ST.GALLER STADT-TICKER
News aus Stadt und Region St.Gallen: Meldungen vom 14. bis 19. Mai 2022

Was passiert gerade in der Stadt St.Gallen und in ihrer Umgebung? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus St.Gallen und den umliegenden Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der Schlagzeilen macht: Hier finden Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus St.Gallen.

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Zur aktuellen Fassung des ST.GALLER STADT-TICKER

Gewitterwolken über der Altstadt

Momentaufnahme. Am Donnerstagnachmittag zog ein Gewitter über Stadt und Region St.Gallen - mit Sturmwinden, aber mit relativ wenig Regen. Noch mehr Blitz und Donner kann bis in die Nacht hinein folgen.

Momentaufnahme. Am Donnerstagnachmittag zog ein Gewitter über Stadt und Region St.Gallen - mit Sturmwinden, aber mit relativ wenig Regen. Noch mehr Blitz und Donner kann bis in die Nacht hinein folgen.

Bild: Sandro Büchler (19.5.2022)

Lastwagen aus dem Verkehr gezogen: Eingeschränkte Bremsleistung, zu viel Schadstoffausstoss und manipulierter Fahrtenschreiber

Am Mittwochmittag hat die Kantonspolizei St.Gallen bei Thal einen rumänischen Sattelschlepper vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Bei einer Kontrolle war unter anderem festgestellt worden,  dass die Bremsen nur noch eingeschränkt funktionierten. Der Chauffeur durfte weiterfahren, nachdem der Lastwagen fachmännisch repariert worden war. Zudem musste er ein Bussen- und Kostendepot von 1'850 Franken hinterlegen. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Diesen Lastwagen aus Rumänien hat die Kantonspolizei am Mittwochmittag in Thal vorübergehend aus dem Verkehr gezogen.

Diesen Lastwagen aus Rumänien hat die Kantonspolizei am Mittwochmittag in Thal vorübergehend aus dem Verkehr gezogen.

Bild: Kantonspolizei SG

Am Mittwoch, kurz nach 12.15 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei einen rumänisches Sattelschleppers zur Kontrolle angehalten. Diese ergab, dass das ABS-Bremssystem nicht mehr richtig funktionierte. Bei einer Vollbremsung hätte dies gemäss Mitteilung möglicherweise zu einer eingeschränkten Bremsleistung geführt. Der Chauffeur ignorierte die entspreczhenden optischen Anzeigen am Armaturenbrett.

Weiter wurde bei der Kontrolle festgestellt werden, dass ein Defekt am Abgasreinigungssystem (Ad-Blue) vorlag. Dies hatte zur Folge, dass das Fahrzeug Abgasnormen nicht einhalten konnte und es zu einem erhöhten Schadstoffausstoss kam. Der 36-jährige Chauffeur hatte auch den Fahrtenschreiber so manipuliert, dass er nicht mehr permanent aufzeichnete. Er umging so die Vorschriften über Arbeits- und Ruhezeiten. (kapo/vre)

St.Galler Bekleidungsfirma feiert 25-Jahr-Jubiläum

Die Bekleidungsfirma The Swiss Label feiert am Samstag, 10 bis 16 Uhr, ihr 25-jähriges Bestehen. Im Ladenlokal an der Spitalgasse 8 gibt es ein Fotoshooting mit einem professionellen Fotografen und Models. Kundinnen können sich dabei aber auch selber in einem neuen Outfit fotografieren lassen. Zudem gibt es gemäss Mitteilung die Gelegenheit, einer Visagistin bei der Arbeit zuzusehen oder sich in Sachen Make-up beraten zu lassen.

Im Laden von The Swiss Label an der Spitalgasse 8 in St.Gallen.

Im Laden von The Swiss Label an der Spitalgasse 8 in St.Gallen.

Bild: PD

The Swiss Label stellt seit 25 Jahren Mode für Damen her. Hauptsächlich weiterhin mit Schweizer Stoffen, wie es in der Mitteilung heisst. Der Betrieb beliefert Boutiquen und den Modefachhandel in der Schweiz und in Europa. Seit 2009 betreibt das Unternehmen ausserdem einen Laden an der Spitalgasse in St.Gallen. (pd/mha)

Katholische Kirchgemeinde St.Gallen: Jahresrechnung 2021 schliesst mit einem Überschuss ab

Das Parlament der Katholischen Kirchgemeinde St.Gallen hat am Mittwochabend das Präsidium fürs Amtsjahr 2022 neu bestellt. Dabei wurden an der Sitzung im Parlamentssaal des Waaghauses alle Bisherigen einstimmig bestätigt, heisst es in einer Mitteilung. Dies sind Andres Büsser als Präsident und Samuel Scherer als Vizepräsident sowie Caterina Gloor als Stimmenzählerin und Markus Broger als Stimmenzähler.

Die 30 Mitglieder des Parlaments genehmigten ausserdem die Jahresrechnung 2021 und zwar diskussionslos. Die Rechnung schliesst mit einem Mehrertrag von rund 397'000 Franken ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Das positive Ergebnis dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Steuererträge rückläufig seien, wird Kirchenverwaltungsrat Michael Loher in der Mitteilung zitiert. Zudem hätten Verzögerungen bei verschiedenen Bauprojekten das Ergebnis massgeblich beeinflusst. (pd/mha)

Liedmatinee im Theaterprovisorium: Werke von Frauen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart

Jennifer Panara.

Jennifer Panara.

Bild: PD

Komponistinnen und ihre Lieder stehen am Sonntag, 11 Uhr, im Foyer des Theaterprovisoriums in St.Gallen auf dem Programm. Jennifer Panara (Mezzosopran) und Roxana Ionescu-Beck (Klavier) präsentieren Werke von Pauline Viardot, Alma Mahler, Lili und Nadia Boulanger, Rebecca Clarke und Lori Laitman.

Roxana Ionescu-Beck.

Roxana Ionescu-Beck.

Bild: PD

Das Spielzeitmotto der Sparte Musiktheater am Theater St.Gallen heisst «Herstory». Im folgt die von Christina Schmidl moderierte Liedmatinee vom Sonntag. Das Programm «Herstory – her songs» will gemäss Vorschau das in der Musikgeschichte lange Zeit gängige Klischee widerlegen, das kompositorische Schaffen gehöre in Männerhand gehöre.

Mit Werken vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart zeigen Jennifer Panara und Roxana Ionescu-Beck, wie vielfältig die Bandbreite von Frauen geschaffener Werke allein im Genre Kunstlied ist. Der Eintritt zur Liedmatinee «Herstory – her songs» vom Sonntag ist gratis. (pd/vre)

Frauenriege beschenkt Komiktheater: 51’000 Franken für Requisiten und Technik

Die Frauenriege des Bürgerturnvereins (BTV) St.Gallen spendet dem «Komiktheater Sonnenhalde Tandem» 51’000 Franken. Der Spendenbetrag ist zweckgebunden. Damit sollen technische Einrichtungen wie Mischpult und Lichtquellen sowie einheitliche Tenues für die Schauspielerinnen und Schauspieler angeschafft werden.

Die Spende stammt aus dem Erlös von Verkaufsaktionen der BTV-Frauen. Sie haben in den vergangenen drei Jahren 60 Seidenschals, 75 Mützen, Handschuhe, Kinderpullis und Stulpen, 90 Küchentücher, 320 Konfitüren, 120 Kilogramm Weihnachtsguetzli, 6’000 Karten aller Art und vieles mehr unter die Leute gebracht: freiwillig in unzähligen Stunden.

«Die Weihnachtskarten beispielsweise wurden von sieben Frauen in einer Bastelwoche hergestellt», erzählt Gisela Luterbacher, Leiterin der Frauenriege. Die Produktion von so vielen Karten sei nur möglich gewesen, weil ein Kollege sämtliche Vorarbeiten wie Papiere ausstanzen und zuschneiden erledigt habe.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler des «Komiktheaters Sonnenhalde Tandem» zeigen den Spendenbetrag der BTV-Frauen.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler des «Komiktheaters Sonnenhalde Tandem» zeigen den Spendenbetrag der BTV-Frauen.

Bild: Rita Bolt

Das Anfertigen der vielen Handarbeiten sei das eine, der Verkauf das andere, erzählt Gisela Luterbacher. Die Coronapandemie habe verunmöglicht, die verschiedenen Artikel an Märkten zu verkaufen. «So waren wir gefordert, möglichst vieles im privaten Umfeld zu verkaufen, was uns auch gelungen ist», sagt die Leiterin der BTV-Frauenriege.

Im Komiktheater, dem der symbolische Check über 51’000 Franken kürzlich übergeben wurde, spielen Menschen mit einem Handicap aus der Institution Sonnenhalde Tandem der Gemeinnützigen und Hilfsgesellschaft der Stadt St.Gallen (GHG). Die jungen Frauen und Männer haben eine besondere Begabung zur Komik und eine Leidenschaft fürs Theater und die Bühne.

«Es ist ein professionelles Theater und einzigartig in der Ostschweiz», sagt GHG-Präsident Heinz Loretini, der bei der Checkübergabe die grosse Spende verdankte. Die Tournee des Komiktheaters führt jetzt nach Chur und am 10. Juni ins Würth-Haus nach Rorschach. Danach soll eine Tour durch die Ostschweiz anvisiert werden. (rb)

Töfffahrer übersehen, gerammt und schwer verletzt

Am Donnerstag ist es im Morgenverkehr auf der St.Galler Stadtautobahn zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.  Ein Auto erfasste bei der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche ein Motorrad. Der Töfffahrer wurde beim Aufprall vom Motorrad geschleudert und schwer verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Autobahnausfahrt Kreuzbleiche musste danach während zwei Stunden gesperrt werden.

Die Unfallstelle vom Donnerstagmorgen bei der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche. Die Bergung des verunfallten Töfffahrer war schwierig.

Die Unfallstelle vom Donnerstagmorgen bei der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche. Die Bergung des verunfallten Töfffahrer war schwierig.

Bild: Kantonspolizei SG (19.5.2022)

Am Donnerstag, 6.20 Uhr, wollte ein 61-Jähriger mit seinem Motorrad die Autobahn über die Ausfahrt Kreuzbleiche verlassen. Eine 38-jährige Autofahrerin wechselte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei kurz vor der Ausfahrt die Spur. Dabei übersah sie das Motorrad auf dem Verzögerungsstreifen. So prallten Auto und Zweirad heftig zusammen.

Der Töfffahrer stürzte und rutschte unter der Leitplanke hindurch. Dann blieb er schwer verletzt liegen. Da sich seine Bergung schwierig gestaltete, musste zusätzlich die Feuerwehr aufgeboten werden. Der Mann wurde vom Rettungsdienst betreut und schliesslich ins Spital gebracht. Durch den Unfall kam es im Morgenverkehr zu erheblichen Behinderungen. (kapo/vre)

Poetry Slam in der St.Galler Grabenhalle: Ein verbales Feuerwerk vor der grossen Sommerpause

Am kommenden Samstag, 20.30 Uhr, steht in der St.Galler Grabenhalle nochmals Poetry Slam auf dem Programm. Auch beim grossen Saisonfinale wird das Publikum die Beiträge bewerten und den Sieger oder die Siegerin küren. Die Bandbreite des Gebotenen wird wieder breit sein - vom Gedicht, das nie hätte geschrieben werden dürfen, bis hin zum poetischen Ereignis, das einen Kollektiv-Orgasmus auslöst.

In der St.Galler Grabenhalle treten Slammerinnen und Slammer am Samstag zum Final vor der grossen Sommerpause an.

In der St.Galler Grabenhalle treten Slammerinnen und Slammer am Samstag zum Final vor der grossen Sommerpause an.

