Luftverkehr
Die Swiss rechnet nicht mit einer raschen Erholung und streicht Flüge

So richtig durchstarten kann die Swiss nicht. Virusmutationen und Einschränkungen im Reiseverkehr zwingen die Fluggesellschaft zu einem ausgedünnten Sommerflugplan.

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Ein Flugzeug der Swiss am Flughafen Genf. Vor allem im zweiten Quartal falle der Flugplan deutlich kleiner aus als geplant.

Ein Flugzeug der Swiss am Flughafen Genf. Vor allem im zweiten Quartal falle der Flugplan deutlich kleiner aus als geplant.

Keystone

(mg) Sommerzeit ist Reisezeit. War Reisezeit. Corona hat die Feriengewohnheiten durcheinandergewirbelt und die Fluggesellschaften zum temporären Teilgrounding gezwungen. Und auf die Schnelle sieht die Swiss noch keine grundlegende Rückkehr zur Normalität: «Infolge der weiter bestehenden Reiserestriktionen rechnet Swiss frühestens im Hochsommer mit einer nennenswerten Rückkehr der Reisetätigkeit», schreibt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung vom Donnerstag. Vor allem im zweiten Quartal werde der Flugplan «deutlich kleiner ausfallen als ursprünglich geplant».

Für die Sommermonate im dritten Quartal plant Swiss, wieder rund 65 Prozent der Kapazitäten von 2019 anzubieten. Insgesamt werden im Sommerflugplan der Swiss ab Zürich 85 Destinationen angeflogen, ab Genf 43. Neu landen die Flugzeuge mit dem Schweizerkreuz auch in Tallinn (Estland) und Billund (Dänemark), auch das Flugangebot in die USA wird wieder vergrössert. «Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Freizeit- und Besuchsreiseverkehr, da sich der Geschäftsreiseverkehr langsamer erholen wird», lässt sich Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss, in der Mitteilung zitieren.

Mit der Bereinigung des Flugplans sei auch die «Streichung von Flügen verbunden, die vor Ausbruch der Corona-Pandemie geplant waren». Fluggäste, deren Flüge annulliert wurden, «können gebührenfrei umbuchen oder sich ihr Ticket erstatten lassen», schreibt die Swiss.

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