Luftrettung
Dank schlechtem Wetter: Rega hat ruhige Festtage

Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) verbrachte in diesem Jahr ruhige Festtage: Die Helikopter mussten zwischen Heiligabend und Stephanstag rund 100 Mal ausrücken.

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Die Rega-Crews mussten über die Festtage nur wenig ausrücken. (Symbolbild)

Die Rega-Crews mussten über die Festtage nur wenig ausrücken. (Symbolbild)

Keystone

Die Rega führt dies auf das nasskalte Wetter zurück, das nur wenige Menschen nach draussen lockte. So flog sie lediglich rund jeden dritten Einsatz für verletzte Freizeit- oder Wintersportler, wie sie am Sonntagabend mitteilte. Die restlichen Einsätze erfolgten vor allem wegen krankheitsbedingten Notfällen – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen – oder waren Verlegungsflüge von Spital zu Spital.

Diese Einsatzzahlen würden zeigen, dass die Rega-Einsätze generell die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung widerspiegeln.

Ausserdem standen die Rega-Ambulanzjets weltweit im Einsatz: Am Samstag kehrten zwei Flugzeuge von Repatriierungsflügen aus Brasilien und Djibouti zurück. Zudem begleiteten die medizinischen Crews zwei erkrankte Patientinnen an Bord von Linienflugzeugen aus Costa Rica und aus den USA zurück in die Schweiz. Und die Luftrettung organisierte drei weitere medizinisch notwendige Rückflüge mit Linienflugzeugen ohne Begleitung. (abi)

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