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Schützen Sie sich vor dem Grünen Star

Falls Sie über 40 sind und dies noch nie getan haben oder schon drei Jahre vergangen sind, wäre eine Untersuchung angebracht. Die rechtzeitige Kontrolle kann Sie vor der Erblindung bewahren.

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Heimtückisch und langsam schränkt der Grüne Star das Gesichtsfeld ein.

Heimtückisch und langsam schränkt der Grüne Star das Gesichtsfeld ein.

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Der Grüne Star – im Fachjargon «Glaukom» – ist die zweithäufigste Erblindungsursache in Industrienationen. Grüner Star ist der Sammelbegriff für eine Reihe von Augenerkrankungen, die den Sehnerv und die Netzhautzellen schädigen können. In der Schweiz verlieren deswegen jährlich bis zu 200 Menschen ihr Augenlicht. Der Grüne Star kommt schleichend und schmerzlos. Heimtückisch schränkt er die Sicht zuerst am Rand des Gesichtsfelds ein und zerstört über Jahre hinweg das Augenlicht – und es dauert viel zu lange, bis man ihn selbst bemerkt. Oftmals ist dann der Sehnerv schon stark beschädigt. Zum Verschwinden bringen können wir das Glaukom leider nicht. Aber aufhalten! Die häufigste Ursache des grünen Stars ist ein erhöhter Augeninnendruck im Inneren des Augapfels, vorwiegend aufgrund einer Abflussbehinderung des Kammerwassers.

Der Grüne Star kann jeden treffen

Neben dem Grauen Star (Katarakt) und der altersbedingten Makuladegeneration zählt das Glaukom zu den häufigsten Augenerkrankungen im Alter. In der Schweiz leiden 2,5 Prozent aller über 40-jährigen am Grünen Star. Da die Gesichtsfeldausfälle nicht mehr rückgängig gemacht werden können, gilt der Vorsorge besondere Beachtung. Die Glaukomgruppe der Schweizerischen Ophthalmologischen Gesellschaft rät zu augenärztlichen Kontrollen ab dem Alter von 40 Jahren alle drei Jahre, ab 50 alle zwei Jahre und ab 60 jährlich. Achtung: Eine Augendruckmessung alleine kann keinen Grünen Star ausschliessen, da auch bei niedrigem Augeninnendruck ein Glaukom vorliegen kann. Bei der Untersuchung beurteilen die Augenärztinnen und -ärzte deshalb neben dem Augeninnendruck immer auch den Sehnerv. Wenn man einen Schaden entdeckt, führt man eine Gesichtsfelduntersuchung sowie weiterführende Diagnostik durch. Wird eine Erkrankung festgestellt, muss der Patient regelmässig und eng vom Augenarzt begleitet werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Augentropfen und Operation

Ziel der Behandlung des Grünen Stars ist die dauerhafte Senkung des Augendrucks. Dafür geben die Augenärztinnen und -ärzte zuerst Augentropfen. Oftmals reichen diese – bei disziplinierter Anwendung – aus für die Augeninnendruckeinstellung. Ist die Krankheit aber zu weit fortgeschritten, greift man auf die sogenannte Kanaloplastik zurück. Ein wirksames und schonendes Verfahren, um den Augendruck zu normalisieren. Dabei legt man mit einer Art Minikatheter einen Kunststofffaden ringförmig in den Abflusskanal des Auges. So kann man den Kanal offen halten, den Augendruck normalisieren und man hält das Fortschreiten des Glaukoms auf. Der Vorteil bei diesem Verfahren: Der natürliche Abflussweg wird wiederhergestellt. Anatomische Strukturen des Auges bleiben komplett erhalten. Der Eingriff lässt sich bei Bedarf auch mit einer Operation des Grauen Stars kombinieren. Sie sehen, die Medizin ist in der Behandlung des Grünen Stars weit fortgeschritten. Aber auch der Augenarzt kann diese Möglichkeit nur nutzen, wenn Sie sich rechtzeitig zur Kontrolle trauen. Keine Angst, die Kontrolle tut nicht weh – und ist wesentlich komfortabler, als gar nichts mehr zu sehen.