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Im Coronajahr kamen deutlich mehr Mietwohnungen auf den Markt

Die Zahl der Wohnungsinserate ist im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 418'000 Objekte gestiegen. Trotz des grösseren Angebots konnten Vermieter in Städten ihre Wohnungen gleich schnell vermieten.

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An Mietwohnungen mangelte es im vergangenen Jahr in Schweizer Städten nicht. (Symbolbild)

An Mietwohnungen mangelte es im vergangenen Jahr in Schweizer Städten nicht. (Symbolbild)

Claudia Meier

(frh) Während der Coronapandemie wurden in Schweizer Städten deutlich mehr Wohnungsinserate aufgeschaltet. Zwischen Oktober 2019 und September 2020 stieg die Zahl der inserierten Mietwohnungen um knapp 5 Prozent an auf rund 418'000 Objekte. Dies geht aus dem neuesten Online-Wohnungsindex (OWI) hervor, den das Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich zweimal jährlich veröffentlicht.

In den zwölf untersuchten Städten (Zürich, Genf, Bern, Winterthur, Lausanne, Basel, Neuenburg, Chur, Luzern, Freiburg, St. Gallen und Lugano) verzeichnete der Index bis zu einem Drittel mehr Wohnungswechsel. Die Gründe dafür sind gemäss OWI vielfältig. Zum einen hätten viele Personen aufgrund finanzieller Einbussen günstigere Wohnungen suchen müssen. Wiederum andere seien fürs Homeoffice auf mehr Raum angewiesen gewesen. Trotz des höheren Angebots verlängerten sich die Insertionszeiten im Coronajahr jedoch nicht: Vermieter mussten sich mit durchschnittlich 35 Tagen gleich lang gedulden, bis sie einen Mieter für ihre Wohnung fanden. Am schnellsten liessen sich Wohnungen in den Kantonen Zug (16 Tage), Genf (23 Tage) sowie in Zürich (25 Tage) und Basel-Stadt (27 Tage) vermieten.

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