Rohstoffhandel
Nach Verlusten: Glencore wieder mit schwarzen Zahlen

Der Zuger Rohstoffhändler Glencore ist im ersten Halbjahr zurück in der Gewinnzone. Dies unter anderem dank wieder steigenden Rohstoffpreisen.

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Glencore hat im ersten Halbjahr wieder kräftig Gewinn gemacht.

Glencore hat im ersten Halbjahr wieder kräftig Gewinn gemacht.

Keystone

Knapp 94 Milliarden Dollar Umsatz hat der Zuger Rohstoffhändler im ersten Halbjahr 2021 erwirtschaftet. Das ist eine Steigerung von 32 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Auch das Betriebsergebnis (EBITDA) ist kräftig gewachsen und beträgt für die ersten sechs Monate des Jahres 8,65 Milliarden Dollar (+79 Prozent), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. CEO Gary Nagle freut sich in der Mitteilung, «dass wir im ersten Halbjahr 2021 erhebliche Fortschritte und eine starke Performance erzielt haben».

Dies ergibt einen den Aktionären zurechenbaren Gewinn von 1,28 Milliarden US-Dollar. In der Vorjahresperiode schrieb Glencore dort 2,6 Milliarden Dollar Verlust. Das positive Ergebnis 2021 hänge unter anderem mit den stark gestiegenen Rohstoffpreisen zusammen. «Nach den schweren weltweiten Auswirkungen von Covid-19 Anfang 2020 führte die anschliessende Konjunkturerholung dazu, dass die Preise für die meisten unserer Rohstoffe aufgrund der steigenden Nachfrage und der anhaltenden Angebotsbeschränkungen auf Mehrjahreshochs stiegen», so Nagle laut Mitteilung.

In die Zukunft blickt Glencore optimistisch. So haben die wirtschaftlichen Massnahmen der Länder und auch die laufende Impfkampagne positive Einflüsse auf die Geschäftsaussichten. (mg)

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