Bild: Reto Voneschen (18.5.2020)

Am 79. Poetry Slam St.Gallen treten neun Wortakrobatinnen und Geschichtenerzähler mit ihren Texten gegeneinander an. Dabei ist vieles möglich, vom Kurzgedicht über grosse Lyrik, von Rap bis Comedy. Allerdings darf jede und jeder nur sechs Minuten. Hilfsmittel wie Instrumente, Requisiten, Schwiegermütter oder Ähnliches sind verboten. Und das Publikum ist die Jury.

Im Programm figurieren der deutschsprachige Poetry-Slam-Meister Sebastian 23 aus Bochum, die Slam-Legende Sushi da Slamfish aus Düsseldorf, der St.Galler Kabarettist Jan Rutishauser, die Comedienne Caroline Knaack, die Schweizer Senkrechtstarterin Moët Liechti aus Bern, der Zürcher Slam-Master Lukas Becker, Storyteller Philipp Stroh aus Offenburg, Newcomerin Leva Sidler aus Speicher und die mehrfache Poetry-Slam-Meisterin Victoria Helene Bergemann aus Hamburg. (pd/vre)

Kundgebung für Israel in St.Gallen: Sechster «Marsch des Lebens» findet am 2. Juni statt

Bereits zum sechsten Mal findet der Gedenkanlass «Marsch des Lebens» in der Stadt St.Gallen statt. Geplant ist für Donnerstag, 2. Juni, wiederum ein Demonstrationszug von der Reithalle durch die Innen- und Altstadt sowie eine anschliessende Kundgebung auf dem Gallusplatz.

Der bisher sechste «Marsch des Lebens» in St.Gallen findet am Donnerstag, 2. Juni, statt.

Der bisher sechste «Marsch des Lebens» in St.Gallen findet am Donnerstag, 2. Juni, statt.

Bild: Reto Voneschen (4.5.2016)

Mit dem Anlass soll nach Angaben der Organisatoren an den Holocaust und die sechs Millionen Jüdinnen und Juden erinnert werden, die dabei ihr Leben verloren. Gleichzeitig soll damit «ein Zeichen für Israel» und gegen jeglichen Antisemitismus gesetzt werden.

Der diesjährige St.Galler «Marsch des Lebens» findet am 2. Juni statt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Kiesplatz neben der Reithalle am Rand der Kreuzbleiche. Um 18 Uhr marschieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer los. Sie sind etwa 45 Minuten bis zum Gallusplatz unterwegs, wo die Schlusskundgebung stattfindet. Infos gibt’s im Internet. (pd/vre)

Zwei Stadtsanktgaller Wohnbaugenossenschaften fusionieren

Insgesamt rund 220 Genossenschafterinnen und Genossenschafter hatten am Mittwochabend parallel im Pfalzkeller und im Schlössli am Spisertor über die Fusion der Christlichsozialen Wohnbaugenossenschaft (CWG) und der Wohnbaugenossenschaft (WBG) St.Gallen zu befinden. Der Entscheid, die beiden gemeinnützigen Wohnbauträger zusammenzulegen, fiel gemäss Mitteilung einstimmig.

Die Alterswohnungen im Riethüsli werden an der Demutstrasse auf der Wiese mit den Visieren verwirklicht.

Die Alterswohnungen im Riethüsli werden an der Demutstrasse auf der Wiese mit den Visieren verwirklicht.

Bild: Urs Bucher (25.9.2019)

Damit gehören 456 Mietobjekte, davon 433 Wohnungen, zum Bestand der neuen Wohnbaugenossenschaft St.Gallen. Bereits Mitte 2021 hatte die WBG von der CWG das Projekt des Alterswohnens im Riethüsli übernommen. Realisiert werden die über 40 altersgerechten Wohnungen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft der WBG mit der Alters- und Wohngenossenschaft Logiscasa. Zu deren Standorten Flurgarten, Linsebüelguet und Broggepark kommt damit ein vierter im Riethüsli.

Sieben Mehrfamilienhäuer an vier Standorten in St.Gallen mit 38 mehrheitlich grossen, preisgünstigen Wohnungen sind die «Mitgift» der CWG bei der «Heirat» mit der WBG. Alle stehen sie auf Baurechtsland der Stadt. Mit nun 14 städtischen Baurechten ist die WBG St. Gallen eine wichtige Partnerin der öffentlichen Hand. Als zweitgrösste gemeinnützige Wohnbauträgerin der Region wolle man die Stadt bei der Umsetzung ihrer neuen Wohnraumstrategie unterstützen – und darin gemachte Versprechen einfordern, heisst es in der Mitteilung. (pd/vre)

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 19. Mai 2022
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld22
Freibad Rotmonten22,5
Familien- und Frauenbad Dreilinden19
Mannenweier19
Region
Schwimmbad Arbon: See20
Schwimmbad Arbon: Becken25
Freibad Gossau21
Schwimmbad Waldstatt23,2

16 St.Galler Selbermach-Orte öffnen ihre Türen: An Workshops teilnehmen oder spontan vorbeikommen

«Make Things Anywhere» heisst das Festival, das am 11. Juni erstmals in St.Gallen stattfindet. Es ist ein Tag der offenen Türen von Werkstätten, Ateliers, Makerspaces und Fab-Labs. Ab sofort kann man sich für Workshops an 16 Selbermach-Orten in St.Gallen anmelden. Das Angebot ist vielfältig. Es reicht gemäss Mitteilung der Organisatorinnen und Organisatoren vom Bedrucken von Pizzaschachteln über das Bauen von Robotern bis hin zum Flickenlernen.

Mit Computer und Laserdrucker Dinge selber machen.  Am 11. Juni präsentieren sich 16 Selbermach-Orte in der Stadt St.Gallen.

Mit Computer und Laserdrucker Dinge selber machen.  Am 11. Juni präsentieren sich 16 Selbermach-Orte in der Stadt St.Gallen.

Bild: Sara Spirig/PD

Die Veranstaltung «Make Things Anywhere» ist etwas zwischen Technikmesse, Nerd-Treffen, Wissensbörse und Tag der offenen Tür. Dabei gibt es eine Wundertüte voller Persönlichkeiten, Ideen und Kursen zu entdecken. Ab sofort kann man sich im Internet für die Workshops vom 11. Juni anmelden. An diesem Tag sind aber auch Spontanbesuche willkommen. Die Teilnahme am Makerfestival ist gratis. Am Abend findet eine Afterparty im Bahnhof Bruggen statt. (pd/vre)

St.Galler Stadtmeisterschaft im Tischfussball: Wettkämpfe für Profis und Plauschturniere für alle, die gerne töggelen

Vom 3. bis 5. Juni findet im Athletikzentrum die St.Galler Stadtmeisterschaft im Tischfussball statt. Zum zweiten Mal nach 2021 findet ein Turnier der höchsten Kategorie im Tischfussball in der Stadt statt, wie dem Newsletter des städtischen Sportamtes zu entnehmen ist. Im Rahmen der Swiss Tablesoccer Series sammeln Teilnehmerinnen und Teilnehmer Punkte für die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft.

Vom 3. bis 5. Juni töggelen Profis und Hobbyspieler im St.Galler Athletikzentrum.

Vom 3. bis 5. Juni töggelen Profis und Hobbyspieler im St.Galler Athletikzentrum.

Bild: Ly Vuong
(6.10.2018)

Neben den Wettbewerben für Profis gibt es das ganze Wochenende über auch Plauschwettkämpfe für alle, die gerne töggelen. Dabei kommt die sogenannte «Plausch-Garantie» zur Anwendung: Teams, die in einem Wettbewerb ohne einen Sieg bleiben, erhalten ihr Startgeld zurück. Und es gilt die «No-Pro» Regelung: Für Profis gebe es separate Wettbewerbe, heisst es im Internetauftritt des Tischfussballclubs St.Gallen. (pd/vre)

Detaillierte Informationen zu den Plauschturnieren für Töggeler gibt’s im Internet.

Heute wird vor dem Rathaus nochmals genäht

Bignik-Inszenierung auf dem St.Galler Bahnhofplatz.

Bignik-Inszenierung auf dem St.Galler Bahnhofplatz.

Bild: PD (18.5.2022)

Diese Woche wird vor dem St.Galler Rathaus genäht: Freiwillige fertigen unter Anleitung der Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin weitere Module fürs Mega-Picknicktuch Bignik an. Das Projekt feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass soll das rot-weisse Tuch am 12. Juni in der St.Galler Altstadt ausgelegt werden. Dies im Gebiet zwischen Gallusplatz, Multergasse und Marktplatz. Sofern das Wetter nicht mitspielt, wird die Aktion mit den 2’600 Bignik-Modulen um eine Woche auf den 19. Juni verschoben. (pd/vre)

Coronahilfe für St.Galler Unternehmen: Antragsfrist für Dezember 2021 läuft, Härtefallprogramm für 2022 in Vorbereitung

Unternehmen, die 2021 im Kanton St.Gallen die Voraussetzungen für Härtefallhilfen wegen der Coronapandemie erfüllt haben, können auch noch für den Monat Dezember Unterstützung beantragen. Dies allerdings unter dem Vorbehalt, dass der Kantonsrat im Juni einer entsprechenden Gesetzesänderung zustimmt.

Viele Gastrobetriebe haben durch die Coronapandemie massive Umsatzeinbussen erlitten.

Viele Gastrobetriebe haben durch die Coronapandemie massive Umsatzeinbussen erlitten.

Bild: Ralph Ribi (24.3.2021)

Das Gesuchsformular ist jetzt im Internetauftritt des Kantons aufgeschaltet. Anträge können gemäss Mitteilung der Staatskanzlei bis zum 30. Juni eingereicht werden. Eingaben fürs Härtefallprogramm des laufenden Jahres sind erst möglich, nachdem der Kantonsrat die gesetzlichen Grundlagen dafür beschlossen hat. Das wird voraussichtlich Mitte Juni geschehen.

Auch für das erste Quartal des laufenden Jahres bereiten die Behörden des Kantons St.Gallen Coronahilfen für die Wirtschaft vor. Der Entwurf dafür liegt beim Kantonsrat. Dessen vorberatende Kommission schlägt vor, dass sämtlichen Unternehmen, die nach bisherigem Härtefallprogramm antragsberechtigt waren, nicht rückzahlbare Beiträge für die im Quartalsabschluss von Januar bis März ausgewiesenen ungedeckten Kosten gewährt werden können. (SK/vre)

Beim Abbiegen zu stark beschleunigt, Kontrolle übers Auto verloren und in der Wiese gelandet

Am Dienstagabend ist es auf der Martinsbruggstrasse im Osten von St.Gallen zu einem Selbstunfall gekommen. Beim Rechtsabbiegen beschleunigte ein 35-jähriger Autolenker dermassen stark, dass das Heck seines Autos ausbrach, auf die Gegenfahrbahn geriet und schliesslich in einer Wiese landete. Verletzt wurde beim Zwischenfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand mittlergrosser Sachschaden.

Die Unfallstelle vom Dienstagabend an der Martinsbruggstrasse im Osten von St.Gallen.

Die Unfallstelle vom Dienstagabend an der Martinsbruggstrasse im Osten von St.Gallen.

Bild: Stadtpolizei SG (17.5.2022)

Am Dienstag, kurz vor 19 Uhr, fuhr ein Autolenker von der Schönbüelstrasse kommend zur Verzweigung mit der Martinsbruggstrasse und bog nach rechts ab. Beim Befahren der Rechtskurve beschleunigte der 35-Jährige sein Fahrzeug stark. Dadurch brach das Heck aus, woraufhin der Fahrer nach links lenkte und den Grünstreifen in der Fahrbahnmitte überfuhr.

