WIL-TICKER
Oberbüren: Neue Schulleiterin für Oberstufe Thurzelg +++ Kanti Wil: Rektorin tritt zurück +++ Uzwiler Bibliothek trotzte der Pandemie

Was passiert gerade in Wil und den umliegenden Gemeinden? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus der Region. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus der Region Wil.

Drucken

Feedback: redaktion-wilerzeitung@chmedia.ch

Oberbüren: Neue Schulleiterin für Oberstufe Thurzelg

Die Oberstufe Thurzelg erhält bald eine neue Schulleiterin.

Die Oberstufe Thurzelg erhält bald eine neue Schulleiterin.

Bild: PD

Für die Schulleitung der Oberstufe Thurzelg wurde eine Nachfolgerin gefunden. Dies schreibt die Schule im aktuellen Mitteilungsblatt von Oberbüren.

Am 1. August übernimmt Mary Baumgartner aus Bichwil die Nachfolge von Fredy Bühler, welcher Ende Juli in Pension geht. Das Arbeitsvolumen wird weiterhin mit einem Pensum von 80 Prozent besetzt.

Als erfahrene und langjährige Reallehrperson sowie Schulleiterin in Uzwil bringe Baumgartner fachlich wie auch persönlich die erforderlichen Führungsqualitäten für die Oberstufenschulgemeinde mit, heisst es im Mitteilungsblatt weiter. (pd/red)

Kanti Wil: Rektorin tritt zurück

Doris Dietler Schuppli leitete die Kantonsschule Wil seit 2010.

Doris Dietler Schuppli leitete die Kantonsschule Wil seit 2010.

Bild: PD

Die Rektorin der Kantonsschule Wil, Doris Dietler Schuppli, wird auf Ende des Schuljahres 2022/23 ihr Amt abgeben und in den Ruhestand treten. Dies schreibt der Kanton St.Gallen in einer Mitteilung. Seit August 2010 leitet Dietler Schuppli die Kantonsschule Wil (KSWil) mit rund 550 Schülerinnen und Schülern und etwa 90 Lehrpersonen. Schon vor ihrer Wahl zur Rektorin war sie an der KSWil als Prorektorin tätig und unterrichtete Latein und Deutsch. Insgesamt war sie 20 Jahre Mitglied der Schulleitung.

In ihrer Amtszeit habe Dietler Schuppli die KSWil massgeblich mitgeprägt, heisst es in der Mitteilung weiter. Über «ihre» Schule hinaus sei sie auch eine treibende Kraft in der Entwicklung des st.gallischen Mittelschulwesens. Sie präsidiert seit 2018 die Kantonale Rektorenkonferenz und engagiert sich in verschiedenen kantonalen Projekten. Die Rektoratsstelle der KSWil wird zur freien Bewerbung ausgeschrieben. (pd/red)

Uzwiler Bibliothek trotzte der Pandemie

Trotz Corona: Die Uzwiler Bibliothek verlieh im vergangenen Jahr  128’000 Medien - 8000 weniger als vor der Pandemie.

Trotz Corona: Die Uzwiler Bibliothek verlieh im vergangenen Jahr  128’000 Medien - 8000 weniger als vor der Pandemie.

Bild: PD

Die Uzwiler Bibliothek ist beliebt, das zeigen auch die Zahlen des letzten Jahres. Corona zum Trotz. 136’000 Ausleihen verzeichnete die Bibliothek im 2019. Dann kam Corona, die Bibliothek war teilweise geschlossen oder ihr Besuch war nur eingeschränkt möglich. Nichtsdestotrotz verlieh die Bibliothek noch 119’000 Medien, 2021 schon wieder 128’000, ist im aktuellen Gemeindeblatt Uzwils zu lesen.

Auf hohem Niveau musste die Bibliothek einen leichten Rückgang der Kundinnen und Kunden hinnehmen. Zählte sie 2019 total 2’126 Abonnentinnen und Abonnenten, waren es letztes Jahr 2’046. Der Rückgang fand bei den Erwachsenen statt. Bei den Kindern und Jugendlichen konnte die Bibliothek zulegen.

Spannend ist auch die Entwicklung bei den digitalen Medien. 13’700 Ausleihen waren es 2019,  17’100  im Jahr 2020 und 2021 schliesslich 18’800. Hier dürfte sich eine Auswirkung von Corona zeigen. Digitale Medien gibts auch ohne den Weg in die Bibliothek. Trotz Zuwachs: Die digitalen Ausleihen machen weniger als 15 Prozent aus. (gk)

Uzwil: Fördermittel von knapp 500'000 Franken zugesagt

Spitzenreiter bei den geförderten Projekten waren wiederum Solarstromanlagen.

Spitzenreiter bei den geförderten Projekten waren wiederum Solarstromanlagen.

Symbolbild: Pius Amrein

Die Gemeinde Uzwil hat im vergangenen Jahr Fördermittel von insgesamt 499’844 Franken zugesagt. Mitfinanziert werden damit 110 Projekte.

Spitzenreiter waren erneut die Solarstromanlagen mit 67 Förderungen, gefolgt von 15 Förderungen für Gebäudesanierungen und je 10 Förderungen für den Heizungsersatz mit einer Wärmepumpe und Solarstrom-Batterien. Vier Ladestationen für Elektromobilie wurden mitfinanziert, drei thermische Solaranlagen und ein Sonderprojekt. (gk)

Oberuzwil verabschiedet Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein

Gemeindepräsident Cornel Egger verabschiedet Gabriela Hollenstein mit einem Blumenstrauss.

Gemeindepräsident Cornel Egger verabschiedet Gabriela Hollenstein mit einem Blumenstrauss.

Bild: Philipp Stutz

Oberuzwils Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein möchte ab August die Frühpension geniessen. Sie hat ihren Rücktritt eingereicht und wurde an der Vorgemeinde vom Dienstag von Gemeindepräsident Cornel Egger verabschiedet.

Gabriela Hollenstein ist seit 1990 für die Gemeinde Oberuzwil im Einsatz. Anfänglich war sie auf dem Sekretariat des Gemeindepräsidenten tätig und übernahm 1991 den Bau-, Sozialhilfe- und Vormundschaftsbereich. Später wurde sie Schulsekretärin, dann stellvertretende Ratsschreiberin und Zivilstandsbeamtin. 2012 wurde sie zur Ratsschreiberin.

Nun wünscht sie sich eine entspannte dritte Lebensphase mit viel Raum für Spontaneität, Zeit für Familie und Freunde, für Reisen und andere Hobbys. (stu)

Kanton baut Haltestelle Thurbrücke in Schwarzenbach um

Die Haltestelle Thurbrücke in Schwarzenbach soll dem Behindertengleichstellungsgesetz entsprechend umgebaut werden.

Die Haltestelle Thurbrücke in Schwarzenbach soll dem Behindertengleichstellungsgesetz entsprechend umgebaut werden.

Bild: PD

Das kantonale Tiefbauamt plant, die Haltestellen Thurbrücke gemäss Behindertengleichstellungsgesetz umzubauen. Die Haltekanten werden auf einer Länge von rund neun Metern mit einem Anschlag von 22 Zentimetern erbaut. Der Normstein «Gallus Bord» wird auf einer Länge von rund 14,5 Metern verbaut.

Geplant ist eine Realisierung ab Juli 2022. Die Kosten von  175'000 Franken werden vollumfänglich durch den Kanton St.Gallen getragen. Der Gemeinderat dem geplanten Vorhaben zugestimmt. (gk/ahi)

Stadt Wil initiiert Klimadialog

Mit dem Klimadialog will die Stadt Wil auf die nachhaltigen Angebote der Stadt aufmerksam machen und die Teilnehmenden motivieren, für sich  passende, alltagstaugliche Massnahmen zu entwickeln.

Mit dem Klimadialog will die Stadt Wil auf die nachhaltigen Angebote der Stadt aufmerksam machen und die Teilnehmenden motivieren, für sich  passende, alltagstaugliche Massnahmen zu entwickeln.

Symbolbild: Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

Das Programm kommunaler Klimaschutz der Stadt Wil wie auch der Bundesrat und der Kanton St.Gallen haben das gemeinsame Ziel, bis 2050 Netto-Null CO2-Emissionen zu erreichen. Ein wichtiger Bestandteil des Wiler Engagements ist dabei die Einbindung der Einwohnerinnen und Einwohner im Rahmen partizipativer Prozesse. So ist die Stadt im Klima-Dialog 2019 an die junge Generation getreten, um deren Anliegen in Bezug auf den Klimaschutz in die laufenden Diskussionen mit aufzunehmen.

Jetzt initiiert die Stadt einen Klimadialog. Die Teilnehmenden lernen die nachhaltigen Angebote von und in der Stadt Wil kennen und entwickeln für sich passende, alltagstaugliche Massnahmen. Zudem haben sie die Möglichkeit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wil in den direkten Austausch zu kommen und ihre Erfahrungen und Bedürfnisse zu äussern und Fragen zu stellen.

Mit Hilfe spielerischer Tools erkennen sie ihre Umweltwirkung, indem sie ihren eigenen Verbrauch im Alltag einfach dokumentieren. Anmelden können sich alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wil, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zum Klimadialog und die Anmeldung sind unter www.intep.com/projekte/klimadialog-wil/ zu finden. (gk)

Degersheim: Isidor Grauers Enkelin feiert 100. Geburtstag

Margrith Grässli feiert ihren hohen Geburtstag in einer kleinen Alterswohnung im «Alpenblick» in Nesslau.

Margrith Grässli feiert ihren hohen Geburtstag in einer kleinen Alterswohnung im «Alpenblick» in Nesslau.

Bild: PD

Ihren Grossvater kennt in Degersheim jedes Kind: Isidor Grauer-Frey. Der Stickereiunternehmer trug den Namen der Gemeinde in die ganze Welt hinaus, gründete 1904 die Naturheilanstalt Sennrüti, war unter anderem Präsident des Initiativkomitees für die Eisenbahn St. Gallen-Zug und Vizepräsident der Bodensee-Toggenburg-Aktiengesellschaft. Jetzt wurde Margrith Grässli-Grauer 100 Jahre alt. Die fünffache Mutter, 17-fache Grossmutter und 23-fache Urgrossmutter lebt heute in einer Alterswohnung im «Alpenblick» in Nesslau, unternimmt noch immer täglich Spaziergänge, trifft sich mit Familie und Freunden und setzt sich ans Klavier, um ihre jüngste Tochter beim Geigenspiel zu begleiten.

Hochgebirgswanderung zur Dufourspitze

Margrith Grässli-Grauer wurde am 27. März 1922 als jüngstes Kind von Otto und Lina Grauer-Zähner in Maienfeld geboren, verbrachte ihre Jugend aber in St. Gallen. Als ihre Mutter aus gesundheitlichen Gründen längere Zeit in Davos verbringen musste, lernte sie die Schönheit der Berge schätzen. Aus den anfänglichen Bergwanderungen wurden Hochgebirgstouren. Mit ihrem Bruder Paul erklomm sie sogar die Dufourspitze. Selbst mit 90 Jahren stieg sie mit ihren Kindern bnoch auf den grossen Mythen oder den Monte Tamaro im Tessin.

Näherin statt Lehrerin oder Ärztin

Eigentlich wäre Margrith gerne Lehrerin oder Ärztin geworden, doch die Stickereikrise erforderte ihren Einsatz im elterlichen Geschäft in Degersheim. Sie besuchte die Handelsschule in Neuenburg und startete dann ins Berufsleben als Näherin. Später führte sie die Buchhaltung des Unternehmens.

Taxifahrerin und Atemtherapeutin

1948 heiratete sie den Pfarrer Ulrich Leonhard Grässli und zog mit ihm nach Bilten, später dann nach Wiedikon. Dort engagierte sie sich als Leiterin des Hilfsvereins, als Präsidentin der Hauspflege etc.. Sie lernte Spanisch und Italienisch, machte die Prüfungen zur Taxifahrerin und Reiseleiterin und liess sich schliesslich zur Atemtherapeutin ausbilden.

Nach der Pensionierung ihres Mannes zog es das Paar nach Gommiswald, Nach dessen Unfalltod im Jahr 1992 fand Margrith Grässli ihr Zuhause in der Innerschweiz: am Sihlsee, später im Dorf Einsiedeln. (pd/ahi)

Wil: Wechsel in der Leitung des Mahlzeitendiensts des Spitex-Fördervereins

Die Leitung des Mahlzeitendienstes des Spitex-Fördervereins Thurvita geht von Christian Krebs an Ruth Eugster über.

Die Leitung des Mahlzeitendienstes des Spitex-Fördervereins Thurvita geht von Christian Krebs an Ruth Eugster über.

