Nachgefragt
Clean-up-Day in Amriswil: Schule Egelmoos räumt auf

Am Freitag findet der nationale Clean-up-Day statt. Zum zweiten Mal ist in Amriswil eine Sekundarschule mit dabei und räumt während eines halben Tages die Stadt auf. Die Jugendlichen können dabei einiges lernen. Valentina Sokolaj von der Fachstelle für offene Jugendarbeit Amriswil und verantwortlich für den Jugendtreffpunkt Yoyo gibt Auskunft.

Noëlle Graf
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Valentina Sokolaj von der offenen Jugendarbeit YOYO.

Valentina Sokolaj von der offenen Jugendarbeit YOYO.

Bild: Manuel Nagel

Wie kam es zum Clean-up-Day mit den Schulen?

Wir haben schon Jahre vorher in kleinem Kreis in der Jugendarbeit den Clean-up-Day durchgeführt. Das wollten wir grösser aufziehen. Die Sekundarschulen sind unser Zielpublikum. Letztes Jahr haben wir den Tag mit der Sekundarschule Grenzstrasse gemacht, dieses Jahr mit der Sekundarschule Egelmoos.

Was machen die Schülerinnen und Schüler am Clean-up-Day?

Zuerst erhalten die Jugendlichen eine Einführung zum Thema Nachhaltigkeit und Abfall. In Gruppen werden sie in zugeteilten Zonen mit Greifzangen und Plastikhandschuhen den Abfall aufräumen. Am Schluss sortieren wir den Abfall und deponieren ihn bei der Muldenzentrale.

Was bleibt den Jugendlichen in Erinnerung?

Alles, was auf den Boden geworfen wird, muss jemand wieder zusammennehmen.

Wie finden es die Jugendlichen, die Stadt aufräumen zu müssen?

Letztes Jahr haben wir von den Schülerinnen und Schülern das Feedback bekommen, dass sie es cool fanden, sich während der Schule Zeit für die Umwelt zu nehmen. Sie fanden es spannend, aber auch erschreckend, wie viel Müll herumliegt.

Was lernen die Schülerinnen und Schüler Neues?

Wir schauen uns die Abfalltrennung und das Recycling an. Am Schluss müssen die Jugendlichen selber entscheiden, was wohin kommt.

Wie viel Abfall kommt etwa zusammen?

Letztes Jahr waren es rund hundert Kilogramm, die von den Mädchen und Jungen innerhalb eines halben Tages zusammengelesen und entsorgt worden sind.