Auf dem angrenzenden Trottoir drehte sich der Wagen dann noch um seine eigene Achse und kam auf der Wiese neben der Strasse zum Stillstand. Verletzt wurde beim Unfall niemand; dies auch, weil kein Auto entgegenkam und sich niemand auf dem Trottoir aufhielt. Das Unfallauto war nicht mehr fahrfähig und musste nach Angaben der Stadtpolizei abgeschleppt werden. (stapo/vre)

Vollmond über St.Gallen

Momentaufnahme. Pascal Christen fotografierte den Vollmond in der St.Galler Rosengasse mit Blick zur Kathedrale.

Momentaufnahme. Pascal Christen fotografierte den Vollmond in der St.Galler Rosengasse mit Blick zur Kathedrale.

Pascal Christen

Samina wird neuer «Medical and Health»-Partner des FC St.Gallen

Was im vergangenen Jahr mit der Ausstattung des Ruheraums im Kybunpark begonnen hat, wird jetzt ausgeweitet: Samina ist gemäss Mitteilung vom Mittwoch neuer «Medical and Health»-Partner des FC St.Gallen. Das Vorarlberger Familienunternehmen ist mit dem FCSG eine Partnerschaft bis Ende der Saison 2024/25 eingegangen.

Im Ruheraum im Kybunpark schlafen die Spieler des FC St.Gallen bereits auf Betten des neuen «Medial and Health»-Partners des Klubs.

Im Ruheraum im Kybunpark schlafen die Spieler des FC St.Gallen bereits auf Betten des neuen «Medial and Health»-Partners des Klubs.

Bild: FC St.Gallen

Samina ist gemäss der Mitteilung «sehr zufrieden» über die Ausweitung der bestehenden Partnerschaft: «Wir freuen uns, dass auch der FC St.Gallen von unserem Regenerationskonzept profitiert», wird Samina-CEO Philipp Amann zitiert. Denn: «Sieger schlafen auf Samina.» Was eine Aussage ist, die der eine oder andere so kurz nach dem Cupfinal als unfreiwilligen Humor auffassen könnte… (pd/vre)

St.Galler Festspiele: Aufbauarbeiten auf dem Klosterplatz gestartet

Bereits nach zwei Tagen Aufbauarbeit nimmt die Infrastruktur für die Festspiele auf dem Klosterplatz Gestalt an.

Bereits nach zwei Tagen Aufbauarbeit nimmt die Infrastruktur für die Festspiele auf dem Klosterplatz Gestalt an.

Bild: Sandro Büchler (17.5.2022)

Vom 24. Juni bis 8. Juli finden die St.Galler Festspiele statt. Im Zentrum steht wie immer die Oper auf der Freiluftbühne auf dem Klosterplatz. In diesem Jahr ist dort «Giovanna d’Arco» von Giuseppe Verdi. Dies nachdem sich die Festspielleitung aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine dazu entschlossen hatte, die Oper «Die Jungfrau von Orléans» von Pjotr I. Tschaikowski abzusetzen durch «die italienische Version» der Geschichte vom Bauernmädchen, das das französische Heer zum Sieg über die englischen Eroberer führt, zu ersetzen.

Bis Tribüne, Bühne und Bühnenbild für die Oper «Giovanna d'Arco» von Giuseppe Verdi vollständig stehen, vergeht aber doch noch einige Zeit.

Bis Tribüne, Bühne und Bühnenbild für die Oper «Giovanna d'Arco» von Giuseppe Verdi vollständig stehen, vergeht aber doch noch einige Zeit.

Bild: Sandro Büchler (17.5.2022)

Nachdem die Wiese vor der Kathedrale Ende der vergangenen Woche noch im Zentrum einer Kontroverse um das vor dem Cupfinal aufgemalte Logo des FC St.Gallen stand, haben Anfang dieser Woche auf dem Klosterplatz die Aufbauarbeiten für die grosse Freiluftbühne begonnen. Sie sind in den ersten Tagen planmässig fortgeschritten; so ist beispielsweise die Tribüne bereits als solche zu erkennen. (vre)

Informationen und Tickets zu den St.Galler Festspielen gibt’s im Internet.

Auf Gegenfahrbahn geraten, Roller gerammt und 18-Jährigen verletzt

Am Dienstagmorgen ist auf der Konsumstrasse in Goldach ein 41-jähriger Mann mit seinem Auto gegen den Roller eines 18-Jährigen geprallt. Letzterer wurde dabei leicht verletzt. Er musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Der Roller und das Auto nach dem Zusammenstoss vom Dienstagmorgen auf der Konsumstrasse in Goldach.

Der Roller und das Auto nach dem Zusammenstoss vom Dienstagmorgen auf der Konsumstrasse in Goldach.

Bild: Kantonspolizei SG (17.5.2022)

Der 41-Jährige fuhr am Dienstag, 6.45 Uhr, in seinem Auto in Richtung des Goldacher Bahnhofkreisels. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dort stiess das Auto mit dem Roller eines 18-Jährigen zusammen, der in Richtung Hohrain unterwegs war. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/vre)

Beim Abbiegen mit Töff zusammengestossen: 17-Jährigen leicht verletzt

Am Dienstagabend ist auf der Muolerstrasse in Lömmenschwil ein 79-Jähriger mit seinem Auto beim Abbiegen gegen das Motorrad eines 17-Jährigen geprallt. Der junge Mann wurde dabei eher leicht verletzt und musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Auf diesem Töff prallte ein 17-Jähriger am Dienstagabend in Lömmenschwil in die Seite eines abbiegenden Mercedes.

Auf diesem Töff prallte ein 17-Jähriger am Dienstagabend in Lömmenschwil in die Seite eines abbiegenden Mercedes.

Bild: Kantonspolizei SG (17.5.2022)

Der 79-Jährige fuhr am Dienstag, kurz nach 18 Uhr, in seinem Auto von Wittenbach in Richtung Muolen. Höhe Atzenholzweier bog er nach links in Richtung Bischofszell ab. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit einem 17-jährigen Töfffahrer, der in die entgegengesetzte Richtung unterwegs war. Der Jugendliche wurde eher leicht verletzt, an den Fahrzeugen entstand Schaden von rund 10’000 Franken. (kapo/vre)

Tanzen, wo sonst die Rennsäuli sprinten: Grösse Silent Disco der Schweiz geht auf dem Olma-Areal in die zweite Runde

Am kommenden Samstag, ab 14 Uhr, findet in der Olma-Arena in St.Gallen zum zweiten Mal ein «Muted Day Dance» statt. Über 3’000 Personen werden zur grössten Silent Disco der Schweiz erwartet. Wer noch kein Ticket dafür hat, geht allerdings leer aus: Der Grossanlass ist ausverkauft. Silent Discos kommen ohne laut Beschallung aus. Alle Besucherinnen und Besucher erhalten kabellose Kopfhörer über die sie selber wählen, welchen Musikstil und welche DJs, die gerade auflegen, sie hören wollen.

Der erste «Muted Day Dance» fand im August 2021 mit 2'000 Besucherinnen und Besuchern in der Olma-Arena statt.

Der erste «Muted Day Dance» fand im August 2021 mit 2'000 Besucherinnen und Besuchern in der Olma-Arena statt.

Bild: Olja Paunovic/PD (14.8.2021)

«Bereits nach der ersten Ausgabe des Day Dance im vergangenen Sommer war für uns klar, dass es eine Neuauflage des Events geben muss. Wir haben unzählige positive Rückmeldungen erhalten und die Tickets waren schon damals im Nu vergriffen», wird Morgan Knöpfler vom Ostschweizer Label «Muted» in einer Mitteilung zitiert. Wie beim ersten Anlass, der im August 2021 mit 2’000 Gästen durchgeführt wurde, spannt das Kollektiv auch diesmal mit den Olma-Messen und der Säntis-Gastronomie zusammen.

Die Veranstaltung findet in der Olma-Arena unter freiem Himmel statt. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird sie unters Vordach der Halle 9 und eine Zeltlandschaft verlegt. Mehrere DJs werden am Samstag die Kopfhörer der Tanzwütigen mit Hip-Hop, Elektronika und Indie Rock bespielen. Zum Label «Muted» gehören Schwarzmatt Music sowie die Süd-Bar und das Restaurant Dreilinden aus St.Gallen. Entstanden ist die Idee zum «Day Dance» aus einem Projekt der Olma-Lernenden. Im August 2021 war der Anlass eine der ersten grossen Partys in der Region nach der Lockerung der Anti-Corona-Massnahmen. (pd/vre)

Veloprüfungen im Osten der Stadt St.Gallen: Autofahrer aufgepasst, Schulkinder auf zwei Rädern!

Diese und nächste Woche finden in St.Gallen die Veloprüfungen für Schülerinnen und Schüler statt. Die Prüfungsstrecke befindet sich gemäss Mitteilung der Polizei im Osten der Stadt. Sie ist signalisiert und die Stadtpolizei wird vor Ort präsent sein. In einer Mitteilung ruft sie am Mittwoch Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu auf, sich gegenüber den Schulkindern auf Velos rücksichtsvoll zu verhalten.

In den nächsten Tagen sind dank Veloprüfung vermehrt Schülerinnen und Schüler auf öffentlichen Strassen im Osten von St.Gallen unterwegs.

In den nächsten Tagen sind dank Veloprüfung vermehrt Schülerinnen und Schüler auf öffentlichen Strassen im Osten von St.Gallen unterwegs.

Symbolbild: PD

In der Stadt St.Gallen werden Schülerinnen und Schüler ab dem Kindergarten durch die Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion der Stadtpolizei regelmässig mit den Gefahren des Strassenverkehrs vertraut gemacht. Nachdem ihnen ab der vierten Klasse die theoretischen Grundlagen des Velofahrens vermittelt wurden, finden praktische Übungen im Verkehrsgarten statt. Abschliessend erfolgt eine Veloprüfung. Sie besteht aus einem Velocheck, einem Geschicklichkeitsparcours und dem Fahren auf der Strasse.

Diesen Donnerstag und Freitag sowie am Montag und Dienstag finden jetzt wiederum solche praktischen Prüfungen statt. Die Strecke dafür befindet sich im Osten der Stadt St.Gallen, rund ums Schulhaus Buchental. Die Route ist signalisiert und die Stadtpolizei wird während der Prüfungsfahren insbesondere bei grösseren Kreuzungen oder Verzweigungen präsent sein. An den vier Prüfungstagen sind vermehrt Schülerinnen und Schüler auf öffentlichen Strassen unterwegs. Die Stadtpolizei ruft zur Rücksichtnahme auf sie auf. (stapo/vre)

Und noch ein schöner Badetag

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee - 18. Mai 2022
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld21
Freibad Rotmonten21,5
Familien- und Frauenbad Dreilinden18
Mannenweier18
Region
Schwimmbad Arbon: See18,5
Schwimmbad Arbon: Becken25
Schwimmbad Waldstatt23,4

Jungfreisinnige kritisieren Stadtrat scharf: So wird St.Gallen zur «Bünzli-Hauptstadt der Schweiz»

St.Gallen kommt Wirtinnen und Wirten bei den Aussenbeizen nicht nochmals eine Saison entgegen. Wer seine Fläche im öffentlichen Raum vergrössern will, muss dafür wieder den üblichen Weg mit Baugesuch und Gebühren an die Stadt gehen. Dies im Gegensatz zu Zürich und Luzern, die ihren coronageplagten Gastronominnen und Gastronomen eine weitere Saison entgegenkommen und grössere Aussenbeizen mit vereinfachtem Bewilligungsverfahren und gebührenfrei zulassen.

Aussenbeizen sind während der Coronapandemie auch in der Stadt St.Gallen gewachsen. Seit April braucht's für Vergrösserungen aber eine Baubewilligung und es werden wieder Gebühren fällig.

Aussenbeizen sind während der Coronapandemie auch in der Stadt St.Gallen gewachsen. Seit April braucht's für Vergrösserungen aber eine Baubewilligung und es werden wieder Gebühren fällig.