Bild: PD

Während zehn Jahren hatte Christian Krebs aus Wilen zusammen mit seiner Gatttin Hyang den Mahlzeitendienst des Spitex-Fördervereins Thurvita geleitet. Anfangs dieses Jahres hat er diese Aufgabe nun an die Wilerin Ruth Eugster übergeben.

Aufgrund der Einschränkungen als Folge der Corona-Pandemie musste die offizielle Verabschiedung von Christian Krebs  um vier Monate verschoben werden. Nun waren die rund 30 Freiwilligen, die jeweils von Montag bis Freitag Mahlzeiten an betagte und kranke Menschen in den eigenen vier Wänden verteilen, ins Alterszentrum Sonnenhof geladen.  Denn die rund 24‘000 Mahlzeiten, die im vergangenen Jahr an durchschnittlich 90 Klienten pro Tag verteilt wurden, werden seit Januar 2017 in der neuen Sonnenhof-Zentralküche zubereitet. (pd/ahi)

Zuzwil: Akku beim Laden in Brand geraten

Der beim Brand entstandene Sachschaden beträgt laut Kantonspolizei rund 50'000 Franken.

Der beim Brand entstandene Sachschaden beträgt laut Kantonspolizei rund 50'000 Franken.

Bild: Kapo

Am Montag, um 12.20 Uhr, ist ein LiPo-Akku eines Modellfahrzeugs in einer Garage an der Ifangstrasse in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei das Feuer löschen, bevor es auf das Einfamilienhaus übergriff. Es wurde niemand verletzt.

Am Montagmorgen hat ein 49-jähriger Bewohner der Liegenschaft einen LiPo-Akku eines Modellfahrzeuges in der Garage aufgeladen. Kurz nach dem Mittag nahm er ein Geräusch wahr und stellte beim Nachschauen fest, dass schwarzer Rauch aus der Garage drang. Der Akku dürfte während des Ladevorgangs aus unbekannten Gründen in Brand geraten sein.

Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen, bevor er auf das angrenzende Einfamilienhaus übergriff. Im Einsatz standen, nebst mehreren Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, sowie rund 30 Angehörige der zuständigen Feuerwehren. Bei dem Brand wurde niemand verletzt, schreibt die Kantonspolizei. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 50’000 Franken. Die genaue Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. (kapo)

Uzwil: Zusammenstoss zwischen Velo und Auto

Die 15-jährige Velofahrerin musste nach dem Unfall durch den Rettungsdienst betreut werden.

Die 15-jährige Velofahrerin musste nach dem Unfall durch den Rettungsdienst betreut werden.

Bild: Kapo

Am Montag, kurz nach 16.30 Uhr, ist es auf der Herrenhofstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Velo und einem Auto gekommen. Eine 15-jährige Velofahrerin wurde laut Mitteilung der Kantonspolizei beim Zusammenstoss leicht verletzt.

Eine 15-Jährige fuhr mit ihrem Velo auf der Herrenhofstrasse, in Richtung Uzwil Bahnhof. Gleichzeitig fuhr ein 65-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Brumosstrasse, in Richtung Verzweigung zur Herrenhofstrasse. Auf Höhe der Verzweigung kam es zum Zusammenstoss zwischen dem Velo und dem Auto. Die 15-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt, musste allerdings nicht vom Rettungsdienst betreut werden. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 2’500 Franken. (kapo)

Arealentwicklung Wil West kann in zweite Lesung

In der Aprilsession berät der Kantonsrat St.Gallen über die Arealentwicklung Wil West.

In der Aprilsession berät der Kantonsrat St.Gallen über die Arealentwicklung Wil West.

Bild: Benjamin Manser

Der Kantonsrat hat in der Novembersession 2021 den Kantonsratsbeschluss über einen Sonderkredit für die Arealentwicklung Wil West in erster Lesung beraten. Wegen offener Fragen in der Zusammenarbeit mit dem Kanton Thurgau wurde die zweite Lesung vorläufig sistiert. Nachdem der vorberatenden Kommission die verlangten Informationen nachgereicht wurden, soll nun die Beratung im Kantonsrat fortgesetzt werden, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst.

Der Kantonsrat überwies in der ersten Lesung auf Antrag der vorberatenden Kommission zwei Aufträge an die Regierung. Ein Auftrag sieht vor, im Rahmen des Erlasses der kantonalen Nutzungszone (KNZ) des Kantons Thurgau sicherzustellen, dass die Bestimmungen, Vorgaben und Auflagen die notwendige Flexibilität aufweisen, um die Standortentwicklung erfolgreich gewährleisten zu können. In Erfüllung dieses Auftrags tauschten sich die zuständige Regierungsrätin und der zuständige Regierungsrat der Kantone Thurgau und St.Gallen aus und legten der vorberatenden Kommission die Ergebnisse dieser Besprechungen vor.

Kantonsrat berät im April

Unter dem Präsidium von Martin Sailer, Wildhaus-Alt St.Johann, wurde die vorberatende Kommission in einer zweiten Sitzung über die übergeordneten Prinzipien des Richtplans, die vorgesehenen Gebäudehöhen, Parkierungen und die Regelung der Mehrwertabgabe im Arealentwicklungsvertrag informiert. Sie nutzte ebenfalls den Austausch mit der Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag und mit Regierungspräsident Marc Mächler, um offene Fragen zu klären.

Die vorberatende Kommission nimmt die Bemühungen des Kantons Thurgau zu einer möglichst hohen Flexibilität zur Kenntnis und befürwortet die Fortsetzung des parlamentarischen Prozesses im Rahmen der zweiten Lesung im Kantonsrat.

Der Kantonsrat berät die Vorlage in der kommenden Aprilsession in zweiter Lesung. Die Botschaft und der Entwurf der Regierung sowie die Anträge der vorberatenden Kommission sind im Ratsinformationssystem zu finden. (pd/mas)

Mehr Patrouillen wegen Vandalismus im Lindenhof

Auf dem Areal Lindenhof verzeichnet die Stadt Wil mehr Vandalismus und Littering.

Auf dem Areal Lindenhof verzeichnet die Stadt Wil mehr Vandalismus und Littering.

Bild: Donato Caspari

In der Vergangenheit mussten in der Stadt Wil immer wieder Vandalismus und starkes Littering verzeichnet werden. Verstärkt betroffen ist das Areal Lindenhof, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst. Eine Arbeitsgruppe erörtert geeignete Massnahmen. In einem ersten Schritt hat der Stadtrat nun eine unvorhergesehene Ausgabe über 12'000 Franken für den Einsatz von zusätzlichen Sicherheitspatrouillen gesprochen. Weitere Massnahmen sind in Erarbeitung. (pd/mas)

Dussnang: Pfanne auf Herd vergessen

Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Montag in einer Wohnung in Dussnang zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus stellte kurz vor 10 Uhr Rauch aus einem Küchenfenster fest. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei erhitzte ein 77-Jähriger eine Pfanne mit Esswaren. Er verliess daraufhin die Wohnung und liess die Pfanne auf der eingeschalteten Herdplatte stehen.

Die Feuerwehr Fischingen kam nicht zu einem Löscheinsatz, sie musste die betroffene Wohnung entlüften. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden. (kapo/mas)

Damian Ott ist Botschafter des St.Galler Kantonalschwingfestes in Wil

Nach seinen Siegen auf dem Schwarzsee und auf dem Weissenstein krönte Damian Ott seine herausragende Saison 2021 mit dem Triumph beim Kilchberg Schwinget, das nur alle sechs Jahre zur Austragung gelangt.

Der 22-Jährige holte in seiner bisherigen Karriere zehn Kränze und belegte in der Jahreswertung 2021 hinter Samuel Giger den zweiten Platz.

Ein Ausschnitt aus dem Werbevideo für das Kantonalschwingfest in Wil mit Damian Ott.

Ein Ausschnitt aus dem Werbevideo für das Kantonalschwingfest in Wil mit Damian Ott.

Screenshot

Damian Ott wohnt in Dreien und ist Mitglied des Schwingclubs Wil. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb er sich als Botschafter für das St.Galler Kantonalschwingfest vom 29. Mai in Wil zur Verfügung stellt. Der schwingerische Grossanlass wird gemeinsam vom Schwingclub Wil sowie vom Stadtturnverein Wil organisiert. Vor kurzem hat Damian Ott zusammen mit den Hauptsponsoren des St.Galler Kantonalschwingfest 2022 einen Werbefilm gedreht. (bl)

Busswil: Drei verletzte Personen bei Selbstunfall

Bei einem Selbstunfall in Busswil wurden drei Personen verletzt.

Bei einem Selbstunfall in Busswil wurden drei Personen verletzt.

Bild: kapo

Bei einem Selbstunfall einer Autofahrerin wurden in der Nacht auf Montag in Busswil drei Personen verletzt, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Zwei Frauen mussten ins Spital gebracht werden, eine Person suchte selbständig einen Arzt auf.

Eine Autofahrerin war gegen 23 Uhr auf der Hochwachtstrasse in Richtung Sirnach unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab die 25-Jährige an, einem Tier ausgewichen zu sein. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet rechts von der Strasse ab. Das Auto prallte in eine Böschung und kam nach etlichen Metern im Wiesland zum Stillstand.

Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt und suchte selbständig einen Arzt auf. Die 22-jährige Beifahrerin und die 21-jährige Mitfahrerin wurden mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/mas)

Fredy Leuenberger, Ehrenmitglied vom EHC Uzwil, ist verstorben

Fredy Leuenberger ist im Alter von 79 Jahren verstorben.

Fredy Leuenberger ist im Alter von 79 Jahren verstorben.

Bild: PD

Der EHC Uzwil trauert um die prägendste Figur seiner Vereinsgeschichte. Im Lebensalter von 79 Jahren ist das Ehrenmitglied Fredy Leuenberger und Vater von Sven und Lars Leuenberger am 25. März 2022  verstorben. Dies meldet der Club auf seiner Website.

Fredy Leuenberger war nahezu sein ganzes Leben eng mit dem Eishockeysport verbunden. Zunächst selbst aktiv als Spieler zusammen mit seinen drei Brüdern Beat, Ruedi und Hugo – genannt die Leuenberger-Dynastie. Anschliessend war Fredy Leuenberger Jahrzehnte lang das Gesicht des EHC Uzwil, wie der Club schreibt. Unzählige Spieler gingen durch seine Eishockey-Schule und schafften so den Sprung an die Spitze des Schweizer Eishockeys. Mit seinem Engagement und Einsatz hat Fredy Leuenberger den EHC Uzwil damals zur etablierten Talentschmiede im Schweizer Eishockey gemacht. Ein Ruf, von welchem der EHC Uzwil heute noch zehren dürfe.

Für die Verdienste zu Gunsten des EHC Uzwil werde der Club ewig dankbar sein und in bester Erinnerung behalten. Der Familie spricht der Club sein tiefes Beileid aus und wünscht in diesen schweren Stunden viel Kraft, Mut und Zuversicht. (pd/mas)

Dominique Rüegg aus Rossrüti wird mit den ZSC Lions Schweizer Meister

Dominique Rüegg (in Blau) erzielte im ersten Finalspiel gegen die Ladies Lugano zwei Tore.

Dominique Rüegg (in Blau) erzielte im ersten Finalspiel gegen die Ladies Lugano zwei Tore.

Bild: Patrick Straub/
Freshfocus

Die 26-jährige Nationalspielerin Dominique Rüegg aus Rossrüti holt sich mit den ZSC Lions den Schweizer Meistertitel in der Women’s League mit drei Playoff-Final-Siegen gegen den amtierenden Meister Ladies Lugano. Für Rüegg ist es bereits der vierte Titel im ZSC-Dress, für die Organisation der Lions der siebte Erfolg seit dem Aufstieg 2006 in die höchste Schweizer Frauen-Liga.

Rüegg hatte bereits in der Qualifikation einen dominierenden Einfluss auf das Spiel der ZSC Lions und war mit ihren 27 Tore in 23 Spielen die beste Torschützin der Liga. In der Finalserie (2 Tore, 5 Assists) machte sie zusammen mit ihrer Nationalmannschafts-Kollegin und Sturmpartnerin Sinja Leemann (5 Tore und 2 Assists) in einem guten und breiten Zürcher Kader den Unterschied aus.

Für die 23-jährige Uzwilerin Shannon Sigrist – auch sie Teil der Frauen-Nati – ist die Saison in Schweden vorzeitig zu Ende. Sigrist schied mit ihrem Team aus Linköping im Halbfinale gegen den amtierenden Meister Lulea aus. Trotzdem stehen sich im schwedischen Playoff-Final zwei Schweizer Nationalspielerinnen gegenüber: Noemi Ryhner trifft mit Lulea auf Brynäs mit Lara Stalder. (dm)

Bazenheid: Fahrunfähig Selbstunfall verursacht

Nach diesem Unfall musste der Lenker seinen Führerschein abgeben.

Nach diesem Unfall musste der Lenker seinen Führerschein abgeben.

