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Der Mehrfachzeichnung von Anteilscheinen wurde zugestimmt

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und zum Schutz der Genossenschafterinnen und Genossenschafter wurde auch in diesem Jahr auf eine physische Versammlung verzichtet. Nun liegen die Ergebnisse der schriftlichen Abstimmung vor.

Im Auftrag von Raiffeisenbank Lägern-Baregg Genossenschaft
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Bereits im vergangenen Dezember hat der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Lägern-Baregg entschieden, von der Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrates Gebrauch zu machen und den Genossenschafterinnen und Genossenschafter auch im 2021 die Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe anzubieten. Dem seit September 2018 im Amte stehenden Vorsitzenden der Bankleitung, Iwan Suter und Verwaltungsratspräsident Roland Michel ist es ein Anliegen, die Abstimmungsresultate zu kommentieren, Fragen zum abgelaufenen Geschäftsjahr, der gegenwärtigen Situation und den künftigen Zielen zu beantworten.

Wie hat sich das Kundengeschäft trotz COVID-19 entwickelt?

Iwan Suter:
Wir blicken auf ein aussergewöhnliches und trotzdem erfolgreiches Jahr zurück. Trotz der herausfordernden Situation hat die Raiffeisenbank Lägern-Baregg ein gutes Jahresergebnis erzielt und einen Jahresgewinn von 1,05 Millionen Franken erwirtschaftet. Unsere Kundenausleihungen stiegen im vergangenen Jahr trotz einen angespannten Konkurrenzsituation um 4,3 Prozent auf 1,262 Milliarden Franken und die Kundeneinlagen um 8,9 Prozent auf 1,260 Milliarden Franken. Daraus resultiert eine erfreuliche Bilanzsumme von 1,644 Milliarden Franken. Dafür bedanken wir uns bei unseren Kundinnen und Kunden für das grosse Vertrauen in unsere Raiffeisenbank. In diesen Dank einschliessen möchte ich aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch ihr tägliches Engagement konnte dieses erfreuliche Resultat erreicht werden.

Konnten die Bank auch im Hypothekengeschäft wachsen und wie beurteilen Sie die damit verbundenen Risiken?

Iwan Suter:
Erfreulicherweise konnten wir im Hypothekengeschäft unsere traditionell starke Position behaupten und das Hypothekenvolumen um 3,2 Prozent auf 1,214 Milliarden Franken kontrolliert steigern. Bei den übrigen Krediten verzeichnen wir einen Anstieg auf 48,3 Millionen Franken. Davon entfallen 7,8 Millionen Franken auf die ausbezahlten COVID-19-Kredite an lokale Unternehmen im Rahmen des Garantieprogramms des Bundes. Bis zum Jahresende entwickelte sich bei unserer Raiffeisenbank kein erhöhter Wertberichtigungsbedarf. Die vorsichtige Kreditpolitik und die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden zahlen sich auch in schwierigen Zeiten aus.

Ihre Bank hat beschlossen, das Firmenkundengeschäft zu stärken. Wie möchten Sie das erreichen?

Iwan Suter:
Als Finanzdienstleister müssen wir immer gut zuhören können. Unsere geografische Nähe und die persönlichen Kontakte fördern das gegenseitige Verständnis und helfen, Vorbehalte abzubauen. Wichtig ist es auch, die jeweilige spezifische Finanzierungssituation zu betrachten und im Gespräch die Bedürfnisse zu erkennen, um so ein optimales Finanzierungspaket aufzuzeigen. Einige KMU’s finanzieren sich auch selber. Sie sind in der Lage, die Ersatz- und Neuinvestitionen aus dem laufenden Geschäft zu erwirtschaften. Für diese Firmen sind wir gerne Sparringpartner mit zusätzlichen Ideen oder wir versuchen Bestehendes kritisch zu hinterfragen und mit unserer Expertise zur Seite zu stehen.