Bild: Michel Canonica (18.6.2021)

Für die Jungfreisinnigen ist das St.Galler Vorgehen eine Enttäuschung. Für sie wird St.Gallen so gemäss Mitteilung vom Mittwoch zur «Bünzli-Hauptstadt der Schweiz». Die unterschiedliche Haltung der Städte in der Frage der Vergrösserung von  Aussenbeizen hat die Sendung «10 vor 10» von Fernsehen SRF am Dienstagabend an den drei Beispielen Zürich, Luzern und St.Gallen  gemacht. Die St.Galler Jungfreisinnigen reagieren darauf postwendend mit scharfer Kritik an Stadtrat und Stadtverwaltung.

St.Gallen bleibe bei seinen alten alten, bürokratischen Mustern. Das sei unverständlich, kritisieren die Jungfreisinnigen: Es sei Zeit, dass der Stadtrat den grossen Worten über St.Gallen als weltoffene Stadt und gesellschaftliches Zentrum der Ostschweiz endlich Taten folgen lasse. Dass der Stadtrat bei der Bewilligung von Aussenbeizen bereits jetzt wieder zur Vor-Corona-Normalität zurückkehre, sei «eine gewaltige Fehleinschätzung», finden die Jungfreisinnigen.

St.Gallen sei aufgrund zu hoher bürokratischer Hürden unattraktiv für Junge und Alte, behaupten die Jungfreisinnigen. In den bestehenden Aussenbeizen scheint das allerdings eher nicht der Fall zu sein...

St.Gallen sei aufgrund zu hoher bürokratischer Hürden unattraktiv für Junge und Alte, behaupten die Jungfreisinnigen. In den bestehenden Aussenbeizen scheint das allerdings eher nicht der Fall zu sein...

Bild: Michel Canonica (18.6.2021)

Es sei wichtig, dass man der Gastronomie einen angemessenen Spielraum biete. Die Jungfreisinnigen kritisieren «die unnötig hohen Bürokratiehürden» in der Stadt. Daran seien auch schon andere Attraktionen wie der Eiszauber auf der Kreuzbleiche gescheitert. Die Jungpartei fordert daher «eine grundlegende Vereinfachung» der «übermässig komplizierten Gesetze sowie einen schnellen Abbau der aufgepumpten Bürokratie der Stadt».

Die Jungfreisinnigen fühlen sich in ihrem Anliegen durch die städtische Abstimmung vom Sonntag bestätigt: Die Stadtsanktgaller Bevölkerung habe sich mit der Ablehnung der Kürzung der Ladenöffnungszeiten «klar für eine lebendige und attraktive Stadt ausgesprochen». Dazu gehöre eine starke Gastronomie in den Gassen. Der Stadtrat müsse «dem Willen der Bevölkerung gerecht» werden und sich für eine attraktive Stadt einsetzen. Alles andere sei nicht zu tolerieren. (pd/vre)

St.Galler Stadtregierung ehrt erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler

Gruppenbild mit allen Beteiligten: Der Sportapéro fand am Dienstagabend auf dem Dach des St.Galler Rathauses statt.

Gruppenbild mit allen Beteiligten: Der Sportapéro fand am Dienstagabend auf dem Dach des St.Galler Rathauses statt.

Bild: Ralph Ribi (17.5.2022)

Auch in diesem Sommer würdigt der St.Galler Stadtrat herausragende Leistungen einheimischer Sportlerinnen und Sportler. Er hat dies wiederum an einem Sportapéro getan. Dieser fand am Dienstagabend bei schönstem Wetter auf der Dachterrasse des Rathauses statt. Mit von der Partie waren vier von fünf Mitgliedern der Stadtregierung: Stadtpräsidentin Maria Pappa, Stadträtin Sonja Lüthi sowie die Stadträte Mathias Gabathuler und Peter Jans.

Gewürdigt wurden die Leistungen der beiden eingeladenen Teams und des Einzelsportlers durch den städtischen «Sportminister» Mathias Gabathuler. Die Frauen des UHC Wasa wurden dafür geehrt, dass sie die Playoffs in der Nationalliga B im Unihockey und das Aufstiegsplayoff gegen die Letztplatzierten der NLA gewonnen haben. Sie sicherten sich damit in überzeugender Manier den Aufstieg in die oberste Liga.

Der HC Eisbären St.Gallen wiederum hat im vergangenen Winter die Playoff-Serie in der Region League Ostschweiz für sich entschieden und damit den Titel des Eishockey-Regionalmeisters geholt. Dominic Lobalu vom LC Brühl Leichtathletik wiederum hat am Berlin Halbmarathon mit einer Zeit von 1:01:01 eine Weltklasseleistung inmitten der Weltelite abgeliefert und belegt jetzt in der Schweizer Bestenliste Platz 3. (sk/vre)

Feuerwehrübung an der Paradiesstrasse

Mehrere Feuerwehrautos unmittelbar bei einer Tankstelle – das Bild deutet auf ein gefährliches Szenario hin:

Feuerwehrautos bei der Tankstelle an der Paradiesstrasse.

Feuerwehrautos bei der Tankstelle an der Paradiesstrasse.

Bild: Luca Ghiselli (17.5.2022)

Diesen Dienstag sowie am Mittwoch wird der Ernstfall glücklicherweise nur geprobt, und zwar von der Berufsfeuerwehr St.Gallen im Verbund mit der Milizfeuerwehr. Wie auf der Facebookseite von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen nachzulesen ist, findet an den beiden Abenden an der Paradiesstrasse eine Chemiewehrübung statt. Zum einen soll die Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Milizfeuerwehr geübt werden, zum anderen kommen Spezialisten der Chemiewehr zum Einsatz. (dwa)

Roy Oppenheim zu Gast in St.Gallen: Ein Buch über 50 Jahre Mummenschanz

Am kommenden Sonntag, 11 Uhr, ist Roy Oppenheim zu Gast im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) im St.Galler Stadtpark. Der Kulturpublizist ist Autor des Jubiläumsbuchs «50 Jahre on Tour – Die Erfolgsgeschichte von Mummenschanz». Derzeit ist im Museum die Ausstellung zum 50-Jahr-Jubiläum der ungewöhnlichen Theatertruppe zu sehen.

Roy Oppenheim hat das Buch zum 50-Jahr-Jubiläum von Mummenschanz verfasst. Am Sonntag spricht er in St.Gallen.

Roy Oppenheim hat das Buch zum 50-Jahr-Jubiläum von Mummenschanz verfasst. Am Sonntag spricht er in St.Gallen.

Bild: Ursula Burgherr/ AZ (10.12.2021)

Hinter dem Band über Mummenschanz steckt viel Arbeit. Roy Oppenheim hatte dafür Kontakt mit 32 Zeitzeugen und sammelte eine Unmenge Material aus Zeitungen sowie Radio- und TV-Sendungen rund um den Erdball. Das Buch ist eine ideale Ergänzung zur Ausstellung im HVM. Am Sonntag erzählt der Autor von seiner ungebrochenen Begeisterung für die «Virtuosen der Stille», die in einer lauten und überdrehten Welt Theater ganz ohne Worte machen. (pd/vre)

Ein  Mönsterchen auf der Margerite

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte die Larve eines Marienkäfers auf einer Margerite bei der Kirche in Abtwil.

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte die Larve eines Marienkäfers auf einer Margerite bei der Kirche in Abtwil.

Trettmann kommt nicht ans OpenAir St.Gallen: Gesundheitliche Probleme verhindern Auftritt im Sittertobel

Aus gesundheitlichen Gründen muss der Hip-Hop-Sänger und Deutschrapper Trettmann bis auf weiteres alle Festivalauftritte absagen. Das betrifft auch das OpenAir St.Gallen, wo Trettmann am Freitag auf der Sternenbühne hätte auftreten sollen. Das Festival bedauert auf Facebook den Ausfall. Man sei daran, einen Ersatz zu finden.

Trettmann bei einem Auftritt 2019.

Trettmann bei einem Auftritt 2019.

Bild: PD

Auch Trettmann kommuniziert mit seinen Fans per Facebook: Der Verzicht auf Festivalauftritte sei hart und falle schwer, schreibt er: «Nach zwei Jahren Zwangspause habe ich mich, genauso wie ihr wahrscheinlich, sehr darauf gefreut. Ich hoffe, ich bin bald wieder fit und gebe alles, dass wir uns asap auf einem meiner Konzerte wiedersehen.»

Der Hip-Hop-, RnB- und Dancehall-Sänger Trettmann wurde 1973 als Stefan Richter in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, in der DDR geboren. Weithin bekannt wurde er ab 2016 mit deutschsprachigem Trap und Cloud Rap, wobei er seine Texte in einem Stil zwischen Rap und moduliertem Gesang vorträgt. Trettmann arbeitet mit dem Produzententeam Kitsch-Krieg zusammen. (pd/vre)

Festival der Natur im Areal Bach: Neophyten zupfen, Hopfengarten einweihen und Fleisch auf den Grill legen

Von Mittwoch bis und mit Freitag findet im Areal Bach hinter dem Bahnhof St.Fiden ein Festival der Natur statt. Auf dem Programm stehen verschiedene Anlässe zu Natur und Artenvielfalt. Am Tag der Nachbarn vom Freitag wird zudem das Beisammensein am Grill gepflegt. Das Festival der Natur findet in der ganzen Schweiz statt. Es will für Natur und Biodiversität sensibilisieren und begeistern. Das Areal Bach beteiligt sich in diesem Jahr erstmals daran.

Von Mittwoch bis Freitag feiert das Areal Bach die Naturvielfalt.

Von Mittwoch bis Freitag feiert das Areal Bach die Naturvielfalt.

Bild: PD

«Mit dem Festival wollen wir drei Tage lang zusammen mit der Bevölkerung die Biodiversität zelebrieren und ihr die verdiente Aufmerksamkeit schenken», wird Melanie Diem, Präsidentin des Vereins Areal Bach, in einer Mitteilung zum Anlass zitiert: «Das Festival soll zudem aufzeigen, dass die urbane Landschaft zwingend mehr Grünelemente braucht.» Am Freitag wird deswegen der Film «Grünes Gallustal» gezeigt und danach auf einem Podium über Notwendigkeit und Förderung der Begrünung im Siedlungsraum diskutiert.

Melanie Diem, Präsidentin des Vereins Areal Bach.

Melanie Diem, Präsidentin des Vereins Areal Bach.

Bild: Michel Canonica (13.5.2021)

Im Rahmen des Naturfestivals weiht die Brauerei Schützengarten im Areal Bach ihren eigenen Hopfengarten ein. Das Pilotprojekt ist in Zusammenarbeit mit dem Areal und einem Hopfenbauern aus dem zürcherischen Unterstammheim entstanden. In einer ersten Etappe pflanzt die Brauerei diese Woche zwei Dutzend Hopfenranken. Ziel ist es, der Bevölkerung die fürs Bierbrauen zentrale Pflanze näherzubringen und den selber angebauten Rohstoff eines Tages zu einem Bier zu verarbeiten. (pd/vre)

Weitere Informationen gibt’s im Internet.

Programm

Festival der Natur im Areal Bach

Mittwoch, 18. Mai
14.00-16.00 - Tomaten pflanzen im Garten am Bach für Eltern und Kinder ab vier Jahren

Donnerstag, 19. Mai
9.00-11.00 - Heilkräuter-Workshop mit Rosa Bösch

Freitag, 20. Mai
10.00-13.00 - Neophyten-Zupfen
13.00-16.00 - Wildbienen-Nisthilfe bauen (für Kinder)
16.00 - Wildobst-Führung mit Degustation
17.00 - Einweihung Hopfengarten
17.30 - Film «Grünes Gallustal»
18.00 - Podium «Begrünung im Siedlungsraum»
20.00 - Film «The Last Pig»
Ausserdem:
- Das Biblio-Bike kommt mit Büchern rund ums Thema Natur
- Offener Grill zum Tag der Nachbarn

Eintritt gratis/Kollekte.
Der Anlass findet nur bei trockener Witterung statt.

