Sport-News
Brasilianer wird bei Testspiel mit Banane beworfen +++ Messi feiert 100. Sieg mit Argentinien +++ Fifa-Präsident Infantino lobt Fortschritte in Katar

Resultate, Transfers, News: Mit dem tagesaktuellen Sport-Ticker bleiben Sie über das laufende Geschehen stets informiert. Die neuesten Meldungen aus der Welt des Sports.

Sportredaktion CH Media
Drucken

Messi feiert 100. Sieg mit Argentinien

Superstar Lionel Messi hat eine weitere Schallmauer in der argentinischen Nationalmannschaft durchbrochen. Der frühere Weltfussballer feierte beim 3:0-Erfolg im Testspiel gegen Jamaika seinen 100. Sieg mit den Südamerikanern. Der 35-jährige Messi wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und erzielte zwei Tore. In 164 Spielen für Argentinien kommt Messi damit auf 90 Treffer. Durch den standesgemässen Sieg blieb Argentinien zum 35. Mal in Folge ungeschlagen. Ihre bislang letzte Niederlage kassierte die Seleccion 2019 im Copa-America-Halbfinale. (sid)

Lionel Messi erzielte im Testspiel gegen Jamaika sein 90. Länderspieltor.

Lionel Messi erzielte im Testspiel gegen Jamaika sein 90. Länderspieltor.

Keystone

Brasilianer wird bei Testspiel in Paris mit Banane beworfen

Beim Testspiel des fünfmaligen Fussball-Weltmeisters Brasilien in Paris gegen Tunesien (5:1) ist es zu einem mutmasslich rassistischen Zwischenfall gekommen. Der Brasilianer Richarlison wurde während der Partie mit einer Banane beworfen, wie der brasilianische Verband CBF am Dienstagabend bei Twitter schrieb. Der Verband bekräftige «seine Position zur Bekämpfung von Rassismus», teilte die CFB mit. Richarlison hatte das zweite Tor der Partie erzielt, beim Jubel über den Treffer wurde die Banane geworfen, sie verfehlte den 25-Jährigen. Brasilien wird an der WM in Katar der zweite Vorrundengegner (28. November) der Schweiz sein. Vor der Partie hatten sich die brasilianischen Spieler hinter einem Schild mit der Aufschrift versammelt: «Ohne unsere schwarzen Spieler hätten wir keine Sterne auf unserem Trikot.» Die fünf Sterne auf den Trikots der Seleção stehen für die fünf Titel. (dpa)

Ronaldo und Portugal verpassen Finalturnier

Mit dem ersten Sieg in Portugal seit 19 Jahren ist Spanien doch noch in das Finalturnier der Nations League eingezogen. Durch ein spätes Tor von Alvaro Morata (88.) setzte sich die Furia Roja in Braga gegen Altstar Cristiano Ronaldo und Co. mit 1:0 (0:0) durch und verdrängte die Portugiesen in der Gruppe A2 von der Tabellenspitze.

Die besten Chancen der Gastgeber zur Führung hatte der 37-jährige Ronaldo, der zweimal knapp scheiterte (48./72.). Die Spanier hatten am Samstag überraschend 1:2 gegen die Schweiz verloren und die Tabellenführung eingebüsst. In der zweiten Halbzeit spielte das Team von Trainer Luis Enrique deutlich zielstrebiger und verdiente sich in der Schlussphase den ersten Erfolg in Portugal seit 2003. Für das Final-Four-Turnier im nächsten Jahr hatten sich zuvor bereits Europameister Italien, die Niederlande und Vize-Weltmeister Kroatien qualifiziert. (sid)

Cristiano Ronaldo und Portugal verpassen das Finalturnier der Nations League.

Cristiano Ronaldo und Portugal verpassen das Finalturnier der Nations League.

Keystone

Fifa-Präsident Infantino lobt Fortschritte in Katar

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat nach einem Treffen in Genf mit dem Präsidenten des Menschenrechtsrats, Federico Villegas, die Fortschritte im WM-Austragungsort Katar hervorgehoben. «Die Abschaffung des Kafala-Systems, die Einführung von Mindestlöhnen und die Maßnahmen zum Schutz gegen Hitze für Arbeiter gehören zu den positiven Veränderungen, die auch von unabhängigen internationalen Organisationen gelobt werden», so der 52-jährige Walliser. Das arabische Land steht wegen Missachtung der Menschenrechte in der Kritik. Die Ausbeutung der Gastarbeiter stand in den vergangenen Jahren zuletzt oft in den Schlagzeilen. (gav)

Fifa-Präsident Gianni Infantino lobt die Fortschritte beim WM-Gastgeberland Katar. (Archiv)

Fifa-Präsident Gianni Infantino lobt die Fortschritte beim WM-Gastgeberland Katar. (Archiv)

Keystone

Schweizer Gruppengegner Kamerun unterliegt auch Südkorea

Kamerun muss nach der 0:2 Blamage gegen Usbekistan vom letzten Freitag eine weitere Niederlage einstecken. Der WM-Gruppengegner der Schweiz unterliegt Südkorea auswärts in Seoul mit 0:1. Heung-min Son schoss in der 35. Minute das einzige Tor der Partie und brachte Südkorea verdient in Führung. Auch nach der Pause verpassten es die Kameruner, sich zwingende Chancen herauszuspielen, während sich die Südkoreaner im zweiten Umgang auf die Spielverwaltung beschränkten und deutlich defensiver agierten. Für einen Hingucker in einer sonst ereignisarmen Partie sorgte der kamerunische Torwart André Onana, als er einen missratenen Rückpass spektakulär mit Fuss und Kopf klärte. Nach der Affiche gegen Usbekistan scheiterten die Kameruner auch gegen Südkorea daran, Torgefahr zu kreieren. Es liegt nun an Trainer Rigobert Song, dies schleunigst zu ändern, denn bei der nächsten Partie am 24. November gegen die Schweizer Nati bei der WM in Katar gilt es ernst. (tga)

Heung-min Son erzielt gegen Kamerun den einzigen Treffer des Testspiels.

Heung-min Son erzielt gegen Kamerun den einzigen Treffer des Testspiels.

Keystone

Nati-Handballer tritt zurück

Aurel Bringolf war während 14 Jahren Teil der Handball-Nati. Nach 82 Länderspieler zieht der 34-jährige Torhüter des BSV Bern einen Schlussstrich unter die Karriere der Nationalmannschaft. «Der jetzige Zeitpunkt für meinen Rücktritt passt. Das Thema ist in Gesprächen mit meiner Familie immer wieder mal aufgekommen. Ich wollte aber nicht mitten während einer EM-, oder WM-Kampagne aufhören. Über den Sommer ist der Entscheid nun aber gereift», so Bringolf über seinen Rücktritt im Communiqué des Schweizerischen Handball-Verbands. Die Handball-Nati bestreitet am 12. Oktober im Rahmen der EM-Quali ihre nächste Partie gegen Georgien. (gav)

Aurel Bringolf beendet seine Karriere in der Schweizer Nati. Er hütet aber weiterhin das Tor des BSC Bern (Archiv).

Aurel Bringolf beendet seine Karriere in der Schweizer Nati. Er hütet aber weiterhin das Tor des BSC Bern (Archiv).

Benjamin Manser

Nach Moreira-Verletzung: GC verpflichtet Torhüter

Der Grasshopper Club Zürich gibt die Verpflichtung von Manuel Kuttin bekannt. Der 28-jährige Österreicher erhält einen Vertrag bis Ende Jahr und wird als zweiter Torhüter hinter Justin Hammel fungieren. Damit reagiert man auf die Verletzung des Stammtorhüters André Moreira, der sich im letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Basel eine Adduktoren-Verletzung zuzog und für längere Zeit ausfallen wird. Kuttin, der seit diesem Sommer vereinslos ist, stand zuvor beim Wolfsberger AC in Österreich unter Vertrag. (tga)

WTA Tallinn: Teichmann dritte Schweizerin im Achtelfinal

Jil Teichmann (WTA 31) tut es am Hallenturnier in Estland ihren zwei Landsfrauen Belinda Bencic und Viktorija Golubic gleich und zieht in den Achtelfinal ein. Die 26-Jährige Schweizerin gewann mit 6:4, 7:6 (9:7) gegen die Deutsche Laura Siegemund (WTA 175). Gleich drei Schweizerinnen reden also in Talinn um den Sieg am WTA-250-Turnier mit. Die nächste Hürde für Teichmann wird die Belgierin Ysaline Bonaventure (WTA 138) sein.

Ebenfalls erfolgreich war derweil Simona Waltert (WTA 119) am WTA-250-Turnier in Parma. Sie besiegte in der ersten Runde des Sandplatz-Turniers die Slowenin Tamara Zidansek mit 6:4, 6:4. (tga)

Jil Teichmann ist die dritte Schweizerin im Achtelfinal in Talinn.

Jil Teichmann ist die dritte Schweizerin im Achtelfinal in Talinn.

Frank Franklin Ii / AP

Alfa-Sauber verlängert mit Guanyu Zhou

Alfa-Sauber verlängert den Vertrag mit Guanyu Zhou für die Saison 2023, dies gab der Rennstall mit Sitz in Hinwil am Dienstagvormittag in einer Pressemitteilung bekannt. Somit wird Guanyu Zhou in der kommenden Saison weiter an der Seite von Valtteri Bottas auf Punktejagd gehen. Zhou, der erste chinesische Fahrer in der Geschichte der Formel 1 wusste gleich in seiner Debüt-Saison zu überzeugen. «Vom ersten Tag an, beim Test in Abu Dhabi im vergangenen Jahr, hat er mich mit seiner Arbeitsweise beeindruckt. Wir wussten, dass er schnell ist, aber die Art und Weise, wie er sich in so kurzer Zeit an die Formel 1 angepasst hat, war eine der grössten Überraschungen in dieser Saison,» sagt Teamchef Frédéric Vasseur. Der Chinese sicherte dem Hinwiler Rennstall in der laufenden Saison bisher sechs Punkte. (tga)

Guanyu Zhou (mitte) wird auch 2023 im Cockpit von Alfa-Sauber sitzen.

Guanyu Zhou (mitte) wird auch 2023 im Cockpit von Alfa-Sauber sitzen.

Freshfocus 

MotoGP fährt ab 2023 auch in Kasachstan

Die Motorrad-Königsklasse MotoGP expandiert weiter und fährt ab 2023 auch in Kasachstan. Wie Rechteinhaber Dorna Sports am Dienstag mitteilte, wurde ein Fünfjahresvertrag mit dem hochmodernen Sokol International Racetrack geschlossen. Der Kurs liegt ausserhalb der Millionenstadt Almaty. Das zentralasiatische Kasachstan wird das 30. Land sein, in dem ein Motorrad-Grand-Prix ausgetragen wird. (sid)

Alexander Ursenbacher mit Coup gegen Weltnummer 1

Ein wahrer Coup  gelang Alexander Ursenbacher am Snooker-Tisch an den British Open. Der Schweizer besiegte in der Qualifikationsrunde die Weltnummer 1 Ronnie O’Sullivan mit 4:1 Frames. Es ist nicht das erste Mal, dass der gebürtige Rheinfelder, der auf der Weltrangliste auf dem 63. Rang geführt wird, den vermeintlichen Klassenunterschied wettmachte. Mit dem Sieg vom Montag besitzt der 26-Jährige über eine eindrückliche Bilanz im Direktvergleich mit der Snooker-Grösse O’Sullivan; der Schweizer gewann bisher drei von vier Duellen. (tga)

Alexander Ursenbacher besiegte die Weltnummer 1 zum dritten Mal.

Alexander Ursenbacher besiegte die Weltnummer 1 zum dritten Mal.

 zvg

Schach-Weltmeister Carlsen äussert Betrugsvorwürfe

Schach-Weltmeister Magnus Carlsen hat im Streit mit dem US-Teenager Hans Niemann erstmals konkrete Betrugsvorwürfe geäussert. «Ich glaube, dass Niemann mehr - auch in letzter Zeit - betrogen hat, als er öffentlich zugegeben hat», schrieb der Norweger in einem Offenen Brief am Montag auf Twitter. Seine Fortschritte seien «ungewöhnlich», schrieb Carlsen weiter. Bei einem der letzten Duelle habe er den Eindruck gehabt, Niemann sei «nicht angespannt und noch nicht einmal voll konzentriert auf das Spiel in kritischen Positionen» gewesen, «während er mich mit Schwarz auf eine Weise ausspielte, wie es meiner Meinung nach nur eine Handvoll Spieler können». Man müsse etwas gegen Betrug im Schach unternehmen, «ich möchte nicht gegen Leute spielen, die in der Vergangenheit wiederholt betrogen haben, weil ich nicht weiss, wozu sie in Zukunft in der Lage sind». 

Vor einer Woche war Carlsen im Rahmen eines hochkarätig besetzten Onlineturniers auf den 19-jährigen Niemann getroffen - und beendete die Partie nach einem Zug kommentarlos. Schon Anfang September hatte sich Carlsen, nach einer überraschenden Niederlage gegen den Amerikaner aus einem Präsenz-Turnier zurückgezogen. Niemann hatte im Alter von 16 Jahren bei virtuellen Turnieren betrogen und dies auch zugegeben. (sid)

Magnus Carlsen äussert im Streit mit Teenager Niemann ertsmals Betrugsvorwürfe.

Magnus Carlsen äussert im Streit mit Teenager Niemann ertsmals Betrugsvorwürfe.

Fiona Hanson / AP Images

Golubic bezwingt Top-20-Spielerin

Viktorija Golubic (WTA 89) ist in der Startrunde des WTA-250-Turniers in Tallinn ein Coup geglückt. Die 29-jährige Zürcherin bezwang in Estlands Hauptstadt die Amerikanerin Madison Keys (WTA 18) mit 6:3, 6:2. Im Achtelfinal trifft Golubic nun auf die Tschechin Karolina Muchova (WTA 224). (gav)

Viktorija Golubic bezwingt in Tallinn Top-20-Spielerin Madison Keys. (Archiv)

Viktorija Golubic bezwingt in Tallinn Top-20-Spielerin Madison Keys. (Archiv)

Keystone

Bencic stürmt in nächste Runde

Belinda Bencic (WTA 14) übersteht beim WTA-250-Hartplatzturnier in Tallinn die Starthürde problemlos. Die 25-jährige Ostschweizerin bezwang die estnische Wildcard-Teilnehmerin Elena Malygina (WTA 302) nach 76 Minuten mit 6:0, 6:2. Die Olympiasiegerin musste sich zwar zweimal den Aufschlag abnehmen lassen, konnte die Lokalmatadorin jedoch gleich siebenmal breaken. In der nächsten Runde wartet nun die Britin Katie Boulter (WTA 145) auf die Schweizerin. (gav)

Belinda Bencic hält sich im ersten Spiel in Tallinn nicht lange auf dem Platz auf. (Archiv)

Belinda Bencic hält sich im ersten Spiel in Tallinn nicht lange auf dem Platz auf. (Archiv)

Adam Hunger / AP

Lausanne-Stürmer für 3 Spiele gesperrt

Lausanne-Stürmer Miikka Salomäki wird für drei Partien aus dem Verkehr gezogen. Der 29-jährige Finne hatte in der 8. Minute der National-League-Partie gegen den HC Lugano einen Check gegen den Kopf seines Gegenspielers Oliwer Kaski ausgeführt. Zudem wird der Lausanner von der Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey mit 5400 Franken gebüsst. Eine Spielsperre hat Salomäki bereits verbüsst. (gav)

Ibrahimovic gibt Debüt als Schauspieler bei Asterix und Obelix

Zlatan Ibrahimovic versucht sich in einer neuen Rolle - als Schauspieler. Der schwedische Fussballstar spielt im neuen Asterix- und Obelix-Film «Die Seidenstrasse», der im kommenden Jahr in die Kinos kommen soll, mit. Ibrahimovic hatte selbst ein Video mit dem Trailer in den Sozialen Medien veröffentlicht. Im Film schlüpft Ibrahimovic in die Rolle des furchterregenden römischen Soldaten Caius Antivirus. Im Trailer ist der 40-jährige Profi von der AC Milan auf dem Schlachtfeld zu sehen. Dort «schnickt» er seinen Helm mit den Füssen nach oben, ehe er seinem Gegner einen gekonnten Schlag ins Gesicht verpasst. Ausserdem ist der Schwede in einer Jubelszene vor der römischen Armee zu sehen.

Ibrahimovic reiht sich in eine Liste von anderen Sportstars ein, die bereits in einem Asterix-und-Obelix-Film mitgespielt haben: Unter anderem waren Michael Schumacher und Zinedine Zidane im Film «Asterix und Obelix bei den Olympischen Spielen» aus dem Jahr 2008 zu sehen. Der Torjäger steht dem italienischen Meister Milan aktuell wegen den Folgen einer Knie-Operation nicht zur Verfügung und fällt wohl das restliche Jahr aus. (sid)

Super10Kampf in diesem Jahr ohne SRF-Ruefer

Der Super10Kampf kehrt nach zweijähriger pandemiebedingter Zwangspause am 25. November 2022 zurück. Im Zürcher Hallenstadion werden sich zahlreiche beliebte Schweizer Sportlerinnen und Sportler in verschiedenen Spielen messen. Mit von der Partie werden etwa die ehemalige Kunstturnerin Giulia Steingruber, der frisch gekürte Cross-Country-Weltmeister Nino Schurter, Olympiasiegerin Nina Christen oder Dario Cologna, der erfolgreichste Schweizer Skilangläufer aller Zeiten sein. Wegen der Fussball-WM in Katar wird für einmal nicht wie gewohnt SRF-Moderator Sascha Ruefer durch den Event führen. Er wird durch Tina Weirather und Stefan Büsser ersetzt. (gav)

Der Super10Kampf kehrt nach der pandemiebedingten Pause zurück. Im Jahr 2018 war Ex-Fussballer Benjamin Huggel (im Bild) im Einsatz.

Der Super10Kampf kehrt nach der pandemiebedingten Pause zurück. Im Jahr 2018 war Ex-Fussballer Benjamin Huggel (im Bild) im Einsatz. 

Keystone

Altmeister Valverde bestreitet seine letzte Runde

Schon seit längerem ist bekannt, dass der spanische Rad-Profi Alejandro Valverde seine Karriere Ende Saison beenden wird. Nun ist klar, dass der 42-Jährige bei der Lombardei-Rundfahrt am 8. Oktober unter seiner über 20-jährigen Profi-Laufbahn einen Schlussstrich ziehen wird. Das teilt sein Team Movistar am Montag mit. Zu den grössten Erfolgen des Altmeisters gehören der Vueltasieg 2009, der WM-Titel 2018 oder vier Triumphe beim Klassikermonument Lüttich–Bastogne–Lüttich. Valverde erlebte aber auch Tiefpunkte: Wegen seiner Verstrickung in einem Blutdopingskandal wurde er 2010 für zwei Jahre aus dem Verkehr gezogen. (gav)

Alejandro Valverde befindet sich auf Abschiedstournee.

