Bund Warnt
Vogelgrippe bei totem Schwan in der Bodenseeregion nachgewiesen

Nach mehreren Fällen in Süddeutschland wurde in der Bodenseeregion nahe der Schweizer Grenze die Vogelgrippe bei einem toten Schwan nachgewiesen. Der Bund ruft Geflügelhalter zur Wachsamkeit auf.

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Bei einem Schwan nahe der Schweizer Grenze wurde die Vogelgrippe festgestellt. (Symbolbild)

Bei einem Schwan nahe der Schweizer Grenze wurde die Vogelgrippe festgestellt. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die Wahrscheinlichkeit, dass die Vogelgrippe in die Schweiz kommt, sei hoch, schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in einer Mitteilung vom Dienstag. Geflügelhalter müssten vorbeugende Massnahmen überprüfen und wenn nötig anpassen, insbesondere in Geflügelhaltungen mit Auslauf- und Freilandhaltung. Nach aktuellem Wissensstand ist die jetzt zirkulierende Vogelgrippe nicht auf den Menschen übertragbar, wie das BLV weiter schreibt.

Nun sei es wichtig, den Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln zu verhindern, heisst es in der Mitteilung weiter. So sollen die Tiere beispielsweise nur in für Wildvögel nicht erreichbaren Stallungen gefüttert und getränkt werden. Das BLV beobachte die Situation aufmerksam, heisst es. Seit Ende Oktober hätten die Fälle von Vogelgrippe bei wildlebenden Wasservögeln in Nordeuropa stark zugenommen, Anfang November seien erste Fälle in Geflügelbetrieben aufgetreten.