Kreditkartengeschäft
Cembra Money Bank verliert Auftrag für Cumulus-Kreditkarte – Kurs stürzt ab

Die Migros löst ihren Vertrag mit der Cembra Money Bank nach 15 Jahren auf. Neu wird die hauseigene Migros Bank die Cumulus-Kreditkarte herausgeben.

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Werbung für die Migros-Kreditkarte an einem Kartenlesgerät. Die Karten sollen neu von der Migros Bank herausgegeben werden.

Werbung für die Migros-Kreditkarte an einem Kartenlesgerät. Die Karten sollen neu von der Migros Bank herausgegeben werden.

Keystone

Der Wechsel zur hauseigenen Migros Bank wird per Mitte 2022 erfolgen, wie die Migros am Montag mitteilte. Dann läuft der Vertrag mit der Cembra Money Bank als bisherige Herausgeberin aus. Es sei strategisch naheliegend, die Karte neuerdings mit der eigenen Bank anzubieten, teilte die Migros weiter mit.

Laut Cembra sind derzeit 850'000 Cumulus-Kreditkarten im Umlauf. Für die Kundinnen und Kunden ändert sich bis zum Ablaufdatum ihrer Cumulus-Kreditkarten vorerst nichts. Während die Migros das neue Angebot derzeit am Ausarbeiten ist, plant Cembra bereits ein Nachfolgeprodukt, wie die Bank in einer Mitteilung schreibt.

Dass ein Nachfolgeprodukt ähnlich erfolgreich wie die Cumulus-Kreditkarte sein könnte, bezweifeln die Anleger offenbar. Der Kurs der Cembra-Aktie fiel kurz nach Bekanntgabe des Entscheids um 27 Prozent. Während eine Aktie am Sonntagabend noch 96 Franken wert war, stürzte sie am Montagvormittag auf 70 Franken ab. (gb)

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