Alejandro Valverde befindet sich auf Abschiedstournee.

Keystone

Shanghai richtet Ruder-WM 2025 aus

Die chinesische Metropole Shanghai hat den Zuschlag für die Ruder-WM 2025 erhalten. Damit finden die Titelkämpfe erstmals in China und zwölf Jahre nach Südkorea wieder in Asien statt. Shanghai war bereits für die WM 2021 als Gastgeber vorgesehen gewesen, die Titelkämpfe mussten aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Shanghai setzte sich am Montag gegen Amsterdam durch, die grösste Stadt der Niederlande erhielt aber nach Angaben des Weltverbandes «provisorisch» den Zuschlag für die WM 2026. Gestern Sonntag endete im tschechischen Racice die diesjährige Ruder-WM. Die Schweizer Delegation musste die Heimreise ohne WM-Medaillen antreten. (swe)

Schäfer wird Schmadtke-Nachfolger in Wolfsburg

Fussball-Bundesligist VfL Wolfsburg wird seinen bisherigen Sportdirektor Marcel Schäfer wie erwartet zum Nachfolger des scheidenden Geschäftsführers Jörg Schmadtke befördern. Der 38-jährige Schäfer wird zum 1. Februar 2023 Geschäftsführer Sport und erhält einen Dreijahresvertrag. Von 2007 bis 2017 spielte er für den VfL und stieg ein Jahr später zusammen mit Schmadtke ins Management des Clubs ein. Der Meisterspieler von 2009 wurde gezielt zum Nachfolger Schmadtkes aufgebaut. Der 58-jährige Schmadtke wird eine mehr als 20 Jahre lange Karriere als Fussball-Manager beenden. Der frühere Bundesliga-Goalie war 2018 nach Stationen bei Alemannia Aachen, Hannover 96 und dem 1. FC Köln nach Wolfsburg gewechselt. (sid)

Jörg Schmadtke beendet im Januar seine Manager-Karriere.

Jörg Schmadtke beendet im Januar seine Manager-Karriere.

Keystone

Nach Teenager-Zwischenfall: Rad-Star van der Poel bekennt sich schuldig

Der niederländische Rad-Star Mathieu van der Poel hat sich schuldig bekannt, eine Minderjährige in der Nacht vor dem WM-Strassenrennen im australischen Wollongong angegriffen zu haben. Ein Gericht verurteilte den 27-Jährigen am Montag für den Zwischenfall in seinem Hotel zu einer Geldbusse von 1500 australischen Dollar (rund 1000 Franken). Van der Poel hatte eine Auseinandersetzung mit einer 13- und einer 14-Jährigen gehabt. Eines der beiden Mädchen hatte er nach Angaben der Polizei gegen eine Wand gestossen, wodurch dieses eine leichte Schürfwunde am Ellbogen erlitt. Die Mädchen hatten zuvor auf dem Hotelflur Lärm gemacht und gegen van der Poels Zimmertür gehämmert. Der Radstar hätte den Sicherheitsdienst des Hotels anrufen müssen, sagte der Richter.

Van der Poel galt vor dem WM-Strassenrennen, das der Belgier Remco Evenepoel gewann, als einer der Favoriten. Er stieg aber bereits nach rund 30 km vom Rad. «Es gab einen kleinen Streit. Ich war erst um vier Uhr wieder in meinem Zimmer, das ist natürlich nicht ideal. Es ist ein Desaster, aber ich kann es nicht mehr ändern», hatte van der Poel dem belgischen TV-Sender Sporza vor dem Start gesagt. (sid)

Mathieu van der Poel hat eine Teenagerin gegen die Wand gestossen.

Mathieu van der Poel hat eine Teenagerin gegen die Wand gestossen.

Keystone

ZSC Lions gewinnen gegen Lausanne HC auswärts 5:1

Djokovic verliert überraschend, Team World gewinnt den Laver Cup

Die Weltauswahl hat erstmals den Laver Cup gewonnen. Der Amerikaner Frances Tiafoe setzte sich am Sonntag in London gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas im Match Tiebreak mit 1:6, 7:6, 10:8 durch und sorgte damit für die entscheidenden Punkte zum 13:8 für die Mannschaft von  John McEnroe. Tsitsipas vergab im zweiten Satz vier Matchbälle. Die bisherigen vier Auflagen des Team-Wettbewerbes hatte jeweils die Europa-Auswahl für sich entschieden. Die Europäer waren mit einer 8:4-Führung in den Schlusstag gestartet, konnten am Sonntag aber keine Partie mehr für sich entscheiden. Unter anderem verlor der Serbe Novak Djokovic gegen Felix Auger-Aliassime aus Kanada überraschend mit 3:6, 6:7. Die diesjährige Auflage stand ganz im Zeichen des Abschieds von Roger Federer, der am Freitag seine Karriere beendet hatte. (dpa)

Aegerter feiert Doppelsieg in Barcelona

Dominique Aegerter erlebte in Barcelona ein Wochenende nach Mass. Nachdem der 31-Jährige in der Supersport-WM am Samstag den Sieg einfahren konnte, doppelte Aegerter am Sonntag nach. Im Kampf um den WM-Titel liegt der Oberaargauer nach seinem zwölften Saisonsieg 36 Punkte vor dem Italiener Lorenzo Baldassari. Insgesamt stehen noch acht Rennen auf dem Programm. (swe)

Dominique Aegerter gewinnt beide Rennen in Barcelona.

Dominique Aegerter gewinnt beide Rennen in Barcelona.

Keystone

Nati nominiert von Ballmoos und Amdouni nach

Einen Tag nach dem 2:1-Sieg der Schweizer Nati über Spanien werden zwei weitere Spieler zum Schweizer Kader hinzustossen. David von Ballmoos ersetzt Jonas Omlin, der für die Partie gegen Tschechien am Dienstag gesperrt ist. Ausserdem bereichert Basel-Stürmer Zeki Amdouni, der gestern noch für die U21 zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Norwegen traf, den Angriff der Schweizer Nati. (ldm)

Zeki Amdouni wird für die Schweizer Nati nachnominiert.

Zeki Amdouni wird für die Schweizer Nati nachnominiert.

Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

Debrunner und Hug gewinnen Berlin-Marathon

Catherine Debrunner konnte bei ihrem Marathon-Debüt sogleich gross auftrumpfen. Die 27-jährige Thurgauerin gewann am Sonntag den Berlin-Marathon vor ihrer Landsfrau Manuela Schär. Dieser Erfolg ist umso grösser zu gewichten, da Debrunner vorwiegend auf Kurzstrecken an den Start geht. Nun konnte sie bei ihrem ersten Langstrecken-Rennen auf Anhieb reüssieren. Marcel Hug heisst der Sieger bei den Männern. Der 36-jährige Thurgauer deklassierte seine Konkurrenz in 1:24:56 Stunden deutlich. Hug feierte in Berlin bereits seinen siebten Sieg. (swe)

Catherine Debrunner gewinnt in Berlin ihren ersten Marathon.

Catherine Debrunner gewinnt in Berlin ihren ersten Marathon.

Keystone (Archiv)

47 367 bei Arsenal: Zuschauerrekord in der englischen Frauen-Liga

Knapp zwei Monate nach dem Finale bei der Fussball-Europameisterschaft hat die Frauen-Liga WSL in England einen Zuschauerrekord erlebt. Zur Partie im Emirates Stadium in London zwischen dem FC Arsenal und Tottenham Hotspur (4:0) kamen am Samstag 47 367 Fans. Die bisherige Bestmarke stand seit 2019 bei 38 262 Besuchern in der Arena von Tottenham. Die Treffer im Derby erzielten Beath Mead, Vivianne Miedema (2) und Raffaelle Souza. (dpa)

Lia Wälti erlebte am Samstag mit Arsenal einen Zuschauerrekord.

Lia Wälti erlebte am Samstag mit Arsenal einen Zuschauerrekord.

Keystone

Kipchoge läuft Weltrekord in Berlin

Marathon-Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia hat in Berlin seinen Weltrekord verbessert. Der 37-Jährige lief die 42,195 Kilometer am Sonntag in inoffiziellen 2:01:09 Stunden, für die bisherige Bestmarke hatte Kipchoge vor vier Jahren an gleicher Stelle in 2:01:39 Stunden gesorgt.

Bei den Frauen hat die Äthiopierin Tigist Assefa mit der drittbesten je gelaufenen Zeit den Berlin-Marathon gewonnen. Die 28-Jährige siegte am Sonntag in 2:15:37 Stunden. Schneller waren nur die Kenianerin Brigid Kosgei, die vor knapp drei Jahren in Chicago den Weltrekord auf 2:14:04 Stunden schraubte, sowie die Britin Paula Radcliffe. Sie hatte 2003 in London in 2:15:25 Stunden die vorherige Bestmarke aufgestellt. (dpa)

Eliud Kipchoge knackte in Berlin seinen eigenen Weltrekord.

Eliud Kipchoge knackte in Berlin seinen eigenen Weltrekord.

Christoph Soeder / AP

Salomäki vorsorglich für ein Spiel gesperrt

Miika Salomäki vom HC Lausanne wird nach dem 3:2-Sieg der Samstagspartie gegen Lugano vorsorglich für ein Spiel gesperrt, wie der Schweizer Eishockeyverband am Sonntagmorgen mitteilte. Gleichzeitig wurde ein ordentliches Verfahren gegen den Finnen eröffnet. Grund dafür ist ein Check gegen den Kopf von Gegenspieler Oliwer Kaski in der 8. Minute. (ldm)

Oliwer Kaski musste am Samstag einen Check gegen den Kopf hinnehmen.

Oliwer Kaski musste am Samstag einen Check gegen den Kopf hinnehmen.

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

WM-Gegner Serbien deklassiert Schweden

Während die Schweizer Nati in Spanien mit dem 2:1-Sieg einen regelrechten Coup landete, konnte auch WM-Gegner Serbien triumphieren. Zuhause gegen Schweden gewann Serbien gleich mit 4:1. Mann des Spiels war Alexander Mitrovic. Der 28-Jährige, der bei Fulham unter Vertrag steht, markierte gleich drei Treffer. Damit befinden sich die Serben zwei Monate vor dem Duell mit der Schweiz in WM-Form. (swe)

Alexander Mitrovic überzeugt für Serbien mir drei Treffern.

Alexander Mitrovic überzeugt für Serbien mir drei Treffern.

Keystone

Zug und Rappi feiern Heimsiege, Partie in Biel abgesagt

In der fünften Runde der National League mühte sich der amtierende Meister Zug zu einem knappen 4:3-Sieg über Ajoie. Dabei überzeugte Jan Kovar mit drei Skorerpunkten.

EVZ-Ajoie 4:3 - die Tore des Spiels

Video: MySports

Einen deutlichen Sieg konnten die Lakers einfahren. Rappi bezwang Zuhause Langnau mit 4:0. Die Partie Biel gegen Fribourg musste kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür war ein technisches Problem der Kühlanlage. Wann das Spiel nachgeholt wird, ist noch nicht bekannt. (swe)

Die weiteren Ergebnisse:

  • Kloten - Bern 2:3 n.V.
  • Ambri-Piotta - Servette 2:3
  • Lugano - Lausanne 2:3

Laver Cup: 4:4 bei Halbzeit

Die Welt-Auswahl darf beim Laver Cup weiter auf den ersten Sieg hoffen. Nach den beiden ersten Einzeln Am Samstag steht es zwischen dem Team Europa und den besten Spielern aus dem Rest der Welt 4:4. Zum Auftakt setzte sich am Samstagnachmittag der Italiener Matteo Berrettini gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime im Match Tiebreak mit 7:6 (13:11), 4:6, 10:7 durch und brachte die Europäer damit in Führung. Danach bezwang der Amerikaner Taylor Fritz den Briten Cameron Norrie im Match Tiebreak mit 6:1, 4:6, 10:8 und sorgte für den Ausgleich. Die bisherigen vier Auflagen des Teamwettbewerbes hatten allesamt die Europäer gewonnen. In der Night Session wird auch Novak Djokovic ins Turnier eingreifen. Am späten Freitagabend hatte Roger Federer seine grosse Karriere in London beendet. (dpa)

Axel Svindal ist an Hodenkrebs erkrankt

Der ehemalige norwegischen Ski-Star Aksel Lund Svindal hat seine Hodenkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht. Der 39-Jährige habe eine Veränderung in seinem Körper gespürt, sei sich aber nicht sicher gewesen, was es sei, schrieb Svindal am Samstag auf Instagram. «Ich habe mich entschieden, es überprüfen zu lassen. Ich suchte einen Arzt auf und wurde schnell ins Krankenhaus gebracht, wo der Verdacht des Arztes bestätigt wurde. Hodenkrebs», berichtete der zweimalige Olympiasieger. Svindal unterzog sich Tests und Scans. Die Operation sei sehr schnell gegangen. «Und schon nach der ersten Woche wusste ich, dass die Prognosen sehr gut aussahen», schrieb Svindal. Das alles habe er der ersten Entscheidung zu verdanken, gleich nach seinem Verdacht zum Arzt zu gehen. Er sei «sehr dankbar für das öffentliche Gesundheitssystem in Norwegen». Zuletzt waren in der Fussball-Bundesliga gleich vier Spieler an Hodenkrebs erkrankt. (dpa)

Wawrinka muss in Metz-Halbfinal Forfait geben

Für Stan Wawrinka (ATP 284) endet in Metz eine erfolgreiche Turnierwoche abrupt. Der 38-jährige Westschweizer musste im Halbfinal verletzt aufgeben. Gegen den Kasachen Alexander Bublik (ATP 44) gab Wawrinka beim Stand von 1:2 Forfait. Als Grund für die Aufgabe dürfte eine Oberschenkelverletzung verantwortlich sein. Wawrinka spielte in Frankreich gross auf, schlug unter anderem den Top-Ten-Spieler Daniil Medwedew (ATP 4) und stiess erfolgreich in die Runde der letzten Vier vor. Im Final von Metz trifft Bublik am Sonntag auf den Italiener Lorenzo Sonego (ATP 65). (swe)

Stan Wawrinka muss im Halbfinal von Metz verletzt aufgeben.

Stan Wawrinka muss im Halbfinal von Metz verletzt aufgeben.

Keystone

Schweizer Ruderdelegation verpasst Medaillen

Gleich vier Schweizer Boote ruderten am Samstag an der WM im tschechischen Racice um Medaillen. Doch sämtliche Boote mussten mit Plätzen neben dem Podest vorliebnehmen. Der Schweizer Doppelzweier mit Jan Schäuble und Raphaël Ahumada zeigte eine starke Leistung, am Ende fehlte dem Duo (4.) eine halbe Boots-Länge auf die Bronzemedaille. Der Doppelzweier der Frauen mit Patricia Merz und Frederique Rol blieb im Final derweil chancenlos. Das Duo erreichte den fünften Schlussrang.

Edelmetall verpasst hat auch der Männer-Vierer mit Roman Röösli, Joel Schürch, Tim Roth und Andrin Gulich. Das Quartett wurde mit sechs Sekunden Rückstand auf Bronze fünfter. Der Doppelvierer der Frauen mit Salome Ulrich, Pascale Walker, Lisa Lötscher und Celia Dupre wurde ebenfalls fünfter. Für ein Viererboot der Schweizerinnen war es die erste Finalteilnahme überhaupt an Weltmeisterschaften. (swe)

Jan Schäuble und Raphael Ahumada verpassen eine WM-Medaille als Vierte äusserst knapp.

Jan Schäuble und Raphael Ahumada verpassen eine WM-Medaille als Vierte äusserst knapp.

Keystone

Keine weiteren Nadal-Auftritte am Laver Cup

Der Spanier Rafael Nadal wird beim Laver Cup in London nicht mehr antreten. Der 22-malige Grand-Slam-Gewinner hat nach dem Abschied von Roger Federer beschlossen, so schnell wie möglich zu seiner Frau zurückzukehren. In den kommenden Wochen erwartet das Paar die Geburt des ersten Kindes. «Die letzten Wochen waren schwierig, ich habe kaum geschlafen und war gestresst», sagte der 36 Jahre alte Nadal, dessen Frau während der Schwangerschaft mit Komplikationen zu kämpfen hatte. «Glücklicherweise ist jetzt alles in Ordnung, was es mir ermöglicht hat, hierher zu kommen», sagte der 36 Jahre alte Tennis-Profi. Im Team Europa wird der Spanier durch Cameron Norrie ersetzt. Der Brite ist bereits der zweite Ersatzmann, der im Team Europa zum Einsatz kommt, da Roger Federer nicht mehr in der Lage ist, Einzel zu spielen. Seinen Platz hat Gstaad-Finalist Matteo Berrettini eingenommen. (dpa)

Rafael Nadal kehrte nach dem Doppel mit Federer wieder zurück nach Spanien.

Rafael Nadal kehrte nach dem Doppel mit Federer wieder zurück nach Spanien.

Kin Cheung / AP

Annemiek van Vleuten gewinnt das WM-Strassenrennen

Die Niederländerin Annemiek van Vleuten gewinnt das Strassenrennen der Rad-Weltmeisterschaften im australischen Wollongong. Die 39-Jährige, die in diesem Jahr alle drei grossen Landesrundfahrten (Frankreich, Italien, Spanien) für sich entschied, setzte sich im Schlusssprint klar durch. Der Triumph kam trotzdem überraschend: Die Niederländerin hatte sich beim Mixed-Team-Zeitfahren am Mittwoch den Ellenbogen gebrochen, ihre Teilnahme war bis kurz vor Rennbeginn unsicher. Das Podest komplettierten die Belgierin Lotte Kopecky und die Italienerin Silvia Persico. 

12,5 Kilometer vor dem Ziel wagte Marlen Reusser einen Angriff. Sie setzte sich vom Ausreisserfeld ab, ihr Vorsprung von gut zwölf Sekunden wurde aber beim Aufstieg zum Mount Pleasant wieder wettgemacht. Die 31-jährige Bernerin stellte sich fortan in den Dienst von Teamkollegin Elise Chabbey, welche schliesslich in die Top Ten fuhr. Chabbey beendete das Rennen auf dem neunten, Reusser auf dem 13. Platz. (ldm)

SC Bern feiert ersten Saisonsieg

Der SC Bern hat im vierten Anlauf den ersten Saisonsieg in der National League unter Dach und Fach gebracht. Die Bundesstädter setzten sich am Freitag gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 3:2 durch. Kantersiege feierten unterdessen der HC Davos (7:0 gegen den EHC Kloten) sowie der EHC Biel (6:1 bei den SCL Tigers). (dur)

SC Bern - SC Rapperswil-Jona Lakers 3:2 - die Tore des Spiels.