Bild: kapo

Am Sonntagmorgen um kurz vor 6 Uhr ist es an der Mühlestrasse in Bazenheid zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 53-jährige Mann war von Unterrindal in Richtung Bazenheid unterwegs. Im Bereich der Wehr Mühlau geriet sein Auto in einer Rechtskurve kontinuierlich nach links. Es überquerte den linken Fahrbahnrand und kollidierte mit der Böschung sowie einem Leitpfosten.

Aufgrund der Wucht der Kollision wurde das Auto abgewiesen. Es kam inmitten der Strasse zum Stillstand. Der Autofahrer wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Der entstandene Sachschaden wird laut Polizeiangaben auf über 6000 Franken geschätzt. (kapo)

Wiler Startup leistet Beitrag zu Trinkwasserversorgung in Ukraine

Wenn Wasser nicht sauber ist, kann das für die Menschen schwere Gesundheitfolgen haben.

Wenn Wasser nicht sauber ist, kann das für die Menschen schwere Gesundheitfolgen haben.

Bild: PD

Vom Krieg in der Ukraine ist auch die Wasserversorgung der dortigen Bevölkerung schwer betroffen. Ein Mangel an sauberem Trinkwasser kann zu gravierenden Gesundheitsschäden führen. Ein Wiler Unternehmen, das Wasserstudio Wil, stellt kostenlos 100 Filter zur Verfügung, um Gefahren für die Gesundheit durch verunreinigtes Wasser abzuwenden. Dies heisst es in einer Mitteilung.

«Mit einem Filter können 25 000 Liter Wasser gereinigt werden», betont der Unternehmensgründer Thomas Dvorak. Er ist überzeugt, dass auf diese Weise für die Kriegsbetroffenen mehr erreicht werden kann, als wenn man ihnen Wasser in PET-Flaschen zukommen lassen würde. «Aus logistischer und aus ökologischer Sicht machen PET-Flaschen im Kriegsgebiet wenig Sinn», sagt Dvorak. (pd)

Wil: Ausnahmebewilligung für lärmintensive Bauarbeiten beim Bahnhof

Die Veloabstellanlage beim Bahnhof.

Die Veloabstellanlage beim Bahnhof.

Bild: Sabrina Manser

Die Stadt Wil hat eine Ausnahmebewilligung für lärmintensive Baustellenarbeiten in der Nacht beim Bahnhof erteilt. Vom Sonntag, 27. März bis Freitag, 1. April, vom Sonntag, 3. bis Donnerstag, 7. April, vom Sonntag, 10. bis Donnerstag, 14. April sowie vom Sonntag, 24. bis Freitag, 29. April , von jeweils 23.00 bis 05.00 Uhr, werden Arbeiten beim Areal der Unteren Bahnhofstrasse 1-11 durchgeführt.

Entlang von Gleis 1 wird aus Sicherheitsgründen ein Schutzgerüst benötigt. Für das Erstellen des Schutzgerüsts sind Sperrungen auf der Bahnstrecke St.Gallen - Zürich ausschliesslich in der Nacht möglich. Im Moment laufen die Bauarbeiten beim Bahnhof Wil von Seiten SBB. So können die Nachtarbeiten konzentriert werden und es entstehen für die Anwohnenden keine zusätzlichen Belastungen zu den Arbeiten, welche von den SBB bereits geplant sind. (red/pd)

Wil: Aussensportanlage Lindenhof soll für 380'000 Franken saniert werden

Die Rundbahn und Leichtathletikanlage beim Lindenhof muss saniert werden.

Die Rundbahn und Leichtathletikanlage beim Lindenhof muss saniert werden.

Bild: Patrick Hürlimann (Symbolbild)

Im Jahr 2013 wurde die Leichtathletik-Wettkampfanlage beim Lindenhof teilsaniert. Nun weist die Anlage konstruktive und optische Mängel auf. Für eine Neu-Homologierung durch den Dachverband Swiss Athletics wird eine Sanierung der Rundbahn und Leichtathletikanlage nötig, wie die Stadt Wil in einem Bericht schreibt. Für die Sanierung beantragt der Stadtrat beim Parlament einen Kredit von 380’000 Franken.

Die Aussensportanlage Lindenhof mit Infrastrukturen für Leichtathletik und Ballsportarten sowie Finnenbahn dient dem Schul- und Freizeitsport sowie als Trainings- und Wettkampfeinrichtung für Wiler Sportvereine. Der Base- und Softballclub Wil Devis nutzt das Rasenfeld für den Trainings- und Meisterschaftsbetrieb. Die Aussenrundbahn und Leichtathletikanlage werden als Wettkampfstätten für überregionale Meisterschaften verwendet. Deshalb sind die Anlagen durch Swiss Athletics homologiert. Die aktuelle Homologierung ist bis Ende 2022 gültig. Seit vier Jahren bestehen veränderte Anforderungen für internationale Wettkämpfe. Deshalb werden einzelne Anpassungen der Anlage erforderlich. Im Sommer soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. (pd/mas)

Badmintonclub Uzwil bekommt einen neuen Halbfinalgegner

Vor Wochenfrist gewann Uzwil mit 5:3 gegen Yverdon. Nun kommt es zum Wiedersehen im Halbfinal.

Vor Wochenfrist gewann Uzwil mit 5:3 gegen Yverdon. Nun kommt es zum Wiedersehen im Halbfinal.

Bild: PD

Jetzt ist klar, dass der Badmintonclub Uzwil den Playoff-Halbfinal gegen Yverdon spielt – und nicht wie zuerst angenommen gegen Zürich. Dies weil NLA-Tabellenleader Tafers das Wiederholungsspiel gegen Yverdon aus gutem Grund verweigert.

Es war absehbar, dass die Union Tafers-Fribourg forfait erklärt. Dies schreibt der Badmintonclub Uzwil in einer Mitteilung. Ein schlagkräftiges Kader könne kaum innert Tagen organisiert werden. Zudem sei der Tabellenvorsprung der Fribourger so gross, dass sie auf die Punkte aus dieser Wiederholungspartie verzichten können.

Das Chaos begann vor sechs Wochen. Yverdon wollte die besagte Partie gegen Tafers am 12. Februar  verschieben. Dies weil die Mannschaft angeblich zu viele coronabedingte Ausfälle zu beklagen hatte. Swiss Badminton lehnte diesen Antrag aber ab. Die Partie musste daher gespielt werden. Doch gleichzeitig akzeptierte Yverdon diesen Entscheid nicht und reichte einen Rekurs ein. Dieser Rekurs wurde diese Woche von der Rechtsprüfungskommission überraschend gutgeheissen.

Der grosse Verlierer in der ganzen Geschichte ist das Team Argovia. Die Aargauer rutschen durch die Forfaitpartie unverschuldet aus den Playoffrängen. Dies weil Yverdon durch den fragwürdigen Sieg am grünen Tisch kampflos vom fünften auf den dritten Tabellenrang vorstösst. Und damit sind sie im Halbfinal der neue Gegner von Uzwil. Die Hinrunde zwischen den beiden Teams wird am 9. April in Yverdon gespielt, die alles entscheidende Rückrunde findet am Sonntag, 10. April, um 12 Uhr in der Breiti Oberuzwil statt. (pd/red)

Schulpräsidium Kirchberg: Urs Heuberger ist einziger Kandidat

Der parteilose Urs Heuberger möchte neuer Schulratspräsident werden.

Der parteilose Urs Heuberger möchte neuer Schulratspräsident werden.

Bild: PD

Kirchbergerinnen und Kirchberger wählen am 15. Mai einen neuen Schulratspräsidenten. Ihre Wahlmöglichkeiten sind allerdings klein, für das Amt kandidiert eine Person: der parteilose Urs Heuberger aus Wil. Bis am 11. März konnten Wahlvorschläge für die Ersatzwahl eines Schulratspräsidenten oder einer Schulratspräsidentin eingereicht werden. Innert der Frist ging einzig Heubergers Wahlvorschlag ein. Schulratspräsident Orlando Simeon hat im letzten Dezember seinen Rücktritt per 31. Juli 2022 eingereicht. (pd/red)

Falsche Polizistin erbeutet rund halbe Million

Eine Frau gab sich gegenüber der Geschädigten als Polizistin aus.

Eine Frau gab sich gegenüber der Geschädigten als Polizistin aus.

Bild: Keystone

Im Hinterthurgau wurde eine Frau mehrfach über Tage von Kriminellen mit der Falsche-Polizisten-Masche betrogen. Sie übergab den Betrügern Geld und Gold im Wert von rund einer halben Million. Die Kantonspolizei Thurgau bittet erneut um Vorsicht.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau meldete sich in den vergangenen Tagen eine Frau telefonisch bei der 62-Jährigen und gab sich als Polizistin aus. Die Anruferin behauptete, dass man Mitglieder einer Einbrecherbande verhaftet und bei diesen Daten über sie gefunden hätte. Sie brachte die Frau im Hinterthurgau dazu, für eine Verhaftung der weiteren Täter über Tage mehrfach Geld bei der Bank abzuheben und Gold zu organisieren.

Das Geld und das Gold wurden durch die 62-Jährige an vereinbarten Orten deponiert und von unbekannten Personen abgeholt. Die Deliktsumme beläuft sich auf eine halbe Million Franken. (kapo TG)

Verhaltensempfehlungen der Kantonspolizei Thurgau:

  • Echte Polizisten und Polistinnen werden niemals die Übergabe von Geld oder Wertsachen verlangen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten oder Polizistinnen handelt. Beenden Sie das Gespräch, rufen Sie die Notrufnummer 117 an, lassen sie sich mit ihm verbinden und fragen sie nach dem Sachverhalt. Die Betrüger sprechen Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch.
  • Lassen Sie sich nicht durch Telefonnummern auf Ihrem Telefondisplay in die Irre führen. Es ist technisch einfach möglich, die Nummer des Anrufenden zu verändern.
  • Im Telefonbuch ist vielfach der volle Name der Geschädigten zu finden. Wenn dieser auf eine ältere und allenfalls alleinstehende Person hindeutet, ist das für die Betrüger interessant. Überlegen Sie, ob für Sie auch eine Abkürzung (beispielsweise «E. Muster» anstatt «Elisabeth Muster») möglich wäre.
  • Machen Sie ältere Personen in der Verwandtschaft oder in ihrem Bekanntenkreis auf diese Betrugsmasche aufmerksam.

Degersheim: Frontalkollision zweier Lieferwagen

Der Unfallverursacher wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft.

Der Unfallverursacher wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft.

Bild: kapo

Am Donnerstag, um 19.05 Uhr, sind auf der Hauptstrasse in Degersheim zwei Lieferwagen kollidiert.

Ein 45-jähriger Mann fuhr mit einem Lieferwagen auf der Hauptstrasse, von Flawil herkommend in Richtung Degersheim. Aus unbekannten Gründen gelangte der Lieferwagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem vom Zentrum Degersheim herkommenden Lieferwagen. Durch ein Ausweichmanöver des 45-jährigen Fahrers kollidierte der Lieferwagen auch linksseitig mit der Leitplanke.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Der 45-Jährige wurde von der ausgerückten Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe bei ihm an. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 23’000 Franken. (kapo/ahi)

Flawil: Alkoholisiert Kollision verursacht

Die Automobilistin geriet auf die Gegenfahrbahn, worauf es zur Kollision kam.

Die Automobilistin geriet auf die Gegenfahrbahn, worauf es zur Kollision kam.

Bild: kapo

Am Donnerstag, um 17.20 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse in Flawil zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.

Eine 46-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Wilerstrasse vom Zentrum her in Richtung Uzwil. Zur gleichen Zeit fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen in die Gegenrichtung. Aus unbekannten Gründen kam das Auto der Frau auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem korrekt entgegenkommenden Lieferwagen.  Es stellte sich heraus, dass die Autofahrerin alkoholisiert wars. Der Führerausweis wurde ihr abgenommen. (kapo)

Niederuzwil: Zwei Schwarzarbeiter festgenommen

In Niederuzwil wurde am Donnerstag, kurz nach 10.15 Uhr, anlässlich einer arbeits- und ausländerrechtlichen Kontrolle, auf der Baustelle Grossacker in Niederuzwil ein 56-jähriger Mazedonier angetroffen. Dieser war nicht gemeldet, konnte keine Arbeitsbewilligung vorweisen und wurde folglich festgenommen.

Bei der weiteren Durchsuchung der Objekte konnte im hintersten Teil einer Tiefgarage ein mit Brettern abgedeckter Schacht festgestellt werden. Bei einer genaueren Untersuchung des Schachts konnte ein Mann, zusammengekauert und am Boden sitzend, ausfindig gemacht werden, der versuchte, dem Schein der Taschenlampe auszuweichen. Bei der anschliessenden Personenkontrolle wies sich der 52-jährige Mann mit einer mazedonischen Identitätskarte aus. Auch ihm fehlte eine entsprechende Arbeitserlaubnis, zudem war er mit einer Einreisesperre belegt. Auch er wurde festgenommen.

