Zoo Zürich
Kleines Pandaweibchen Shang hat wieder ein Männchen an seiner Seite

Am Mittwoch bezog der einjährige Kleine Panda Siddhi aus Tschechien sein Gehege im Zoo Zürich. Er wird dem zwölfjährigen Weibchen Shang Gesellschaft leisten und soll einmal für Nachwuchs sorgen.

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Der Kleine Panda Siddhi kommt aus dem Zoo Brünn in Tschechien.

Der Kleine Panda Siddhi kommt aus dem Zoo Brünn in Tschechien.

Zoo Zürich, Enzo Franchini

Seit dem Tod des Männchens Liang sei das Weibchen Shang alleine gewesen, teilt der Zoo Zürich mit. Ab Mittwoch hat es mit dem einjährigen Männchen Siddhi aus dem Zoo Brünn in Tschechien endlich wieder Gesellschaft. Mittelfristig will der Zoo noch ein weiteres Weibchen zur Gruppe holen, langfristig erhofft man sich Nachwuchs bei den Kleinen Pandas.

Obwohl die Kleinen oder Roten Pandas wie ihre grosse Namensvettern am liebsten Bambus fressen, sind sie nicht näher miteinander verwandt. Heimisch ist der Kleine Panda in Nepal und dem südwestlichen China. Wegen Lebensraumverlust, Wilderei und der Zunahme menschlicher Aktivitäten sei die Art mittlerweile stark gefährdet, schreibt der Zoo: «In einigen Gebieten sterben über 80 Prozent der Jungtiere wegen Störungen durch grasendes Vieh.»

Die Zuchtbemühungen in Zürich sind Teil eines internationalen Programms, das eine kleine, aber stabile Population von Kleinen Pandas in den europäischen Zoos sicherstellen will. (wap)

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