Video: MySports

Die weiteren Resultate am Freitagabend:
HC Ajoie – HC Ambrì-Piotta 4:5 n.V.
Fribourg-Gottéron – EV Zug 2:5
Genève-Servette – HC Lugano 4:2

Wawrinka zieht in Metz in den Halbfinal ein

Der Siegeszug von Stan Wawrinka (ATP 284) beim ATP-Hartplatzturnier in Metz hat sich am Freitag fortgesetzt. Der 37-jährige Waadtländer gewann sein hart umkämpftes Viertelfinalmatch gegen den Schweden Mikael Ymer (ATP 100) mit 6:4, 4:6, 7:6 (7:5). Tags zuvor hatte der Routinier mit dem Russen Daniil Medwedew den Topfavoriten des Teilnehmerfelds bezwungen. Im Halbfinal bekommt es Wawrinka entweder mit dem Dänen Holger Rune (ATP 31) oder dem Kasachen Alexander Bublik (ATP 44) zu tun. (dur)

Wawrinka spielt in Metz um den Finaleinzug.

Wawrinka spielt in Metz um den Finaleinzug.

Freshfocus

Favre bleibt offenbar Nizza-Coach

Sein Aus schien längst beschlossene Sache, ja nur mehr Formsache zu sein, doch am Freitag ist in der Causa Lucien Favre eine Trendwende eingetreten: Der Waadtländer bleibt offenbar doch Trainer des OGC Nizza. Dies liess Klubpräsident Jean-Pierre Rivère am Freitag verlauten. «Wir werden nicht nach acht Spieltagen den Trainer wechseln», stellte Rivère klar, der zudem übereinstimmende Medienberichte dementierte, wonach der Verein mit Mauricio Pochettino bereits mit einem potenziellen Nachfolger in Konktakt getreten sei. (dur)

Bleibt weiter auf der Nizza-Trainerbank: der Schweizer Lucien Favre.

Bleibt weiter auf der Nizza-Trainerbank: der Schweizer Lucien Favre.

Freshfocus

Protest gegen Trainer: 15 spanische Nationalspielerinnen treten zurück

Gleich 15 spanische Fussballerinnen haben aus Protest gegen Trainer Jorge Vilda ihren Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt - «falls sich nichts ändert». Wie der spanische Fussball-Verband RFEF erklärte, seien entsprechende wortgleiche E-Mails eingegangen. Nicht darunter sein soll nach Medienberichten Weltfussballerin Alexia Putellas vom FC Barcelona, die derzeit einen Kreuzbandriss auskuriert.

Die Spielerinnen beklagten sich nach Verbandsangaben darüber, dass die Situation ihren «emotionalen Zustand» und ihre Gesundheit «in wichtiger Form» beeinträchtige. Der RFEF wiederum betonte: «Der Verband wird den Spielerinnen nicht erlauben, die Zukunft des Nationaltrainers und seines Trainerstabs in Frage zu stellen. Das fällt nicht in deren Verantwortung.» (dpa)

Hat bei seinen Spielerinnen einen schweren Stand: Spanien-Trainer Jorge Vilda.

Hat bei seinen Spielerinnen einen schweren Stand: Spanien-Trainer Jorge Vilda.

Keystone

Williams trennt sich von Nicholas Latifi

Der britische Traditionsrennstall Williams trennt sich nach dieser Saison von Formel-1-Stammfahrer Nicholas Latifi. Der 27 Jahre alte Kanadier bekommt keinen neuen Vertrag, wie das Team am Freitag mitteilte. In diesem Jahr absolviert er seine dritte Saison für den früher so erfolgreichen Rennstall. Wer für Latifi ab kommendem Jahr für Williams starten wird, ist offen. Unter anderem wird auch Mick Schumacher als Kandidat gehandelt. Gesetzt als einer von zwei Williams-Piloten fürs kommende Jahr ist Alexander Albon (26). Das komplette Duo werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben, hiess es vom Rennstall. (dpa)

Nicholas Latifi und Williams gehen ab nächster Saison getrennte Wege.

Nicholas Latifi und Williams gehen ab nächster Saison getrennte Wege.

Keystone

ZSC verlängert mit Captain Geering und Sopa

Die ZSC Lions geben am Freitagvormittag gleich zwei Vertragsverlängerungen bekannt. Captain Patrick Geering verlängert seinen Vertrag um drei Jahre bis und mit Saison 2025/26. Der 32-jährige Verteidiger absolvierte bereits 783 Meisterschaftsspiele für den ZSC. «Patrick ist als Captain der Leader auf und neben dem Eis und gegen aussen auch ein Stück weit das Gesicht unseres Teams. Er kann dank seiner Verlässlichkeit und seinen Qualitäten in allen Spielsituationen eingesetzt werden. Es macht absolut Sinn, mit Patrick zu verlängern,» lässt sich Sportchef Sven Leuenberger in einer Medienmitteilung zitieren. Zudem verlängert man den Vertrag des 21-Jahre jungen Flügels Kyen Sopa um zwei Jahre bis und mit Saison 2024/25. (tga)

Die ZSC Lions können langfristig mit ihrem Captain Patrick Geering planen.

Die ZSC Lions können langfristig mit ihrem Captain Patrick Geering planen.

Freshfocus

Colatrella übernimmt den FCZ ad interim

Genesio Colatrella übernimmt die 1. Mannschaft des FC Zürich per sofort. In einer Medienmitteilung geben die Zürcher bekannt, dass Colatrella den Trainerposten vorübergehend einnimmt. Bis man die Nachfolge Franco Fodas geregelt hat wird der 50-Jährige die Trainings leiten oder gar an der Seitenlinie stehen. Colatrella spielte während seiner Profi-Karriere für den SC Kriens und den FC Thun. Im Jahr 2002 lancierte er seine Trainerkarriere als Spielertrainer bei den Kickers Luzern. Beim FC Luzern war er von 2015 bis 2020 Nachwuchschef, ehe er zum Assistenztrainer der 1. Mannschaft des FCL berufen wurde. Seit rund einem Jahr ist Colatrella Cheftrainer der U-21 des FCZ. (tga)

Colatrella (rechts) übernimmt den FCZ ad interim.

Colatrella (rechts) übernimmt den FCZ ad interim.

Philipp Schmidli

Lulu Sun verliert in Seoul im Viertelfinal

Nach ihren ersten zwei Siegen auf WTA-Stufe in Seoul verliert Lulu Sun (WTA 340) im Viertelfinal. Die 21-jährige Schweizerin kämpfte gegen die in der Weltrangliste um 316 Plätze besser klassierte Jekaterina Alexandrowa (WTA 24) wacker musste sich aber nach rund zwei Stunden mit 5:7, 6:7 geschlagen geben. Die Schweizerin vergab im Tiebreak des zweiten Satzes gar einen Satzball, bevor die Russin Alexandrowa die Partie für sich entschied. (tga)

Lulu Sun muss sich im Viertelfinal geschlagen geben.

Lulu Sun muss sich im Viertelfinal geschlagen geben.

Keystone

Celtics-Trainer Udoka für komplette NBA-Saison gesperrt

Die Boston Celtics haben Cheftrainer Ime Udoka für die gesamte NBA-Saison 2022/23 wegen «Verstössen gegen die Teamrichtlinien» suspendiert, hiess es in einem Klub-Statement am Donnerstag. Genauere Angaben machten die Celtics nicht zu der Strafe, die zu den härtesten gehört, die jemals gegen einen NBA-Cheftrainer verhängt worden ist. ESPN und The Athletic hatten zuvor von einer einvernehmlichen Beziehung mit einer Celtics-Mitarbeiterin berichtet, mit der Udoka gegen die Richtlinien der Organisation verstossen habe. «Ich möchte mich bei unseren Spielern, Fans, der gesamten Celtics-Organisation und meiner Familie dafür entschuldigen, dass ich sie im Stich gelassen habe», sagte Udoka. Er hatte Boston in der vergangenen Saison zum ersten Mal seit 2010 in die Finalserie geführt. Da die Saisonvorbereitung bald beginnt, gilt Assistenzcoach Joe Mazzulla nach ESPN-Angaben als wahrscheinliche Interimslösung. (sid)

Ime Udoka wurde von seinem  Klub für die gesamte Saison suspendiert.

Ime Udoka wurde von seinem  Klub für die gesamte Saison suspendiert.

Keystone

U21-Nati gewinnt bei Rahmen-Debüt

Patrick Rahmen hat einen erfolgreichen Einstand als Trainer der Schweizer U21-Nati gefeiert. Sein Team setzte sich im Testspiel gegen Japan in Marbella mit 2:1 durch. Marco Burch hatte die Schweiz in der neunten Spielminute in Führung gebracht, ehe Mao Hosoya (15.) nur wenig später egalisierte. Bradley Fink (48.) bescherte der Nati bei seinem Debüt schliesslich den Sieg. (dur)

Kyrgios schlägt in Basel auf

Die Organisatorinnen und Organisatoren der Swiss Indors haben einen namhaften Ersatz für Roger Federer akquiriert. Der diesjährige Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios wird in Basel aufschlagen. Wie eine am Donnerstag verbreitete Medienmitteilung der Swiss Indoors darlegt, soll der 27-jährige Australier am Dienstag, 25. Oktober, ins Geschehen eingreifen «und zweifellos für eine explosive Spannung sorgen». Das Turnier findet vom 22. bis zum 30. Oktober in der Basler St. Jakobshalle statt. Nebst Kyrgios wird etwa auch die aktuelle Weltnummer eins Carlos Alcaraz sowie dessen Verfolger Casper Ruud zum hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld gehören. (dur)

Dürfte auch in Basel für Furore sorgen: Nick Kyrgios.

Dürfte auch in Basel für Furore sorgen: Nick Kyrgios.

Keystone

Beziehung mit Mitarbeiterin: Celtics-Trainer Udoka droht Suspendierung

Die neue NBA-Saison hat noch nicht begonnen, da hat bei den Boston Celtics schon Unruhe Einzug gehalten. Ime Udoka, Trainer des 17-fachen Champions, droht laut einer Meldung des für den Sportsender «ESPN» tätigen NBA-Experten Adrian Wojnarowski die Suspendierung seitens des Klubs. Der 45-Jährige soll eine einvernehmliche Beziehung mit einer Staff-Mitarbeiterin führen – was auf den ersten Blick wenig dramatisch anmutet, soll aber den Prinzipien der Franchise zuwiderlaufen. 

Offenbar könnte der Erfolgstrainer der Celtics – er führte Boston in der abgelaufenen Saison bis in die Finals – gar für die komplette nächste Spielzeit suspendiert werden. Wer das Team um die Superstars Jayson Tatum und Jaylen Brown dann übernehmen würde, steht bisher nicht fest. (dur)

Skispringer kehren nach 33 Jahren nach Lake Placid zurück

Erstmals seit 33 Jahren findet im kommenden Winter wieder ein Weltcup-Skispringen in Lake Placid statt. Wie der internationale Skiverband (FIS) am Donnerstag mitteilte, springt der Ort im US-Bundesstaat New York am Wochenende vom 10. bis 12. Februar für Iron Mountain ein. Die Kleinstadt im Bundesstaat Michigan hatte ihre Organisation des Weltcup-Wochenendes im August abgesagt, unter Berufung auf «technische und finanzielle Gründe». Lake Placid hatte 1980 als Ausrichter der Olympischen Winterspiele fungiert, seither fand auf der Olympiaschanze kein Weltcupspringen mehr statt. Die USA figurierten letztmalig 2004 mit Park City im Weltcup-Kalender. (dur)

Hodentumor bei Ex-Basler Boetius entdeckt

Die nächste Hodentumor-Diagnose in der Fussball-Bundesliga: Wie Hertha BSC am Donnerstag mitteilte, ist bei Mittelfeldspieler Jean-Paul Boetius (28) am Mittwoch bei einer urologischen Untersuchung ein Tumor im Hoden entdeckt worden, der operativ entfernt werden muss. Nach Timo Baumgartl (Union Berlin), Marco Richter (Hertha) und Sebastien Haller (Dortmund) ist es seit dem Frühjahr bereits der vierte Fall in der Bundesliga. Wie die Hertha mitteilte, fällt Boetius auf unbestimmte Zeit aus. «Wir sind voller Hoffnung und Zuversicht, dass Jean-Paul wieder gesund wird und schnellstmöglich in unseren Kreis zurückkehrt», sagte Geschäftsführer Fredi Bobic. Boetius gewann mit dem FC Basel zwischen 2015 und 2017 zwei Meisterschaften und den Schweizer Cup, dabei bestritt er 23 Partien für den FCB. (sid/tga)

Jean-Paul Boetius (links) fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Jean-Paul Boetius (links) fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Michael Sohn / AP

Lulu Sun feiert zweiten WTA-Tour Sieg ihrer Karriere

Lulu Sun (WTA 340) gewinnt am WTA-Turnier in Seoul gegen die Russin Anna Blinkowa (WTA 144) mit 6:4, 7:6 (8:6) und zieht in den Viertelfinal ein. Mit dem Einzug in den Viertelfinal kann die 21-jährige Westschweizerin ihren zweiten Sieg auf der WTA-Tour feiern, nachdem sie am Montag mit einem Sieg über die Australierin Lizette Cabrera (WTA 229) erfolgreich war. Im Viertelfinal wartet mit Jekaterina Alexandrowa (WTA 24) eine weitere Russin. (tga)

Lulu Sun feiert in Seoul ihre ersten Erfolge auf der WTA-Tour.

Lulu Sun feiert in Seoul ihre ersten Erfolge auf der WTA-Tour.

Keystone / Archiv

Schottland feiert Heimsieg gegen die Ukraine

Die ukrainische Fussball-Nationalmannschaft hat im Kampf um den direkten Wiederaufstieg in die Liga A der Nations League einen Rückschlag erlitten. Die Elf von Trainer Alexander Petrakow verlor am vierten Spieltag der Liga B nach einer enttäuschenden Leistung verdient mit 0:3 (0:0) in Glasgow gegen Schottland. Kapitän John McGinn (70.) und der eingewechselte Lyndon Dykes (80./87.) trafen für die überlegenen Gastgeber. Damit zog Schottland in der Gruppe 1 mit jetzt neun Punkten an der Ukraine (7) vorbei und übernahm die Tabellenführung. (sid)

Schottland bezwang die Ukraine mit 3:0.

Schottland bezwang die Ukraine mit 3:0.

Keystone

Laaksonen und Hüsler unterliegen in San Diego

Das ATP-Turnier ist San Diego ist nach der ersten Runde bereits beendet – zumindest aus Schweizer Sicht. Mit Henri Laaksonen (ATP 126) und Marc-Andrea Hüsler (ATP 87) sind beide Schweizer Teilnehmer schon an der Auftakthürde gescheitert. Laaksonen blieb beim 0:6, 2:6 gegen den US-Amerikaner Mackenzie McDonald gänzlich chancenlos. Hüsler präsentierte hielt mit seinem Daniel Galán (ATP 75) derweil besser mit, kassierte beim 3:6, 5:7 gegen den Kolumbianer aber ebenfalls eine Zwei-Satz-Niederlage. (dur)

Marc-Andrea Hüsler muss in Kalifornien früher als erhofft die Segel streichen.

Marc-Andrea Hüsler muss in Kalifornien früher als erhofft die Segel streichen.

Freshfocus/Archiv

FCZ-Frauen feiern klaren Sieg

Die Fussballerinnen des FC Zürich haben in der Qualifikation zur Champions League einen diskussionslosen Sieg eingefahren. Das Team von Trainerin Inka Grings gewann das Hinspiel beim bosnischen Verein SFK Sarajevo deutlich mit 7:0. Fabienne Humm traf dabei gleich dreimal. Kommenden Rückspiel steigt in Zürich das Rückspiel – dass sich die Schweizer Meisterinnen dabei für die Gruppenphase qualifizieren, dürfte nur mehr Formsache darstellen. (dur)

Fabienne Humm (vorne rechts) erzielte einen Dreierpack.

Fabienne Humm (vorne rechts) erzielte einen Dreierpack.

Freshfocus/Archiv

FC St. Gallen verpflichtet französischen Stürmer

Der FC St. Gallen hat einen weiteren Stürmer unter Vertrag genommen. Noha Ndombasi stösst per sofort zu den Espen. Der 21-jährige Franzose unterschrieb bei den Ostschweizern einen Kontrakt bis Sommer 2024. Dies teilte der FCSG am Mittwoch mit. Ndombasi stand zuletzt bei der zweiten Mannschaft des FC Valencia unter Vertrag. Seit diesem Sommer war der junge Stürmer vereinslos, weshalb ihn die St. Gallener ausserhalb des Transferfensters verpflichten konnten. Vor seinem Wechsel nach Spanien spielte der Angreifer in den Juniorenmannschaften von Girondins Bordeaux. Sportchef Alain Suter lässt sich in der Mitteilung wie folgt zitieren: «Mit Noha Ndombasi konnten wir unseren Angriff mit einem weiteren jungen, interessanten Spieler ergänzen. Er hat eine gute fussballerische Ausbildung genossen und erhält bei uns nun die Chance im Profifussball.» (swe)

Wawrinka gewinnt Erstrundenmatch in Metz – nun wartet Medwedew

Er kann es noch: Stan Wawrinka (ATP 284) ist beim ATP-Turnier in Metz (Frankreich) in die zweite Runde eingezogen. Der 37-jährige Waadtländer bezwang den Portugiesen João Sousa (ATP 55) in zwei Sätzen mit 7:6, 6:2. Zuletzt war Wawrinka stets in der ersten Runde gescheitert. Im Achtelfinal bekommt es der als Routinier, der sich seinen Platz im Hauptfeld als Qualifikant gesichert hatte, mit der grösstmöglichen Hürde zu tun: Er trifft auf den topgesetzten Russen Daniil Medwedew (ATP 4). (dur)

Stan Wawrinka steht in Metz im Achtelfinal.

Stan Wawrinka steht in Metz im Achtelfinal.

Keystone/Archiv

Neuer und Goretzka nach positiven Corona-Tests abgereist

Manuel Neuer und Leon Goretzka sind nach positiven Corona-Tests aus dem Teamquartier der deutschen Fussball-Nationalmannschaft abgereist. Das teilte der DFB am Mittwoch in Frankfurt mit. Beide Bayern-Profis fallen damit für die letzten Nations-League-Spiele des Jahres am Freitag in Leipzig gegen Ungarn und am Montag in England aus. Für Kapitän Neuer wurde von Bundestrainer Hansi Flick der Hoffenheimer Schlussmann Oliver Baumann nachnominiert. (dpa)

Kann wegen Corona nicht weiter mittun: Torhüter Manuel Neuer.

