee-Implantatzentrum BIZ Rorschach
Dr. med. dent. Wolfgang Prinz, MDSc
Hauptstrasse 82, 9400 Rorschach, Tel. 071 277 56 58,
info@biz-sg.ch, www.biz-sg.ch