Die beiden Schwarzarbeiter, wie auch deren Arbeitgeber, werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Ebenfalls werden ausländerrechtliche Massnahmen geprüft und verfügt. (kapo/ahi)

Wil: Fussgängerin angefahren

Auf der Höhe des Kirchwegs St. Peter übersah ein Lieferwagenfahrer eine 85-jährige Fussgängerin, die auf dem Trottoir unterwegs war.

Auf der Höhe des Kirchwegs St. Peter übersah ein Lieferwagenfahrer eine 85-jährige Fussgängerin, die auf dem Trottoir unterwegs war.

Bild: kapo

Am Donnerstag, um 11.35 Uhr, hat sich auf der Oberen Bahnhofstrasse in Wil ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin ereignet.

Ein 55-jähriger Mann fuhr mit seinem Lieferwagen vom Schwanenkreisel kommend in Richtung Bahnhof. Er beabsichtigte, links in den Kirchweg
St. Peter einzubiegen. Er bremste seinen Lieferwagen bis zum Stillstand ab, weil ein Fahrradfahrer auf dem Trottoir unterwegs war.

Anschliessend setzte der Chauffeur seine Fahrt fort. Dabei übersah er eine 85-jährige Fussgängerin, welche auf dem Trottoir vom Bahnhof her in Richtung Schwanenkreisel unterwegs war. Es kam zur Kollision zwischen dem Lieferwagen und der Fussgängerin. Diese wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit eher leichten Verletzungen ins Spital. (kapo/ahi)

Motorradfahrer bei Unfall in Sirnach verletzt – Zeugen gesucht

Ein 28-jähriger Motorradfahrer musste einem entgegenkommenden Auto ausweichen. Dabei geriet er auf die Wiese und verletzte sich.

Ein 28-jähriger Motorradfahrer musste einem entgegenkommenden Auto ausweichen. Dabei geriet er auf die Wiese und verletzte sich.

Bild: kapo

Am Donnerstagabend kam es in Sirnach zu einem Selbstunfall, dabei wurde ein Motorradfahrer verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Gegen 18 Uhr war ein 28-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Hochwachtstrasse in Richtung Busswil unterwegs. Gemäss seinen Angaben sei ihm ein weisser Kleinwagen auf seiner Strassenseite entgegengekommen, so dass er nach rechts ausweichen musste und ins angrenzende Wiesland geriet. Dabei stürzte der Motorradfahrer. Er wurde verletzt und begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Die Fahrerin oder der Fahrer des weissen Autos sowie Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Rickenbach unter 058 345 23 70 zu melden. (kapo/mas)

Flawil fördert Biodiversität

Auch beim Schulhaus Botsberg entsteht eine Wildblumenwiese. Damit der bestehende Bewuchs verdorrt, wurde die oberste Vegetationsschicht abgehobelt.

Auch beim Schulhaus Botsberg entsteht eine Wildblumenwiese. Damit der bestehende Bewuchs verdorrt, wurde die oberste Vegetationsschicht abgehobelt.

Bild: PD

In Flawil wird es womöglich bald mehr Biodiversität geben: In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Flawil und Umgebung sowie mit der Unterstützung des kantonalen Amtes für Natur, Jagd und Fischerei werden einige gemeindeeigene Wiesen in artenreiche Wildblumenwiesen umgewandelt. Dies schreibt die Gemeinde im aktuellen Flade-Blatt.

Mit der Genehmigung des Budgets 2022 an der letzten Flawiler Bürgerversammlung wurde ein Betrag von 30’000 Franken zur Förderung der Biodiversität gesprochen. Im Annagarten, bei den Schulhäusern Botsberg und Feld sowie beim Oberstufenzentrum Feld wurden nun die ersten Arbeiten zur Herrichtung eines geeigneten Saatbeets in Angriff genommen. Im Mai sollen die Flächen – insgesamt rund 3300 Quadratmeter – mit einer Wildblumenwiese angesät werden. Dabei werden Samen mit einem sehr hohen Wildblumenanteil eingesetzt.

Wildblumenwiesen blühen jedoch erst nach einer Überwinterung. Deshalb ist im Aussaatjahr noch wenig sichtbar. Ob die Anstrengungen zur Erhöhung der Biodiversität erfolgreich sind, wird sich erst im Frühjahr 2023 zeigen. (pd/red)

Oberbüren: Mann auf E-Bike prallt in Auto

Beim Unfall entstand ein Sachschaden im Wert von 7'000 Franken.

Beim Unfall entstand ein Sachschaden im Wert von 7'000 Franken.

Bild: Kapo SG

Am Mittwochnachmittag ist es in Oberbüren zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. Zum Unfall kam es, als ein 81-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Chugelbeer fuhr. Dabei überquerte er aus bisher unbekannten Gründen den Fahrradweg und fuhr auf die Niederbürerstrasse.

Gleichzeitig fuhr eine 67-jährige Frau mit ihrem Auto vom Zentrum Oberbüren herkommend in Richtung Niederbüren. Auf Höhe der Verzweigung zur Chugelbeer kam es dann zur Kollision.

Der 81-Jährige wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 7’000 Franken. (kapo/red)

Oberbüren und Niederbüren prüfen Bedürfnis nach Tagesstruktur

Die Kinder sollen im Rahmen der Tagesstruktur auch am frühen Morgen und gegen Abend betreut werden.

Die Kinder sollen im Rahmen der Tagesstruktur auch am frühen Morgen und gegen Abend betreut werden.

Bild: Benjamin Manser

Oberbüren und Niederbüren wollen im Rahmen des Projektes Campus prüfen, ob in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach einer Tagesstruktur besteht. Dazu haben die Gemeinden eine Projektgruppe gebildet, die nun ihre erste Sitzung abgehalten hat. Die Projektgruppe soll auch die Möglichkeiten und die Umsetzung des Projekts zu prüfen.

Als erster Schritt wurde ein Fragebogen erstellt, der in dieser Woche allen schul- und kindergartenpflichtigen Kindern in der Schule abgegeben wurde. Die Gemeinden bitten die Eltern nun, diesen Fragebogen «seriös» auszufüllen und den Kindern wieder mitzugeben. So steht es im aktuellen Mitteilungsblatt von Oberbüren.

Nebst dem in Oberbüren bereits bekannten «Mittagstisch», beinhaltet die Tagesstruktur das Angebot der Kinderbetreuung am frühen Morgen sowie am Nachmittag und gegen Abend. (red/pd)

Neckertaler Kreismusiktag findet wieder statt

Noch vor Corona: Die Musikgesellschaft Ganterschwil spielte 2018 im Soorpark auf.

Noch vor Corona: Die Musikgesellschaft Ganterschwil spielte 2018 im Soorpark auf.

Bild: Sascha Erni

In diesem Jahr soll er endlich wieder stattfinden: der Neckertaler Kreismusiktag. Im Frühjahr 2020 wurde er auf dieses Jahr verschoben. Lange war allerdings nicht klar, ob und in welchem Umfang der Tag durchgeführt werden kann. Dies schreibt die Musikgesellschaft Ganterschwil im Bütschwiler Mitteilungsblatt. Mitte Februar hat das OK dann entschieden, ein zweitägiges Fest, in einem ähnlichen Rahmen wie es 2020 geplant war, durchzuführen. Nun laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Am Freitagabend werden in der Ganterschwiler Mehrzweckhalle «Viera Blech» und «Fihuspa» auftreten. Am Samstag wird das Programm dann ganz dem traditionellen Kreismusiktag gewidmet sein. Der Tag besteht aus den bewerteten Vorträgen, welche in der Kirche stattfinden werden. In der Turnhalle sorgen die Musikgesellschaften des Kreises während des Tages für Unterhaltung.

Am späten Nachmittag findet auf der Hauptstrasse der Marschmusikwettbewerb statt. Zum Abschluss des Tages erfolgen die Rangverkündigung und die Veteranen-Ehrungen. Zum musikalischen Abschluss spielen die «Krainertonic» auf. (red/pd)

Bissegg: Bei Unfall verletzt

Die E-Bike-Lenkerin musste ins Spital gebracht werden.

Die E-Bike-Lenkerin musste ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: PD

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch in Bissegg nahe Affeltrangen eine E-Bike-Fahrerin verletzt.  Wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt, war eine 50-jährige Autofahrerin kurz vor 13.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Wilerstrasse unterwegs und wollte diese in Richtung Fimmelsberg überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit einer vortrittsberechtigten E-Bike-Fahrerin, die auf der Wilerstrasse in Richtung Amlikon fuhr.

Die 42-jährige E-Bike-Fahrerin wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. (red/kapo)

Marco Frauchiger ist neuer Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Regio Uzwil

Von links nach rechts: Marco Frauchiger (neuer Verwaltungsrat), Monika Zwicker-Knechtle (abtretende Verwaltungsrätin), Christof Oswald (Präsident des Verwaltungsrats).

Von links nach rechts: Marco Frauchiger (neuer Verwaltungsrat), Monika Zwicker-Knechtle (abtretende Verwaltungsrätin), Christof Oswald (Präsident des Verwaltungsrats).

Bild: PD

Anstelle der Generalversammlung führte die Raiffeisenbank Regio Uzwil auch in diesem Jahr eine schriftliche Abstimmung durch. Wie die Bank in einem Communiqué schreibt, stimmten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter stimmten allen Vorlagen mit grossem Mehr zu. Die Stimmen waren am 18. März ausgezählt worden.

Über 5300 Genossenschafterinnen und Genossenschafter hatten abgestimmt. Dies entspreche einer hohen Stimmbeteiligung, schreibt die Bank. Dazu beigetragen hat womöglich der Gastrogutschein im Wert von 30 Franken als Prämie für jeden abgeschickten Stimmzettel.

Neben den üblichen Posten wie Bilanz und Entlastung der Organe wurde der Verzinsung der Genossenschaftsanteilscheine zu 2,5 Prozent zugestimmt. Zudem wurde Marco Frauchiger in den Verwaltungsrat gewählt. Zurückgetreten war Monika Zwicker-Knechtle.

Ebenfalls angenommen wurden die neuen Statuten der Raiffeisenbank Regio Uzwil. Die Änderungen betreffen die «Modernisierung und Flexibilisierung der Generalversammlung sowie die Umsetzung der Vorgaben des Rechnungslegungs- und Gesellschaftsrechts». (red)

Bauarbeiten am Ulrich-Hilber-Weg auf 2023 verschoben

Diese Stützmauer beim Ulrich-Hilber-Weg muss saniert werden. Die Arbeiten beginnen anfangs 2023 statt im kommenden Sommer.

Diese Stützmauer beim Ulrich-Hilber-Weg muss saniert werden. Die Arbeiten beginnen anfangs 2023 statt im kommenden Sommer.

Bild: PD

Die beschädigten Stützmauern im Bereich des Ulrich-Hilber-Wegs in der Nähe des Sonnenhof-Schulhauses sind beschädigt. Sichtbares Zeichen davon sind Verformungen, der angrenzende Gehweg wurde im Herbst 2021 teilweise abgesperrt. Die Stützmauern wurden mit Sofortmassnahmen gesichert. Dabei blieb der Durchgang für den Fuss- und Veloverkehr gewährleistet.

Frühstens im kommenden Sommer hätten die Sanierungsarbeitungen beginnen können. Weil die Beeinträchtigungen für die Anwohnenden im Winter deutlich geringer sind, wurden die Arbeiten nun jedoch auf Anfang 2023 verschoben. Dies teilt die Stadt mit. (pd/red)

Wil: E-Scooter kollidiert mit Auto

Die Lenkerin des E-Scooter musste ins Spital gebracht werden.

Die Lenkerin des E-Scooter musste ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: Marlen Hämmerli

Beim Bleicheplatz in Wil ist am Dienstagmittag ist ein E-Scooter mit einem Auto kollidiert. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei wurde die 21-jährige Fahrerin des E-Scooters dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Die E-Scooter-Fahrerin fuhr linksseitig auf dem Trottoir der Dufourstrasse, vom Zentrum Wil herkommend, in Richtung Bleicheplatz. Gleichzeitig fuhr eine 51-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Johann-Georg-Müllerstrasse. Bei der Verzweigung zur Dufourstrasse kam es zur Kollision zwischen dem E-Scooter und dem Auto. (kapo)

Mehr Velos in Wil, mehr Autos auf der Umfahrung Bazenheid

Die Umfahrung Bazenheid gehört zu den Orten mit dem meisten Verkehr im Kanton St.Gallen.

Die Umfahrung Bazenheid gehört zu den Orten mit dem meisten Verkehr im Kanton St.Gallen.