Durch entgegenkommendes Auto abgelenkt: Eine Verletzte und hoher Sachschaden bei Auffahrunfall

Die Unfallstelle vom Montagmorgen am Lichtsignal auf der Verzweigung der Zürcher- mit der Geissbergstrasse.

Die Unfallstelle vom Montagmorgen am Lichtsignal auf der Verzweigung der Zürcher- mit der Geissbergstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG (16.5.2022)

Am Montagmorgen ist es auf der Verzweigung der Zürcher- und der Geissbergstrasse in St.Gallen zu einer Auffahrkollision gekommen. Daran beteiligt waren zwei Personenautos. Eine Person wurde leicht verletzt. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei Schaden von mehr als zehntausend Franken. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.

Das arg zerbeulte Auto des 19-Jährigen, der damit ungebremst aufs stehende Auto einer 26-Jährigen auffuhr.

Das arg zerbeulte Auto des 19-Jährigen, der damit ungebremst aufs stehende Auto einer 26-Jährigen auffuhr.

Bild: Stadtpolizei SG (16.5.2022)

Am Montag, nach 7 Uhr, hielt eine 26-jährige Autolenkerin am Rotlicht auf der Verzweigung der Zürcher- mit der Geissbergstrasse in Winkeln. Ein 19-jähriger Autolenker, der mit seinem Wagen hinter ihr rollte, war durch ein Fahrzeug auf der entgegenkommenden Spur abgelenkt. Dadurch fuhr er ungebremst aufs Heck des vorderen Autos auf. Die 26-Jährige wurde dabei leicht verletzt; sie begab sich selbständig in die Notfallaufnahme. (stapo/vre)

Das Porträt eines grossen Pantomimen: St.Galler Premiere mit Regisseur am Mittwoch im Kinok

Am Mittwoch, 20 Uhr, hat der Film «L’art du silcence» St.Galler Premiere im Kinok. Der Film porträtiert den vor 15 Jahren verstorbenen französischen Pantomimen Marcel Marceau. Erstmals im Kinok gezeigt wird der Streifen in Anwesenheit des Schweizer Regisseurs Maurizius Staerkle Drux. Das Gespräch nach dem Film moderiert Psychotherapeut Bruno Wiederkehr. Es wird von Gebärdendolmetscherin Sabrina Schuler übersetzt. Der Film ist in einer Fassung mit deutschen Untertiteln für Hörbeeinträchtige zu sehen.

Der vor 15 Jahren verstorbene Marcel Marceau hat die Kunst der Pantomime revolutioniert.

Der vor 15 Jahren verstorbene Marcel Marceau hat die Kunst der Pantomime revolutioniert.

Bild: PD

Die Initialzündung, um einen Film über den grossen Pantomimen Marcel Marceau zu drehen, war für Regisseuer Staerkle Drux eine Begegnung in New York. Er hatte dort eine ältere jüdische Dame kennen gelernt, die ihm erzählte, ein Pantomime habe ihr einst das Leben gerettet. Marcel Marceau war einer der grossen Pantomimen. Er war einer, der die stumme Darstellungskunst revolutionierte und auch Künstler anderer Gattungen wie etwa Rudolf Nurejew oder Michael Jackson in ihren Choreografien beeinflusste.

Weniger bekannt ist, dass der 1923 in Strasbourg als Marcel Mangel geborene Künstler aus einer jüdischen Familie stammte und während des zweiten Weltkriegs unter anderem half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Ausserdem ist der Vater des Regisseurs gehörlos und hat durch Pantomime für sich selbst ein Sprachrohr gefunden. «L’Art du silence» wirft mit seltenen Archivdokumenten ein neues Licht auf eine Jahrhundertfigur. Der Film zeigt auch, wie die Pantomime Kulturen verbindet und Sprachbarrieren abbauen kann. (pd/vre)

Streit zwischen Auto- und Velofahrer auf der Fürstenlandbrücke: Polizei sucht Zeugen

Auf der Fürstenlandbrücke ist es am Samstagvormittag zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Auto- und einem Velofahrer gekommen. Die genauen Umstände des Streits sind noch unklar. Die Polizei sucht daher Zeuginnen und Zeugen: Wer Angaben zum Vorfall machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen unter Telefon 058'229'49'49 zu melden.

Symbolbild: Kapo SG

Ein 42-jähriger Velofahrer fuhr am Samstag, nach 11 Uhr, mit einem Kleinkind im Kindersitz von Bruggen her über die Fürstenlandbrücke in Richtung Winkeln. Nach der Brücke kam dem Velofahrer ein Mann mit einem grauen VW Golf mit Zürcher Kontrollschildern entgegen. Er fuhr auf dem Radweg und dem Trottoir in entgegengesetzter Richtung und versperrte so den Weg. Das zwang den Velofahrer anzuhalten. Dadurch kam es zum Streit zwischen den beiden Männern. (kapo/vat)

Chlyklass rappt am Freitag in Rorschach

Chlyklass ist ein Zusammenschluss von Berner Hip-Hop-Bands.

Chlyklass ist ein Zusammenschluss von Berner Hip-Hop-Bands.

Bild: Peter Pfistner

Diesen Freitag tritt Chlyklass in der Eventhalle Industrie36 in Rorschach auf. Die Tonträger der 1999 gegründeten Berner Crew gelten als Meilensteine im Mundart-Rap. «Ke Summer», ihr erstes gemeinsames Album, erschien 2005. Zehn Jahre später folgte dann ihr zweites Album. «Wieso immer mir?» stieg direkt auf Platz 1 der Album-Charts ein. Nun ist die Crew mit ihrem dritten Album «Deitinge Nord», das Anfang 2020 erschienen ist, auf Tour.

Rapture Boy heisst mit richtigem Namen Shaquille Bernhard und kommt aus St.Gallen.

Rapture Boy heisst mit richtigem Namen Shaquille Bernhard und kommt aus St.Gallen.

Bild: Tobias Garcia

In Rorschach geben die Mundart-Rapper neue und alte Hits zum Besten. Den Abend um 20.30 Uhr eröffnen wird Rapture Boy. Der Rapper holte sich 2020 den ersten Platz beim «Band X Ost» Contest. Chlyklass wird ab 21.15 Uhr auftreten. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. (pd/aye)

Mehr Informationen zum Event unter www.treppenhaus.ch

Jetzt kann die Badesaison richtig losgehen

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee - Vergleich 10. und 17. Mai 2022
10. Mai 17. Mai
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld1421
Freibad Rotmonten16,822
Familien- und Frauenbad Dreilinden1318
Mannenweier1217
Region
Schwimmbad Arbon: See14,518,9
Schwimmbad Arbon: Becken2225
Schwimmbad Waldstatt17,621,6

Frauen in Gefahrensituationen: Künstlerin Beatrice Dörig präsentiert im Literaturhaus Wyborada eine Serie Zeichnungen

Am Mittwoch, ab 19 Uhr, findet im St.Galler Literaturhaus Wyborada die neunte «Artist's Choice» statt. In der Veranstaltungsreihe lädt die Bibliothek Kunstschaffende ein, sich mit den Beständen der Frauenbibliothek Wyborada zu beschäftigen. Das Resultat ihrer künstlerischen Auseinandersetzung präsentieren sie dann jeweils an einer öffentlichen Veranstaltung.

Beatrice Dörig stellte 2010 in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Beatrice Dörig stellte 2010 in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Bild: Hanspeter Schiess

Diesen Mittwoch wird die St.Galler Künstlerin Beatrice Dörig inspiriert durch das Buch «Die Erschöpfung der Frauen» von Franziska Schutzbach ihre Reflexionen zur Frau in unserer Gesellschaft präsentieren. In der Studio-Bibliothek des Literaturhauses wird sie eine Serie Zeichnungen präsentieren. Im Zentrum ihrer Überlegungen wird der von Schutzbach geprägte Begriff «Fawing» stehen.

«Fawning» stammt aus der englischsprachigen Traumaforschung. Der Begriff steht für «nettes Verhalten in Gefahrensituationen». Er heisst sinngemäss, sich wie ein süsses Rehkitz zu geben. Damit «wird der Versuch beschrieben ‹einer Person zu gefallen, um einen Konflikt oder Übergriff zu vermeiden›», erläutert die Künstlerin gegenüber dem Kulturmagazin Saiten ihre Bücherwahl. (pd/aye)

Drei Vereine mit Sitz in St.Gallen geehrt: Prix Benevol auch für SC Brühl, Verein Nordklang und Telefon 143

Dieses Jahr haben gleich drei Vereine mit Sitz in der Stadt St.Gallen den kantonalen Prix Benevol gewonnen. Es sind dies der SC Brühl, der Verein Nordklang sowie «Telefon 143 - Die Dargebotene Hand» Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein. Die drei Organisationen erhielten je 2'500 Franken, wie Benevol mitteilt. Die Verleihung fand am Freitag bei der St.Galler Kantonalbank statt, die das Preisgeld sponserte.

Ein Teil der Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr mit dem kantonalen Prix Benevol geehrten Vereinen.

Ein Teil der Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr mit dem kantonalen Prix Benevol geehrten Vereinen.

Bild: Benevol/PD (13.5.2022)

Der SC Brühl wurde in der Kategorie Sport ausgezeichnet. Der Fussballklub tue sich durch seine Jugendförderung hervor, aber auch durch sein soziales Engagement, heisst es in der Mitteilung. In der Kategorie Kultur wiederum gewann der Verein Nordklang. Er habe mit dem gleichnamigen Festival eine Plattform für nordische sowie Schweizer Künstlerinnen und Künstler geschaffen und etabliert.

Die Dargebotene Hand erhält den Preis in der Kategorie Gesellschaft. Dank dieser Organisation und ihren rund 70 Freiwilligen hätten Menschen in schwierigen Lebenssituationen auch dann eine Anlaufstelle, wenn Fach- oder Beratungsstellen bereits geschlossen seien, heisst es in der Würdigung des Prix Benevol. Telefon 143 sei Anrufenden behilflich, Schwierigkeiten einzuordnen, den Überblick über die eigene Situation wieder zu gewinnen und weiterführende Schritte zu entwickeln.

Das Maskottchen des SC Brühl nimmt den symbolischen Check für den kantonalen Prix Benevol 2022 in der Kategorie Sport entgegen.

Das Maskottchen des SC Brühl nimmt den symbolischen Check für den kantonalen Prix Benevol 2022 in der Kategorie Sport entgegen.

Bild: Benevol/PD (13.5.2022)

Weiter wurde am Freitag auch der Verein Vitas aus Au in der Kategorie Innovation mit dem kantonalen Benevol-Preis geehrt. Diese Organisation betreibt einen Quartiergarten mit Migranten und Einheimischen. In der Kategorie Umwelt gewann die Naturschutzgruppe Alta Rhy aus Diepoldsau. Ihre Mitglieder und Freiwilligen kümmern sich um den Erhalt von Lebensräumen am Alten Rhein. (pd/mha)

Rollschuhlaufen in der Eishalle Lerchenfeld: Ab Mittwoch macht Rollgallen wieder einmal Halt in der Stadt

Ab Mittwoch gastiert Rollgallen in der Eishalle Lerchenfeld. Auch eine Rollschuhdisco ist geplant. Die Idee entstand während der Pandemie, inzwischen ist sie drei Jahre alt: Die Rede ist vom Rollschuhpark Rollgallen. Von Mittwoch bis 29. Mai gastiert er jetzt in der Eishalle Lerchenfeld, schreibt der Verein Rollland. Und das auf einer Fläche von 1'000 Quadratmetern.

