Verkehr
Stau, volle Züge, Töff- und Velounfälle: Das kommt an Ostern auf uns zu

Das schöne Wetter und die eingeschränkten Freizeit- und Reisemöglichkeiten dürften an Ostern viele Leute auf Strasse und Schiene locken.

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In diesem Jahr ist an Ostern wieder mit dem Stau am Gotthard zu rechnen.

In diesem Jahr ist an Ostern wieder mit dem Stau am Gotthard zu rechnen.

zvg

(wap) Bereits ab Mittwochnachmittag rechnet das Bundesamt für Strassen (Astra) mit Staus, besonders am Nordportal des Gotthard-Strassentunnels. Auch am Gründonnerstag und am Karfreitag sei mit Zeitverlusten und Wartezeiten zu rechnen, schreibt das Astra am Dienstag in einer Mitteilung. Als weitere neuralgische Punkte nennt das Astra die Strecken Spiez-Kandersteg, Gampel-Goppenstein, die Axenstrasse zwischen Brunnen und Flüelen, die Abschnitte Raron-Brig und Bellinzona-Locarno sowie diverse Hauptstrassen in die Skigebiete im Berner Oberland, Tessin, in Graubünden und in den Walliser Seitentälern.

Auch wer im Zug reist, sollte Vorkehrungen treffen, schreibt der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) in einer ebenfalls am Dienstag veröffentlichten Medienmitteilung. Es sei ein stärkeres Verkehrsaufkommen zu erwarten, ausserdem sei die epidemiologische Lage nach wie vor angespannt. Der VCS empfiehlt deshalb, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr gut zu planen und auf Zeiten mit schwächerer Belegung auszuweichen. Ausserdem erinnert der VCS an Abstände, Masken und die Reservationspflicht für Fahrräder.

Gefahren im Strassenverkehr

Auch für Töff- und Velofahrer gibt es rechtzeitig zum Osterwochenende Tipps. So macht die Berner Fachhochschule (BFH) auf die Gefahren für Roller- und Motorradfahrer aufmerksam. Sie hat errechnet, dass das Sterberisiko bei einem Motorradunfall 25 mal höher sei als bei einem Unfall mit einem Personenwagen. BFH-Studierende untersuchten ausserdem in Crash-Tests, welche Art von Motorrad am gefährlichsten ist. Das Fazit: Am stärksten gefährdet sind Fahrerinnen und Fahrer von Rollern.

Um die Sicherheit der Velofahrer kümmert sich die Suva. Auch sie machte am Dienstag mit einer Medienmitteilung auf Gefahren aufmerksam. Demnach sei besonders beim Linksabbiegen Vorsicht geboten, da die Statistik zeige, dass es dabei zu besonders vielen gefährlichen Unfällen komme. Ausserdem sollten Velofahrer Ablenkung und Unaufmerksamkeit vermeiden und im Strassenverkehr das Tempo drosseln und Bremsbereitschaft erstellen. In der Schweiz gebe es jährlich 21'000 Velounfälle, Tendenz steigend.

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