Bild: Beat Lanzendorfer

12'Die Auswertung der jährlichen Verkehrszählung des Tiefbauamts des Kantons St.Gallen liegt vor. Zu den Orten mit den höchsten durchschnittlichen Verkehrsbelastungen im Kanton zählt die Umfahrung Bazenheid. Pro Tag wurden 20'213 Fahrzeuge gemessen. Das sind 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Weiter zugenommen hat auch der Veloverkehr. An verschiedenen Zählstellen im Kanton, darunter auch eine in Wil, wurden gemäss einer Mitteilung des Kantons neue Rekordwerte gemessen.

Während der Verkehr auf Kantonsstrassen im ganzen Kanton leicht zunahm, hat er in Bütschwil dank der im Herbst 2020 eröffneten Umfahrungsstrasse markant abgenommen. Fuhren im Jahr 2020 noch über 4,6 Millionen Fahrzeuge durch das Dorf, waren es 2021 noch 1,9 Millionen. Umgerechnet in Durchfahrten pro Tag bedeutet die Reduktion um rund 60 Prozent: 5200 statt 12'600 Fahrzeuge. (rop)

Badminton: Spielt Uzwil doch nicht gegen Zürich?

Das Wiederholungsspiel Yverdon gegen Tafers sorgt für Unsicherheit hinsichtlich der Playoffs.

Das Wiederholungsspiel Yverdon gegen Tafers sorgt für Unsicherheit hinsichtlich der Playoffs.

Bild: Matthias Zindel

Am grünen Tisch wurde entschieden, dass die NLA-Partie zwischen Yverdon und Tafers wiederholt werden muss. Denn Yverdon hatte im Februar 2022 Rekurs gegen einen Entscheid des Zentralvorstands eingereicht, welcher gestern Montag von der Rechtspflegekommission gutgeheissen wurde. Das Spiel hatte Tafers am 12. Februar mit 5:3 gewonnen.

Sollte das Resultat beim Wiederholungsspiel gegen Tafers anders ausgehen, hätte dies auch eine Auswirkung auf die Teams, die sich für die Playoffs qualifiziert haben. Zwar bleibt Uzwil definitiv auf dem 2. Tabellenrang, doch auf den Plätzen 3 und 4 könnte sich eine Rochade ergeben. (pd)

«Rosenau» in Kirchberg in Betrieb: 60 Flüchtlinge aufgenommen

60 Flüchtlinge leben derzeit vorübergehend in der «Rosenau». Der grosse Garten wird vor allem von den Kindern geschätzt.

60 Flüchtlinge leben derzeit vorübergehend in der «Rosenau». Der grosse Garten wird vor allem von den Kindern geschätzt.

Bild: Andrea Häusler

Der Trägerverein Integrationsprojekte St.Gallen (TISG) hat am vergangenen Donnerstag das Zentrum Rosenau in Kirchberg für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine in Betrieb genommen. Das Zentrum bietet Platz für mindestens 120 Personen. Aktuell leben dort rund 60 Flüchtlinge. In diesen Tagen wird die Zahl weiter steigern, wie der TISG mitteilt.  Es kommen vor allem Frauen mit Kindern, ältere Frauen und Männer wie auch einige wenige jüngere Männer. Vor allem die Kinder schätzen den grossen Garten. Die meisten Personen kamen bislang von Unterkünften in Zürich. Medizinische Hilfe wurde bislang nur von wenigen Personen in Anspruch genommen.

Die Flüchtlinge - gestern Dienstagmittag waren es kantonsweit 420 Personen - bleiben  meistens nur wenige Tage im Zentrum Rosenau, bevor sie, proportional zur Wohnbevölkerung, auf die Gemeinden verteilt verteilt werden. Alle Gemeinden werden in den nächsten Wochen Personen aufnehmen. Diese können entscheiden, ob sie die Personen bei Privaten unterbringen oder anderweitig Wohnraum zur Verfügung stellen möchten. Die Prüfung von privaten Anbietern ist Sache der Aufnahmegemeinde. Private können sich bei der Gemeinde melden, wenn sie Wohnraum zur Verfügung stellen möchten. (pd)

Groupe Mutuel eröffnet Agentur in Wil

Groupe Mutuel hat sich an der Bahnhofstrasse 28 niedergelassen, dort, wo unter anderem das Zahnarztzentrum und Bestsmile eingemietet sind.

Groupe Mutuel hat sich an der Bahnhofstrasse 28 niedergelassen, dort, wo unter anderem das Zahnarztzentrum und Bestsmile eingemietet sind.

Bild: Gianni Amstutz

Groupe Mutuel hat an der Oberen Bahnhofstrasse 28 in Wil eine neue Agentur eröffnet. Die Niederlassung steht im Einklang mit der neuen Vertriebsstrategie der Groupe Mutuel, nach welcher der interne Vertrieb sowie die regionale Präsenz ausgebaut werden. Gleichzeitig mit der Agentureröffnung präsentiert sich der Schweizer Versicherer mit einer komplett neuen Markenidentität. Die Räume in Wil werden Interessierten vom 23. bis 25. März an Tagen der offenen Tür gezeigt. (pd)

Schwager kandidiert als  Münchwiler Bezirksrichter

Als Ersatz für die zurückgetretene Richterin am Bezirksgericht Münchwilen, Nina Schüler-Widmer, stellt sich der Zürcher Jurist Andreas Schwager zur Verfügung

Als Ersatz für die zurückgetretene Richterin am Bezirksgericht Münchwilen, Nina Schüler-Widmer, stellt sich der Zürcher Jurist Andreas Schwager zur Verfügung

Bild: PD

Für die Ersatzwahl einer Berufsrichterin oder eines Berufsrichters des Bezirksgerichts Münchwilen vom 15. Mai 2022 ist während der Eingabefrist ein Wahlvorschlag bei der Staatskanzlei Thurgau eingegangen: Jener von Andreas Schwager (Die Mitte). Der 39-jährige Rechtsanwalt aus Zürich  möchte die Nachfolge von Nina Schüler-Widmer (FDP) antreten, die am 13. Februar 2022 zur Präsidentin des Bezirksgerichts Münchwilen gewählt worden ist.

Der Kandidat wird auf der Namenliste aufgeführt, die den Wahlunterlagen beigelegt wird. Es sind aber auch Personen wählbar, die nicht auf der Namenliste aufgeführt sind. Die Wahl gilt für die verbleibende Amtsdauer 2020 bis 2024. (sk)

Bühler wird Partner von WirtschaftsPortalOst

Die Bühler AG bekennt sich mit der Partnerschaft zum Standort Schweiz und dokumentiert die regionale Verbundenheit.

Die Bühler AG bekennt sich mit der Partnerschaft zum Standort Schweiz und dokumentiert die regionale Verbundenheit.

Bild: PD

Die Bühler AG in Uzwil wird der vierte Branding-Partner der regionalen Standort- und Wirtschaftsorganisation WirtschaftsPortalOst (WPO).

Dass sich nun ein wahrhaftiger «Riese» mit weltweit rund 12’500 Mitarbeitenden zu WPO bekennt, erfüllt den noch jungen Verein mit Stolz. «In unserer 161-jährigen Geschichte haben neue Technologien, neue Märkte und neue Geschäftsmöglichkeiten unser Wachstum vorangetrieben. Innovation ist in unserer DNA verankert. Die Familie Bühler verpflichtet uns auf zwei Regeln. Die erste: Wir müssen die Innovationsführer in unserer Branche sein und dürfen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auch in Krisenzeiten nicht reduzieren. Die zweite: Wir sollen das Unternehmen wie eine Familie führen, was heisst, dass wir an die nächste Generation denken.» So steht es in der Innovations-Strategie von Bühler. Innovation ist folglich ein gemeinsamer Nenner, der Bühler und WPO zusammengeschweisst hat.

Die regionale Standortförderungsorganisation ist mit dem Anlass WPO-Impuls darum bemüht, Innovationen aus der Region eine Plattform zu geben. Bühler hat dieses Konzept gefallen, sodass die Firma WPO für den Event ihren CUBIC Innovation Campus zur Verfügung gestellt hat und dies auch weiterhin tun wird.

Auch als global agierendes Unternehmen bekennt sich Bühler zum Standort Schweiz. Von der regionalen Verbundenheit profitierten sowohl Bühler als auch KMUs gegenseitig. Mit kompetenten und verlässlichen Zulieferern und Anbietern würden zum Teil bereits jahrelange, erfolgreiche Partnerschaften gepflegt. «Bei WPO setzen wir uns beispielhaft für Innovation sowie Nachhaltigkeit in unserer Wirtschaftsregion ein. Zudem wollen wir uns gemeinsam mit WPO als Leuchtturm in der Berufsbildung für langfristige Perspektiven junger Generationen und dem Nachwuchs engagieren», sagt Bühler-Personalchef Christof Oswald. (pd)

Bronze-Platz für «frucht-X» des Flawilers Tobias Lippuner

Der Flawiler Tobias Lippuner ist CTO des Start-ups «frucht-X»

Der Flawiler Tobias Lippuner ist CTO des Start-ups «frucht-X»

Bild: PD

Am interregionalen Finale des Jugendprojekt-Wettbewerbs 2021 standen am Samstag Jugendliche aus dem  Fürstentum Liechtenstein, dem Bundesland Vorarlberg und dem Kanton St.Gallen auf der Bühne des ORF-Publikumsstudios in Dornbirn.  Gewonnen wurde der Wettbewerb vom St.Galler Projekt «Kurzfilm Saitenstich» sowie dem Vorarlberger Sensibilisierungsprojekt «Only Yes Means Yes».

Auf dem dritten Platz platzierte sich das Projekt «frucht-X», das regionale und gesunde Studentenfutter, welches für seine Umweltfreundlichkeit den Nachhaltigkeitsaward 2021 vom Coop erhalten hatte. Das Start-up wurde von Leonhard Kick, Nicolai Hutter, Miriam Keller, Tobias Lippuner und Anduel Hoxha innerhalb des Company Programmes von YES an der Kantonsschule am Burggraben St.Gallen gegründet. Im Fokus stehen bei der Hergestellung regionale Zutaten und die Förderung biologischer Vielfalt. Die Zutaten werden bei Bauernhöfen aus der Ostschweiz gekauft. Das Team kümmert sich um Lagerung, Verpackung und Auslieferung mit dem Fahrrad.

Die Gewinnerprojekte wurden mit 1’075 Euro prämiert, der dritte Platz wurde mit 600 Euro entschädigt. (pd)

Kulturverein verWilen überbringt Frühlingsgrüsse

Freiwillige Helferinnen und Helfer zogen durch Wilen und überbrachten die blumigen Frühlingsgrüsse.

Freiwillige Helferinnen und Helfer zogen durch Wilen und überbrachten die blumigen Frühlingsgrüsse.

Bild: PD

Nach der erfolgreichen Aktion im vergangenen Jahr verteilte der Kulturverein verWilen auch dieses Jahr wieder Frühlingsgrüsse in Form von Blumen, dieses Mal Tulpen, in ganz Wilen. Jede Einwohnerin und jeder Einwohner hatte die Möglichkeit, jemandem in Wilen eine Freude zu bereiten und die Blumen frühzeitig über den Spar oder die Website gegen einen Selbstkostenbeitrag zu bestellen.

So wurde die grosse Nachfrage vom letzten Jahr noch gesteigert und es sorgten 296 Blumengrüsse für strahlende Gesichter. Verteilt wurden die Präsente am vergangenen Sonntag von rund 20 freiwilligen Helferinnen und Helfern, welche mit Kind und Kegel, die Bollerwägen und Veloanhänger voll, durch Wilen spazierten. (pd/sas)

Offenes Glasfasernetz von Swiss Fibre Net AG neu auch in Flawil

Die Kundinnen und Kunden der Technischen Betriebe Flawil können ab April einen weiteren Anbieter des Glasfasernetzes wählen.

Die Kundinnen und Kunden der Technischen Betriebe Flawil können ab April einen weiteren Anbieter des Glasfasernetzes wählen.

Bild: Keystone / Petra Orosz

Die Swiss Fibre Net AG (SFN) schliesst drei weitere Gemeinden an ihr offenes Glasfasernetz an, darunter Flawil. Mit diesen zusätzlichen Erschliessungen gehe die Unternehmung einen weiteren Schritt in die Richtung eines möglichst umfassenden Zugangs aller Schweizer Haushalte zu schnellem Internet und Anbietervielfalt, schreibt es in einer Medienmitteilung.

Für SFN rückt mit dem Anschluss der Gemeinden Flawil, Mels und Beckenried das Ziel etwas näher, ein national dichtes und gleichzeitig offenes Glasfasernetz für ihre Partner Salt und Sunrise UPC sicherzustellen. Dank der Erschliessung dieser Haushalte haben die Einwohnerinnen und Einwohner nun die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Telecomanbietern auszuwählen und somit von schnellem und stabilem Internet zu profitieren.

