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Lungenkrebs früh erkennen

Die Heilungschancen bei Lungenkrebs sind höher, wenn der Krebs früh erkannt wird.

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Bronchialkarzinom

Bronchialkarzinom

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Rund 3’700 Menschen erkranken in der Schweiz jährlich an Lungenkrebs, auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt. 90 Prozent der Erkrankten sind oder waren Raucher, weshalb das Rauchen zu den grössten Risikofaktoren zählt.

Kleinzelliges Bronchialkarzinom viel aggressiver

Grundsätzlich wird zwischen kleinzelligem und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs unterschieden. Das kleinzellige Bronchialkarzinom ist zwar seltener aber wesentlich aggressiver und verursacht sehr rasch Ableger (Metastasen) in anderen Organen. Bei einem kleinzelligen Bronchialkarzinom wird oft eine Chemotherapie in Kombination mit einer Strahlentherapie angewendet.

Meistens kein Schnitt in den Brustkorb mehr

Das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom wächst wesentlich langsamer und bildet oft auch langsamer Ableger. Dieses Karzinom kann unter Umständen mit einem operativen Eingriff geheilt werden. Anders als früher durch einen Schnitt in den Brustkorb werden Lungenoperationen heutzutage meist minimal-invasiv mit der sogenannten Schlüssellochchirurgie durchgeführt.

Früherkennung durch CT

Lungenkrebs wird oft zufällig entdeckt – häufig zu spät. Der Grund dafür ist, dass Tumore in den Lungenflügeln wegen des Hohlraums unbemerkt wachsen können und erst dann Beschwerden machen, wenn sie schon gross sind oder Ableger gebildet haben. Deshalb ist einerseits die Prävention aber auch die Früherkennung enorm wichtig.
In einer gross angelegten Studie wurde untersucht, ob bei Risikopersonen Bronchialkarzinome besser durch ein niedrig dosiertes Computertomogramm (CT) oder ein klassisches Röntgenbild erkannt werden können. Das Resultat liess aufhorchen: Die Mortalität der Lungenkrebspatienten, also die Sterblichkeit, konnte durch die frühere Erkennung mittels CT-Bildgebung um rund 20 Prozent gesenkt werden.

Wann ist eine Untersuchung angezeigt?

Im Frühstadium gibt es bei Lungenkrebs keine typischen Symptome. Unspezifische Symptome, die darauf hinweisen können, sind langanhaltender Husten, Atemnot, Schmerzen im Brustkorb oder eine Erkältung, die über Wochen hinweg nicht enden will.
Blut im Hustenauswurf ist meist ein Alarmzeichen, welches auf einen Tumor hinweisen kann. Wenden Sie sich bei heftigen Symptomen zuerst an Ihren Hausarzt und besprechen Sie mit ihm mögliche Massnahmen.

Risikofaktoren bei Lungenkrebs

Rauchen ist ganz klar die Hauptursache für Lungenkrebs. 90 Prozent der Lungenkrebspatienten sind Raucher oder haben geraucht. Der Anteil der Frauen ist steigend. Personen, die bereits im Jugendalter mit dem Rauchen angefangen haben, haben ein bis zu 30-fach erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

  • Passivrauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko bis um das Doppelte.
  • Etwa fünf Prozent der Erkrankten kamen im Rahmen ihres Berufs in Kontakt mit krebserregenden Stoffen, die Lungenkrebs auslösen könnten wie etwa Asbeststaub, Arsenverbindungen (zum Beispiel in Schädlingsbekämpfungsmitteln), Chrom-VI-Verbindungen, radioaktive Stoffe, Quarzstaub oder anderes.
  • Auch Umweltschadstoffe wie Feinstaub, Abgase oder Strahlenbelastungen durch Radon im Wohnbereich und Keller können Lungenkrebs auslösen.
  • Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, kann auch vererbt werden.
Dr. med. James Habicht ist Leiter der Thoraxchirurgie der Solothurner Spitäler.

Dr. med. James Habicht ist Leiter der Thoraxchirurgie der Solothurner Spitäler.

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Weitere Informationen unter:
www.so-h.ch

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