Uhren und Schmuck
Richemont kommt wieder auf grünen Zweig

Der Luxusgüterkonzern Richemont findet aus der Coronakrise hinaus. Für das vergangene Geschäftsjahr resultierte ein deutlicher Umsatz- und Gewinnwachstum.

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Richemont lässt die Coronakrise hinter sich und kann seinen Umsatz deutlich steigern.

Richemont lässt die Coronakrise hinter sich und kann seinen Umsatz deutlich steigern.

Keystone

Richemont hat für das im März abgeschlossene Geschäftsjahr einen Umsatz von 19,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem deutlichen Plus von 44 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Auch beim Betriebsgewinn legte der Schweizer Luxusgüterkonzern kräftig zu und kann ein Wachstum von 129 Prozent auf 3,39 Milliarden vorweisen. Der Reingewinn stieg dagegen um 61 Prozent auf rund 2,08 Milliarden.

Das positive Ergebnis kommt auch den Aktionären zugute: Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung einer Dividende von 2,25 Franken je Aktie vor plus die Ausschüttung einer Spezialdividende von 1 Franken. Im Vorjahr schüttete der Kontern eine Dividende von 2 Franken aus.

Im Geschäftsjahr 2020/21 war Richemont noch hart von der Coronapandemie getroffen, die geschlossenen Logistikzentren und Produktionsstätten und der Einbruch des internationalen Tourismus setzten dem Luxusgüterkonzern zu. Der Umsatz sank um 8 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro. Dennoch blieb unter dem Strich ein deutlich höherer Gewinn. Richemont erwirtschaftete einen Reingewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro. (abi/dpo)