Luftrettung
Mehr als 150 Einsätze: Die Rega war über die Ostertage äusserst gefragt

Die Rega stand über Ostern über 150 Mal im Einsatz. Wie die Rettungsorganisation mitteilt, riefen verunfallte Freizeitsportler oder Erkrankte am häufigsten die Helikopter-Crews.

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Zum Beispiel am Chlyn Wendenstock im Berner Oberland hat die Rega am Sonntag einen verunfallten Bergsteiger und seinen Begleiter gerettet.

Zum Beispiel am Chlyn Wendenstock im Berner Oberland hat die Rega am Sonntag einen verunfallten Bergsteiger und seinen Begleiter gerettet.

Rega

(sat) Anders als im Lockdown vor einem Jahr haben die meist guten Wetterverhältnisse zahlreiche Menschen über die Osterfeiertage in die Natur gelockt. Wie die Rettungsflugwacht (Rega) am Montag mitteilte, koordinierte die Einsatzzentrale an dem verlängerten Wochenende über 150 Einsätze. «Mit schweizweit rund 60 Einsätzen war der sonnige Ostersonntag dabei der intensivste Tag für die die Helikopter-Crews», bilanziert die Rega am Montag in einer Mitteilung.

Dieses Einsatzaufkommen sei zu dieser Jahreszeit allerdings nicht unüblich, denn die Einsätze der Rega-Helikopter würden erfahrungsgemäss das Wetter und das Freizeitverhalten der Menschen in der Schweiz widerspiegeln. Zudem sei die Rega auf die erhöhte Einsatztätigkeit vorbereitet gewesen: Sowohl in Graubünden als auch im Berner Oberland waren über die Ostertage zusätzliche Rettungshelikopter stationiert. Rund die Hälfte aller Einsätze flogen die Rega-Crews denn auch für Patientinnen und Patienten, die in höheren Lagen unterwegs waren. Sie standen laut Mitteilung aber auch bei Einsätzen aufgrund von akuten Krankheiten oder bei Verlegungsflügen zwischen Spitälern im Einsatz.

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