Start ins neue Jahr
Galenica meldet Umsatzplus – doch ausbleibende Grippe drückt aufs Geschäft

Der Apotheken- und Gesundheitskonzern Galenica ist gut ins neue Jahr gestartet. Dank Übernahmen steigt der Umsatz trotz Pandemie. Deren Nebenwirkungen drücken nämlich weiterhin aufs Geschäft.

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Ist gut ins neue Jahr gestartet – doch die Coronapandemie bereitet Galenica weiterhin Sorgen und Freuden zugleich.

Ist gut ins neue Jahr gestartet – doch die Coronapandemie bereitet Galenica weiterhin Sorgen und Freuden zugleich.

Keystone

So haben Angebote zur Bekämpfung der Pandemie im ersten Quartal einerseits zum Umsatzwachstum von 4,8 Prozent der Galenica Gruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum beigetragen. Gleiches gilt auch für Produkte-Akquisitionen der Tochtergesellschaft Verfora. Andererseits drückte das Ausbleiben von saisonalen Erkältungskrankheiten und der Grippe wegen der Coronapandemie weiter auf das Geschäft, wie Galenica am Dienstag schreibt. Der Verkauf von Grippemitteln sei darum etwa um einen Drittel eingebrochen; bei einzelnen Hustenmitteln liege der Umsatzeinbruch sogar bei 70 Prozent.

Dennoch blickt Galenica nach einem «schwierigen ersten Quartal» nun zuversichtlicher ins restliche Jahr. Und der Apotheken- und Gesundheitskonzern erhöht gar seine Prognosen für den Geschäftsgang. So erwartet die börsenkotierte Galenica Gruppe 2021 neu ein Umsatzwachstum von bis zu 5 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als beim Jahresstart.

Auch das Betriebsergebnis dürfte laut den neuesten Prognosen um bis zu 8 statt der einst vorausgesagten 5 Prozent wachsen. Bereits im vergangenen Coronajahr konnte Galenica den Umsatz um 5,4 Prozent auf rund 3,48 Milliarden Franken steigern. (sat)

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