Für Flawil bedeutet der Ausbauschritt, dass die Bewohner eine zusätzliche Möglichkeit bei der Wahl ihres Glasfasernetzanbieters erhalten. Luca Zillig, Betriebsleiter der Technischen Betriebe von Flawil, zeigt sich erfreut: «Der Ausbauschritt bedeutet für die Flawiler Haushalte, dass sie ab April auch Sunrise UPC Produkte über das Glasfasernetz beziehen können. Unsere Kundinnen und Kunden haben damit noch mehr Auswahl bei den Anbietern, welche ihnen Zugang zum stabilen und ultraschnellen Glasfasernetz ermöglichen». (pd/sas)

Silvan Zingg wird neuer Gemeindeschreiber in Eschlikon

Silvan Zingg wird auf den 1. Juli Eschliker Gemeindeschreiber.

Silvan Zingg wird auf den 1. Juli Eschliker Gemeindeschreiber.

Bild: PD

Weil der langjährige Eschliker Gemeindeschreiber Marcel Aeschlimann im Mai in die gleiche Funktion nach Elgg wechselt, musste Eschlikon die Stelle des Gemeindeschreibers und Verwaltungsleiters neu ausschreiben.

«Den Gemeinderat erreichten erfreulich viele Bewerbungen, welche eine Auswahl an geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten zuliess», schreibt die Gemeinde nun in einer Mitteilung. «Eine in zwei Gesprächsrunden unterschiedliche Zusammensetzung aus Mitgliedern des Gemeinderates und der Geschäftsleitung zeichnete für das Auswahlverfahren verantwortlich.»

Aus den aus diesem Vorgehen hervorgegangenen Wahlvorschlägen hat sich der Gemeinderat nun für den Bazenheider Silvan Zingg entschieden. Silvan Zingg ist momentan in der Gemeinde Amlikon-Bissegg als Gemeindeschreiber und Leiter des Steueramtes tätig. Er ist zudem ausgebildeter Rechtsagent. Sein Stellenantritt in Eschlikon erfolgt am 1. Juli. (red)

Beim Wiler Weier werden kranke Bäume gefällt

Am Wiler Weier wird eine Esche gefällt. Grund dafür ist das Eschentriebsterben. Es handelt sich um Sicherheitsholzerei.

Am Wiler Weier wird eine Esche gefällt. Grund dafür ist das Eschentriebsterben. Es handelt sich um Sicherheitsholzerei.

Bild: Pablo Rohner

Der Forstbetrieb der Ortsgemeinde Wil mit dem Fällen der von der Eschenwelke befallenen Eschen begonnen. Aus Sicherheitsgründen müssen beim Weier und auf der Weierwiese insgesamt 15 Bäume gefällt werden, darunter auch zwei Fichten. Die durch einen Pilz ausgelöste Krankheit erhöht die Gefahr, dass Äste abbrechen oder die Bäume umstürzen. (rop)

Einbruchdiebstahl in Geschäft in Niederbüren

Symbolbild: Kapo

Am Sonntag in der Zeit zwischen 0.30 und 11.00 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Staatsstrasse in Niederbüren eingebrochen.Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, gelangte die Täterschaft durch ein Fenster in das Treppenhaus der Liegenschaft und brach anschliessend gewaltsam die Tür zum Restaurant auf.

Die unbekannte Täterschaft durchsuchte das Restaurant und stahl eine Registrierkasse im Wert von mehreren hundert Franken. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 7’500 Franken. (kapo)

Oberuzwil: Adrian Stern öffnet Bühnenvorhang und alle Herzen

Adrian Stern und seine Band freuten sich, wieder einmal ein Livekonzert zu geben.

Adrian Stern und seine Band freuten sich, wieder einmal ein Livekonzert zu geben.

Bild: PD

Nach mehr als 840 Tagen hat das Publikum der «Alti Gerbi» in Oberuzwil nach der Zwangspause wieder einen kulturellen Musikauftritt erleben dürfen. Adrian Stern und seine Band standen am Freitagabend auf der Bühne und unterhielten die grosse Anzahl von musikbegeisterten Gästen.

Sie taten das mit Können, Flair und grosser Hingabe, mit bekannten Hits aus Sterns Feder sowie aus «Sing meinen Song» und auch mit Liedern von seinem neuen Album «Meer». «Elektrisiert» war nicht nur das gut gelaunte Publikum und auch der Titel eines zu Beginn gespielten Liedes, sondern neben Adrian Stern und seiner hochkarätigen Band auch die ganze Crew vom involvierten Gerbi-Stifungsrates.

Mit Fredi Willi als Präsident an vorderster Front hat sich ein grosses Helferinnen- und Helferteam nach dieser langen Wartezeit enorm ins Zeug gelegt und dafür gesorgt, dass neben der akustischen Meisterleistung auf der Bühne auch das Rendement im alten, einmaligen Gebäudekomplex im Zentrum von Oberuzwil gestimmt hat. (pd)

Münchwilen: Alkoholisiert mit Lieferwagen Unfall verursacht

Bei der Auffahrkollision wurde ein Auto über den Zebrastreifen geschoben.

Bei der Auffahrkollision wurde ein Auto über den Zebrastreifen geschoben.

Bild: Kapo

Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer verursachte am Sonntagabend in Münchwilen eine Auffahrkollision. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, war ein 60-jähriger Autofahrer gegen 18.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Auf Höhe der Katholischen Kirche hielt er beim Fussgängerstreifen an, um einer Fussgängerin und einem Fussgänger den Vortritt zu gewähren.

Ein nachfolgender Lieferwagenfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und verursachte eine Auffahrkollision. Dabei wurde das Auto nach vorne geschoben und prallte in die beiden Personen auf dem Fussgängerstreifen.Der 18-jährige Fussgänger wurde leicht verletzt, die 17-jährige Fussgängerin schwer. Die 68-jährige Beifahrerin im Auto trug mittelschwere Verletzungen davon. Sie wurden am Unfallort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschliessend ins Spital gebracht.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Unfallverursacher, einem 64-jährigen Schweizer, einen Wert von 0,71 mg/l.Zur Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Die Feuerwehr Münchwilen sperrte die betroffene Strasse ab und leitete den Verkehr um. (kapo)

Uzwil: Einen Probetag und ein Konzert mit der Liberty Junior erlebt

Zwölf Kinder verbrachten einen Probetag mit den Mitgliedern der Brass Band Liberty Junior und waren beim Konzert am Abend im Uzwiler Gemeindesaal dabei.

Zwölf Kinder verbrachten einen Probetag mit den Mitgliedern der Brass Band Liberty Junior und waren beim Konzert am Abend im Uzwiler Gemeindesaal dabei.

Bild: PD

Rund 30 Jugendliche bis 20 Jahre sind es, die sich in den vergangenen Wochen mehr als einmal wöchentlich zum Proben trafen. Schliesslich stand das Frühjahrskonzert am vergangenen Samstag auf dem Programm. Es war allerdings kein Konzert wie jene in den Jahren zuvor. Denn im zweiten Teil gesellten sich zwölf Mädchen und Knaben dazu, die während des Tages erstmals Liberty-Brass-Band-Junior-Luft geschuppert hatten.

Brass-Erlebnistag nannten die Verantwortlichen diese Gelegenheit, für einmal während eines Tages bei der Probe und am Abend am Konzert dabei zu sein. «Ein coole Sache sei es gewesen», war zu hören. Und nicht minder stolz präsentierten sich die Schnuppernden am Abend auf der Bühne. Die Leitung dieses Erlebnistages lag bei Matthias Keller.

Matthias Keller leitete den Brass-Erlebnistag.

Matthias Keller leitete den Brass-Erlebnistag.

Bild: PD

Den ersten und den dritten Teil des Konzerts bestritten die Juniors ohne «Verstärkung» und unter der Leitung von Stefan Roth. Der satte Sound und die Vielfalt der Stückauswahl gefielen dem Publikum – entsprechend lange war der Applaus. (zi)

Dietschwil: Zwei schwer verletzte Personen bei Töff-Unfall

Am Sonntag um kurz vor 16.55 Uhr ist es auf der Schönauerstrasse in Dietschwil zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.

Ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger fuhren mit ihrem Motorrad laut Polizeiangaben in Richtung Dietschwil. Ebenfalls waren auf einem Motorrad ein 19-jähriger Mann und eine 17-jährige Frau in der gleichen Richtung unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam es bei der Einmündung zu einem Kiesweg zu einer Kollision der beiden Motorräder. Dabei verletzten sich die beiden 17-jährigen Personen schwer. Sie mussten durch die Rega ins Spital geflogen werden. Der 18- und der 19-jährige Mann verletzten sich unbestimmt und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Die Schönauerstrasse musste nach dem Unfall gesperrt werden.

Die Schönauerstrasse musste nach dem Unfall gesperrt werden.

Symbolbild: Kapo

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wird nun der Unfallhergang ermittelt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Schönauerstrasse gesperrt werden. Durch die örtliche Feuerwehr wurde eine Umleitung signalisiert. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen, die Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg, die Rega mit zwei Helikoptern, ein Notarzt sowie der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. (kapo)

FC-Wil-Goalie spielt wohl gegen den FC Wil

FC-Wil-Goalie Marvin Keller ist für den Zusammenzug der Schweizer U20-Nationalmannschaft in der Region Wil aufgeboten worden.

FC-Wil-Goalie Marvin Keller ist für den Zusammenzug der Schweizer U20-Nationalmannschaft in der Region Wil aufgeboten worden.

Bild: Marc Schumacher

Am Montag trifft sich die Schweizer U20-Nationalmannschaft in der Region Wil für einen achttägigen Zusammenzug. Logieren wird sie im Hotel Uzwil, trainieren in Henau und im Wiler Bergholz. Mit Goalie Marvin Keller ist ein Spieler des FC Wil aufgeboten worden. Dies, obwohl er vergangene Woche krank war und deshalb vorgestern Samstag das Auswärtsspiel der Wiler bei Stade Lausanne-Ouchy (1:1) verpasst hat. Somit dürfte Keller, der sich auf Abruf auch für die U21-Nationalmannschaft bereit hält, am Donnerstag gegen den FC Wil spielen. Die Wiler und die U20-Nati treffen im Bergholz in einem Freundschaftsspiel aufeinander.

Kein Aufgebot erhalten hat FC-Wil-Spieler Nils Reichmuth, obwohl dies erwartet worden war. Er musste sich vor wenigen Tagen am Blinddarm operieren lassen und wurde nicht rechtzeitig fit. (sdu)

Degersheim: Betrunken verunfallt

Ein 25-Jähriger ist in Degersheim verunfallt.

Ein 25-Jähriger ist in Degersheim verunfallt.

Bild: kapo

Am Sonntag um 3.15 Uhr ist es auf der Flawilerstrasse in Degersheim zu einem Verkehrsunfall gekommen. Es stellte sich heraus, dass ein 25-jährige Autofahrer unter Alkoholeinfluss unterwegs war, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Der 25-Jährige war in Richtung Degersheim unterwegs. Nach einer Rechtskurve fuhr er wegen des Alkoholeinfluss auf die Gegenfahrbahn und prallte im Anschluss gegen einen Gartenzaun am linken Fahrbahnrand. Eine Atemalkoholmessung fiel beim 25-jährigen Autofahrer positiv aus. Durch die Staatsanwaltschaft St.Gallen wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/mas)

Innovationspreis für Initiatoren des Toggenburger Solo-Slowmelody-Wettbewerbs

Die Initiatoren des Toggenburger Solo-Slowmelody-Wettbewerbs Max Huser und Ursula Sturzenegger flankieren die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs. Es sind dies Noah Looser (Oberhelfenschwil), Mara Brunner (Lichtensteig), Lena Hilber und Lukas Hilbe (Lenggenwil).

Die Initiatoren des Toggenburger Solo-Slowmelody-Wettbewerbs Max Huser und Ursula Sturzenegger flankieren die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs. Es sind dies Noah Looser (Oberhelfenschwil), Mara Brunner (Lichtensteig), Lena Hilber und Lukas Hilbe (Lenggenwil).

Bild: Zita Meienhofer

2003 ergriffen Max Huser und Ursula Sturzenegger die Initiative und führten erstmals den Toggenburger Solo-Slowmelody-Wettbewerb in Brunnadern durch. Bei diesem Anlass tragen junge Musikantinnen und Musikanten, die ein Holz- oder Blechblasinstrument spielen, ein Solostück vor, das von zwei Experten bewertet wird. Für die Solistin, den Solist sowie die Lehrkraft ist es eine Standortbestimmung. Zudem motiviert eine Teilnahme an einem Wettbewerb zum regelmässigen Üben.

