Rückversicherer
Belastung durch Corona zurückgegangen: Swiss Re meldet Milliardengewinn

Der Rückversicherer Swiss Re verbucht im ersten Halbjahr 2021 einen Konzerngewinn von einer Milliarde US-Dollar und eine Eigenkapitalrendite von 8,2 Prozent.

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Swiss Re rechnet wegen Flutkatastrophen und Unruhen mit Schäden im dreistelligen Millionenbereich. (Symbolbild)

Swiss Re rechnet wegen Flutkatastrophen und Unruhen mit Schäden im dreistelligen Millionenbereich. (Symbolbild)

Keystone

Ohne Covid-19-Schäden hätte der Gewinn im ersten Halbjahr bei 1,7 Milliarden US-Dollar und die Eigenkapitalrendite bei 13,4 Prozent gelegen, meldete die Swiss Re am Freitag. Die Belastungen durch Covid seien aber bereits deutlich zurückgegangen: Von 2,5 Milliarden im ersten Halbjahr 2020 auf 870 Millionen. Demgegenüber stiegen die Einnahmen aus Nettoprämien und Honoraren gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent auf 20,8 Milliarden.

Noch nicht absehbar seien die Kosten, die durch die Flutkatastrophen in Europa und die Unruhen in Südafrika verursacht würden. Sie dürften aber im mittleren dreistelligen Millionenbereich und damit im Rahmen der Erwartungen liegen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Entwicklung der Pandemie sei unsicher. Das erste Halbjahr zeige aber die Robustheit des Geschäftsmodells, wird CEO Christian Mumenthaler in der Mitteilung zitiert.

Schon im ersten Quartal des Jahres konnte Swiss Re die Verluste aufgrund von Naturkatastrophen und der Coronakrise mehr als ausgleichen. Am Ende resultierte ein Konzerngewinn von 333 Millionen Dollar von Januar bis Ende März. Im vergangenen Jahr hatte der Rückversicherer wegen der Pandemie einen Verlust von 878 Millionen Dollar eingefahren, nach einem Gewinn von 727 Millionen im Jahr 2019. (wap/agl)

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