Jahreszahlen
Sonova erholt sich in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs

Nach einem coronabedingten Einbruch des Geschäfts sind sämtliche Sparten von Sonova wieder auf Wachstumskurs. Und auch die weiteren Aussichten des Hörsysteme-Herstellers sind positiv.

Michael Graber
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Der Umsatz von Sonova ist zwar gesunken, trotzdem zeigt sich das Unternehmen zufrieden mit dem Jahresergebnis.

Der Umsatz von Sonova ist zwar gesunken, trotzdem zeigt sich das Unternehmen zufrieden mit dem Jahresergebnis.

Keystone

Sonova, der Schweizer Hersteller von Hörsystemen, kann auf ein versöhnliches Geschäftsjahr 2020/21 zurückblicken. Jenes Ergebnis hat Sonova am Dienstag veröffentlicht. Es schliesst mit einem Umsatz von 2,6 Milliarden Franken. Das sei zwar ein Rückgang in Franken von 10,8 Prozent, schreibt Sonova. In Lokalwährung fiele er laut dem Unternehmen kleiner aus. Aber insgesamt übertreffe man den Markt erneut. Grund zur Freude hat das Unternehmen jedoch vor allem ab der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres. Da seien «alle Geschäftsbereiche zu einem positivem Umsatzwachstum zurückgekehrt».

Der Betriebsgewinn (Ebit) des Unternehmens mit Sitz in Stäfa (ZH) betrug beim Abschluss des Geschäftsjahrs 619,5 Millionen Franken. «Mit diesem Ergebnis zeigt sich, dass wir sowohl unsere Wachstumsstrategie fokussiert weiterverfolgt als auch die Optimierung unserer Betriebsstrukturen gut vorangebracht haben», lässt sich CEO Arnd Kaldowski in der Mitteilung zitieren. Der Personalbestand des Unternehmens ist im vergangenen Geschäftsjahr um 4,5 Prozent oder 676 Vollzeitäquivalente auf 14’508 Mitarbeitende gesunken. Dies sei auf «die im Juli 2020 angekündigten Initiativen zur Optimierung der Betriebsstrukturen zurückzuführen», so Sonova.

Die erfolgreiche zweite Hälfte des Geschäftsjahrs stimmt Sonova denn auch zuversichtlich für den weiteren Geschäftsverlauf. Bei den Hörlösungen bestehe «ein Nachholbedarf, der befriedigt werden muss; darüber hinaus entsteht weiterhin neuer Bedarf», heisst es in der Mitteilung. Beim Gesamtumsatz erwartet Sonova für das neue Geschäftsjahr 2021/22 ein Wachstum von 24 bis 28 Prozent. Pro Aktie soll eine Dividende von 3,20 Franken ausgeschüttet werden.

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