Jeweils im März finden sich deshalb rund 40 Teilnehmende in der Mehrzweckhalle in Brunnadern ein. Hinter der Organisation steht die Musikgesellschaft Brunnadern. Am Samstag standen 43 Mädchen und Knaben auf der Teilnehmerliste. Krankheitsbedingt blieben vier Musikantinnen und Musikanten dem Anlass fern.

Der Anlass fand bei Auszubildenden im Toggenburg aber auch im Fürstenland Anklang. So stellen sich jährlich junge Teilnehmende zwischen Lenggenwil und Nesslau, zwischen Gähwil und Schwellbrunn, aber auch aus dem Kanton Thurgau der Jury. Diese bewerten unter anderem die Dynamik, die Artikulation und die Intonation. Das Ziel ist nicht, ein technisch schwieriges Stück vorzutragen, sondern es wird Wert auf die musikalische Präsentation gelegt.

Vor der Rangverkündigung wurde den Initiatoren eine besondere Ehre zuteil. Roland Kohler, Präsident des St.Galler Blasmusikverbands, überreichte Ursula Sturzenegger und Max Huser den Innovationspreis 2022 des Verbandes. Damit wurden die beiden Initiatoren sowie die Musikgesellschaft Brunnadern für ihre Idee sowie ihr Engagement für die Jugendförderung ausgezeichnet.

Dann folgte die Auszeichnung der Teilehmenden: In der Kategorie A siegte Noah Looser, Oberhelfenschwil vor Levin Ledergerber ebenfalls aus Oberhelfenschwil und Tim Knöpfel aus Schwellbrunn. Mara Brunner aus Lichtensteig ist die Gewinnerin der Kategorie B. Mit 115, 5 Punkten erreichte sie einen halben Punkt mehr als Tim Hollenstein aus Lenggenwil und einen Punkt mehr als Nico Kara aus Schönengrund.

In der Kategorie C stand eine Mädchentrio auf dem Podest: Lena Hilber aus Lenggenwil vor Jessica Nagel aus Bütschwil und Jael Forrer aus Mogelsberg. Und bei den Ältesten gewann Lukas Hilber aus Lenggenwil, der bereits zum neunten Mal teilnahm und mit einer Ausnahme stets zuoberst auf dem Podest stand. Rang 2 und 3 gingen an Andrea Forrer aus Krummenau und Yannis Keller aus Lenggenwil. (zi)

Noch keine Kinder aus der Ukraine in Wil angekommen

In der Stadt Wil sind bisher noch keine Kinder, die vom Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, angekommen, wie die Stadt auf Anfrage bestätigt. Man sei aber vorbereitet, um die Kinder in Wil einzuschulen. In welcher Form, also ob die Kinder in bestehende Klassen oder separate Klassen kommen würden, sei offen und müsse je nach Situation entschieden werden. (pd/mas)

Zwei Reglemente der Stadt Wil werden in Kraft gesetzt

Bei der Stadt Wil treten neue Reglemente in Kraft.

Bei der Stadt Wil treten neue Reglemente in Kraft.

Bild: PD

Gemäss einer Mitteilung hat der Wiler Stadtrat das Reglement zum Vollzug des Reglements über die Benutzung von Schul-, Sport- und Freizeitanlagen genehmigt und setzt es per 1. April in Kraft.

Die Referendumsfrist zum Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter in der Stadt Wil ist unbenützt abgelaufen. Der Stadtrat setzt es auf den 1. August in Kraft.

Dazu hat er auch die Tarifreglemente für Kindertagesstätten mit städtisch subventionierten Betreuungsplätzen und für den Verein Tagesfamilien mit städtisch subventionierten Betreuungsplätzen erlassen und wird diese ebenfalls auf den 1. August in Kraft setzen. (gk)

Polizei geht von Brandstiftung aus:  Wiler Schulhaus wegen Rauchentwicklung evakuiert

Die Feuerwehr war mit einem grösseren Aufgebot vor Ort, musste aber nicht viel löschen.

Die Feuerwehr war mit einem grösseren Aufgebot vor Ort, musste aber nicht viel löschen.

Bild: Andrea Stalder

Am Donnerstagnachmittag, kurz vor 14.40 Uhr wurde starker Rauch im Bereich der Toiletten im Oberstufenschulhaus Lindenhof in Wil gemeldet. Dies berichtete «20 Minuten». Kantonspolizeisprecher Florian Schneider bestätigt auf Anfrage, dass vorsorglich alle Schülerinnen und Schüler evakuiert worden sind. «Man wusste nicht, wie stark sich der Rauch ausbreitet.» Verletzt worden sei aber niemand.

Die Polizei gehe von Brandstiftung aus, sagt Schneider: «Jemand muss im Bereich der Handtuchhalterung in den Toiletten etwas angezündet haben, so dass es im Abfalleimer darunter zu einem Brand kam.» Dieser habe durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden können, es habe vor allem geraucht. Die Forensiker der Polizei würden die Brandursache aber noch genau untersuchen, auch über die Verantwortlichen könne man noch nichts sagen.

Der Schulbetrieb habe nach Informationen der Polizei am Nachmittag zum Teil weitergehen können. Der Russschaden im Schulhaus halte sich gemäss ersten Erkenntnissen in Grenzen. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen sowie ein grösseres Aufgebot der Feuerwehr, wie Schneider sagt. Auch der Rettungsdienst sei vor Ort gewesen. (lsf)

EHC Uzwil steigt in die 2. Liga auf

Sportlich ist schon seit einigen Tagen klar, dass die Uzwiler die Promotion geschafft haben. Die Vereinsverantwortlichen liessen zunächst aber offen, ob sie tatsächlich aufsteigen wollen und werden.

Nach einem Gespräch mit den Spielern ist nun klar: Der EHC Uzwil spielt kommende Saison neuerdings in der 2. Liga. Und das mit dem nahezu gleichen Kader wie in der laufenden Spielzeit. Dieses besteht mit ganz wenigen Ausnahmen nur aus Spielern, die den Grossteil ihrer Nachwuchszeit bereits beim EHC Uzwil absolviert haben.

Yves Breitenmoser, Verantwortlich für die 1. Mannschaft, sagt: «Wir sind uns bewusst, dass die nächste Saison keine einfache wird. Wir sind aber überzeugt, dass wir sowohl im Kollektiv als auch individuell genügend Qualität für die 2. Liga haben und unser Teamspirit uns weiterhin tragen wird.» Das genaue Kader inklusive Trainerstaff wird in den nächsten Wochen bekanntgegeben. (pd/sdu)

11-jährige Velofahrerin in Eschlikon verletzt – Zeugen gesucht

Die Polizei klärt den Unfallhergang ab.

Die Polizei klärt den Unfallhergang ab.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Nach einem Zusammenstoss mit einem Auto in Eschlikon wurde am Donnerstagmorgen eine 11-jährige Velofahrerin leicht verletzt. Sie war kurz nach 8 Uhr auf dem Radweg der Hörnlistrasse in Richtung Dorfzentrum unterwegs. Gemäss ihren Angaben sei gleichzeitig von der Hilagstrasse ein braunes Auto Richtung Hörnlistrasse gefahren. Bei der Verzweigung kam es aus noch unbekannten Gründen zur Kollision. Der Fahrer des Autos erkundigte sich nach dem Unfall nach dem Befinden der Velofahrerin und entfernte sich danach von der Unfallstelle.

Die 11-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt und suchte selbständig einen Arzt auf. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Der Autofahrer und Personen die Angaben zum Unfallhergang machen kann, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Rickenbach unter 058'345'23'70 zu melden. (red)

Zuzwiler Fördergelder für nachhaltiges Bauen schon ausgeschöpft

Batterien zur Speicherung von Solarstrom werden von der Gemeinde Zuzwil finanziell unterstützt.

Batterien zur Speicherung von Solarstrom werden von der Gemeinde Zuzwil finanziell unterstützt.

Bild: Matthias Jurt

Dem Zuzwiler Gemeinderat ist es ein Anliegen, erneuerbare Energien zu fördern und in eine «grünere» Zukunft zu investieren. Daher unterstützt die Gemeinde seit Anfang Jahr nachhaltige Bauvorhaben mit Fördergeldern. Die Nachfrage und das Interesse sind gross und die zur Verfügung stehenden Gelder für dieses Jahr daher bereits vollständig ausgeschöpft, schreibt die Gemeinde im Mitteilungsblatt.

Das Budget 2022 enthält einen Betrag von 145‘000 Franken, um private Vorhaben auf dem Weg zur Energiewende zu unterstützen. Nun wurden bereits Zusagen in der Höhe des gesamten budgetierten Betrags erteilt. Dabei handelt es sich um ein Gesuch für Fensterersatz, fünf Gesuche für den Ersatz von Elektroboilern und 40 für Solarbatterien.

Da die Mittel ausgeschöpft sind, können zurzeit keine weiteren definitiven Zusagen erfolgen. Erst im Jahr 2023 stehen wieder Gelder zur Verfügung. Wer jetzt also ein Gesuch einreicht, erhält eine provisorische Beitragszusage mit dem Hinweis, dass die Auszahlung voraussichtlich nach der Budgetgenehmigung 2023 erfolgen wird. (gk/lsf)

Einbruch in Geschäft in Niederwil

In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen ist in Niederwil Im Dorf eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft eingebrochen. Sie verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zugang zum Gebäude, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Die Täterschaft durchsuchte das Geschäft und stahl Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 1000 Franken. (red)

Degersheim: Gemeinderat Beat Stark wird Ratsschreiber

Beat Stark wurde zum neuen Gemeinderatsschreiber gewählt, er tritt demzufolge von seinem Amt als Gemeinderat zurück.

Beat Stark wurde zum neuen Gemeinderatsschreiber gewählt, er tritt demzufolge von seinem Amt als Gemeinderat zurück.

Bild: PD

Nachdem in Degersheim Gemeinderatsschreiber Andreas Baumann zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt wurde, galt es, die Stelle als Ratsschreiber neu zu besetzen. Sieben Bewerbungen sind eingegangen und mehrere Vorstellungsgespräche wurden geführt, teilt die Gemeinde mit. Die Wahl fiel auf Gemeinderat Beat Stark. Er ist ausgebildeter Betriebswirtschafter, 43 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Degersheim.

Weil gemäss Gemeindegesetz keine Mitarbeitenden der Verwaltung – mit Ausnahme der Gemeindepräsidien – im Gemeinderat Einsitz nehmen können, muss Beat Stark als Gemeinderat zurücktreten. Er wird Mitte Jahr seine Funktion als Gemeinderat und Leiter des Geschäftsfeldes Natur und Landschaft abgeben.

Der Gemeinderat hat die Ersatzwahl für den frei werdenden Sitz im Gemeinderat auf den 25. September angesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 27. November statt. Die Frist für die Eingabe der Kandidaturen für den ersten Wahlgang läuft bis am 30. Juni. (gk/lsf)

Uzwil hat neu weisse Elefanten statt blaue Schafe

Die neuen Skulpturen in Uzwil: weisse Elefanten.

Die neuen Skulpturen in Uzwil: weisse Elefanten.

Bild: PD

Skulpturen von weissen Elefanten bevölkern neu die Gemeinde Uzwil. Sie haben die bisherigen blauen Schafe abgelöst. «Die Kinder haben sie sofort ins Herz geschlossen, streicheln sie, spielen mit ihnen, reiten auf ihnen», heisst es im «Uzwiler Blatt». Das zeige: Sie sind gut angekommen.

Damit das möglich wurde und die Dickhäuter sicher und unverrückbar stehen, hat Cornel Hauser vom Bauamt eben nicht Osterhasen, sondern Elefanten ausgegossen. Bruno Kaufmann, Martin Raschle und Marco Bruggmann haben die Tiere sorgfältig platziert. Die Gemeinde schreibt weiter: «Und jetzt sind Sie und Ihre Kinder dran: Wenn Sie Lust haben, sind die Elefanten bald Ihre Leinwand.» Mehr Infos dazu demnächst im «Uzwiler Blatt». (gk)

Testcenter beim Klosterweg Wil stellt nach 17 Monaten Betrieb ein

Endet Monat beendet der Samariterverein seinen Einsatz mit dem Testcenter beim Klosterweg Wil.

Endet Monat beendet der Samariterverein seinen Einsatz mit dem Testcenter beim Klosterweg Wil.

Bild: PD

Als im Herbst 2020 die Corona-Fallzahlen massiv gestiegen sind und ein grosser Mangel an Testmöglichkeiten herrschte, wurde der Samariterverein Wil und Umgebung zur Unterstützung angefragt. Er hat seinen Sanitätsanhänger bei der Praxis am Klosterweg in Wil stationiert und zur Teststation umfunktioniert.

