Luftrettung
Intensives Auffahrtswochenende: Rega fliegt über 150 Einsätze

Das verlängerte Wochenende brachte der Rega viel Arbeit: Die Rettungsflugwacht folg schweizweit über 150 Einsätze. Die meisten davon wegen verunfallten Wanderern und Freizeitsportlern.

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Beim Gletscherabbruch am Grand Combin verstarben zwei Personen. Neun weitere Bergsteiger wurden verletzt.

Beim Gletscherabbruch am Grand Combin verstarben zwei Personen. Neun weitere Bergsteiger wurden verletzt.

Rega

Das schöne Wetter über das verlängerte Auffahrtswochenende lockte viele Menschen in die Natur. Entsprechend gefragt war die medizinische Hilfe aus der Luft, teilte die Rega am Sonntag mit. Vor allem an Auffahrt und dem darauffolgenden Freitag war die Rettungsflugwacht mit jeweils über 50 Einsätzen besonders gefragt. Insgesamt verzeichnete sie von Donnerstag bis Sonntag über 150 Einsätze.

Am häufigsten standen die Rega-Crews für verunfallte Wanderer und Freizeitsportler im Einsatz, wie es weiter heisst. Dazu kamen Flüge wegen akuten Erkrankungen, Verkehrs- und Arbeitsunfällen sowie für Verlegungen von Regional- in Zentrumsspitäler.

Der wohl grösste Einsatz stand für die Rega am Freitag beim Gletscherabbruch am Grand Combin im Wallis an. Dabei wurden mehrere Gruppen von Bergsteigern von Eisbrocken getroffen. Zwei Personen starben, neun wurden verletzt. Die Rettungsflugwacht rückte mit zwei Crews zusammen mit weiteren Rettungsorganisationen und Helfern zum Unglücksort aus. (abi)