Schon im Coronaherbst 2020 machte Rollgallen in der Stadt St.Gallen Halt. Damals auf der Kreuzbleiche.

Schon im Coronaherbst 2020 machte Rollgallen in der Stadt St.Gallen Halt. Damals auf der Kreuzbleiche.

Bild: Ralph Ribi (17.10.2020)

Damit findet dort, wo sonst jeweils die St.Galler Eisdisco steigt, für einmal eine Rollschuhdisco statt. Diesen Samstag, 21. Mai, und die Woche darauf, am 28. Mai, verwandelt sich die Rollschuh- zur Tanzfläche. Von 13 bis 20 Uhr handelt es sich dabei um eine Disco für Kinder, ab 20 Uhr ist es eine für Erwachsene. Die DJs B. Gahan und Johnny Lopez legen auf.

Vor Ort können Rollschuhe ab Grösse 28 bis 46 gemietet werden sowie Schutzausrüstung und Pylonen, die bei den ersten Schritten auf Rollen als Stütze dienen. Für Verpflegung ist gesorgt, und in einem kleinen Laden kann man sich mit dem passenden Outfit eindecken, schreiben die Veranstalter. Der Eintritt kostet bis 15 Jahre fünf Franken und ab 16 Jahren neun Franken. (pd/mha)

Öffnungszeiten von Rollgallen in der Eishalle Lerchenfeld:
Mittwoch, 13 bis 17 Uhr; Samstag, 13 bis 1 Uhr; Sonntag, 13 bis 18 Uhr.

19-Jähriger zu schnell und mit viel Lärm im Lamborghini unterwegs: Fahrausweis eingezogen, Auto beschlagnahmt, Zeugen gesucht

Am Sonntag hat eine Patrouille der Kantonspolizei in Flawil einen Lamborghini aus dem Verkehr gezogen. Am Steuer des Autos, das zuvor innerorts massiv zu schnell und mit viel Lärm unterwegs war, sass ein 19-Jähriger. Er musste gemäss Mitteilung vom Montag seinen Fahrausweis auf der Stelle abgeben. Die Polizei sucht jetzt Zeugen für den Vorfall.

Der in Flawil aus dem Verkehr gezogene Lamborghini.

Der in Flawil aus dem Verkehr gezogene Lamborghini.

Bild: Kantonspolizei SG (15.5.2022)

Die Polizei stoppte den Lamborghini am Sonntag, 19 Uhr, an der Magdenauerstrasse in Flawil. Das Auto war zuvor durch massiv zu hohe Geschwindigkeit und Lärm aufgefallen. Es wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt. Die Polizei klärt nun das Fahrverhalten des jungen Mannes ab.

Zu diesem Zweck sucht sie Zeugen, denen der graue Lamborghini Aventador am Sonntag, zwischen 18.30 und 19 Uhr durch sein hohes Tempo und den Lärm aufgefallen ist. In der fraglichen Zeit war das Fahrzeug via Wolfertswil zwischen Flawil und Degersheim unterwegs. Wer Angaben zur Fahrt machen kann, wird von der Kapo gebeten, sich unter Telefon 058'229'81'00 beim Polizeistützpunkt Oberbüren zu melden. (kapo/vre)

Veloverkehr auf Drei Weieren wird kontrolliert: Rücksicht nehmen und Regeln beachten, sonst droht eine 30-Franken-Busse

Bereits 2021 hat die Stadtpolizei St.Gallen auf Drei Weieren das Fahrverbot für Velofahrerinnen und Velofahrern regelmässig kontrolliert. Diese Aktion wird in diesem Jahr wiederholt, wie die Polizei jetzt in einer Mitteilung ankündigt. Konflikte zwischen Velos auf der einen sowie Fussgängerinnen und Fussgängern auf der anderen Seite gibt's vor allem auf dem Panoramaweg nördlich von Mannen-, Bueben- und Chrüzweier.

Abgestellte Velos auf dem Damm zwischen dem Mannen- und dem Buebenweier.

Abgestellte Velos auf dem Damm zwischen dem Mannen- und dem Buebenweier.

Bild: St.Galler Tagblatt (28.8.2019)

Auf Drei Weieren gilt auf der Nordseite und auf den Verbindungswegen über die Dämme ein allgemeines Fahrverbot. Auf der Südseite der Weiher ist das Velofahren hingegen erlaubt. Im Sommer 2021 gab's nach Angaben der Stadtpolizei vermehrt Reklamationen, dass sich Velofahrerinnen und Velofahrer nicht daran gehalten hätten. Immer wieder fühlten sich einzelne Fussgängerinnen und Fussgänger durch das rücksichtslose Verhalten einzelner Zweiradfahrer gefährdet.

Das Thema wurde schliesslich an einem Runden Tisch mit Vertretern aus dem Quartier und den Behörden diskutiert. Gemeinsam wurde entschieden, Fahrverbotskontrollen durchzuführen. Solche wird es auch in diesem Jahr geben. Wer sich nicht ans Fahrverbot hält, wird mit dreissig Franken gebüsst. Mit ihren Kontrollen will die Polizei gemäss Mitteilung vom Montag Konflikte zwischen den Nutzern des Naherholungsgebiets vermeiden helfen. (stapo/vre)

Kulturfestival St.Gallen findet statt: 26 Konzerte vom 29. Juni bis 23. Juli

Nach zwei Jahren Ungewissheit undAbsagen kehrt diesen Sommer auch das Kulturfestival in den St.Galler Stadtpark zurück. Es präsentiert vom 29. Juni bis 23. Juli 26 Konzerte mit Interpreten und Gruppen aus zwölf verschiedenen Ländern im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums.

Das Kulturfestival findet «in einem der schönsten Innenhöfe der Stadt St.Gallen» statt - in jenem des Historischen und Völkerkundemuseums.

Das Kulturfestival findet «in einem der schönsten Innenhöfe der Stadt St.Gallen» statt - in jenem des Historischen und Völkerkundemuseums.

Bild: Urs Bucher (5.7.2019)

Das Programm des Sommerfestivals ist jetzt online. Ebenfalls gestartet ist der Vorverkauf für Vier- und für Sieben-Tages-Pässe sowie für einzelne Konzertabende im Internet. Bereits ausverkauft ist der erste Abend vom 29. Juni mit The Death South aus Kanada. (pd/vre)

Diesen Donnerstag ist wieder Ökomarkt

Nach der zweijährigen Coronapause findet der St.Galler Ökomarkt diesen Donnerstag im üblichen Rahmen statt.

Nach der zweijährigen Coronapause findet der St.Galler Ökomarkt diesen Donnerstag im üblichen Rahmen statt.

Bild: Reto Voneschen (19.5.2017)

Am Donnerstag, von 9 bis 20 Uhr, findet rund ums Vadian-Denkmal der traditionelle St.Galler Ökomarkt statt. 68 Anbieterinnen und Anbieter präsentieren auf diesem ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Angebot reicht von Naturkosmetik über Setzlinge, Informationen zu Kompostwürmern und Naturschutzprojekten bis hin zu Secondhand-Kleidern und ökologisch hergestellten Lebensmitteln. Verpflegungsstände laden gemäss Mitteilung «zu nachhaltigem Genuss» ein. (sk/vre)

Buchvorstellung in der Grabenhalle: Was tun mit gefährlichen Wiederholungstätern?

Am Mittwoch, 20 Uhr, stellt Susan Boos in der Grabenhalle in St.Gallen ihr Buch «Auge um Auge - Die Grenzen des präventiven Strafens» vor. Moderiert wird der Anlass durch den St.Galler Journalisten Ralph Hug. Susan Boos ist bekannt als Redakteurin der Wochenzeitung (WoZ) sowie als Autorin von Büchern zu Tschernobyl, Fukushima und der Atomwirtschaft. In ihrem neuen Buch «Auge um Auge» setzt sich mit Langzeitstrafen und Verwahrung auseinander.

Susan Boos: WoZ-Redaktorin und Buchautorin aus St.Gallen.

Susan Boos: WoZ-Redaktorin und Buchautorin aus St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Im Zentrum des neuen Buchs von Susan Boos steht die Frage, was mit gefährlichen Menschen zu tun ist. Mit Menschen, die gemordet oder Kinder missbraucht haben. Und die eventuell wieder rückfällig werden. Sie lassen sich vielleicht resozialisieren, aber eben nur vielleicht. Deshalb wurde die Verwahrung eingeführt, die unbefristete Haft - um die Gesellschaft vor denen zu schützen, die es wieder tun könnten.

Für die Publikation besuchte Boos Fachleute, aber auch Gefängnisse und Strafgefangene in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden. Sie sprach mit Fachleuten, mit Verwahrten und mit deren Angehörigen. Sie schaute sich auch die Modelle der Verwahrung in verschiedenen europäischen Ländern an. Und sie sprach mit Rechtsprofessor Martino Mona, warum es im Rechtsstaat keine Verwahrung geben sollte und was er stattdessen mit gefährlichen Menschen täte. (pd/vre)

Nein zu Initiative und Gegenvorschlag: Die Grünliberalen sind zufrieden

Die Grünliberalen der Stadt St.Gallen waren die einzige Partei, die im Vorfeld der städtischen Abstimmung vom Sonntag über die Ladenöffnungszeiten eine doppelte Nein-Parole herausgegeben hatten. Entsprechend erfreut zeigen sie sich jetzt in einer Mitteilung über das Nein zur Initiative «Kein Sonntagsverkauf» und das Nein zum Gegenvorschlag des Stadtparlaments.

Es bleibt, wie's ist: In der St.Galler Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt sind weiter längere Ladenöffnungszeiten und Sonntagsverkäufe möglich.

Es bleibt, wie's ist: In der St.Galler Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt sind weiter längere Ladenöffnungszeiten und Sonntagsverkäufe möglich.

Bild: Donato Caspari (19.2.2022)

Als wirtschaftliches, touristisches und kulturelles Zentrum der Ostschweiz brauche die Stadt St.Gallen eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten, um bedarfsgerecht und innovativ auf geänderte Lebens- und Einkaufsgewohnheiten reagieren zu können, schreiben die Grünliberalen. Die Bevölkerung habe die Zeichen der Zeit erkannt und mehrheitlich entsprechend abgestimmt.

Die Grünliberalen wollen sich gemäss Mitteilung «für innovative Lösungen, die Fortschritt ermöglichen und die Eigenverantwortung stärken», einsetzen. Die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten in einem begrenzten Perimeter sei «ein Zeichen dieser Ermöglichungskultur». Der Gesundheitsschutz des Verkaufspersonals sei «weiterhin gewährleistet», schreiben die Grünliberalen. (pd/vre)

Mitwirkungsverfahren für den neuen St.Galler Marktplatz eröffnet

Bis 2025 will die Stadt St.Gallen die zentrale Freifläche der Altstadt neu gestalten. Das Vorprojekt für Marktplatz und Bohl liegt vor. Das Mitwirkungsverfahren dazu ist jetzt gemäss Ausschreibung im Online-Amtsblatt des Kantons St.Gallen eröffnet. Daran können sich alle – Direktbetroffene wie breite Öffentlichkeit – beteiligen. Zeit für eine Stellungnahme haben sie bis 16. Juni.

So soll sich der neue Marktplatz samt Pavillon für den ständigen Markt dereinst präsentieren. Oben im Bild lauf dem Blumenmarkt die separat bei Kanton und Stadt in Planung stehende neue Bibliothek.

So soll sich der neue Marktplatz samt Pavillon für den ständigen Markt dereinst präsentieren. Oben im Bild lauf dem Blumenmarkt die separat bei Kanton und Stadt in Planung stehende neue Bibliothek.