Kann wegen Corona nicht weiter mittun: Torhüter Manuel Neuer.

Keystone

Südafrika plant Bewerbung um die Fussball-WM der Frauen 2027

Der südafrikanische Fussball-Verband will sich als Veranstalter für die Weltmeisterschaft der Frauen 2027 bewerben. Eine offizielle Verkündung von Seiten des Verbands sowie des Weltverbandes Fifa steht bislang noch aus. Mit seiner Bewerbung tritt Südafrika in Konkurrenz zu Deutschland, den Niederlanden und Belgien, die sich gemeinsam als Gastgeber für die WM bewerben. Sollte die südafrikanische Bewerbung erfolgreich sein, wäre es die erste Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen auf dem afrikanischen Kontinent. Südafrika war 2010 bereits das erste afrikanische Land, das eine Männer-Weltmeisterschaft ausrichtete. (dpa)

24 Rennen: Formel 1 plant 2023 ein Rekordjahr 

Die Formel 1 plant im kommenden Jahr zum ersten Mal in der Geschichte der Königsklasse 24 Rennen. Unter anderem soll es wieder nach Shanghai in China gehen, Las Vegas kehrt zurück und Wackelkandidat Monaco bleibt dabei. In diesem Jahr wird die WM in 22 Rennen entschieden. Gestartet wird 2023 wieder in Bahrain, der Saisonauftakt ist bereits für den 5. März geplant. Über Saudi-Arabien geht es nach Australien, dann nach China. Stressig wird aber auch der Europastart mit drei Rennen - Imola, Monte Carlo und Barcelona - an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Am Wochenende des Langstreckenklassikers in Le Mans (10. und 11. Juni) ist kein Formel-1-Rennen angesetzt. Die Rückkehr der Königsklasse nach Las Vegas und damit das dritte Rennen auf dem boomenden US-Markt im nächsten Jahr nach Miami und Austin ist für den 18. November vorgesehen. Eine Woche später geht in Abu Dhabi die Saison zu Ende. (dpa)

Russland nimmt nicht an Quali-Auslosung für die Fussball-EM 2024 teil

Der russische Fussball-Verband RFS nimmt nicht an der Auslosung der Qualifikation zur EM 2024 in Deutschland teil. Als Grund gab der Verband am Dienstag die Entscheidung der Uefa vom Februar an, russische Mannschaften aus sämtlichen Wettbewerben auszuschliessen. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte Mitte Juli Beschwerden des russischen Verbandes und von vier russischen Clubs gegen die Entscheidung der Uefa abgewiesen. Auch der Weltverband Fifa schloss die russische Nationalmannschaft wegen des Angriffskrieges in der Ukraine von allen internationalen Wettbewerben aus. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Europameisterschaft in zwei Jahren findet am 9. Oktober in Frankfurt statt. (dpa)

Die russische Nationalmannschaft der Heim-WM 2018.

Die russische Nationalmannschaft der Heim-WM 2018.

Keystone

Senteler verlängert in Zug

Der EV Zug und Sven Senteler gehen weiter gemeinsame Wege. Der 30-Jährige hat seinen Vertrag beim Schweizer Meister um drei Jahre bis 2026 verlängert. Dies teilten die Innerschweizer am Dienstag mit. Der Center spielt bereits seit 2015 für den EVZ, für den er in seinen ersten sieben Saisons 367 Spielen 64 Tore erzielte und weitere 62 Assists verteilte.

Senteler sei «ein wichtiger Pfeiler in unserer Mittelachse», liess sich Manager Reto Kläy im Communiqué zitieren. «Mit seiner Erfahrung wird er unsere Mannschaft auch in den kommenden Jahren bereichern. Wir freuen uns, dass er bis 2026 ein Teil des EVZ sein wird.» (dur)

Favre in Nizza offenbar vor dem Aus

Lucien Favres zweite Amtszeit beim OGC Nizza war bisher kaum von erfolg geprägt – und könnte heuer bereits ein jähes Ende finden. Der Schweizer Trainer steht beim Club aus der Ligue 1 offenbar vor dem Aus, nachdem er erst im Sommer verpflichtet worden war. Dies legen übereinstimmende Medienberichte nahe. Dem 64-jährigen Romand scheint sein unterdurchschnittlicher Saisonstart zum Verhängnis zu werden: In acht Runde gelang seinem Team erst zwei Siege, mit Platz 13 steht ein Tabellenplatz zu Buche, der den Ansprüchen Nizzas nicht genügt. Am Dienstag trifft sich der südfranzösische Verein offenbar bereits zu Gesprächen mit Mauricio Pochettino, der als potenzieller Nachfolger vorgesehen ist. (dur)

Gut möglich, dass die zweite Nizza-Amtszeit von Lucien Favre bald schon wieder vorbei ist.

Gut möglich, dass die zweite Nizza-Amtszeit von Lucien Favre bald schon wieder vorbei ist.

Freshfocus

Mbappé verweigert Fototermin mit Nationalteam

Am Dienstag versammelt sich die französische Nationalmannschaft, um sich für Sponsoring-Bilder im Vorfeld der WM 2022 abzulichten. Doch auf den Fotos wird nicht das gesamte Team zu sehen sein – mit Kylian Mbappé wird gar ein prominenter Name dem Termin fernbleiben. Dies teilte sein Management am Montag mit.

Hintergrund des Eklats: Der Stürmerstar von Paris Saint-Germain ist sich mit dem Verband hinsichtlich seiner Bildrechte uneinig. Der 23-Jährige wünscht sich bezüglich seiner Vermarktung offenbar seit geraumer Zeit mehr Mitspracherechte. Schon im Frühjahr hatte er deshalb ein Fotoshooting verweigert. Ferner scheinen aber auch Gewissensgründe eine Rolle zu spielen: Wie die Sportzeitung «L'Équipe» berichtete, weigert Mbappé sich, als Werbegesicht für Wettanbieter und Fast-Food-Ketten hinzuhalten – und die sind als Sponsoring-Partner prominent vertreten. (dur)

Kylian Mbappé bleibt einem Fototermin der französischen Nationalmannschaft fern.

Kylian Mbappé bleibt einem Fototermin der französischen Nationalmannschaft fern.

Keystone

Offiziell: Max Eberl wird Geschäftsführer bei RB Leipzig

Max Eberl wird Mitte Dezember ins Fussball-Geschäft zurückkehren und wie erwartet als neuer Geschäftsführer Sport zu RB Leipzig wechseln. Die Sachsen einigten sich mit Borussia Mönchengladbach nach zähen Verhandlungen auf einen Transfer des langjährigen Sportdirektors der Fohlen. Dies bestätigte Leipzig am Montagnachmittag. Eberl erhält nach Vereinsangaben einen «langfristigen Vertrag», der ab dem 15. Dezember gilt. Dem Vernehmen nach zahlt Leipzig (ohne Boni) eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro für Eberl, der von 2008 bis Anfang 2022 die sportliche Verantwortung der Gladbacher getragen hatte. Nach seinem überraschenden Rücktritt Ende Januar hatte der Vertrag des Managers geruht. Bei den Sachsen trifft Eberl auf Trainer Marco Rose, mit dem er von 2019 bis 2021 in Gladbach zusammenarbeitete. (sid)

Frankreich mit Aderlass: Nach Benzema und Pogba, fallen auch Lloris und Hernandez aus 

Die französische Nationalmannschaft muss in den kommenden Länderspielen auch auf Kapitän Hugo Lloris verzichten. Wie der Verband bekannt gab, wurde beim Torhüter von Tottenham am Montag eine Oberschenkelverletzung diagnostiziert. Zudem fällt Abwehrspieler Theo Hernandez aufgrund einer Adduktorenverletzung aus. Die Franzosen müssen in den beiden Partien damit zahlreiche Ausfälle verkraften. Torjäger Karim Benzema (Real Madrid) fällt ebenso verletzt aus wie Juventus-Spieler Paul Pogba, der nach einer Knie-OP gar die Weltmeisterschaft in Katar (20. November bis 18. Dezember) zu verpassen droht. Der amtierende Weltmeister trifft in der Nations League am Donnerstag auf Österreich und tritt am Sonntag in Dänemark an. (sid)

Hugo Lloris steht der Équipe Tricolore nicht zur Verfügung.

Hugo Lloris steht der Équipe Tricolore nicht zur Verfügung.

Keystone

Noah Okafor fällt aus, Ardon Jashari rückt nach

Die Schweizer Nationalmannschaft muss für die beiden abschliessenden Spiele der Nations League gegen Spanien (Samstag, 24. September) und Tschechien (Dienstag, 27. September) auf Noah Okafor verzichten. Der Stürmer von RB Salzburg muss sich wegen Zahnproblemen einem medizinischen Eingriff unterziehen. Dies teilte der SFV am Montagvormittag mit. Trainer Murat Yakin nominiert Ardon Jashari nach. Für den 20-jährigen Mittelfeldspieler des FC Luzern ist es das erste Aufgebot für das Nationalteam. Die Nati rückt heute Montag ins Trainings-Camp nach Bad Ragaz ein. (swe)

Noah Okafor muss sich einer Zahnoperation unterziehen.

Noah Okafor muss sich einer Zahnoperation unterziehen.

Keystone

Lulu Sun feiert in Südkorea ersten WTA-Sieg

Lulu Sun (WTA 340) ist beim WTA-Turnier in Seoul in die Achtelfinals eingezogen. Die 21-jährige Westschweizerin mit neuseeländischen Wurzeln bezwang zum Turnierauftakt die Australierin Lizette Cabrera (WTA 229) in zwei Sätzen mit 7:6 und 6:2. Sun feiert damit ihren ersten Sieg auf der WTA-Stufe. In der nächsten Runde trifft Sun auf eine Russin. Entweder misst sie sich mit Warwara Gratschowa (WTA 85) oder Anna Blinkowa (ATP 144). (swe)

Lulu Sun steht in Seoul in der zweiten Runde.

Lulu Sun steht in Seoul in der zweiten Runde.

Keystone

Schweizer Davis-Cup-Team schlägt Ecuador

Das Schweizer Davis-Cup-Team besiegt Ecuador auswärts in Salinas mit 3:2. Damit stösst die Mannschaft von Captain Severin Lüthi in die Qualifikation für das Finalturnier 2023 vor. Das entscheidende 5. Spiel konnte Alexander Ritschard (ATP 163) gegen seinen Kontrahenten Roberto Quiroz (ATP 260) in zwei Sätzen (6:1, 6:2) für sich entscheiden. Nach dem 1:1 am Samstag konnte das Schweizer Doppel mit Marc-Andrea Hüsler und Dominic Stricker am Sonntag reüssieren und die Schweiz wieder in Führung bringen. Doch Hüsler (ATP 87) verlor anschliessend sein Einzel gegen Emilio Gomez (ATP 112) in drei Sätzen. Somit wurde ein 5. Spiel fällig, welches Ritschard bei seinem Debüt im Davis Cup sogleich siegreich gestalten konnte. Die Qualifikation für das Finalturnier findet im März 2023 statt. (swe)

Kein Halten mehr: Das Schweizer Team feiert den Sieg über Ecuador.

Kein Halten mehr: Das Schweizer Team feiert den Sieg über Ecuador.

Keystone

Real, Napoli und PSG gewinnen schwierige Auswärtsspiele

Am Sonntagabend fanden in den Ligen Europas gleich mehrere Top-Partien statt: Die AC Milan empfing Neapel zum Spitzenspiel des Serie A-Spieltags. Für das erste Tor der Partie sorgte Matteo Politano (56.) vom Elfmeterpunkt aus. Milan-Verteidiger Sergiño Dest stellte sich im Strafraum zu ungestüm an und brachte den wirbligen Khvicha Kvaratskhelia zu Fall. Die Mailänder Antwort liess nicht lange auf sich warten; nach einem schönen Kombinationsspiel glich Olivier Giroud (69.) zum 1:1 aus. Napoli spielte unbeirrt weiter und Giovanni Simeone (78.) traf zur Führung für die Neapolitaner. Eine erneute Antwort der Mailänder blieb aus, mit dem Sieg erklimmt Neapel nach dem 7. Spieltag die Tabellenspitze. Nicht so erfolgreich, wie derjenige seines Sohnes, verlief der Abend für Vater Diego Simeone und seinem Atletico. Real Madrid entschied das Madrid-Derby gegen Atletico Madrid mit 2:0 für sich. Durch die Tore von Rodrygo (18.) und Federico Valverde (36.) konnten die Blancos bereits im ersten Umgang mit 2:0 in Führung gehen. Atletico erzielte zwar den Anschlusstreffer durch Mario Hermoso (83.), konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Paris Saint Germain gelang gegen Olympique Lyon einen 1:0 Auswärtssieg. Der einzige Treffer der Partie erzielte Lionel Messi in der 5. Minute. (tga)

Rodrygo bejubelt seinen Treffer zum 1:0 im  Derby.

Rodrygo bejubelt seinen Treffer zum 1:0 im  Derby. 

Manu Fernandez / AP

Spanien ist zum vierten Mal Basketball-Europameister

Weltmeister Spanien hat auch bei der Basketball-EM triumphiert und in Berlin seine sechste Goldmedaille bei grossen Turnieren seit 2006 geholt. Nach dem Halbfinalsieg über die deutsche Mannschaft schlug das Team von Erfolgstrainer Sergio Scariolo im Endspiel Frankreich nach einer starken Vorstellung 88:76 (47:37). Spanien, Weltmeister 2006 und 2019, feierte am Sonntag den vierten Triumph bei den vergangenen sechs EuroBasket-Auflagen. Juancho Hernangomez verwandelte sieben Dreier und war mit 27 Punkten Topscorer des Finales. Die Franzosen um ihren besten Werfer Evan Fournier (23 Punkte) verpassten derweil die zweite EM-Krone nach 2013. Das Duell war zunächst eine einseitige Angelegenheit. Die Spanier zwangen die Franzosen mit einer starken Defense zu schwierigen Würfen und setzten sich bis auf 21 Punkte ab (47:26/18. Minute). Frankreich, das zum EM-Auftakt in Köln gegen den späteren Bronzemedaillen-Gewinner Deutschland verloren hatte (63:76), kam mit einem Lauf noch einmal heran. Doch Spanien antwortete, zog wieder davon und brachten das vierte EM-Gold nach Hause. (sid)

Lorenzo Brown (Spanien) jubelt über den Sieg.

Lorenzo Brown (Spanien) jubelt über den Sieg.

Keystone

Die Grasshoppers treffen im Cup-Achtelfinal auf den FC Basel

Am Sonntagabend wurden die Achtelfinal-Paarungen ausgelost. Es kommt gleich zu zwei Super League-Duellen; Die Grasshoppers treffen zuhause auf den FC Basel und der FC Lugano empfängt den FC Winterthur. Auf dem Papier ein deutlich einfacheres Los erhielt der FC St. Gallen. Die Espen treffen mit dem AC Arbedo Castione auf die einzig verbleibende 2.-Liga-Mannschaft im Schweizer Cup.

Alle Achtelfinals im Überblick:
Lausanne-Sport - BSC Young Boys
FC Thun - FC Luzern
FC Wohlen (1. Liga) - Servette FC
AC Arbedo Castione (2. Liga) - FC St. Gallen
FC Wil - FC Sion
GC - FC Basel
FC Lugano - FC Winterthur
FC Rotkreuz  (1. Liga) - FC Schaffhausen

Die Achtelfinals finden vom 8. bis 10. November statt. Jene Partien des FC Luzern (in Thun) und des FC Basel (bei GC) finden zu einem späteren Zeitpunkt statt, da sich die beiden Teams in einem Nachholspiel (9. November) in der Meisterschaft gegenüberstehen. (tga)

GC empfängt im Cup-Achtelfinal den FC Basel.

GC empfängt im Cup-Achtelfinal den FC Basel.

Georgios Kefalas / KEYSTONE

Wawrinka übersteht Qualifikation in Metz

Stan Wawrinka (ATP 284) hat beim ATP-Turnier im französischen Metz den Einzug ins Hauptfeld geschafft. Der 37-jährige Romand setzte sich in der Qualifikation gegen den Serben Laslo Djere (ATP 66) in zwei Sätzen mit 6:4, 6:3 durch. Auf wen Wawrinka in der ersten Runde trifft, ist noch unklar. (swe)

Stan Wawrinka steht beim ATP-Turnier in Metz im Hauptfeld.

Stan Wawrinka steht beim ATP-Turnier in Metz im Hauptfeld.

Keystone

Schweizer Cup: FCZ scheitert an Lausanne, Lugano und Basel siegen

Der FC Zürich scheiterte im Cup-Sechzehntelfinal am zweitklassigen Lausanne-Sport. Mit einem späten Ausgleich durch Aldin Turkes in der 96. Minute der regulären Spielzeit zum 2:2 retteten sich die Lausanner in die Verlängerung. Turkes war es auch der die Zürcher in der 114. Minute mit dem 3:2 Siegestreffer ins Elend schoss. Mühe bekundete auch der FC Basel gegen den FC Aarau. Die Basler bezwangen die beherzt auftretenden Aargauer erst in der Verlängerung mit 3:1. Valon Fazliu brachte die Aarauer in der 10. Minute in Führung. Jean-Kévin Augustin (42.) glich durch einen Strafstoss aus. Erst in der Verlängerung konnte Michael Lang (94.) den FCB in Führung schiessen. Als Dan Ndoye (119.) alles klar machte, standen die Aarauer nach zwei Platzverweisen nur noch zu neunt auf dem Platz. Der FC Lugano fuhr auswärts gegen den Promotion-Ligisten FC Breitenrain einen Pflichtsieg ein. Nach einer torlosen ersten Halbzeit spielten es die Tessiner in der zweiten Halbzeit souverän und siegten mit 4:0. (tga)

Aldin Turkes schoss den FCZ mit seinem Doppelpack ins Elend.

Aldin Turkes schoss den FCZ mit seinem Doppelpack ins Elend.

