Graubünden
Beverinrudel: Zwei von drei zum Abschuss freigegebene Jungwölfe sind erlegt

Eben erst hat der Bund drei Jungwölfe des Bündner Beverinrudels zum Abschuss freigegeben. Nun teilt der Kanton bereits mit, bis am Mittwoch habe die Wildhut zwei Wildtiere erlegen können.

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Ein Wolf – wohl M92, das Leittier des Beverinrudels – mit einem Reh. Anders als drei Jungtiere darf er laut bund nicht geschossen werden.

Ein Wolf – wohl M92, das Leittier des Beverinrudels – mit einem Reh. Anders als drei Jungtiere darf er laut bund nicht geschossen werden.

HO

Die zwei geschossenen Jungtiere werden nun im Tierspital der Universität Bern untersucht und an der Universität Lausanne genetisch identifiziert, teilt das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Mittwoch mit. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hatte am Montag den Abschuss dreier Jungwölfe des Rudels am Piz Beverin bewilligt. Damit war das Bafu dem Gesuch Graubündens allerdings nur bedingt nachgekommen. Dem Kanton war vor allem der Leitwolf ein Dorn im Auge. Der Bund jedoch erachtet die Voraussetzungen für den Abschuss des Vatertiers als noch nicht erfüllt.

Laut Kanton soll nun auch noch das dritte zum Abschuss freigegebene Jungtier des sogenannten Beverinrudels südlich von Thusis erlegt werden, Solange dieser Vollzug der Bestandesregulation andauere, würden keine weiteren Details zu Ort und Zeit der Aktionen bekannt gegeben. (dpo/sat)

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