An Spitzentagen standen bis zu sechs Samariter im Einsatz, um zu gewährleisten, dass regional die benötigte Testkapazität sichergestellt war, wie der Samariterverein in einer Mitteilung schreibt. Um die Gruppe im langen Einsatz zu stärken, wurden zusätzliche Helfer ins Team aufgenommen. Die Samariter wurden durch den Kanton entlohnt, wobei die Personalplanung und manche Arbeitsstunde auf Freiwilligenbasis weitergelaufen ist.

Der Verein dankt neben dem Einsatzteam auch dem Klosterwegteam, das an Spitzentagen nebst den regulären Aufgaben weit über einhundert Anrufe rund um Corona entgegen genommen habe. Zudem habe es seit Testbeginn jeden Sonntag Dienst geleistet, um die vom externen Labor eintreffenden Testergebnisse zeitnah zu versenden.

Am 31. März endet nun der 17-monatige Einsatz des Samaritervereins als kantonales Testcenter und damit verbunden die Zusammenarbeit mit dem Team der Praxis am Klosterweg. 17 Samariter und zehn Helfer aus der Region wirkten mit und führten über 22’000 Tests durch. Der Verein schreibt: «Eine einmalige Erfahrung, die immer in unserer Erinnerung bleiben wird.» (lsf)

Auto kollidiert in Lütisburg mit Leitpfosten – Zeugen gesucht

Durch den Unfall entstand Sachschaden in der Höhe von rund 3600 Franken.

Durch den Unfall entstand Sachschaden in der Höhe von rund 3600 Franken.

Bild: Kapo SG

Am Dienstag, kurz nach 17.20 Uhr, ist das Auto eines 31-jährigen Mannes in Lütisburg mit einem Leitpfosten und einer Signaltafel kollidiert. Zur Kollision kam es aufgrund einer unbekannten Drittperson. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

Der 31-Jährige fuhr auf der Toggenburgerstrasse von Bazenheid herkommend in Richtung Lütisburg. Bei der Einmündung zur Flawilerstrasse fuhr eine unbekannte Drittperson in einem dunkelblauen Kombi auf denselben Fahrstreifen, weshalb der 31-jährige Autofahrer eine Vollbremsung einleitete und nach rechts auswich, wie die Polizei mitteilt. Anschliessend kollidierte das Auto mit einem Leitpfosten und einer Signaltafel. Die unbekannte Drittperson fuhr mit ihrem Auto weiter in Richtung Lütisburg Station. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 3600 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum unbekannten Fahrzeug mit ZH-Kontrollschildern und/oder der lenkenden Person machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Uzwil, 058’229’51’30, zu melden. (red)

Rickenbach: Alkoholisiert unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Rickenbach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille hielt den Mann gegen 1.15 Uhr auf der Breitestrasse zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 26-jährigen Schweizer einen Wert von 0,64 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen, wie die Polizei mitteilt. (red)

Kindergarten Töbeli in Uzwil wird reaktiviert

Die Prognose im November 2020 liess einen Anstieg der Schülerzahlen ab 2024 erwarten. Das hat sich nun bestätigt, wie die Gemeinde Uzwil in ihrem Mitteilungsblatt schreibt. Die Prognose der steigenden Schülerzahlen bestätige sich anhaltend. Dies sei Grund genug, um innerhalb der Schul- und Gemeindeführung Lösungen zu suchen und voranzutreiben.

Der Kindergarten Töbeli in Uzwil soll reaktiviert werden.

Der Kindergarten Töbeli in Uzwil soll reaktiviert werden.

Bild: Katja Schlegel

Nebst anderen Massnahmen ist für den Sommer 2024 die Reaktivierung des Kindergarten Töbeli vorgesehen. Mit seiner Lage bietet er eine gute Antwort auf den grossen Jahrgang 2024, insbesondere mit sehr vielen Kindern aus Niederuzwil, ist in der Mitteilung zu lesen. Weitere Massnahmen ab 2025 werden fortlaufend geplant, da die grossen Kindergartenjahrgänge spätestens ab 2026 in die Primarschule übertreten. In diesem Zusammenhang wird auch das Projekt Schulraumerweiterung Herrenhof wieder aktuell. (pd/mas)

Joel Moser verlängert beim EC Wil

Der EC Wil hat den Vertrag mit Joel Moser um eine weitere Saison verlängert, wie der Club auf Facebook mitteilt. Der technisch starke Stürmer bleibe dem Club eine weitere Saison erhalten.

Zudem nehme der EC Wil einen weiteren jungen Stürmer unter Vertrag. Tim Planzer, Jahrgang 2002, erhält einen Ausbildungsvertrag. Der Stürmer wurde im eigenen Nachwuchs ausgebildet. Damit stellt der EC Wil bereits 13 Stürmer für die kommende Saison. Gesucht wird noch ein Stürmer mit Führungsqualitäten, weshalb der Markt weiterhin beobachtet werde. (pd/mas)

Vermehrt Wertsachen aus dem Auto gestohlen

Seit Anfang Jahr sind bei der Kantonspolizei Thurgau rund hundert Meldungen wegen Diebstählen aus Autos eingegangen, wie es in einer Mitteilung heisst. Durch die Täterschaft wurden mehrheitlich unverschlossene Autos geöffnet und Gegenstände aus dem Fahrzeuginnern entwendet. Gegenüber der Vorjahresperiode haben sich die Zahlen etwa verdoppelt. Betroffen sei das ganze Kantonsgebiet.

Tipps der Kantonspolizei:

  • Lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto liegen. Auch vermeintlich sichere Verstecke wie das Handschuhfach oder der Kofferraum werden durchsucht.
  • Schliessen Sie das Auto immer ab, auch bei kurzen Abwesenheiten. Auch dann, wenn das Auto an einem vermeintlich sicheren Ort wie hinter dem Haus oder einer Garage steht. Auch Seiten- oder Dachfenster sollten bei Abwesenheit immer ganz geschlossen sein. Wenn möglich sollte auch der Dachgepäckträger abgeschlossen werden.
  • Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort der Kantonspolizei Thurgau. Beispielsweise dann, wenn Personen um parkierte Autos schleichen oder sich daran zu schaffen machen. (kapo/mas)

Aktionstage gegen Rassismus in Wil

Die Stadt Wil beteiligt sich im März an den schweizweiten Aktionstagen gegen Rassismus. Im Mittelpunkt der Aktionstage 2022 steht das Thema «Dazugehören – Zugehörigkeit», wie es in einer Mitteilung heisst.

Rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März finden jedes Jahr an vielen Orten im Kanton St.Gallen und in der Schweiz verschiedene Veranstaltungen zum Thema Rassismus und Diskriminierung statt. Die Stadt Wil lanciert im Rahmen der diesjährigen Aktionstage gegen Rassismus vom 18. bis 27. März 2022 verschiedene Erzählcafés zum Thema «Dazugehören».

Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Sprache sind immer wieder Grund für Ausschluss und Diskriminierung. Die moderierten Erzählcafés bieten Raum für Austausch und gegenseitiges Kennenlernen. Die Teilnehmenden erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Vorurteile werden abgebaut und die Zugehörigkeit wird gestärkt.

Weiteres Programm

Die Stadtbibliothek Wil stellt während der Aktionstage gegen Rassismus einen Büchertisch zum Thema bereit. Zudem lädt sie in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Integration am Donnerstag, 24. März, ab 19 Uhr, zur Lesung mit Usama Al Shahmani ein. Usama Al Shahmani liest aus seinem Bestseller «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch». Das Cinewil zeigt am Dienstag, 22. März, um 17.30 und 20 Uhr den Film «Contra».

Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus sind hier zu finden. (pd/mas)

Sirenenfehlalarm in Lenggenwil

In Lenggenwil kam es zu einem Sirenenfehlalarm.

In Lenggenwil kam es zu einem Sirenenfehlalarm.

Bild: Benjamin Manser

Am Montag, 14. März, hat die Sirenenanlage in Lenggenwil einen Fehlalarm ausgelöst, wie es im Mitteilungsblatt der Gemeinde heisst. Durch die Zivilschutzorganisation wurden Wartungsarbeiten durchgeführt, welche einen kurzen Sirenen-Fehlalarm ausgelöst haben. Die Gemeinde entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und die Verunsicherung. (pd/mas)

Hilfe für Ukraineflüchtlinge in Wil

Flüchtlinge aus der Ukraine kommen auch in die Stadt Wil.

Flüchtlinge aus der Ukraine kommen auch in die Stadt Wil.

Bild: Annette Riedl / dpa

Der Wiler Stadtrat möchte die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen, wie es in einer Mitteilung heisst. So hat er eine Spende von 15’000 Franken für die Glückskette und für einen Transport in die Ukraine gesprochen.

Auch in der Stadt Wil sind in den letzten Tagen erste Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen. Weitere Personen werden erwartet. Beim Eintreffen in der Schweiz muss die Registrierung in jedem Fall beim Staatsekretariat für Migration (SEM) erfolgen. Der Bund verleiht in der Folge den Schutzstatus S und weist die Flüchtlinge den Kantonen zu.

Im Kanton St.Gallen werden die Menschen einer Gruppenunterkunft des Trägervereins für Integrationsprojekte (TISG) und anschliessend den Gemeinden zugewiesen. Menschen aus der Ukraine erhalten Sozialhilfe nach Asylansätzen. Kinder werden eingeschult. Treffen Menschen direkt bei einer Gemeinde im Kanton St.Gallen ein – wenn sie zum Beispiel bei Verwandten untergebracht werden – erfolgt ebenfalls eine Zuteilung durch das SEM an den Kanton St.Gallen. Die Menschen werden in Rücksprache mit der Gemeinde, wo sie angekommen sind, an ebendiese übergeben.

Wohnungen für die Flüchtlinge

Die Stadt Wil bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die Sozialen Dienste führen je eine Liste mit gemeldeten Zimmern und Wohnungen respektive freiwilligen Unterstützungsangeboten. Hilfreich sind schriftliche Informationen an sozialedienste@stadtwil.ch. Aktuell werden die Angebote gesammelt. Bei Bedarf erfolgt eine Anfrage durch die Sozialen Dienste, heisst es weiter in der Mitteilung.

Deutschkurse und Integration

Personen mit Schutzstatus S werden aller Voraussicht nach beim Deutschlernen nicht finanziell unterstützt. In Wil gibt es bereits heute verschiedene kostenlose Angebote mit Freiwilligen, bei denen neben dem Deutschlernen auch der Begegnung und Vernetzung Gewicht eingeräumt wird. Diese Angebote stehen sowohl Flüchtlingen als auch anderen Zugewanderten offen.

Die Fachstelle Integration der Stadt Wil sucht Freiwillige, welche sich in den Deutschkursen engagieren oder die Kinder der Kursteilnehmenden betreuen. Die Einsätze dauern in der Regel zwei bis drei Stunden pro Einsatz. Es gibt Einsatzmöglichkeiten an verschiedenen Wochentagen. Interessierte können sich unter integration@stadtwil.ch oder 071 913 52 98 melden. (pd/mas)

Weitere Informationen sind auf der Website des Kantons St.Gallen zu finden.

Holzschläge beim Stadtweier und an Maugwilerstrasse

Beim Stadtweier müssen sechs Eschen und zwei Fichten gefällt werden.

Beim Stadtweier müssen sechs Eschen und zwei Fichten gefällt werden.

Bild: Larissa Flammer

Beim Stadtweier und auf der Weierwiese entlang des Krebsbaches in Wil müssen aus Sicherheitsgründen mehrere Bäume gefällt werden. Die Bäume sind vom Eschentriebsterben betroffen, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst.

Das Eschentriebsterben, eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, setzt den Bäumen seit Jahren zu. Deshalb werden die Bäume jährlich auf ihre Sicherheit überprüft. Nach einer sorgfältigen Begutachtung der Bäume finden ab Montag, 21. März, während voraussichtlich zwei Tagen Fällungen durch den Revierförster statt. Beim Stadtweier müssen sechs Eschen und zwei Fichten gefällt werden. Auf der Weierwiese werden sieben Eschen und eine Birke gefällt. Die geschützten Baumgruppen werden durch natürlich nachwachsenden Ersatz erhalten.

Aufgrund des schwierigen Geländes sind die Forstarbeiten aufwendig und gefährlich. Passantinnen und Passanten werden gebeten, Absperrungen vor Ort zu beachten und die Weisungen der Forstmitarbeitenden zu befolgen.

Holzschlag entlang der Maugwilerstrasse

Zudem werden im Waldstück zwischen Bronschhofen und Maugwil vom 22. bis 24. März nahestehende und morsche Bäume entlang der Strasse entfernt. Die Maugwilerstrasse ist deshalb an diesen Tagen von 7.50 bis 16.30 Uhr für sämtlichen Verkehr gesperrt.

Die Busverbindung nach Maugwil wird während dieser Zeit über eine Ausweichroute via Himmelrich geführt. Die betroffenen Haltestellen werden entsprechend beschildert. (pd/mas)

Aktuelle Nachrichten