Gesundheitswesen
1,9 Milliarden Franken Umsatz: Hirslanden Gruppe kam gut durch das zweite Pandemiejahr

Trotz Pandemie erzielte die Hirslanden Gruppe im letzten Jahr ein «äusserst solides Ergebnis». 4 Millionen Franken werden als Covid-19-Prämien an die Mitarbeitenden ausgeschüttet.

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Die Hirslanden Gruppe hat im letzten Jahr 110'000 Patientinnen und Patienten stationär betreut.

Die Hirslanden Gruppe hat im letzten Jahr 110'000 Patientinnen und Patienten stationär betreut.

Keystone

Der Umsatz habe mit knapp 1,9 Milliarden Franken im Geschäftsjahr 2021/2022 wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht, schreibt die Hirslanden Gruppe am Mittwoch in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr (damals lag der Umsatz bei knapp 1,8 Milliarden Franken) ist das ein Plus von sechs Prozent. Der Gewinn wird nicht ausgewiesen, dafür die Ebitda-Marge: Sie verbesserte sich von 15,1 Prozent auf 15,6 Prozent. Als «äusserst solid» bezeichnete CEO Daniel Liedtke das Ergebnis.

Insgesamt hat die Hirslanden-Gruppe während dem letzten Geschäftsjahr rund 110'000 stationäre Patientinnen und Patienten betreut. Darüber hinaus fanden rund 770'000 ambulante und digitale Konsultationen statt. Seit Beginn der Pandemie haben die Hirslanden-Kliniken rund 2500 an Covid-19 erkrankte Personen betreut, einen Viertel davon auf einer Intensivstation. Rund 9,5 Millionen Tests wurden an öffentliche und private Institutionen, Unternehmen und Schulen versendet sowie rund 1,1 Millionen Covid-19-Impfungen verabreicht, heisst es weiter.

Als Dank und Anerkennung für den Einsatz während der Pandemie werden vier Millionen Franken als Covid-19-Prämien an die rund 14'000 Mitarbeitenden ausgeschüttet – das sind durchschnittlich 285 Franken pro Person. (aka)