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«Für einige Menschen sind wir die letzte Hoffnung»

Die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn (AKSO) wickelt seit über einem Jahr hunderte EO-Corona-Gesuche ab – dank viel Engagement der Mitarbeitenden fliessen die Unterstützungsgelder schnell und unbürokratisch.

Erstellt im Auftrag von Ausgleichskasse des Kantons Solothurn
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«Wir konnten bis jetzt den massiven Mehraufwand mit dem bestehenden Personal bewältigen». Roger Schmid, AKSO-Geschäftsleiter.

«Wir konnten bis jetzt den massiven Mehraufwand mit dem bestehenden Personal bewältigen». Roger Schmid, AKSO-Geschäftsleiter.

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Bern, Bundeshaus, Freitagnachmittag, 13. März 2020: Der Bundesrat verkündet in einer aussergewöhnlichen Pressekonferenz drastische Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. «Wir lassen euch nicht im Stich», sagte die damalige Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an die Adresse von Arbeitnehmern, Freischaffenden und Unternehmerinnen.

Zuchwil, Verwaltungsgebäude der AKSO, 20. März 2020: Die Mitarbeitenden der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn erfahren, was die Massnahmen für ihre Arbeit bedeuten. Der Bundesrat hat nämlich soeben an einer weiteren Pressekonferenz bekannt gegeben, wie er die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen abfedern will. «Plötzlich war alles neu. Wir hatten nach der Pressekonferenz ab Freitagabend nur zwei Tage Zeit. Denn: Am folgenden Montagmorgen musste alles bereit sein», erzählt AKSO-Geschäftsleiter Roger Schmid. Mit dem knappen «alles» meint Schmid sämtliche Formulare und Arbeitsabläufe, die für die Abwicklung der zu erwartenden Anträge, v.a. für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung (EO-Corona), nötig waren.

Herkulesaufgabe gemeistert

«Für uns war sofort klar, dass wir handeln müssen. Schliesslich sind ganz viele Menschen auf diese Unterstützung angewiesen – für einige sind wir sogar die letzte Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten. Wir waren uns unserer Verantwortung von der ersten Minute an bewusst», erklärt Doris Kuhn, zuständige Abteilungsleiterin bei der AKSO. Und es kam, wie es kommen musste: Die AKSO wurde von Anträgen, telefonischen und schriftlichen Anfragen geradezu überrollt. Die Verantwortlichen der AKSO haben umdisponiert und alle Abteilungen haben zusammengearbeitet und sich gegenseitig unterstützt. «So konnten wir bis jetzt den massiven Mehraufwand durch Mehraufwand und Samstagsarbeit mit dem bestehenden Personal bewältigen», lobt Roger Schmid sein Personal. Die Entschädigungen fliessen schnell und unbürokratisch – vorausgesetzt, die Gesuche sind von einer genügenden Qualität. «Wenn wir einen hohen Rechercheaufwand haben, verzögert sich natürlich der Prozess», erklärt Doris Kuhn.

«Je länger desto schwieriger»

Doris Kuhn und Roger Schmid machen trotz hunderten Fällen, die positiv abgewickelt werden konnten, keinen Hehl daraus, «dass es schwieriger wird, je länger die Situation andauert». Einige Leute seien oft aggressiv. Oft komme das daher, dass vielen nicht klar sei, dass die AKSO nicht für alle Unterstützungsmassnahmen zuständig ist. Beispielsweise hat die AKSO mit den Härtefallmassnahmen, die aktuell für viele Diskussionen sorgen, nichts zu tun. Doris Kuhn und ihr Team sowie die Mitarbeitenden zweier anderer Teams, welche Kuhns Team permanent unterstützen, haben aber immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kundinnen und Kunden. «Manchmal waren Leute am Telefon verzweifelt. Das geht einem natürlich nahe, auch wenn man es nie persönlich nehmen darf. Zum Glück haben wir einen guten Umgang miteinander, was auch die Motivation hochhält», so Doris Kuhn.

Die AKSO kurz erklärt

Die AKSO ist eine öffentlich-rechtliche, selbstständige Organisation. Ihr Hauptgeschäft ist die 1. Säule. Zu ihren Dienstleistungen gehören aber auch übertragene Aufgaben wie zum Beispiel die Ergänzungsleistungen, die individuelle Prämienverbilligung, aktuell die Corona-Erwerbsersatzentschädigung oder die Familienzulagen. Der Bund und der Kanton Solothurn sind die Auftraggeber der AKSO.