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Handgelenk in Gefahr - Sturzprävention bei Osteoporose

Im Auftrag von Solothurner Spitäler AGSolothurner Spitäler AG
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Ungefähr 30 Prozent aller über 65-Jährigen stürzen einmal pro Jahr. Wer hinfällt, stützt sich reflexartig mit den Händen ab. Dabei werden besonders häufig die Handgelenke verletzt. Sturzprävention ist wichtig, besonders für Menschen mit Osteoporose.

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Die Zahl der Stürze nimmt mit dem Alter eines Menschen zu. Liegt eine erhöhte Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) vor, ist das Risiko besonders hoch, sich bereits bei einem glimpflichen Sturz einen Bruch des Handgelenks zuzuziehen. Osteoporose baut im gesamten Skelett kontinuierlich Knochensubstanz ab. Die Knochen werden dabei instabil und porös und können bereits bei geringer Belastung brechen. Osteoporose kann zwar auch in jungen Jahren auftreten, sie ist jedoch vorwiegend ein Gesundheitsproblem älterer Menschen. Mit modernen Therapien kann der Verlauf von Osteoporose hinausgezögert werden. Dabei finden verschiedene Behandlungsansätze Anwendung. Eine gezielte Sturzprävention hilft, Knochenbrüche zu vermeiden.

Wenn das Handgelenk bricht

Eine der häufigsten Brüche bei Stürzen ist der handgelenksnahe Speichenbruch (distale Radiusfraktur). Durch den Aufprall bricht ein Teil der Speiche am handgelenksnahen Ende ab oder die Speiche bricht ganz durch. Verspürt der Gestürzte unmittelbar nach dem Ereignis Schmerzen im Handgelenk, treten Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder eine Verformung des Handgelenks auf, ist eine ärztliche Behandlung angezeigt. In einigen Fällen ist eine Operation erforderlich, um den Bruch zu stabilisieren. Bei älteren Patienten kann unter Umständen gar auf eine Operation verzichtet werden. Häufig bleibt die Funktion des Gelenkes trotzdem gut erhalten. Knochenbrüche ohne schwere Begleitverletzungen werden mittels einer Schiene ruhiggestellt. Meist wird eine Plattenosteosynthese durchgeführt. Dabei wird die Bruchstelle bei einer Operation mit einer Platte verschraubt. Erfolgt die Therapie der Radiusfraktur fachgerecht und folgt eine intensive physiotherapeutische Nachbehandlung (je nach Schwere der Fraktur), ist in der Regel mit der vollständigen Wiederherstellung der Handgelenksfunktion zu rechnen.

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