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Nachhaltiges Anlegen wird bei Vorsorgegeldern immer wichtiger

Bei der Wahl der Säule 3a setzen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer auf Nachhaltigkeit. Der Druck auf die Anbieter dürfte gemäss Axa Schweiz weiter steigen.

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Nachhaltigkeit wird bei Geldanlagen zunehmend wichtiger. Auch bei der Vorsorge. (Symbolbild)

Nachhaltigkeit wird bei Geldanlagen zunehmend wichtiger. Auch bei der Vorsorge. (Symbolbild)

Keystone

Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer seien daran interessiert, dass ihr Vorsorgevermögen nachhaltig investiert wird, schreibt Axa in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dies hat eine Umfrage im Auftrag der Versicherung bei rund 1000 Personen ergeben. Das Interesse an Nachhaltigkeit ist demnach bei den 18- bis 25-Jährigen am grössten.

Insbesondere bei der 3. Säule habe die Bedeutung von Nachhaltigkeitskriterien in den vergangenen zwei Jahren deutlich zugenommen, wie die Axa weiter schreibt. 2019 hätte noch 18 Prozent der Befragten angegeben, vorwiegend oder ausschliesslich in nachhaltige 3a-Lösungen zu investieren, Dieses Jahr waren es schon 22 Prozent. Gleichzeitig ging der Anteil derjenigen, für die Nachhaltigkeit bei der Auswahl gar keine Rolle spielt, von 46 auf 18 Prozent zurück.

Klimaschutz und Biodiversität an oberster Stelle

Fast doppelt so viele Befragte wie vor zwei Jahren gaben derweil dieses Jahr an, dass sie versuchen, nachhaltig anzulegen, sofern die Rendite stimmt. Bei der Frage, welche Themen den Befragten besonders am Herzen liegen, stehen laut Axa der Klimaschutz und der Erhalt der Biodiversität an oberster Stelle.

Auch in der täglichen Zusammenarbeit mit den Sparenden würden Nachhaltigkeitsthemen immer wichtiger, sagt Daniel Gussmann, Chief Investment Officer der Axa Schweiz, gemäss der Mitteilung. «Anbieter von Finanzdienstleistungen und Pensionskassen sind gefordert, diesem steigenden Bedürfnis mit ihren Anlagestrategien auch gerecht zu werden.» (agl)

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