Urs Lindt / Freshfocus

Juventus und Inter lassen Federn

Juventus Turin und Inter Mailand müssen in der Serie A weiter Federn lassen. Die beiden Top-Clubs mussten am 7. Spieltag als Verlierer vom Platz. Die alte Dame musste sich bei Aufsteiger Monza mit 0:1 geschlagen geben. Der Turiner Angel Di Maria sah dabei in der ersten Halbzeit die rote Karte. Das Game-Winning-Goal für Monza erzielte der Däne Christian Gytkjaer. Noch deutlicher fiel die Pleite von Inter Mailand aus. Die Nerazzurri tauchten bei Udinese gleich mit 1:3. Inter konnte zunächst durch Nicolo Barella in Führung gehen, doch Milan Skriniar traf wenig später ins eigene Tor. Mit zwei weiteren Toren in der Schlussphase sicherte sich Udinese drei Punkte und vorübergehend die Leaderposition in der Serie A. Am Sonntagabend empfängt die AC Milan im Spitzenspiel Napoli. (swe)

Nach Verletzung im Derby: WM für Marco Reus nicht in Gefahr

Marco Reus muss wegen seiner im Derby gegen den FC Schalke 04 erlittenen Fussverletzung wohl nicht um die Teilnahme an der Fussball-WM in Katar bangen. «Ich kann ein klein wenig Entwarnung geben», sagte Borussia Dortmunds Sportchef Sebastian Kehl am Sonntagmorgen im «Doppelpass» bei Sport1: «Die Untersuchungen gestern haben keinen Bruch gezeigt. Er hat eine Aussenbandverletzung im Sprunggelenk, aber auch nicht so gravierend, dass die WM gefährdet ist.» Er hoffe, «dass Marco uns in drei bis vier Wochen wieder zur Verfügung steht.» Der 33-Jährige war am Samstag nach einer halben Stunde im Derby umgeknickt, hatte die Hände vors Gesicht geschlagen und war vom Platz getragen worden. (dpa)

Marco Reus verletzte sich am Samstagnachmittag im Derby gegen Schalke.

Marco Reus verletzte sich am Samstagnachmittag im Derby gegen Schalke.

Friedemann Vogel / EPA

Shaqiri verpasst mit Chicago die Playoffs in der MLS

Xherdan Shaqiri verpasst mit Chicago die MLS-Playoffs. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen Charlotte am Samstagabend hat Chicago Fire keine Chance mehr, die Playoffs (Rang 7) zu erreichen. Das Team von Shaqiri führte zur Pause noch mit 2:0. Doch durch einen Gegentreffer in der 96. Minute unterlag Chicago noch mit 2:3. Der 30-jährige Schweizer war kurz vor Ende angeschlagen ausgewechselt worden. Für Shaqiri geht die MLS-Saison am 9. Oktober zu Ende. Dank einer Partnerschaft mit dem FC Lugano kann Shaqiri das Training mit den Tessinern bestreiten, um sich für die WM in Katar von Ende November fit zu halten. (swe)

Xherdan Shaqiri kehrt im Oktober in die Schweiz zurück und hält sich beim FC Lugano fit.

Xherdan Shaqiri kehrt im Oktober in die Schweiz zurück und hält sich beim FC Lugano fit.

Keystone

Stefan Küng gewinnt WM-Silber im Zeitfahren – Marlen Reusser feiert Bronze

Stefan Küng gewinnt an der WM in Wollongong die Silbermedaille im Zeitfahren. Der 28-jährige Thurgauer verpasst das angestrebte WM-Gold nur denkbar knapp. Küng musste sich um drei Hundertstel dem Norweger Tobias Foss geschlagen geben. Die Favoriten Tadej Pogacar (6.) und Filippo Ganna (7.) und landeten neben dem Podest. Der zweite Schweizer in Australien, Stefan Bissegger, wurde mit 46 Sekunden Rückstand fünfter.

Im Rennen der Frauen konnte Marlen Reusser einmal mehr reüssieren. Die 30-jährige Bernerin schnappte sich die bronzene Auszeichnung. Den Sieg sicherte sich die Niederländerin Ellen van Dijk. (swe)

Stefan Küng verpasst WM-Gold nur denkbar knapp.

Stefan Küng verpasst WM-Gold nur denkbar knapp.

Freshfocus

Davis Cup: Hüsler gewinnt, Laaksonen verliert

Ein Sieg und eine Niederlage – so lautet die durchzogene Schweizer Bilanz nach Tag eins des Davis-Cup-Duells in Weltgruppe I gegen Ecuador. Im ersten Einzel in Salinas setzte sich Marc-Andrea Hüsler (ATP 87) gegen seinen Kontrahenten Roberto Quiroz (ATP 260) souverän mit 6:4, 6:2 durch. Doch weil Emilio Gómez (ATP 112) Henri Laaksonen (ATP 123) bei seinem 6:4, 6:3-Sieg anschliessend kaum eine Chance liess, stehen die Zeiger vor dem zweiten Tag auf Null. Am Sonntag geht es für die Schweiz um den Sieg – und mithin um die Chance, im kommenden Frühjahr in die Finalrunde einzuziehen. (dur)

Henri Laaksonen verlor sein Einzel gegen Emilio Gómez.

Henri Laaksonen verlor sein Einzel gegen Emilio Gómez.

Freshfocus

SC Bern geht in Ambrì unter

Der SC Bern hat in der National League im zweiten Saisonspiel seine zweite Niederlage kassiert. Der 16-malige Schweizer Meister unterlag dem HC Ambrì-Piotta auswärts deutlich mit 1:5. Der EV Zug fuhr beim 5:3 über die SCL Tigers derweil seinen zweiten Sieg ein, und der HC Ajoie bezwang Fribourg-Gottéron im Heimspiel mit 3:2. (dur)

Die weiteren Resultate am Samstagabend:
EHC Biel – Genève-Servette 2:0
HC Davos – Lausanne HC 3:4 n.P.

Der HC Ambrì-Piotta feierte einen fulminanten 5:1-Sieg über den SC Bern.

Der HC Ambrì-Piotta feierte einen fulminanten 5:1-Sieg über den SC Bern.

Keystone

Spirig läuft zum Karriereende auf das Podest

Nicola Spirig hat ihre eindrucksvolle Laufbahn mit einem Podestplatz beschlossen. Die Zürcher Triathleten schaffte es am Samstag beim Greifenseelauf, dem letzten Wettkampf ihrer Karriere, auf Rang zwei; bloss sechs Sekunden fehlten der 40-Jährigen auf die äthiopische Siegerin Mengiste Serkalem Mekonnen. «Ich bin gut gelaufen und auch die Zeit ist super. Ich fühlte mich gut und konnte es geniessen», zeigte sich Spirig vollumfänglich zufrieden. Sie blickte freudig auf eine «Karriere mit vielen Erfolgen» zurück: «Aber jetzt kann ich aufhören und habe auch ein Leben danach, welches mir mega Spass macht.» (dur)

Nicola Spirig hat ihre Karriere mit einem zweiten Platz beim Greifenseelauf beendet.

Nicola Spirig hat ihre Karriere mit einem zweiten Platz beim Greifenseelauf beendet.

Freshfocus/Archiv

Missglückte Rose-Rückkehr nach Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach hat seinem ehemaligen Trainer Marco Rose die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gründlich verdorben. Die Borussia, für die die beiden Schweizer Yann Sommer und Nico Elvedi über die gesamte Spieldauer zum Einsatz kamen, setzte sich am Samstagabend deutlich mit 3:0 (2:0) gegen Roses neuen Club RB Leipzig durch. Ein Doppelpack von Fussball-Nationalspieler Jonas Hofmann (10. Minute/35.) und ein Tor von Ramy Bensebaini (53.) sorgten für den verdienten Erfolg der Gladbacher, die auf den sechsten Rang der Bundesliga vorrückten. Leipzig dagegen kassierte im dritten Pflichtspiel unter Rose die zweite Niederlage und rutschte vorerst auf Platz zwölf ab. Bei seiner Rückkehr in den Borussia-Park wurde Rose von einigen Fans teils wüst beschimpft. Der 46-Jährige hatte die Gladbacher von 2019 bis 2021 trainiert. (dpa/dur)

Nico Elvedi (rechts) siegte mit Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig.

Nico Elvedi (rechts) siegte mit Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig.

Freshfocus

Schweizer Cup: St. Gallen, Luzern und YB siegen mit Mühe

Der FC St. Gallen hat dank einer Energieleistung eine Blamage im Schweizer Cup abgewendet. Die Ostschweizer setzten sich beim Promotion-Ligisten Étoile Carouge (Kanton Genf) mit 4:2 durch – nach zeitweiligem 1:2-Rückstand. Ein später Doppelpack von Captain Lukas Görtler brachte die Espen auf die Siegerstrasse. Knapper als erwartet fiel auch der Sieg des FC Luzern bei der AC Bellinzona aus: Das Team von Trainer Mario Frick machte den 1:0-Erfolg beim Challenge-Ligisten erst in der Verlängerung klar. Dejan Sorgic sorgte in der 105. Spielminute für das Tor des Tages. Und auch die Young Boys bekundeten beim 1:0-Sieg bei Stade Lausanne-Ouchy mehr Mühe als erwartet, hielten sich aber unbeschadet. (dur)

Die weiteren Cup-Resultate am Samstag:
FC Meyrin – FC Winterthur 0:4
FC Rotkreuz – SC Kriens 2:1 n.V.
FC Köniz – FC Wohlen 1:2
FC Goldstern – GC 0:3
FC Rapperswil-Jona – FC Sion 0:2
FC La Chaux-de-Fonds – Servette FC 0:2
FC Arbedo-Castione – FC Sarmenstorf 6:0

Captain Lukas Görtler (rechts) hat den FC St. Gallen in Carouge zum Sieg geführt.

Captain Lukas Görtler (rechts) hat den FC St. Gallen in Carouge zum Sieg geführt.

Freshfocus

Akanji mit erfolgreichem Liga-Debüt

Nach zwei Partien in der Champions League über die volle Distanz durfte Nati-Innenverteidiger Manuel Akanji am Samstagnachmittag auch in der Premier League sein Debüt feiern. Der 27-jährige Zürcher durfte beim 3:0-Auswärtssieg seiner Citizens über die Wolverhampton Wanderers über 90 Minuten agieren und zeigte eine solide Partie. Noch nicht einmal 20 Minuten waren gespielt, als Manchester City dank den Treffern von Jack Grealish (1.) und Erling Haaland (16.) bereits mit 2:0 in Führung lagen. Als Wolves-Verteidiger Nathan Collins in der 33. Minute nach eines Kung-Fu-Tritts des Feldes verwiesen wurde, fanden die Gäste noch mehr Räume vor. Phil Foden war in der 69. Minute für den letzten Treffer besorgt. (gav)

Manuel Akanji feiert am Samstagnachmittag sein Premier-League-Debüt.

Manuel Akanji feiert am Samstagnachmittag sein Premier-League-Debüt.

Keystone

Neff holt Bronze an Marathon-WM

Jolanda Neff hat sich an den Marathon-WM im dänischen Haderslev die Bronzemedaille gesichert. Die Schweizer Mountainbike-Olympiasiegerin fuhr hinter der Französin Pauline Ferrand-Prévot und der Britin Annie Last auf den dritten Rang. Für Ferrand-Prévot bedeutete der Sieg bereits die dritte WM-Goldmedaille des Jahres: Schon im Short Track und Cross Country hatte sie triumphiert. Das Rennen der Männer gewann derweil der Neuseeländer Samuel Gaze. Bester Schweizer war Marc Stutzmann auf Position 20. (dur)

Jolanda Neff, hier beim Weltcup-Final in Val di Sole zu sehen, überzeugte an den Marathon-WM in Dänemark.

Jolanda Neff, hier beim Weltcup-Final in Val di Sole zu sehen, überzeugte an den Marathon-WM in Dänemark.

Keystone/Archiv

Europameistertitel für Schweizer Sportschütze

Sportschütze Adrian Schaub krönt sich bei der EM im polnischen Wroclaw mit der Zentralfeuerpistole über 25 Meter zum Europameister. Mit dem Total von 583-26x schoss der 24-jährige Baselbieter drei Innenzehner mehr als sein punktgleicher Verfolger Ruslan Lunev aus Aserbaidschan, der mit Silber vorlieb nehmen musste. Zudem sicherten sich die Männer wenig später im Teamwettkampf Gewehr 50 Meter Dreistellung mit Bronze ebenfalls Edelmetall. (gav)

Sion verteidigt Balotelli

In dieser Woche kursierte ein Video von Sion-Stürmer Mario Balotelli, der spätabends von Freunden gestützt werden musste. Sein Arbeitgeber nimmt nun Stellung zu den Aufnahmen: «Nach dem schönen 2:1-Erfolg über St. Gallen ist ein grosser Teil der Mannschaft nach Lausanne gefahren, um den Sieg zu feiern.» Der Klub habe demzufolge Kenntnis über die Feierlichkeiten gehabt. «Wir bedauern, dass dieses Video unverhältnismässige Ausmasse angenommen hat und dem Image des Spielers schaden. Wir betonen, dass wir seit der Ankunft mit den Leistungen von Mario Balotelli sehr zufrieden sind.» An die Cup-Partie vom Samstag gegen Rapperswil-Jona werde der 32-jährige Italiener nicht reisen, da er seit dieser Woche an einer Bronchitis leide. (gav)

Lazio will Fans nach 1:5-Pleite Ticketpreise zurückerstatten

Der Europa-League-Abend am Donnerstag verlief für die 225 nach Dänemark mitgereisten Lazio-Anhänger alles andere als geglückt. Der Serie-A-Klub musste sich beim FC Midtjylland gleich mit 1:5 geschlagen geben. Nun sollen die bei der Partie anwesenden Lazio-Fans aber für die schwache Darbietung ihres Vereins die Ticketpreise zurückerstattet erhalten. Das vermeldet der Klub in einer knappen Mitteilung. (gav)

Die Lazio-Spieler bedanken sich nach einer schwachen Leistung bei den mitgereisten Fans.

Die Lazio-Spieler bedanken sich nach einer schwachen Leistung bei den mitgereisten Fans.

Keystone

Widmers Mainzer retten spät einen Punkt

Der 1. FSV Mainz 05 hat sich im Freitagsspiel der Bundesliga spät einen Punkt gesichert. Das Team des Schweizer Captains Silvan Widmer rettete durch einen von Anthony Caci erzielten Treffer in der Nachspielzeit ein 1:1-Remis gegen Hertha BSC. Die Berliner waren zuvor durch Lucas Tousart (30.) in Führung gegangen. Widmer kam über die gesamte Matchdauer zum Einsatz. (dur)

National League: Meister EV Zug startet mit Sieg

Der amtierende Meister EV Zug ist mit einem knappen Sieg in die neue National-League-Saison gestartet. Die Innerschweizer setzten sich beim SC Bern mit 2:1 nach Overtime durch. Brian O’Neill gelang dabei der Siegtreffer; zuvor hatte Coloton Sceviour die erstmalige EVZ-Führung durch Christian Djoos egalisiert. Ebenfalls nach Verlängerung gewann der HC Ambrì-Piotta, der Fribourg-Gottéron auswärts mit 2:1 bezwang. Derweil kassierten die ZSC Lions bereits ihre zweite Saisonniederlage. Der Vizemeister unterlag bei den SCL Tigers mit 1:2 – nach Overtime notabene. (dur)

Die weiteren Resultate am Freitagabend:
HC Lugano – HC Ajoie 1:0
Lausanne HC – EHC Biel 2:3
Genève-Servette – HC Davos 3:2 n.P.

Brian O'Neill (rechts) schoss den EVZ zum Sieg in Bern.

Brian O'Neill (rechts) schoss den EVZ zum Sieg in Bern.

Freshfocus

Spanien gegen Frankreich im Final der Basketball-EM

Spanien steht bei der Basketball-EM im Final. Der amtierende Weltmeister gewann den Halbfinal in Berlin gegen Deutschland mit 96:91. Die mitreissende Partie brachte zahlreiche Führungswechsel mit sich; im vierten Viertel gelang es den Iberern schliesslich, sich entscheidend abzusetzen. Am Ende konnte sich Spanien zuvorderst auf die Treffsicherheit von Lorenzo Brown verlassen, der 11 seiner 17 Feldversuche versenkte und gesamthaft auf 29 Punkte kam. Auf der Gegenseite reichten 30 Zähler von Topskorer Dennis Schröder nicht zum Sieg.

Im Endspiel am Sonntag bekommen es die spanischen Basketballer mit Frankreich zu tun. Der Olympia-Zweite von Tokio hatte sich am frühen Abend in einem einseitigen Spiel deutlich mit 95:54 gegen das Überraschungsteam Polen durchgesetzt. (dur)

Spanien (rotes Trikot) steht im Final der Basketball-EM.

Spanien (rotes Trikot) steht im Final der Basketball-EM.

Keystone

Russischer Biathlon-Verband bleibt ausgeschlossen

Die russischen und belarussischen Biathleten bleiben «bis auf Weiteres» von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Diesen Entschluss als Reaktion auf den Angriffskrieg auf die Ukraine fällte der Weltverband IBU am Freitag auf seinem Kongress in Salzburg. Der IBU-Vorstand hatte Mitte August bereits empfohlen, die Suspendierung von russischen und belarussischen Sportlern sowie Offiziellen fortzusetzen. Die Mitgliedsverbände segneten dies nun ab. Auch die beiden nationalen Verbände bleiben ausgeschlossen, bis sie sich «eindeutig vom Krieg distanzieren und sicherstellen, dass keiner ihrer Funktionäre oder Athleten aktiv im russischen Militär tätig ist».

Zudem erhielt Otepää/Estland den Zuschlag als Gastgeber der WM 2027. Einziger Mitbewerber um die Ausrichtung der Titelkämpfe war Kontiolahti/Finnland. (sid)

Alexander Loginow (vorn, hier während der Olympischen Winterspiele in Peking zu sehen) bleibt wie alle Russinnen und Russen weiter von internationalen Biathlon-Wettkämpfen ausgeschlossen.

Alexander Loginow (vorn, hier während der Olympischen Winterspiele in Peking zu sehen) bleibt wie alle Russinnen und Russen weiter von internationalen Biathlon-Wettkämpfen ausgeschlossen.

Keystone

Ambri appelliert an die Vernunft der eigenen Fans

Ambri-Piotta musste in der vergangenen Saison 21’365 Franken Busse bezahlen, weil die eigenen Fans immer wieder Gegenstände auf die Eisfläche schmissen. Die Tessiner sind mit diesem Wert Spitzenreiter der National League, kein anderer Eishockey-Klub musste aus diesem Grund mehr Bussgeld bezahlen.  In einer Medienmitteilung appelliert der Tessiner-Klub nun an seine Fans, keine unnötigen Geldstrafen zu provozieren, deren Betrag für den Juniorenbereich verwendet würde. Zudem weist Ambri-Piotta darauf hin, dass ab dieser Saison das Werfen von Gegenständen, bei Identifikation des Täters, mit zwei Jahren Stadionverbot geahndet wird. (tga)

Immer wieder fliegen in der Gottardo Arena Gegenstände auf das Eis.

Immer wieder fliegen in der Gottardo Arena Gegenstände auf das Eis.