Bild: Reto Voneschen (12.5.2022)

Die Unterlagen fürs Mitwirkungsverfahren sind jetzt im Internet zugänglich. Dort finden sich einerseits die Pläne des Vorprojektes, anderseits kann man dort seine Stellungnahme zum Gesamtprojekt, aber auch zu einzelnen Bereichen von der Platzgestaltung über Verkehr und Hochbau bis hin zum Markt einreichen. Die Vernehmlassungsbeiträge werden danach von der Stadt gesammelt und gesichtet.

Nach Auswertung der Rückmeldungen, die Korrekturen am Projekt zur Folge haben können, soll innert eines Jahres das Bauprojekt erarbeitet werden. Es wird anschliessend öffentlich aufgelegt. Direktbetroffene haben dann die Möglichkeit für eine allfällige Einsprache. Von Sommer bis Herbst 2023 will die Stadt die Arbeiten ausschreiben. Im Idealfall soll Anfang 2024 mit den rund zwei Jahren dauernden Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten begonnen werden. (sk/vre)

Jugendliche haben kaum Probleme an Alkohol zu kommen: Viele Verstösse gegen den Jugendschutz wegen Corona?

Mit Testkäufen hat der Kanton St.Gallen 2021 die Einhaltung des Jugendschutzes bei Alkohol und Tabak kontrolliert. Das Resultat ist ernüchternd. Kontrolliert wurden 536 Verkaufsstellen . Bei 44 Prozent der Testkäufe kamen Jugendliche problemlos an Alkohol, bei 25 Prozent an Tabak. Erstmals wurde auch der Onlinehandel kontrolliert. Dies mit dem erwarteten Resultat: Die Quote der Verstösse lag bei 84 Prozent.

Die Sichtbarkeit von Hinweisschildern zum Verkauf von Alkohol und Tabak an Jugendliche bewerten St.Galler Fachleute 2021 als gut.

Die Sichtbarkeit von Hinweisschildern zum Verkauf von Alkohol und Tabak an Jugendliche bewerten St.Galler Fachleute 2021 als gut.

Bild: Thurgauer Zeitung (19.5.2009)

Gegenüber 2020 blieb die Verstossquote bei den Alkohol- und Tabak-Testkäufen im Kanton St.Gallen in etwa gleich hoch. Stark angestiegen ist sie jedoch gemäss Mitteilung im Vergleich mit der Zeit vor der Coronapandemie. Dieses Resultat deutet für die Fachleute des Kantons auf einen Zusammenhang zwischen der hohen Quote der Nichteinhaltung der Jugendschutz-Vorschriften und der Pandemie hin.

Das Virus und die Massnahmen dagegen hätten 2021 für viele Verkaufsstellen von Alkoholika und Tabakwaren eine existenzielle Belastung dargestellt; der Jugendschutz sei dadurch in den Hintergrund gedrängt worden, heisst es in der Mitteilung des Kantons. Das Tragen von Hygienemasken habe die richtige Einschätzung des Alters zusätzlich erschwert. Und: Beim Ausrechnen des Alters bei einer Ausweiskontrolle sei es in Stresssituationen oft zu Fehlern gekommen.

Für viele Jugendliche ist es normal, beim Ausgehen Alkohol zu konsumieren, der etwa am Tankstellenshop gekauft wird.

Für viele Jugendliche ist es normal, beim Ausgehen Alkohol zu konsumieren, der etwa am Tankstellenshop gekauft wird.

Bild: Raphael Rohner

Positiv werten die Fachleute, dass Hinweisschilder aufs Verkaufsverbot für Alkohol und Tabak an Jugendliche 2021 bei 86 Prozent der Verkaufsstellen sichtbar angebracht waren. 2020 war dies erst bei 62 Prozent der kontrollierten Verkaufsstellen der Fall. Für fehlbare Betriebe haben die Testkäufe keine strafrechtlichen Konsequenzen. Dafür fehlt gemäss Mitteilung die gesetzliche Grundlage. Zudem stehe die Sensibilisierung des Verkaufspersonals an erster Stelle. (SK/vre)

Testkäufe

Gemeinden waren 2021 wegen der Pandemie zurückhaltend

Im Kanton St.Gallen sind die Gemeinden für die Umsetzung des Jugendschutzes zuständig. Der Kanton unterstützt sie bei dieser Aufgabe und bietet ihnen die kostenlose Durchführung von Testkäufen an. 2021 wurden in 536 Verkaufsstellen in 24 Gemeinden Alkohol- und Tabak-Testkäufe durchgeführt. Ein Jahr zuvor waren solche Käufe bei 469 Betrieben in 40 Gemeinden durchgeführt worden.

Im Gegensatz zu 2020 waren viele Gemeinden im vergangenen Jahr mit der Durchführung von Testkäufen zurückhaltend. Dies, weil sie die Gastrobetriebe nicht noch zusätzlich belasten wollten. Testkäufe werden im Kanton St.Gallen vom Blauen Kreuz St.Gallen-Appenzell und der Stiftung Suchthilfe durchgeführt. Jugendliche unter 16 Jahren versuchen dabei, in Tankstellenshops, Restaurants, Detailhandelsgeschäfte und an Events Alkohol oder Zigaretten zu kaufen.

Die Jugendlichen werden dabei von einer erwachsenen Person begleitet. Zudem gelten klare Regeln für die Testkäufe: Die Jugendlichen dürfen nicht lügen, wenn sie nach dem Alter gefragt werden. Sie sind zudem verpflichtet, einen Ausweis zu zeigen, wenn dieser verlangt wird. Zudem dürfen sich Testkäuferinnen nicht schminken, um älter auszusehen und das Verkaufspersonal so in die Irre zu führen.

Die Gesetzgebung von Bund und Kanton schreibt vor, dass weder Alkohol noch Tabakwaren an unter 16-Jährige sowie keine Spirituosen, Aperitifs und Alkopops an unter 18-Jährige verkauft oder weitergegeben werden dürfen. Die Verkaufsstellen sind verpflichtet, das Alter der Jugendlichen zu überprüfen. Das Amt für Gesundheitsvorsorge stellt den Verkaufsstellen kostenlos Materialien zur Verfügung, die auf die gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam machen. (SK/vre)

18-Jähriger verursacht Autounfall: Ohne Fahrausweis am Steuer

An frühen Sonntagmorgen hat auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach ein 18-Jähriger einen spektakulären Unfall gebaut. Dabei wurde die 36-jährige Lenkerin eines entgegenkommenden Autos leicht verletzt. Der junge Mann sass gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ohne Fahrausweis am Steuer. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

Beim Unfall auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach entstand Sachschaden für mehrere zehntausend Franken.

Beim Unfall auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach entstand Sachschaden für mehrere zehntausend Franken.

Bild: Kantonspolizei SG (15.5.2022)

Am Sonntag, kurz nach 4 Uhr, fuhr ein 18-Jähriger mit dem Auto von Wittenbach in Richtung Muolen. Auf der Höhe der Verzweigung Unterlören geriet er in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Auto einer 36-jährigen Frau. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, ist der junge Unfallverursacher nicht im Besitz eines Fahrausweises. (kapo/vre)

Gewitter künden Frühsommer an

In der Nacht auf Montag waren in Stadt und Region St.Gallen viele Blitze zu beobachten.

In der Nacht auf Montag waren in Stadt und Region St.Gallen viele Blitze zu beobachten.

Bild: Raphael Rohner (15.5.2022)

Die Woche startet mit einer Gewitterfront aus Südwesten, welche in den frühen Morgenstunden mit nassen Phasen über die Ostschweiz zieht. Am Montag bleibt es nur zeitweise sonnig und bereits am Morgen sind lokale Schauer oder Gewitter wahrscheinlich. Am Nachmittag und Abend sagen die Wetterfrösche besonders in den Alpen einige Schauer und Gewitter voraus. Nachfolgend wird es zwar eine Wetterberuhigung geben, doch dürften Sommergewitter das sonnige Wetter in den nächsten Tagen immer wieder unterbrechen. Gegen Ende der Woche, soll das Thermometer dann aber bis zu 30 Grad Celsius anzeigen. In diesem Sinne: Frohen Wochenstart in den Frühsommer. (rar)

Schönes Wetter zieht viele Leute ans Tanzfest

Von Freitag bis Sonntag wurde überall in St.Gallen getanzt.

Von Freitag bis Sonntag wurde überall in St.Gallen getanzt.

Bild: Ralph Ribi

Tanz sichtbarer machen, das war das Ziel des Tanzfestes St.Gallen. «Das ist uns gelungen», sagt Co-Koordinatorin Marula Eugster. Rund 2'500 Personen nahmen am Wochenende an Kursen teil oder schauten sich die Auftritte an den verschiedenen Standorten in der Stadt an. Von Freitag bis Sonntag gab es 32 Programmpunkte verteilt in der Innenstadt. (dh)

Abstimmungsresultate in der Stadt St.Gallen: Drei eidgenössische und ein kantonales Ja

Im Kanton St.Gallen sind am Sonntag alle drei eidgenössischen Abstimmungsvorlagen angenommen worden. In der Stadt gab’s ebenfalls drei klare Ja zum Filmgesetz, zum Transplantationsgesetz und zur Erhöhung des Schweizer Beitrags an die EU-Grenzschutzagentur Frontex. Ebenfalls gutgeheissen wurde die kantonalen Vorlage für die Zusammenführung des Staatsarchivs in einem Neubau im Lachen-Quartier. Die Stimmbeteiligung lag in der Stadt bei 42,9 Prozent.

In der Stadt St.Gallen betrug die Stimmbeteiligung diesmal 42,9 Prozent.

In der Stadt St.Gallen betrug die Stimmbeteiligung diesmal 42,9 Prozent.

Bild: Hannes Thalmann

Zu allen drei eidgenössischen Vorlagen gab’s in der Stadt satte Ja-Mehrheiten:

  • 12’703 Ja- gegen 5'576 Nein-Stimmen (bei 673 leeren Zetteln und einer ungültigen Stimme) gab’s zur Frontex-Vorlage.
  • 11’136 Städterinnen und Städter sagten Ja zum Filmgesetz. 7'191 legten dazu ein Nein, 621 einen leere und fünf einen ungültigen Zettel in die Abstimmungsurne.
  • 11’127 Ja und 7'564 Nein gingen in der Stadt St.Gallen zum neuen Transplantationsgesetz ein. 261 Zettel waren leer, einer ungültig.

Sehr deutlich fiel in der Stadt St.Gallen auch die Zustimmung zur kantonalen Vorlage zum Bau des neuen Staatsarchivs in der Waldau aus. 13’799 Ja- standen in der Kantonshauptstadt nur 3’909 Nein-Stimmen gegenüber. Dafür gab’s mit 1243 relativ viele leere Zettel. Ungültig wurden zwei Stimmen abgegeben.

Und hier noch die Übersicht der Ja-Stimmenanteile zwischen Stadt und Kanton:

Abstimmungen vom 15. Mai: Die Hauptstadt und ihr Kanton

Ja-Stimmenanteile im Vergleich
Vorlage Ja Stadt Ja Kanton
Frontex69,5 %71,7 %
Filmgesetz60,8 %50,6 %
Transplantationsgesetz59,5 %53,3 %
Neubau Staatsarchiv77,9 %71,6 %

NACHLESE: Es gibt derzeit wichtigere Probleme in der Welt, als vier Buchstaben auf dem Klosterplatz

Ein Ziel haben die Fans mit ihrer unkonventionellen Aktion erreicht: Über das FCSG-Logo auf dem Klosterplatz – und damit automatisch über die zweite Cupfinal-Teilnahme des FC St.Gallen in Serie von heute Sonntag - wird seit dem vergangenen Freitag lokal heftig diskutiert. Dies nicht nur in den sozialen Medien, sondern – dem schönen Wetter sei Dank – am Samstag auch im St.Galler Stadtzentrum bei Kaffee und Gipfeli.

