Regionalfussball
Reaktion nach der Derbyniederlage gegen Ebnat-Kappel: Der Ausflug der Bütschwiler Frauen am Dienstagabend ins «Ländle» war von Erfolg gekrönt

Im zweiten Meisterschaftsspiel der 2. Liga erkämpfen sich die Bütschwilerinnen den ersten Vollerfolg. Die Mannschaft dreht die Partie nach einem Rückstand zur Pause in der zweiten Halbzeit und gewinnt mit 4:1.

Beat Lanzendorfer
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Maurine Gübeli (am Ball), hier im Spiel gegen Ebnat-Kappel, erzielte für die Bütschwilerinnen den Ausgleich.

Maurine Gübeli (am Ball), hier im Spiel gegen Ebnat-Kappel, erzielte für die Bütschwilerinnen den Ausgleich.

Bild: Beat Lanzendorfer

Was für ein überzeugender Auftritt. Die Bütschwiler Frauen zeigen eine starke Reaktion nach der Derbyniederlage gegen Ebnat-Kappel und holen sich mit dem Erfolg gegen Triesen die ersten drei Saisonpunkte.

Nebst den Spielerinnen, die nach dieser Vorstellung zufrieden sein dürfen, freut sich auch Trainer Stefan Scherrer überschwänglich: «Gegen Ebnat-Kappel haben wir die erste Halbzeit total verschlafen, heute hat es von der ersten Sekunde an gepasst. Auf diese Leistung dürfen meine Spielerinnen stolz sein, auch deshalb, weil sie als Mannschaft auftraten und jede für die andere gekämpft hat.»

Scherrer sah aber durchaus Punkte, die ihm nicht gefallen haben: «Unsere Chancenauswertung ist nach wie vor mangelhaft, darum sind wir auch in Rückstand geraten.»

Drei Tore innert sechs Minuten

Deshalb fiel praktisch aus dem Nichts der Führungstreffer der Einheimischen. Jasmin Ackermann nahm aus 25 Metern Anlauf und traf herrlich in die Maschen. Davor und danach hatten die Bütschwilerinnen das Geschehen aber jederzeit unter Kontrolle.

Das Team um das Neo-Trainerduo Scherrer/Ott liess sich vom Rückstand auch nicht nervös machen und spielte weiter munter nach vorne. Dreimal der Pfosten und eine Glanztat der gegnerischen Torfrau rettete den Liechtensteinerinnen die Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel waren es weiterhin die Bütschwilerinnen, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Der grosse Effort wurde schliesslich belohnt. Nach einer knappen Stunde war es Gübeli, die einen Steilpass zum Ausgleich nutzen konnte. Der Treffer gab den Toggenburgerinnen weiteren Aufwind.

Es dauerte aber bis zur Schlussphase, ehe die Toggenburgerinnen innert sechs Minuten dreimal gnadenlos zuschlugen und das Skore dank Scherrer, sie traf zweimal, und Thalmann auf 4:1 ausbauten. Der Sieg wurde spät Tatsache, war aber auch in dieser Höhe absolut verdient.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.

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