Alessandro Crinari / KEYSTONE/TI-PRESS

Giro-Sieger Jai Hindley positiv auf Corona

Der diesjährige Giro d’Italia-Sieger Jai Hindley wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Das teilte sein Team Bora-hansgrohe am Freitagmorgen mit. Ob der Australier an der einwöchigen WM im eigenen Land, welche am Sonntag startet, teilnehmen wird, ist noch unklar. Die Entscheidung wird das australische Nationalteam fällen. (tga)

Hindleys Teilnahme an den Strassenrad-Weltmeisterschaften ist ungewiss.

Hindleys Teilnahme an den Strassenrad-Weltmeisterschaften ist ungewiss.

Archiv / AP

Gavranovic tritt aus der Nati zurück

Wenn Murat Yakin am Freitag sein Aufgebot für die anstehenden Nations-League-Partien gegen Spanien und Tschechien bekanntgibt, wird der Name Mario Gavranovic ganz sicher nicht im Nati-Kader figurieren. Der 32-jährige Stürmer hat am Donnerstag via Social Media seinen Rücktritt aus der Schweizer Nationalmannschaft bekanntgegeben. Seit seinem Debüt im März 2011 hatte Gavranovic, der aktuell beim türkischen Erstligisten Kayserispor unter Vertrag steht, 41 Länderspiele bestritten und dabei immerhin 16 Treffer erzielt. (dur)

Mario Gavranovic ist aus der Nati zurückgetreten.

Mario Gavranovic ist aus der Nati zurückgetreten.

Keystone

FC Luzern verleiht Alabi

Samuel Alabi kehrt zu seinem ehemaligen Verein zurück. Wie der FC Luzern am Donnerstag mitteilt, wechselt der 22-jährige Mittelfeldspieler auf Leihbasis für ein Jahr zum FC Ashdod. Alabi hatte vor seinem Transfer in die Schweiz im September 2020 für den israelischen Club gespielt. Seit seinem Wechsel zum FCL kam der Ghanaer aufgrund einiger Verletzungen kaum zum Zug und soll nun im Ausland zu mehr Spielpraxis kommen. (dur)

Samuel Alabi wechselt auf Leihbasis zurück nach Israel.

Samuel Alabi wechselt auf Leihbasis zurück nach Israel.

Freshfocus

Waltert scheitert in Bukarest

Simona Waltert ist beim WTA-125-Turnier in Bukarest in der zweiten Runde gescheitert. Die Bündnerin unterlag der Ungarin Reka-Luca Jani am Donnerstag mit 4:6, 6:2, 1:6. Am Dienstag hatte die 21-Jährige noch die topgesetzte Lokalmatadorin Sorana Cirstea fulminant in zwei Sätzen aus dem Turnier geworfen. (dur)

Für Simona Waltert ist das WTA-Turnier in Budapest beendet.

Für Simona Waltert ist das WTA-Turnier in Budapest beendet.

Keystone

Spielsperre für Wick nach Check

Beim Saison-Auftakt zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und den ZSC Lions (4:1) sorgte neben dem Resultat eine Szene aus der 11. Minute für Gesprächsstoff: Rappi-Stürmer Jeremy Wick wurde nach einem Check gegen Alexandre Texier unter die Dusche geschickt. Die NHL-Verpflichtung der Zürcher konnte danach nicht mehr weiterspielen. Nun wird Wick von der Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey für ein Spiel gesperrt und mit 2500 Franken gebüsst. (gav)

Müller verlässt Audi nach 9 Jahren

Nico Müller und das Audi-Rennteam gehen zum Ablauf dieser DTM-Saison nach neun gemeinsamen Jahren künftig getrennte Wege. Der 30-jährige Thuner und der deutsche Hersteller haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung per Ende Saison geeinigt. Grund dafür ist eine Umstrukturierung bei Audi, dass die Formel E verlassen wird und den Einstieg ab 2026 in die Formel 1 wagt. Der Schweizer Pilot wird im kommenden Jahr für das Abt-Team in der Formel E engagiert sein. Zudem sehe er seine Zukunft in Le Mans und im Prototypen-Rennsport. Das letzte Rennen mit Audi bestreitet Müller am 9. Oktober auf dem Hockenheimring. «Danach freue ich mich auf das neue Kapitel», schrieb der 30-Jährige via sozialen Medien. (gav)

Nico Müller verlässt Audi nach neun Jahren. (Archiv)

Nico Müller verlässt Audi nach neun Jahren. (Archiv)

Keystone

Rapperswil-Jona bezwingt ZSC im Auftaktspiel

Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 4:1 – alle Tore im Video

Video: Mysports

Die ZSC Lions haben zum Saisonauftakt der National League eine überraschend deutliche Niederlage kassiert. Der amtierende Schweizer Vizemeister unterlag im Eröffnungsspiel bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 1:4. Dominic Lammer brachte die Hausherren gleich in der ersten Minute in Führung. Garrett Roe traf zwar unmittelbar nach dem Start des Mitteldrittels zum Ausgleich, doch Nando Eggenberger und Roman Cervenka beförderten die Gastgeber wenig später auf die Siegerstrasse. Und im dritten Viertel schraubte Lammer mit seinem zweiten Treffer des Abends das Resultat weiter in die Höhe. (dur)

Hirschi gewinnt den «Giro della Toscana»

Der Schweizer Marc Hirschi gewinnt das knapp 200 Kilometer lange Rennen «Giro della Toscana» in Italien. Der 24-Jährige liess im Schlusssprint den Italiener Lorenzo Rota und den Kolumbianer Daniel Martinez hinter sich. Nach den Triumphen am Rennen «Per Sempre Alfredo» und dem GP von Gippingen ist es Hirschis dritter Saisonsieg. (tga)

Marc Hirschi entschied den Schlusssprint für sich.

Marc Hirschi entschied den Schlusssprint für sich.

Archiv / KEYSTONE

Sportchef Bärtschi verlässt Kloten nach der Saison

Der EHC Kloten braucht zur kommenden Saison einen neuen Sportchef. Wie der National-League-Aufsteiger am Mittwoch mitteilte, wird der bisherige Sportvorstand Patrik Bärtschi sein Amt nach der aktuellen Spielzeit niederlegen. Die Verantwortung der Aufgaben als Sportchef für die bevorstehende Saison werde Bärtschi vollumfänglich wahrnehmen, «derweil sich der EHC Kloten mit einer Nachfolgeregelung auseinandersetzt», schrieben die Zürcher Unterländer. Der 38-Jährige hatte die sportlichen Geschicke des Vereins im Mai 2021 übernommen. (dur)

St. Gallen verlängert mit Torhüter Zigi

Die St. Galler Vereinsführung kann langfristig mit seinem Torhüter Lawrence Ati Zigi planen. Der am Ende dieser Saison auslaufende Vertrag mit dem Ghanaer wird vorzeitig bis 2025 verlängert. Dies teilen die Ostschweizer am Mittwoch mit. «Wir freuen uns ausserordentlich, dass wird den Vertrag mit Lawrence Ati Zigi um zwei Jahre verlängern konnten. Er hat sich in unserem Team zu einem Leistungsträger entwickelt und überzeugt nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz mit seinen Qualitäten», lässt sich Sportchef Alain Sutter in der Medienmitteilung zitieren. (tga)

Zigi wird das St. Galler Tor auch in Zukunft hüten.

Zigi wird das St. Galler Tor auch in Zukunft hüten.

FC St. Gallen

Familie von Porto-Coach nach Pleite attackiert

Der FC Porto musste am Dienstagabend in der Champions League eine empfindliche 0:4-Klatsche gegen den FC Brügge einstecken. Das Resultat verleitete einige Chaoten zu unmöglichem Handeln. Wie der portugiesische Klub am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt, wurde das Auto der Familie des Trainers Sérgio Conceição attackiert. Im Fahrzeug sollen sich die Frau des Übungsleiters und die beiden Söhne befunden haben. Gemäss Medienberichten sei das Auto mit Steinen beworfen worden. Verletzte soll es keine gegeben haben. «Porto bedauert auch den mangelnden Schutz durch die Behörden und fordert, dass der oder die Urheber dieser grausamen Tat schnell ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.» (gav)

Die Familie von Porto-Coach Sérgio Conceição (im Bild) wurde am Dienstagabend Opfer eines Angriffs.

Die Familie von Porto-Coach Sérgio Conceição (im Bild) wurde am Dienstagabend Opfer eines Angriffs.

Manuel Fernando Araujo / EPA

Barça verlängert mit Jungstar Gavi

Der FC Barcelona verlängert den Vertrag mit Mittelfeldspieler Gavi (bürgerlich Pablo Martín Páez Gavira) bis zum Sommer 2026. Das teilen die Katalanen am Mittwoch mit. Im neuen Kontrakt des 18-jährigen Mittelfeldspielers ist auch eine Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro enthalten. Gavi stiess 2015 zur Jugendabteilung des FC Barcelona. Im August 2021 feierte er im Alter von 17 Jahren und 24 Tagen das Debüt mit der 1. Mannschaft (als viertjüngster der Vereinsgeschichte). Er ist zudem 10-facher spanischer Nationalspieler. (gav)

Der FC Barcelona verlängert den Vertrag mit dem 18-jährigen Mittelfeldspieler Gavi.

Der FC Barcelona verlängert den Vertrag mit dem 18-jährigen Mittelfeldspieler Gavi.

Joan Monfort / AP

Frankfurt-Sieg wegen Ausschreitungen getrübt

Eintracht Frankfurt konnte am Dienstagabend den ersten Champions-League-Sieg der Vereinsgeschichte verbuchen. Die Equipe rund um Nati-Kicker Djibril Sow (spielte durch), konnte sich dennoch nicht richtig über den 1:0-Auswärtserfolg bei Marseille freuen. Grund dafür waren die Ausschreitungen auf den Rängen. Vor der Partie hatten sich die beiden Fanlager mit Feuerwerkskörpern beschossen. Mindestens ein Frankfurt-Anhänger wurde gemäss SGE-Vorstandsmitglied Philipp Reschke «schwer verletzt». Nach den Vorkommnissen könnten beiden Klubs Geisterspiele drohen. «Da missbrauchen ein paar Chaoten die Fussballbühne, um Gewalt und Aggressionen auszuleben. Dafür haben wir alle null Verständnis», sagte etwa Frankfurt-Coach Oliver Glasner. (gav)

Chaoten bewerfen sich gegenseitig mit Feuerwerkskörpern.

Chaoten bewerfen sich gegenseitig mit Feuerwerkskörpern.

Daniel Cole / AP

Seoane nach Sieg über Atlético erleichtert

Gerardo Seoane ist mit Bayer Leverkusen nach dem Fehlstart ein Befreiungsschlag gelungen. Das Team des Schweizer Trainers konnte sich im Champions-League-Heimspiel gegen Atlético Madrid mit 2:0 durchsetzen. Nach der Partie zeigte sich der 43-Jährige erleichtert. «Ich verspüre Freude für das Team, das sich belohnt hat. Es ist ein weiterer Schritt nach vorne. Diese Energie wird uns hoffentlich auch die nächsten Tage begleiten.» Am Samstag muss der Tabellenvorletzte der Bundesliga im Spiel gegen den Aufsteiger Werder Bremen nachlegen. (gav)

Gerardo Seoane ist mit Bayer Leverkusen ein Befreiungsschlag geglückt.

Gerardo Seoane ist mit Bayer Leverkusen ein Befreiungsschlag geglückt.

Keystone

Chicago verliert trotz Shaqiri-Doppelpack

Die Chicago Fire um Nati-Spieler Xherdan Shaqiri mussten sich in der Nacht auf Mittwoch bei der Auswärtspartie gegen Montreal mit 2:3 geschlagen geben. Der 30-jährige Schweizer war zwar zweimal vom Elfmeterpunkt erfolgreich (39., 57.) konnte die Niederlage seines Teams dennoch nicht abwenden. Shaqiri liegt nun bei sieben Saisontreffern und sechs Assists. Damit wird das Unterfangen Playoffs für Chicago immer unrealistischer. Bei noch drei ausstehenden Meisterschaftsspielen beträgt der Rückstand auf einen für die Playoffs berechtigten Platz sechs Punkte. (gav)

Xherdan Shaqiri trifft in der Nacht auf Mittwoch zweimal vom Punkt.

Xherdan Shaqiri trifft in der Nacht auf Mittwoch zweimal vom Punkt.

Keystone

Alaphilippe kann trotz Vuelta-Sturz an der Strassenrad-WM teilnehmen

Trotz seines Verletzungspechs wird Frankreichs Radstar Julian Alaphilippe die Titelverteidigung bei den am Sonntag beginnenden Strassenrad-Weltmeisterschaften im australischen Wollongong in Angriff nehmen.
Der Weltmeister von 2020 und 2021 steht im französischen Aufgebot, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Hinter Alaphilippes Start im WM-Strassenrennen am 25. September stand ein grosses Fragezeichen, nachdem er sich bei der Vuelta die Schulter ausgekugelt hatte.
Es war bereits die zweite schwerere Verletzung in diesem Jahr. Ein Sturz beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich hatte ihn mehrere Monate gekostet, wodurch er auch bei der Tour de France nicht starten konnte. (dpa)

Trotz Schulter-Verletzung an der Vuelta tritt Alaphilippe an der WM an.

Trotz Schulter-Verletzung an der Vuelta tritt Alaphilippe an der WM an.

Javier Lizon / EPA

Ein Jahr Sperre und 10 Millionen Dollar Busse für Suns-Besitzer 

Die NBA hat Robert Sarver, Besitzer der Phoenix Suns, nach rassistischen und frauenfeindlichen Aussagen für ein Jahr suspendiert. Zusätzlich wurde der Club-Eigentümer mit einer Geldbusse von zehn Millionen US-Dollar bestraft. Eine von der NBA am Dienstag veröffentlichte Untersuchung sah es als erwiesen an, dass der 60 Jahre alte Geschäftsmann am «Fehlverhalten am Arbeitsplatz und organisatorischen Defiziten» beteiligt war. Sarver wurde vorgeworfen, in den vergangenen zwei Jahrzehnten rassistische, frauenfeindliche und feindselige Aussagen getätigt zu haben. Sarver, der neben den Phoenix Suns auch Eigentümer der Frauen-Mannschaft Phoenix Mercury aus der WNBA ist, darf nun für zwölf Monate kein NBA- oder WNBA-Spiel besuchen, einschliesslich Büros, Arenen oder Trainingshallen. Zudem darf er die Teams weder öffentlich noch privat vertreten. (dpa)

Robert Sarver wird für ein Jahr gesperrt.

Robert Sarver wird für ein Jahr gesperrt.

Ross D. Franklin / AP

Marc Marquez feiert MotoGP Comeback

Der achtmalige Motorrad-Weltmeister Marc Marquez kehrt nach mehr als 100-tägiger Zwangspause in die MotoGP zurück. Wie sein Honda-Team bekannt gab, wird der 29-jährige Spanier am Wochenende beim Grossen Preis von Aragon starten. «Das Ziel ist nicht, gleich rauszugehen und zu fighten, sondern mich gut auf die Zukunft vorzubereiten», sagte Marquez vor dem Comeback: «Ich freue mich sehr, wieder dabei zu sein!» Marquez hatte sich Anfang Juni zum vierten Mal einer Operation am rechten Oberarm unterziehen müssen. (sid)

Der achtfache Motorrad-Weltmeister Marquez steht vor seinem Comeback.

Der achtfache Motorrad-Weltmeister Marquez steht vor seinem Comeback. 

Archiv / EPA

Alcaraz gönnt sich keine Pause

Vor zwei Tagen hat Carlos Alcaraz bei den US Open triumphiert und führt seitdem die Weltrangliste an. Doch der 19-jährige Spanier gönnt sich keine Ruhephase. Bereits am Dienstag ist die neue Nummer 1 in Valencia bei der spanischen Davis-Cup-Equipe eingetroffen. Er könnte schon am Mittwoch beim Auftaktspiel gegen Serbien zum Einsatz kommen. «Ich weiss noch nicht, wann ich spielen werde, aber ich bin hier, um meinen Teil zum Erfolg beizutragen zu können.» Neben Serbien befindet sich Spanien mit Südkorea und Kanada in der Gruppe. (gav)

Carlos Alcaraz wird nach seiner Ankunft am Flughafen von Valencia von den Medienschaffenden befragt.

Carlos Alcaraz wird nach seiner Ankunft am Flughafen von Valencia von den Medienschaffenden befragt.

Keystone

Waltert mit Startsieg in Bukarest

Simona Waltert (WTA 118) gewinnt ihre Erstrundenpartie in Bukarest gegen die Rumänin Sorana Cirstea (WTA 38) mit 6:3, 6:3. Waltert besiegt am Dienstagnachmittag die in der Weltrangliste um 80 Plätze besser klassierte Cirstea souverän in zwei Sätzen. Die Bündnerin zieht somit in die zweite Runde der mit 115'000 US-Dollar dotierten Tiriac Foundation Trophy ein. In der nächsten Runde wird die 21-Jährige gegen die Ungarin Reka Luca Kani (WTA 114) um den Einzug ins Viertelfinal des WTA-125-Turniers kämpfen. (tga)

Waltert gelingt der Sieg über die 80 Plätze besser klassierte Cirstea.

Waltert gelingt der Sieg über die 80 Plätze besser klassierte Cirstea.

(Archiv) Laurent Gillieron / EPA

Jakupovic unterschreibt bei Everton

Eldin Jakupovic wird von Premier-League-Klub FC Everton unter Vertrag genommen. Das teilt der Verein aus Liverpool am Dienstag mit. Der 37-jährige Torhüter erhält gemäss Mitteilung einen «kurzfristigen Vertrag». Zuletzt war der Schweizer nach seinem fünfjährigen Abenteuer bei Leicester City seit Sommer dieses Jahres vereinslos. Everton sah sich nach den verletzungsbedingten Ausfällen ihrer beiden Keeper Jordan Pickford und Andy Lonergan zum Handeln gezwungen. Der ehemalige Schweizer Nati-Goalie (1 Länderspiel) bestritt seinen letzten Ernstkampf in der Premier League im Mai 2018. (gav)

Eldin Jakupovic wird vom FC Everton unter Vertrag genommen.

Eldin Jakupovic wird vom FC Everton unter Vertrag genommen.

FC Everton

Züger unterliegt Wildcard-Teilnehmerin Bouchard

Das WTA-250-Turnier im indischen Chennai ist aus Schweizer Sicht mit einer Enttäuschung gestartet – und bereits beendet. Joanne Züger (WTA 167) unterlag in der Startrunde der kanadischen Wildcard-Teilnehmerin Eugenie Bouchard (WTA 902) mit 6:7, 2:6 und schied als einzige Schweizerin des Hartplatzturniers aus. Die 21-jährige Baselbieterin konnte den ersten Satz noch ausgeglichen gestalten, verlor im zweiten Umgang aber völlig den Faden. (dur)

Joanne Züger muss in Indien früh die Segel streichen.

