Swiss League
Palmberg-Ersatz ist da: Wie der Kanadier Will Pelletier den HC Thurgau überzeugt hat

Der Swiss-League-Klub verstärkt sich im Hinblick aufs Playoff mit dem 29-jährigen Frankokanadier William «Will» Pelletier. Im Viertelfinal wartet der SC Langenthal. Soviel steht jetzt schon fest. Wo die Serie am Sonntag, 13. März, beginnen wird, ist allerdings noch offen.

Matthias Hafen
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Will Pelletier ist bereits in Weinfelden eingetroffen.

Will Pelletier ist bereits in Weinfelden eingetroffen.

Bild: Yves Möri/HC Thurgau

Seit Dienstagabend und der 2:3-Niederlage des EHC Visp gegen den HC La Chaux-de-Fonds steht fest: Der HC Thurgau trifft im Playoff-Viertelfinal auf den SC Langenthal. In den letzten zwei Qualifikationsrunden am Donnerstag und Samstag geht es nur noch darum, wer in dieser Best-of-seven-Serie den Heimvorteil haben wird.

Im Playoff wird der HC Thurgau wieder mit zwei Ausländern antreten. Kurz vor dem internationalen Transferschluss verpflichtete der Swiss-League-Klub aus Weinfelden den Kanadier Will Pelletier. Der nur 1,70 m grosse und 78 kg schwere Center kommt vom österreichischen Tabellenletzten Linz (9 Tore und 18 Assists in 39 Spielen) und soll beim HCT den verletzten Schweden Rickard Palmberg ersetzen.

Der Wunschspieler von Trainer Stephan Mair

«Wir hatten drei Spieler in der engeren Auswahl», sagt Thurgaus CEO und Sportchef Urban Leimbacher. «William Pelletier hat sich als Wunschspieler von Trainer Stephan Mair herausgestellt.» Die Wahl sei auf den Frankokanadier gefallen, weil er wie Palmberg ein Center sei, schlittschuhläuferisch überzeuge und so vermutlich am besten in Thurgaus Paradelinie mit Topskorer Jonathan Ang und Rekordtorschütze Ian Derungs passe. Auch befindet sich Pelletier noch mitten im Wettkampfmodus. Am vergangenen Sonntag bestritt er mit Linz das letzte Saisonspiel in Innsbruck, am Donnerstag dürfte er nun bereits mit dem HC Thurgau in Kloten zum Einsatz kommen.

In den letzten beiden Qualifikationsspielen geht es für den HCT primär darum, den vierten Tabellenplatz und damit den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinal zu verteidigen. Aktuell beträgt der Vorsprung auf Verfolger Langenthal (am Donnerstag in La Chaux-de-Fonds) einen Punkt. Es läuft deshalb auf einen Showdown am Samstagabend heraus, wenn sich Thurgau und Langenthal im Oberaargau gegenüberstehen werden.