Neues Sturmtief
«Antonia» bringt viel Wind – und in den Alpen teilweise auch viel Neuschnee

Nach dem Sturm kommt bereits wieder ein Sturm. Am Sonntag zieht das Sturmtief Antonia auf und sorgt gerade in hohen Lagen für kräftige Orkanböen.

Drucken
In höheren Lagen muss mit Orkanböen mit bis zu 150 km/h gerechnet werden.

In höheren Lagen muss mit Orkanböen mit bis zu 150 km/h gerechnet werden.

Keystone

Das Sturm-Alphabet beginnt wieder von: Nach Ylenia und Zeynep fegt am Sonntag nun Antonia übers Land. «Am Sonntagabend und in der Nacht auf Montag legt der Wind weiter an Stärke zu, auch im Flachland muss zunehmend mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden», schreibt MeteoNews. Für einen Grossteil des Landes gilt aufgrund des starken Windes Gefahrenstufe 3. Dabei gilt es unter anderem Waldspaziergänge zu meiden.

«Das Windmaximum wird in der zweiten Nachthälfte und am frühen Montagmorgen mit Durchzug einer aktiven Kaltfront erwartet», so MeteoNews. Im Flachland müsse mit Windspitzen von 70 bis 100 km/h gerechnet werden, in «exponierten Gipfel- und Kammlagen sind Orkanböen von 120 bis 150 km/h möglich», so der Wetterdienst. Windig bleibt es in der Höhe auch den ganzen Montag, erst in der Nacht auf Dienstag lässt der Wind allmählich nach.

Antonia hat nicht nur Wind, sondern auch Regen und Schnee im Gepäck. Die Schneefallgrenze sinkt am Montag auf 600 bis 800 Meter. «Während es im Mittelland grün bleibt, fällt in den höheren Lagen der Voralpen und Alpen bis Dienstag stellenweise über 50 Zentimeter Neuschnee», so MeteoNews. (mg)