Joanne Züger muss in Indien früh die Segel streichen.

Freshfocus/Archiv

VfL Bochum entlässt Trainer Reis

Thomas Reis ist nicht länger Trainer des VfL Bochum. Der Bundesligist reagierte am Montag auf den Negativrekord seiner Mannschaft und stellte den seit September 2019 amtierenden Übungsleiter per sofort frei. Das Team aus dem Ruhrgebiet steht nach sechs Ligapartien weiter ohne Punkte da und weist dabei ein desaströses Torverhältnis von 4:18 auf – eine derart schlechte Bilanz nach sechs Runden hatte in der Bundesliga-Historie noch kein Team vorzuweisen. Über seinen definitiven Nachfolger ist noch nichts bekannt; U19-Coach Heiko Butscher übernimmt die Equipe interimistisch. (dur)

Schweizer Biathlon-Staffel erhält nachträglich olympisches Diplom

Mehr als acht Jahre nach Ende der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat die Schweizer Biathlon-Staffel ein olympisches Diplom erhalten. Aufgrund einer Disqualifikation der russischen Equipe rücken Selina Gasparin, Elisa Gasparin, Aita Gasparin und Irene Cadurisch nachträglich auf Rang acht vor. Dies teilte Swiss Olympic am Montag mit. Eine der vier russischen Athletinnen war unlängst mit endgültiger Wirkung des Dopings überführt worden. (dur)

Selina Gasparin, Elisa Gasparin, Aita Gasparin and Irene Cadurisch (von links), hier während der Winterspiele 2014 in Sotschi zu sehen, haben nachträglich ein olympisches Diplom erhalten.

Selina Gasparin, Elisa Gasparin, Aita Gasparin and Irene Cadurisch (von links), hier während der Winterspiele 2014 in Sotschi zu sehen, haben nachträglich ein olympisches Diplom erhalten.

Keystone/Archiv

Guerdat in Calgary Zweiter

Nach seinem zweiten Rang im Nationenwettkampf mit der Schweiz hat Steve Guerdat beim CSIO in Calgary (Kanada) erneut überzeugt. Der zweitplatzierte Genfer musste sich lediglich dem Deutschen Daniel Deusser geschlagen geben. Platz drei ging an Gilles Thomas aus Belgien. Martin Fuchs klassierte sich als zweitbester Schweizer auf Position sechs. Pius Schwizer wurde 25., Edouard Schmitz folgte auf dem 30. Rang. (dur)

Steve Guerdat wusste in Kanada zu reüssieren.

Steve Guerdat wusste in Kanada zu reüssieren.

Imago/Emma Wallskog / www.imago-images.de (Archiv)

Tom Brady startet mit Sieg in seine 23. NFL-Saison

Die Tampa Bay Buccaneers um Superstar Tom Brady haben ihr Auftaktspiel in der NFL gegen die Dallas Cowboys gewonnen und ihre Ansprüche in dieser Saison untermauert. Der erfolgreichste Profi der NFL-Geschichte warf beim 19:3 am Sonntagabend (Ortszeit) einen Touchdown-Pass sowie für insgesamt 212 Yards. Bemerkenswert war ein weiter 48-Yards-Pass auf Neuzugang Julio Jones - so weit hatte der 45-Jährige seit seinem Wechsel zu den Buccaneers vor zwei Jahren noch nicht geworfen. Der siebenfache Super-Bowl-Champion Brady hatte seine Karriere nach der vergangenen Saison zunächst beendet, nach nur 40 Tagen aber bereits wieder sein Comeback verkündet.

Doppelt bitter für die Cowboys: Quarterback Dak Prescott zog sich bei der Niederlage eine Fraktur am Daumen zu. Der 29-Jährige dürfte wochenlang ausfallen. (dpa/dur)

Tom Brady ist mit seinen Tampa Bay Buccaneers erfolgreich in die neue NFL-Saison gestartet.

Tom Brady ist mit seinen Tampa Bay Buccaneers erfolgreich in die neue NFL-Saison gestartet.

Keystone

Hektische Schlussphase bei Juve - Salernitana

Juventus Turin holt gegen Salernitana am Sonntagabend ein 2:2-Unentschieden. Lange sah es in Turin so aus, als würde es zu einer Überraschung kommen. Salernitana führte bis in die 93. Minute dank den Toren von Antonio Candreva (18.) und Krzysztof Piatek (45. + 5) mit 2:1. Zuvor traf Bremer (51.) für die Bianconeri zum Anschluss. In der Nachspielzeit folgten hitzige Szenen im Allianz Stadion: Erst traf Leonardo Bonucci (90. + 3) zum Ausgleich, drei Minuten später Arkadiusz Milik zur Führung. Beim Torjubel zog Milik sein Shirt aus. Und weil er bereits gelb gesehen hatte, stellte ihn der Unparteiische vom Platz. Anschliessend flog auch Federico Fazio von Salernitana vom Platz, da er eine Rudelbildung provozierte. Und kaum hatte sich die Szene beruhigt, wurde das Tor vom VAR wieder zurückgenommen. Doch damit nicht genug: Auch Juan Cuadrado geriet ausser sich und kassierte in der letzten Minute der Nachspielzeit ebenfalls die rote Karte. (ldm)

Juventus Turin erlebte gegen Salernitana eine hektische Schlussphase.

Juventus Turin erlebte gegen Salernitana eine hektische Schlussphase.

Alessandro Di Marco / EPA

HCD verliert zu Hause gegen Seklleftea, Fribourg gewinnt klar

Der HC Davos verliert im vierten Gruppenspiel der Hockey Champions League gegen den schwedischen Vertreter AIK Skelleftea mit 2:5. Lange stand es im Davoser Eisstadion unentschieden, ehe die Schweden im letzten Drittel innert wenigen Minuten (56., 59., 60.) drei Treffer erzielten. Etwas besser lief es für Fribourg-Gottéron: Die Westschweizer gewannen die Auswärtspartie bei den Stavanger Oilers in Norwegen mit 3:0 und stehen in ihrer Gruppe an der Tabellenspitze. (ldm)

Beachsoccer-Nati setzt sich europäische Krone auf

Die Schweizer Beachsoccer-Nationalmannschaft setzt sich zum zweiten Mal die europäische Krone auf. Im Finalspiel der Euro Beachsoccer League gewann die Elf von Nationalcoach Angelo Schirinzi gegen Portugal in Cagliari mit 6:5. In der letzten Spielminute des Superfinals war es Dejan Stankovic, der für die Schweiz den entscheidenden Treffer erzielte. Zuletzt gelang der Beachsoccer-Nati dieser Triumph im Jahr 2012. (ldm)

Die Schweizer Beachsoccer-Nati triumphiert in Cagliari.

Die Schweizer Beachsoccer-Nati triumphiert in Cagliari.

(Archiv) Fabio Baranzini

Schweizerinnen gewinnen gegen Griechenland 

Die Schweizer Volleyballerinnen gewinnen im letzten Gruppenspiel der Europameisterschaft-Qualifikation überraschend gegen die Gruppensiegerinnen aus Griechenland. In vier Sätzen (31:29, 23:25, 25:16, 25:15) setzten sich die Schweizerinnen in Schönenwerd durch. Die Schweiz könnte sich theoretisch noch als bester Gruppendritter für die EM qualifizieren, je nachdem wie die Partie zwischen Isreal und Rumänien endet. Ausserdem könnte es zu einem Ausschluss Russlands kommen, was ebenfalls für eine Schweizer EM-Qualifikation sorgen könnte. (ldm)

Torloses Remis bei Freiburg gegen Gladbach – Union neu an der Spitze

Der SC Freiburg verpasst einen erneuten Sprung an die Spitze der Bundesliga-Tabelle. Die Süddeutschen, die nach dem letzten Spieltag an erster Stelle der höchsten deutschen Fussballliga standen, spielten gegen Borussia Mönchengladbach (mit Yann Sommer im Tor) nur 0:0-Unentschieden. Und weil Urs Fischers Union Berlin am Sonntagnachmittag auswärts bei Köln von einem frühen Eigentor (Timo Hübers, 3.) profitierte, stehen nach sechs Spieltagen die Köpenicker an der Tabellenspitze. (ldm)

Urs Fischer darf nach dem sechsten Spieltag zufrieden sein.

Urs Fischer darf nach dem sechsten Spieltag zufrieden sein.

Ulrich Hufnagel/Freshfocus / Witters

FCB und YB feiern klare Siege

Der FC Basel hat in der Super League in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Nordwestschweizer setzten sich im Heimspiel gegen GC mit 4:1 durch. Dan Ndoye (3.) und Andi Zeqiri (17.) hatten der Elf von Coach Alex Frei eine frühe Zwei-Tore-Führung beschert, ehe Giotto Morandi (31.) noch vor der Pause verkürzte. Doch aus einer Aufholjagd wurde nichts, stattdessen schlug die Stunde von Jean-Kévin Augustin, der sich zunächst eine gravierendes Abstimmungsproblem in der Hoppers-Defensive ausnutzte (59.), danach per Foulelfmeter seinen Doppelpack schnürte (68.). Wouter Burger erhöhte gar noch auf 5:1 GC-Verteidiger Ayumu Seko (72.) war zuvor mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden. Mit Loah Loosli, der in der 83. Minute nach einem Einsteigen mit offener Sohle die rote Karte sah, musste gar noch ein zweiter Spieler der Gäste vorzeitig duschen gehen.

Derweil fuhren die Young Boys einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den FC Lugano ein. Jean-Pierre Nsame (2./64.) und Cédric Itten (41., Penalty) netzten für überlegene Berner ein. YB übernimmt damit wieder die Tabellenspitze. (dur)

Der FC Basel feierte einen deutlichen 5:1-Erfolg über GC.

Der FC Basel feierte einen deutlichen 5:1-Erfolg über GC.

Keystone

FCZ holt einen Punkt bei Servette

Der FC Zürich hat in der Super League erneut eine Last-Minute-Pleite einstecken müssen. Der amtierende Schweizer Meister unterlag durch einen Treffer in der Nachspielzeit von David Douline mit 2:3 bei Servette – und steckt, weiterhin sieglos, im Tabellenkeller fest. Ob sich Franco Foda noch im Traineramt der Zürcher halten kann, dürfte äusserst fraglich sein.

Zuvor hatte sich im Stade de Genève ein Duell auf Augenhöhe ereignet. Die Hausherren gingen dabei durch Timothé Cognat (2.) und Moritz Bauer (43.) gleich zweimal in Front, doch der FCZ fand durch Doppelpacker Jonathan Okita (21./50.) jeweils die passende Antwort. Gerade dessen zweiter Treffer konnte sich sehen lassen, wuchtete er den Ball doch mit einem fulminanten Distanzschuss in den Winkel. Okita, bei weitem auffälligster Zürcher Offensivakteur, nahm indes auch anderweitig eine Hauptrolle ein: Nach 72 Minuten sah der Kongolese die gelb-rote Karte. (dur)

Servette und der FC Zürich trennten sich 2:2.

Servette und der FC Zürich trennten sich 2:2.

Freshfocus

Christian Gentner tritt per Ende Jahr zurück

Der FC Luzern vermeldet am Sonntagnachmittag den Rücktritt von Christian Gentner per Ende Jahr. Doch der 37-Jährige wird dem Fussball weiterhin erhalten bleiben. Ab Januar 2023 arbeitet der fünffache deutsche Nationalspieler als Leiter der Lizenzspielerabteilung beim Bundesligisten VfB Stuttgart. Gentner verbrachte beinahe seine gesamte Karriere in Deutschland, ehe er im vergangenen Sommer in die Innerschweiz zum FCL wechselte und sich dort als Führungsspieler etablierte. (ldm)

Christian Gentner tritt per Ende Jahr zurück.

Christian Gentner tritt per Ende Jahr zurück.

Freshfocus

Schweizer Reiter belegen Rang zwei in Calgary

Die Schweizer Springreiter haben sich beim CSIO-Nationenpreis im kanadischen Calgary nach einer überzeugenden Leistung auf dem zweiten Platz klassiert. Pius Schwizer, Edouard Schmitz, Martin Fuchs und Steve Guerdat sammelten insgesamt sieben Fehlerpunkte und mussten lediglich dem Quartett aus Schweden den Vortritt lassen. Rang drei ging an die Niederlande, die zur Halbzeit noch vor der Schweiz klassiert gewesen waren. (dur)

Martin Fuchs, Steve Guerdat, Teamchef Michel Sorg, Pius Schwizer und Edouard Schmitz (von links, hier beim CSIO St. Gallen im Juni zu sehen) überzeugten in Kanada.

Martin Fuchs, Steve Guerdat, Teamchef Michel Sorg, Pius Schwizer und Edouard Schmitz (von links, hier beim CSIO St. Gallen im Juni zu sehen) überzeugten in Kanada.

Freshfocus/Archiv

Shaqiri trifft bei Chicago-Sieg

Xherdan Shaqiri hat mit seinen Chicago Fire nach längerer Durststrecke wieder einen Sieg in der MLS eingefahren. Das Team aus dem Bundesstaat Illinois setzte sich im Heimspiel gegen Inter Miami mit 3:1 durch, nachdem es zuvor fünf Partien in Serie ohne Vollerfolg geblieben war. Shaqiri feierte dabei zudem ein persönliches Erfolgserlebnis: Der Schweizer sorgte für das zeitweilige 2:0 und erzielte seinen insgesamt fünften Saisontreffer. Um seine Playoff-Teilnahme muss Chicago indes zittern, liegt es doch vier Runden vor Ende der regulären Saison sechs Punkte hinter den berechtigenden Tabellenplätzen. (dur)

Xherdan Shaqiri hat seinen fünften Saisontreffer markiert.

Xherdan Shaqiri hat seinen fünften Saisontreffer markiert.

Keystone/Archiv

ZSC, Rapperswil-Jona und Zug gewinnen

Die ZSC Lions, Rapperswil-Jona und der EV Zug gewinnen allesamt ihre Spiele in der Champions Hockey League am Samstag. Die ZSC Lions setzten sich zu Hause mit 5:1 gegen Fehervar durch und qualifizierten sich damit vorzeitig für den Achtelfinal. Der EV Zug gewann seine Partie gegen Turku mit 6:1 und steht damit ebenfalls im Achtelfinal. Rapperswil gewann zwar gegen Tampere mit 3:2 nach Verlängerung; eine Achtelfinal-Quali ist aber wegen des zu grossen Punkterückstands nicht mehr möglich. (ldm)

Sven Andrighetto und die ZSC Lions stehen im Achtelfinal.

Sven Andrighetto und die ZSC Lions stehen im Achtelfinal.

Patrick Straub/Freshfocus 

Winterthur verliert auch gegen Luzern

Der FC Winterthur kommt auch in der achten Runde der Super League nicht zu einem Sieg. Die Gäste aus Luzern gewinnen das Spiel dank den Toren von Max Meyer (14., 32.), Marco Burch (22.), Asumah Abubakar (25.), Jakub Kadak (54.) und Christian Gentner (85.) gleich mit 6:0. Nach acht Runden steht der Challenge-League-Aufsteiger damit weiterhin mit zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, punktgleich mit Kantonsrivale FC Zürich. Die Stadtzürcher könnten allerdings am Sonntag ihren ersten Saisonsieg holen, wenn sie auf Servette treffen. (ldm)

Winti unterliegt Luzern deutlich.

Winti unterliegt Luzern deutlich.

Martin Meienberger / freshfocus

Leader St. Gallen lässt gegen Sion Federn

Der FC St. Gallen verliert sein Heimspiel vor ausverkaufter Kulisse gegen den FC Sion mit 1:2. Damit könnten die Ostschweizer am Sonntag die Tabellenführung verlieren, sollten YB oder Servette ihre Partie jeweils gewinnen. Für die Sittener ist es indes der zweite Sieg seit der Verpflichtung von Mario Balotelli. Im ersten Umgang trafen die Westschweizer durch Ilyas Chouaref (18.) und Filip Stojilkovic (28.) gleich doppelt. In der Folge presste St. Gallen auf den Anschluss, den Gregory Karlen (87.) auch realisierte. Allerdings blieb zu wenig Zeit, um den Sieg der Sittener noch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. (ldm)

Sion bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0.

Sion bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. 

Marc Schumacher / freshfocus

Rodriguez verliert mit Torino nur knapp

Ricardo Rodriguez und der FC Torino müssen am Samstagabend eine bittere Niederlage auswärts bei Inter Mailand einstecken. Die Turiner präsentierten sich über weite Strecken stark in der Defensive, beklagten aber in der 89. Minute einen schwachen Moment: Nicolò Barella chippte den Ball über die gegnerische Abwehrreihe, Marcelo Brozovic nahm direkt ab und traf zur späten Führung. Die Nerazzurri reagieren damit auf die Niederlage in der Champions League gegen Bayern München vom vergangenen Mittwoch. In der Tabelle müssen sich die Mailänder weiterhin mit dem dritten Platz hinter Atalanta Bergamo und Napoli begnügen. (ldm)

Inter Mailand gewinnt dank einem späten Treffer von Brozovic (2. v. r.)

Inter Mailand gewinnt dank einem späten Treffer von Brozovic (2. v. r.)

Roberto Bregani / EPA

Evenepoel steht kurz vor Vuelta-Sieg

Belgiens Rad-Jungstar Remco Evenepoel steht bei der Vuelta vor dem bislang grössten Erfolg seiner Karriere. Der 22-Jährige verteidigte am Samstag auf der 20. und vorletzten Etappe der 77. Spanien-Rundfahrt das Rote Trikot des Gesamtführenden. Vor dem Schlusstag liegt Evenepoel im Klassement 2:05 Minuten vor seinem ärgsten Verfolger Enric Mas aus Spanien und 5:08 Minuten vor dessen Landsmann Juan Ayuso. Den Tagessieg holte Richard Carapaz aus Ecuador. Der Olympiasieger von Tokio sicherte sich damit vorzeitig das Trikot des besten Bergfahrers der Vuelta. Die letzte Etappe der Spanien-Rundfahrt führt am Sonntag über 97 Kilometer von Las Rozas in die Hauptstadt Madrid. (dpa)

Gewinnt Remco Evenepoel morgen die Vuelta?

Gewinnt Remco Evenepoel morgen die Vuelta?

