Pandemie
Moderna verhandelt mit der Schweiz über ein Impf-Abo

Der Impfstoff-Hersteller Moderna verhandelt mit verschiedenen Ländern über ein regelmässiges Absatz-Modell für Impfstoffe. Auch in der Schweiz steht eine Art Impf-Abo zur Diskussion.

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Moderna schlägt verschiedenen Nationen ein Impf-Abo vor. Darunter auch der Schweiz. (Symbolbild)

Moderna schlägt verschiedenen Nationen ein Impf-Abo vor. Darunter auch der Schweiz. (Symbolbild)

Keystone

Moderna wolle die Beziehungen mit der Schweiz weiter vertiefen, ähnlich wie mit Kanada und Australien. Das sagt Moderna-Chef Stéphane Bancel im Interview mit dem «Tagesanzeiger». «Ich würde gerne eine langjährige Partnerschaft mit der Schweiz eingehen, mit einer Verpflichtung zu einer bestimmten Mengenabnahme.» Ziel sei nicht, eine neue Anlage zu bauen, da zur Impfstoffproduktion bereits eine Partnerschaft mit Lonza in Visp bestehe. Die Verhandlungen hätten begonnen, für Details ist es laut dem Moderna-Chef aber noch zu früh.

Zusätzlich zum Impf-Abo will Bancel in Wissenschaftler in der Schweiz investieren, Vakzine in Labors von Spitälern oder Universitäten entwickeln und hierzulande mehr klinische Versuche durchführen. «Im Fall einer neuen Pandemie können wir sehr schnell einen neuen Impfstoff entwickeln», so der Moderna-Chef. Wer mit dem Unternehmen zusammenarbeite, habe dann bei der Belieferung einen Vorzug. (agl)

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