Das FC-St.Gallen-Logo auf dem Klosterplatz wurde mit Bewilligung des Kantons aufgemalt. Es verschwindet nach dem Cupfinal wieder.

Das FC-St.Gallen-Logo auf dem Klosterplatz wurde mit Bewilligung des Kantons aufgemalt. Es verschwindet nach dem Cupfinal wieder.

Bild: Michel Canonica (13.5.2022)

So richtig aufregen über das Logo mitten in der Welterbestätte mochte sich am Samstag kaum jemand. Mehrheitlich war am Samstag in den St.Galler Cafés Zustimmung zu den vier Buchstaben auf dem Klosterplatz zu hören. Negative Stimmen gab’s zwar vereinzelt, dies allerdings meist verbunden mit dem Verweis darauf, dass sich das Thema ja schon am Sonntagabend nach dem Cupfinal erledigen werde. Ebenfalls zu hören war der Satz, dass es auf der Welt derzeit wohl wichtigere Themen gebe, als das FCSG-Logo auf dem Klosterplatz.

Stadtrat Markus Buschor nimmt Stellung zum FCSG-Logo auf dem Klosterplatz.

Stadtrat Markus Buschor nimmt Stellung zum FCSG-Logo auf dem Klosterplatz.

Bild: Benjamin Manser

Eine eher ungewöhnliche Reaktion gab’s dafür aus der Politik. Stadtrat Markus Buschor bezog in einem Leserkommentar an die Stadtredaktion des «St.Galler Tagblatt» klar Stellung: «Wenig überraschend sind der Spassgesellschaft (Danke Reto Voneschen) auf dem Klosterplatz vier grimmige Fussballgrossbuchstaben (glücklicherweise schreibt sich St.Gallen nicht mit ‹Z›) wichtiger als selbigen Orts ein Sonnenblumenfeld für die Menschen in der Ukraine und in Russland. Den Spielern wünsche ich für das morgige Fussballspiel viel Gelassenheit.»

Nun ja, so oder so erledigt sich die Freude und die Aufregung über das FC St.Gallen-Logo im Stiftsbezirk spätestens mit dem Anfang der neuen Woche. Eine zentrale Auflage der St.Galler Staatskanzlei für die Bewilligung der Aktion war ja, dass die vier Buchstaben leicht abwaschbar sein und unmittelbar nach dem Cupfinal wieder verschwinden müssen. (vre)

SC Brühl gewinnt gegen Sion II auswärts 1:0: Ausgangslage im Abstiegskampf entscheidend verbessert

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer guten Moral und einer Steigerung in der zweiten Halbzeit haben die Fussballer des SC Brühl verdientermassen und zum zweiten Mal hintereinander in der Abstiegsrunde gewonnen. Gegen Sion II resultierte am Samstag im Wallis ein 1:0. Damit hat sich die Ausgangslage des SC Brühl im Abstiegskampf der Promotion League entschieden verbessert.

Mit Kampfgeist und guter Moral zum verdienten 1:0-Sieg. Der SC Brühl gewann am Samstag auswärts gegen den FC Sion II.

Mit Kampfgeist und guter Moral zum verdienten 1:0-Sieg. Der SC Brühl gewann am Samstag auswärts gegen den FC Sion II.

Bild: Kurt Frischknecht (SCB)/14.5.2022

Nachdem die Brühler vor drei Wochen den gleichen Gegner im Sittener Stade de Tourbillon mit 4:2 besiegten, verlegten die Walliser die Partie diesmal aus psychologischen Gründen ins höher gelegene Savièse, wie Henri Seitter in seinem Matchbericht schreibt. Um ausgeruht dort anzukommen, reisten die Brühler bereits am Freitagabend ins Wallis. Sion zeigte sich in der ersten Halbzeit gegenüber dem letzten Spiel im Mittelfeld stark verbessert und hatte bedeutend mehr Ballbesitz. Klare Torchancen erspielten sich beide Mannschaften aber nur sehr selten.

Mit zwei frischen Kräften im Angriff und einem besseren Zweikampfverhalten kamen die Kronen nach der Pause aber immer besser in die Partie und erspielten sich auch einige klare Torchancen. In der 76. Minute schien die Brühler Führung Tatsache, doch Sion-Verteidiger Ivan Martic wehrte den Scharfschuss von Claudio Holenstein auf der Linie mit dem Oberkörper ab. Kaum fünf Minuten später war die verdiente 1:0-Führung doch perfekt. Andre Neitzke köpfelte einen Eckball herrlich in die weite Ecke.

Nach dem Match gegen Sion II. Der SC Brühl hat mit diesem Sieg seine Ausgangslage im Abstiegskampf entscheidend verbessert.

Nach dem Match gegen Sion II. Der SC Brühl hat mit diesem Sieg seine Ausgangslage im Abstiegskampf entscheidend verbessert.

Bild: Kurt Frischknecht (SCB)/14.5.2022

Ihren knappen Vorsprung brachten die Brühler dann dank gutem Defensivverhalten relativ sicher über die Distanz. Zum zweiten Mal hintereinander siegten sie damit ohne Gegentreffer. Jetzt müssen die Kronen am kommenden Wochenende gegen YF Juventus den Heimbann brechen und erstmals in dieser Saison zu Hause als Sieger vom Platz gehen. Die Moral der letzten beiden Partien und die sechs gewonnenen Punkte dürfte dafür das nötige Selbstvertrauen geben. Bis Ende der Meisterschaft stehen allerdings noch vier Spiele bevor. (pd/vre)

Sitzbänke und Stromverteilkästen besprayt - Kantonspolizei sucht Zeuginnen und Zeugen für den Vorfall

Am frühen Sonntagmorgen hat eine Gruppe Jugendlicher an der Klosterstrasse in Goldach Sitzbänke und Stromverteilkästen mit schwarzer und weisser Farbe aus Sprühdosen «verziert». Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt wegen dieser Sachbeschädigungen. Sie sucht gemäss Mitteilung vom Sonntag Zeuginnen und Zeugen für den Vorfall.

In der Nacht auf Sonntag wurden in Goldach Sitzbänkli und Elektroverteilkästen versprayt. Die Polizei sucht Zeugen.

In der Nacht auf Sonntag wurden in Goldach Sitzbänkli und Elektroverteilkästen versprayt. Die Polizei sucht Zeugen.

Symbolbild: LZ

Die Sprayaktion der Jugendlichen war der kantonalen Notrufzentrale am Sonntag, 1.35 Uhr, telefonisch gemeldet worden. Bis Patrouillen der Kantonspolizei vor Ort eintrafen, hatten die mindestens fünf beteiligten Jugendlichen bereits das Weite gesucht. Nach ersten Erkenntnissen wurden diverse Sitzbänke und mehrere Stromverteilerkästen mit schwarzer und weisser Farbe besprüht. Der Schaden beläuft sich gemäss Mitteilung auf über 1’000 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen für den Vorfall. Bei der Gruppe, die gesprayt hat, dürfte es sich um mindestens fünf weibliche und männliche Personen gehandelt haben. Sie sind nach Zeugenaussagen zwischen 16 und 18 Jahre alt. Bei der Aktion waren sie komplett dunkel gekleidet. Personen, die Angaben zu den Sprayerinnen und Sprayern machen können, werden in der Mitteilung gebeten, sich unter 058'229'80'00 beim Polizeistützpunkt Thal zu melden. (kapo/vre)

Wassertemperaturen: Jetzt kann man's mit gutem Gewissen wagen

Vergleich 11., 12. und 15. Mai 2022
11. Mai 12. Mai 15. Mai
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld161820
Freibad Rotmonten17,51920
Familien- und Frauenbad Dreilinden141517
Mannenweier141517
Region
Schwimmbad Arbon: See1616,918,3
Schwimmbad Arbon: Becken222425
Schwimmbad Waldstatt1820,721

Zuerst die Bürgerinnenpflicht - dann aber ab nach Bern!

Momentaufnahme. Zuerst das Abstimmungscouvert in den Briefkasten am Rathaus geschmissen, dann ab auf den Zug zum Cupfinal nach Bern.

Momentaufnahme. Zuerst das Abstimmungscouvert in den Briefkasten am Rathaus geschmissen, dann ab auf den Zug zum Cupfinal nach Bern.

Bild: Hanspeter Trütsch (15.5.2022)

Heute spielt der FC St.Gallen im Cupfinal gegen Lugano. Darob geht in St.Gallen fast etwas unter, dass auch noch Abstimmungssonntag ist. Wobei man am Sonntagmorgen auf dem Weg zum Sonderzug nach Bern doch auch praktisch vorgeführt bekam, wie sich das Erfüllen der Bürgerinnenpflicht und das fussballerische Vergnügen gut kombinieren lässt. Zum Glück steht das St.Galler Rathaus direkt neben dem Hauptbahnhof... (vre)

Cupfinal

St.Gallerinnen und St.Galler sind zuversichtlich

Seit Sonntagmorgen berichtet «Tagblatt online» in einem Liveticker vom heutigen Cupfinal im Wankdorf-Stadion in Bern. Die Stimmung unter den St.Galler Fans ist ausgelassen-optimistisch, wie man Meldungen aus den SBB-Sonderzügen entnehmen kann.

Eine - nicht repräsentative - Umfrage von «Tagblatt online» (Liveticker, 11:11 Uhr) bestätigt diesen Eindruck: Von 973 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehen 80 Prozent davon aus, dass der FC St.Gallen gegen Lugano gewinnen wird. Nur 12 Prozent sehen derzeit die Tessiner siegreich. 8 Prozent wollen nicht spekulieren, wie die Partie ausgeht. (vre)

Fahrzeuge nach Unfall abgeschleppt

Eines der beiden beschädigten Fahrzeuge.

Eines der beiden beschädigten Fahrzeuge.

Bild: Stadtpolizei SG (14.5.2022)

Am Samstagmorgen ist es auf der Verzweigung der Rosenberg- und der St.-Leonhard-Strasse in St.Gallen zum Zusammenstoss zweier Autos gekommen. Einer der Fahrzeuglenker hatte laut der Stadtpolizei ein Lichtsignal missachtet. Deswegen kam es bei der Einfahrt zur Stadtautobahn zur seitlichen Kollision der beiden Personenwagen. Es entstand grösserer Sachschaden. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. (stapo/sae)

St.Gallen: Streifkollision auf Autobahn - Zeugenaufruf

In einem Fall von Fahrerflucht auf der St.Galler Stadtautobahn ermittelt derzeit die Kantonspolizei. Am späten Freitagnachmittag war ein schwarzer Pickup auf der A1 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs, als er in einen Lieferwagen prallte. Nach der Kollision fuhr der Fahrer oder die Fahrerin weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Kantonspolizei sucht jetzt Zeugen.

Der Fahrer respektive die Fahrerin des Pickup entferne sich, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern.

Der Fahrer respektive die Fahrerin des Pickup entferne sich, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern.

Symbolbild: Kantonspolizei SG

Am Freitag, kurz nach 16.50 Uhr, war ein 39-Jähriger vom Bodensee her mit dem Lieferwagen auf der Überholspur der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Zeitgleich fuhr ein schwarzer Pickup auf der Normalspur in die gleiche Richtung. Kurz vor der Ausfahrt St.Gallen-Neudorf geriet der Pickup nach links und kollidierte seitlich mit dem Lieferwagen. Am Lieferwagen entstand dadurch geringer Sachschaden. Die Lenkerin oder der Lenker des Pickup fuhr nach dem Zwischenfall weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nun nach Zeugen. Bei dem schwarzen Pickup handelte es sich gemäss Mitteilung um einen Dodge Ram. Personen, die Angaben zum Unfallhergang, zum Pickup oder seiner Lenkerin oder seinem Lenker machen können, werden in der Mitteilung geben ebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058'229'81'00, zu melden. (kapo/sae)