Seit Januar dieses Jahres arbeiten die Mobiliar und Raiffeisen stärker zusammen. Welches sind die Ziele dieser Zusammenarbeit?

Iwan Suter:
Raiffeisen ist als führende Retailbank der Schweiz wie die Mobiliar ein genossenschaftlich verankertes Unternehmen. Unsere zukünftige strategische Partnerschaft umfasst abgestimmte Versicherungs-. Vorsorge- und Bankprodukte, welche erarbeitet und weiterentwickelt werden. Besonders im Fokus stehen junge Kunden, Familien und KMU. Auf einer gemeinsamen Plattform profitieren Wohneigentümer zukünftig von umfassenden Angeboten und Services rund um das Thema Wohnen. Durch diese Zusammenarbeit profitieren unsere Kundinnen und Kunden von einer neuen Produkt- und Servicepalette. Durch die Kooperation finden unsere Berater und Beraterinnen Lösungen an die persönlich angepassten Bedürfnisse Lösungen in den Bereichen Versicherung, Vorsorge und Finanzierungen.

Nennwertreduktion des Anteilscheins

Im Jahr 2015 hat die Generalversammlung auf Antrag des Verwaltungsrats den Nennwert des Anteilscheins, welches seit 1964 unverändert war, von 200 Franken auf 500 Franken erhöht. Dies nicht zuletzt auch, weil die Mitgliedervorteile über all die Jahre deutlich attraktiver wurden. Die Jahre seit der Nennwerterhöhung haben gezeigt, dass der Betrag von 500 Franken für einen Anteilschein zu hoch ist, was im Vergleich zu den umliegenden Raiffeisenbanken zu einem deutlich geringeren Mitgliederzuwachs führte.

Verwaltungsrat und Bankleitung haben der Generalversammlung einen Änderungsantrag unterbreitet. Wie wurde dieser aufgenommen?

Roland Michel:
Verwaltungsrat und Bankleitung schlugen den Genossenschafterinnen und Genossenschafter vor, den Nennwert auf das alte Niveau von 200 Franken zu senken und damit den Bedürfnissen der rund 13000 Mitglieder gerecht zu werden. Mit einem deutlichen Ergebnis haben die Mitglieder diesen Vorschlag unterstützt. Nun wird der Differenzbetrag von 300 Franken dem Mitgliederkonto gutgeschrieben.

Gleichzeitig mit der Nennwertreduktion ermöglichen Sie den Mitgliedern eine Mehrfachzeichnung von Anteilscheinen. Wie wurde dieser Vorschlag aufgenommen?

Roland Michel:
Das exklusive Angebot zur Zeichnung von maximal fünf Anteilscheinen zum Nennwert von 200 Franken ohne Emissionsabgabe stiess bei den Mitgliedern auf ein breites Interesse. Durch die Mehrfachbeteiligung der Mitglieder kann das Eigenkapital der Bank gestärkt werden und erlaubt uns die Funktion als Finanzdienstleisterin in der Region auszubauen.

Nach einem längeren Vorlauf steht nun der Realisierung des am alten Standort geplanten Neubaus nichts mehr im Weg. Wo werden Kundinnen und Kunden während der Bauzeit empfangen und was erwartet diese im Neubau?

Roland Michel:
Erfreulicherweise dürfen wir unserer Kundschaft die vielfältigen Dienstleistungen in einem Provisorium auf dem an das markante EWW Gebäude angrenzenden Parkplatz anbieten. Der Baustart der zwei modernen Wohn- und Gewerbebauten ist für den Sommer geplant. Wir sind zuversichtlich, dass wir unserer geschätzten Kundschaft im 1. Quartal 2023 in ungezwungener Atmosphäre in der modernen, als offene Lounge konzipierten Kundenhalle begrüssen dürfen. Zur Realisierung dieser Möglichkeit für unser Bankprovisorium bedanken wir uns herzlich bei der Gemeinde Wettingen.

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