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Ist Ihre Pensionskasse gut aufgestellt?

Aus Sicht der Börsen war das Jahr 2017 erfolgreich, doch es stellt sich die Frage, inwiefern die Pensionskassen von diesem Umfeld profitiert haben

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Bleibt am Schluss noch etwas vom ersparten Geld bei der Pensionskasse übrig?

Bleibt am Schluss noch etwas vom ersparten Geld bei der Pensionskasse übrig?

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Ein sehr erfreuliches Börsenjahr ist vorbei. Der Börsenjahrgang 2017 lässt sich durchaus sehen. So haben die «Aktien Welt» deutlich an Wert gewonnen (ca. 18 Prozent, in Schweizer Franken gemessen) und auch die Schweizer Aktien konnten, im Gegensatz zu den zwei vorhergehenden Jahren, stark zulegen (ca. 20 Prozent, gemessen am SPI).
Die Kurse der Schweizer Obligationen zeigten im Durchschnitt eine unveränderte Entwicklung auf und die Immobilien Schweiz konnten um fast 7 Prozent zulegen. Bei den «Alternativen Anlagen» kam es stark auf die gewählte Anlagekategorie an, ob Mehrwert geschaffen wurde. Dieser Mix an Performancezahlen lässt erahnen, dass es für die Pensionskassen ein hervorragendes Jahr war und sich somit auch der Deckungsgrad der Kassen stetig verbesserte. Wie eine Auswahl an Performances von institutionellen Kunden der Aargauischen Kantonalbank zeigt, resultierte im Jahr 2017 eine Performance zwischen sechs und zehn Prozent. Mit diesen Zunahmen war es das beste Jahr nach der Erholung von der Finanzkrise im Jahr 2009.

Vermögensaufteilung entscheidend
Wie sehr auch Ihre Pensionskasse von dieser Entwicklung profitieren konnte, ist in starker Abhängigkeit von der gewählten Asset Allokation – sprich der strategischen Vermögensaufteilung. Diese Aufteilung erklärt langfristig ca. 80 bis 90 Prozent der Performance. Die strategische Vermögensallokation sollte, unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit und Risikobereitschaft Ihrer Pensionskasse und in Anbetracht der Zukunftsaussichten an den Kapitalmärkten, alle drei bis fünf Jahre mittels einer ALM-Studie (Asset-Liability-Management-Studie) überprüft werden. Im aktuellen Anlageumfeld mit relativ hohen Bewertungen in den Aktienmärkten und historisch sehr tiefe Zinsniveaus stellen sich vor allem Fragen nach dem Aktienanteil, dem Anteil an festverzinslichen Papieren und einer möglichen Beimischung von alternativen Anlagen.

Schwankungen haben zugenommen
Wurde das vergangene Jahr aufgrund der homogenen Performanceentwicklung weltweit als «Aktienjahr für Anfänger» bezeichnet, zeigt sich bereits in den ersten paar Wochen des Jahres 2018, dass die Schwankungen (Volatilitäten) an den Finanzmärkten zugenommen haben. Der Auslöser für diese Volatilitäten waren in erster Linie Ängste vor einem raschen Zinsanstieg und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die verschiedenen Anlagekategorien. Die Herausforderungen für die Stiftungsräte und die Anlageverantwortlichen der Pensionskassen dürften im Jahr 2018 grösser werden.

Zum Autor Michael Lengweiler ist für das Institutional Banking das Aargauischen Kantonalbank zuständig.

Zum Autor Michael Lengweiler ist für das Institutional Banking das Aargauischen Kantonalbank zuständig.

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Weitere Informationen unter: www.akb.ch

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