Javier Lizon / EPA

Leclerc fährt im Heimrennen auf Pole

Charles Leclerc startet am Sonntag beim Grossen Preis von Italien in Monza von der Pole Position. Der Monegasse setzte sich im Qualifying vor dem amtierenden Weltmeister Max Verstappen und seinem spanischen Teamkollegen Carlos Sainz durch. Wie knapp die Hälfte aller Fahrer werden aber auch Verstappen wie Sainz wegen Motor- oder Getriebewechseln in der Startaufstellung strafversetzt. Leclerc holte damit seine achte Pole in diesem Jahr und die 17. seiner Karriere. Alfa-Romeo-Sauber-Piloten Valtteri Bottas (12.) und Guanyu Zhou (14.) scheiterten beide im Q2. (ldm/sid)

Ausnahmsweise in Gelb: Ferrari-Fahrer Charles Leclerc.

Ausnahmsweise in Gelb: Ferrari-Fahrer Charles Leclerc.

Luca Bruno / AP

Aebischer erhält neuen Trainer in Bologna

Der frühere italienische Nationalspieler Thiago Motta wird neuer Trainer des Serie-A-Vereins FC Bologna. Der 40-Jährige tritt beim Club des Schweizer Mittelfeldspielers Michel Aebischer die Nachfolge von Sinisa Mihajlovic an, wie Geschäftsführer Claudio Fenucci am Samstag bei einer Pressekonferenz verkündete. Die letzten Vertragsdetails mit dem gebürtigen Brasilianer, der unter anderem für den FC Barcelona, Inter Mailand und Paris Saint-Germain spielte und 2012 mit Italien Vize-Europameister wurde, seien noch zu klären. Bis Juni war Motta Coach beim Liga-Rivalen Spezia Calcio. (dpa/dur)

Der ehemalige italienische Nationalspieler Thiago Motta übernimmt des Traineramt beim FC Bologna.

Der ehemalige italienische Nationalspieler Thiago Motta übernimmt des Traineramt beim FC Bologna.

Keystone/Archiv

Bosnien bestreitet Testspiel gegen Russland – Stars erzürnt

Seit Beginn der Invasion in die Ukraine im Februar hat die russische Fussball-Nationalmannschaft kein Match mehr bestritten, von Uefa- und Fifa-Anlässen ist sie vorderhand ausgeschlossen. Doch in rund zwei Wochen absolviert die «Sbornaja» in Kirgistan nach etwa zehnmonatiger Pause erstmals wieder ein Testspiel. Und am 19. November trifft das Team von Trainer Waleri Karpin mit Bosnien-Herzegowina erstmals wieder auf eine europäische Nationalmannschaft.

Dass der bosnische Fussballverband eine diesbezügliche Einladung Russlands angenommen hat, wie es in einer Mitteilung am Freitag hiess, stösst den grössten Stars des Teams aus dem Balkanstaat sauer auf. «Diese Entscheidung ist nicht gut, ich bin sprachlos», wütete Mittelfeldspieler Miralem Pjanic gemäss Medienberichten. Sturm-Routinier Edin Dzeko deutete an, dem in St. Petersburg geplanten Match fernbleiben zu wollen. (dur)

Zeigt wenig Verständnis für seinen Verband: Miralem Pjanic.

Zeigt wenig Verständnis für seinen Verband: Miralem Pjanic.

Keystone/Archiv

Augsburg siegt nach Negativserie

Der FC Augsburg konnte am Freitagabend nach zuletzt drei Niederlagen in Serie bei Werder Bremen einen 1:0-Erfolg feiern. Ex-FCSG-Stürmer Ermedin Demirovic (63.) war für den einzigen Treffer des Abends besorgt. In den Schlussminuten wurde es allerdings nochmals turbulent. Das Heimteam erhielt in der Nachspielzeit (90.+5) einen Handelfmeter zugesprochen. Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz parierte den Versuch von Marvin Ducksch. Im Anschluss wollten die Werder-Fans nach einer Provokation von Gikiewicz den Platz stürmen. Das konnte allerdings verhindert werden. Nati-Kicker Ruben Vargas sah den Sieg seines Teams von der Bank aus. (gav)

Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz pariert in der Nachspielzeit einen Elfmeter.

Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz pariert in der Nachspielzeit einen Elfmeter.

Keystone

Siege für Schweizer CL-Klubs

Zwei Schweizer Klubs standen am Freitagabend in der Champions Hockey League im Einsatz. Sowohl Fribourg-Gottéron als auch der HC Davos ging als Sieger vom Eis. Die Westschweizer setzten sich bei Ilves Tampere in Finnland mit 2:0 durch. Für Freiburg war es der im 3. Gruppenspiel der 2. Triumph. Die Davoser feierten einen klaren 5:1-Erfolg über die Befast Giants aus Nordirland. Für die Bündner war es der dritte Vollerfolg in Serie. (gav)

Koller wird Coach in Ägypten

Marcel Koller setzt seine Trainerkarriere in Ägypten bei Al-Ahly Kairo fort. Der ägyptische Rekordmeister (42 Meisterschaften) gab am Freitag die Verpflichtung des 61-jährigen Zürchers bekannt. Koller soll gemäss Mitteilung am Samstag in die ägyptische Hauptstadt reisen. Er unterschreibt einen Kontrakt über zwei Jahre. Nach dem Abenteuer beim FC Basel hatte der 61-Jährige die vergangenen zwei Jahre keine Mannschaft mehr übernommen. Bei Al-Ahly kennt man sich mit Schweizer Übungsleitern aus: René Weiler war zwischen 2019 und 2020 im Amt und sicherte dem Klub die bislang letzte Meisterschaft. In den vergangenen zwei Saisons ging der Titel an den Rivalen Zamalek SC. Koller soll den ambitionierten Verein nun wieder zu alter Stärke führen. (gav)

Marcel Koller übernimmt beim ägyptischen Rekordmeister.

Marcel Koller übernimmt beim ägyptischen Rekordmeister.

Keystone

Hochspringerin Lang muss erneut operiert werden

Die Hochspringerin Salome Lang hat auf dem Weg zu ihrem Comeback einen Rückschlag erlitten. Die 24-jährige Baslerin wird erneut durch Rückenschmerzen behindert (rezidive Diskushernie) und muss sich einer erneuten Operation unterziehen, wie die Schweizer Rekordhalterin auf Instagram mitteilt. «Die Häufung an Rückschlägen seit den Olympischen Spielen ist schwer zu verkraften. Aber ich bin mir irgendwie sicher, dass ich gestärkt daraus zurückkehren werde.» Lang werde sich am Dienstag operieren lassen. (gav)

Salome Lang muss sich einer erneuten Operation unterziehen.

Salome Lang muss sich einer erneuten Operation unterziehen.

Keystone

Vuelta: Evenepoel vor Gesamtsieg

Remco Evenepoel kommt dem Gesamtsieg bei der Vuelta einen grossen Schritt näher. Der 22-jährige Belgier verteidigte bei der 19. Etappe der Spanien-Rundfahrt das Rote Trikot und wahrte seinen Vorsprung auf den ärgsten Verfolger, den Spanier Enric Mas, von 2:07 Minuten. Den Tagessieg nach 138,3 Kilometern sicherte sich der Däne Mads Pedersen in einer Sprintankunft. Für ihn war es der dritte Etappensieg bei der diesjährigen Vuelta. Sébastien Reichenbach kam ohne Zeitverlust auf dem 48. Rang als bester Schweizer ins Ziel. Gino Mäder belegt zwei Etappen vor Schluss im Gesamtklassement den 20. Rang und büsst auf den Leader 47:19 Minuten ein. Am Samstag folgt nochmals ein bergiger Teilabschnitt, bevor die Rundfahrt am Sonntag in Madrid endet. (gav)

Mads Pedersen gewinnt die 19. Etappe der Vuelta.

Mads Pedersen gewinnt die 19. Etappe der Vuelta.

Keystone

Tod von Queen Elizabeth II.: Premier League verschiebt Spieltag

Anlässlich des Todes von Queen Elizabeth II., «um ihr aussergewöhnliches Leben und ihren Beitrag für die Nation zu würdigen», verschiebt die Premier League den für das anstehende Wochenende angesetzten siebten Spieltag. Dies teilte die Liga am Freitag mit. Wann die Partien nachgeholt werden sollen, steht bis anhin nicht fest. Absagen gibt es auch bei diversen anderen Sportarten; die Tour of Britain, eine Radrundfahrt, wurde etwa bereits vorzeitig beendet. (dur)

FC Basel siegt zum Auftakt

Der FC Basel hat einen erfolgreichen Start in die Conference-League-Gruppenphase hingelegt. Die Equipe von Trainer Alex Frei setzte sich im Heimspiel gegen den armenischen Verein Pjunik Jerewan mit 3:1 durch. Darian Males und Doppeltorschütze Wouter Burger erzielten die Treffer der Basler gegen äusserst defensiv eingestellte Gäste. Auch der FC Vaduz schlug sich derweil wacker: Die Liechtensteiner trotzten Apollon Limassol aus Zypern ein torloses Remis ab. (dur)

Wouter Burger verhalf dem FCB mit zwei Toren zum Sieg.

Wouter Burger verhalf dem FCB mit zwei Toren zum Sieg.

Keystone

Urs Fischers Union startet mit Enttäuschung

Die emotionale Europa-League-Premiere im Stadion An der Alten Försterei hat für Union Berlin mit einer sportlichen Enttäuschung geendet. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer verlor nach einer besonders in der ersten Hälfte schwachen Leistung am Donnerstagabend zum Auftakt der Gruppenphase 0:1 (0:1) gegen den belgischen Vizemeister Royale Union Saint-Gilloise. Vor 21'512 Zuschauerinnen und Zuschauern schoss Senne Lynen (39. Minute) die Gäste zum Sieg. Vor dem Spiel beim 1. FC Köln am Sonntag kassierten die Eisernen damit die erste Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison. (dpa)

Urs Fischer erlebte mit seinem Team eine Enttäuschung.

Urs Fischer erlebte mit seinem Team eine Enttäuschung.

Freshfocus

Ausschreitungen überschatten Kölner Remis in Nizza

Der 1. FC Köln ist mit einem Remis in seine Comeback-Saison auf europäischer Fussball-Bühne gestartet. Allerdings überschatteten schwere Ausschreitungen das 1:1 des deutschen Bundesligisten in der Conference League beim von Lucien Favre trainierten OGC Nizza. Die Partie hatte am Donnerstag wegen der Randale von Fans bei der Clubs mit einer fast einstündigen Verspätung begonnen. Die Polizei musste massiv eingreifen.

Zwar erschienen zunächst FC-Randalierer als Auslöser der Schlägereien auf den Rängen. Im Laufe des Spiels erhärtete sich allerdings der Verdacht, dass die Ausschreitungen von getarnten Hooligans des OGC-Erzrivalen Paris St. Germain provoziert worden sein könnten. Ein Pariser Fan im Kölner Block wurde offenbar schwer verletzt. (dpa/sid/dur)

Vor der Partie herrschte in Nizza auf den Rängen Chaos.

Vor der Partie herrschte in Nizza auf den Rängen Chaos.

Keystone

Ngamaleu wechselt nach Moskau

Nicolas Moumi Ngamaleu verlässt die Young Boys nach fünf Jahren – und wechselt nach Russland. Wie die Berner am Donnnerstagabend bekanntgaben, schliesst sich der 28-jährige Flügelspieler dem Traditionsverein Dynamo Moskau an. Der kamerunische Nationalspieler war 2017 vom österreichischen Bundesligisten SCR Altach in die Bundesstaat gewechselt und kam in 242 Pflichtspielen für YB auf 40 Tore sowie 42 Assists. «Wir sind ihm zu grossen Dank verpflichtet», liess sich der Berner Sportchef Steve von Bergen in der Mitteilung zitieren. Mit seiner Spielweise habe er es verstanden, «die Leute in seinen Bann zu ziehen. Sein Name wird immer mit einer aussergewöhnlich erfolgreichen YB-Ära verbunden bleiben.» (dur)

Nicolas Moumi Ngamaleu wechselt von YB zu Dynamo Moskau.

Nicolas Moumi Ngamaleu wechselt von YB zu Dynamo Moskau.

Freshfocus

Gesamtleader Evenepoel feiert Etappensieg

Remco Evenepoel hat den 18. Teilabschnitt der Spanien-Rundfahrt für sich entschieden. Der Belgier, der das Gesamtranking der Vuelta anführt, zog auf den letzten Metern am Alto de Piornal im Sprint an Robert Gesink vorbei. Der Niederländer fiel schliesslich noch hinter den Spanier Enric Mas – und damit auf Rang drei – zurück. Für den für Quick Step Alpha Vinyl fahrenden Evenepoel war es bereits der zweite Etappensieg an der diesjährigen Vuelta. Gino Mäder klassierte sich als bester Schweizer auf den guten zwölften Rang, Sébastien Reichenbach überquerte die Ziellinie auf Position 19. (dur)

Remco Evenepoel (rechts) hat seinen zweiten Vuelta-Etappensieg gefeiert.

Remco Evenepoel (rechts) hat seinen zweiten Vuelta-Etappensieg gefeiert.

Keystone

Potter übernimmt den FC Chelsea

Der FC Chelsea hat nur einen Tag nach der Entlassung von Thomas Tuchel einen neuen Cheftrainer präsentiert. Graham Potter soll den strauchelnden Topclub übernehmen. Dies gab der Verein aus London am Donnerstag bekannt. Potter war bis zuletzt als Coach des Premier-League-Konkurrenten Brighton & Hove Albion tätig und erhält bei Chelsea einen Fünfjahresvertrag bis 2027. Der 47-jährige Engländer sei «einer der aufregendsten Trainer», frohlockten die Blues in ihrem Communiqué. (dur)

Marco Rose neuer Coach von RB Leipzig

Nach der 1:4-Niederlage von RB Leipzig gegen Schachtar Donezk am Dienstagabend trennte sich der Verein von Cheftrainer Domenico Tedesco. Nun haben die Ostdeutschen bereits einen Nachfolger für den 36-Jährigen gefunden: Marco Rose wird neuer Übungsleiter in Leipzig. Wie der RBL in einer Medienmitteilung schreibt, erhält der 45-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre. Dies ist bereits seine dritte Station in der höchsten deutschen Fussballliga. In der Bundesliga fungierte Rose bereits als Cheftrainer bei Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. (ldm)

Nach Gladbach und Dortmund übernimmt Marco Rose nun in Leipzig.

Nach Gladbach und Dortmund übernimmt Marco Rose nun in Leipzig.

Swen Pfãrtner / DPA

Nach Ausraster: 14'000 Dollar Strafe für Kyrgios

Nick Kyrgios muss für seinen Ausraster nach dem Aus bei den US Open eine Strafe von 14 000 US-Dollar bezahlen. Nach der Fünfsatz-Niederlage im Viertelfinale gegen den Russen Karen Khachanov hatte der extrovertierte Australier spektakulär zwei Schläger zertrümmert. Für Kyrgios war es die insgesamt fünfte Strafe in New York, zuvor war er wegen unflätiger Aussprüche und wegen Spuckens zur Kasse gebeten worden. Insgesamt kam eine Summe von 32'500 Dollar zusammen, der ein Preisgeld von 445'000 Dollar gegenübersteht. (sid)

Kyrgios zertrümmerte im Spiel gegen Chatschanow zwei Schläger.

Kyrgios zertrümmerte im Spiel gegen Chatschanow zwei Schläger. 

Frank Franklin Ii / AP

Brasilianisches Finale perfekt: Flamengo spielt um Copa Libertadores

Im Finale der Copa Libertadores werden sich zum dritten Mal in Folge zwei brasilianische Fussballclubs gegenüberstehen. Nach Athletico Paranaense zog am Mittwochabend (Ortszeit) auch Flamengo Rio de Janeiro ins Endspiel des südamerikanischen Gegenstücks zur Champions League ein. Der Club mit dem ehemaligen Bayern-Profi Arturo Vidal gewann das Halbfinal-Rückspiel gegen Veléz Sarsfield im Maracanã-Stadion in Rio mit 2:1 (1:1). Bereits das Hinspiel in Argentinien hatte Flamengo mit 4:0 für sich entschieden. Athletico Paranaense, das vom früheren brasilianischen Nationalcoach Felipe Scolari trainiert wird, hatte sich am Dienstag (Ortszeit) gegen Titelverteidiger Palmeiras São Paulo durchgesetzt - und damit eine Wiederholung des Final-Duells von 2021 zwischen Palmeiras und Flamengo verhindert. Das Endspiel der Copa Libertadores wird am 29. Oktober in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil ausgetragen. (dpa)

Die Flamengo-Spieler bejubeln ihren Einzug in den Copa-Libertadores-Final.

Die Flamengo-Spieler bejubeln ihren Einzug in den Copa-Libertadores-Final.

Antonio Lacerda / EPA

Swiatek weiter auf Titelkurs

Iga Swiatek marschiert mit grossen Schritten ihrem zweiten Grand-Slam-Titel in diesem Jahr entgegen. Die 21 Jahre alte Polin setzte sich in ihrem Viertelfinal-Match bei den US Open 6:3, 7:6 (7:4) gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula durch und steht zum ersten Mal in New York im Halbfinale. Die gebürtige Warschauerin hat damit beste Chancen, nach ihrem zweiten Majorerfolg bei den French Open ein weiteres Glanzlicht zu setzen. Sie trifft jetzt am Donnerstag auf die Belarussin Aryna Sabalenka, die im Duell mit der Tschechin Karolina Pliskova beim 6:1, 7:6 (7:4) die klare Siegerin war. (sid)

Iga Swiatek setzt ihren guten Lauf fort.

Iga Swiatek setzt ihren guten Lauf fort. 

Julia Nikhinson / AP

Tiafoe zieht in US-Open-Halbfinal ein

Mit beeindruckender Nervenstärke hat Tennisspieler Frances Tiafoe seinen Siegeszug bei den US Open in New York fortgesetzt und das Halbfinale erreicht. Der 24-Jährige zeigte beim 7:6 (7:3), 7:6 (7:0), 6:4-Erfolg im Viertelfinale am Mittwoch gegen den keineswegs enttäuschenden Russen Andrei Rubljow vor allem in den Tie-Breaks seine enormen Qualitäten und zog beim Heimturnier als erster US-Amerikaner seit Andy Roddick 2006 in die Runde der besten Vier ein. Im Halbfinal trifft der an Nummer 22 gesetzte Tiafoe, der im Achtelfinale Spaniens Superstar Rafael Nadal aus dem Wettbewerb geworfen hatte, auf den Sieger des Duells Carlos Alcaraz (Spanien) gegen Jannik Sinner (Italien). (dpa)

Tiafoe steht in New York im Halbfinal.

Tiafoe steht in New York im Halbfinal.

Mary Altaffer / AP

Sabalenka erneut im Halbfinal der US Open

Tennisspielerin Aryna Sabalenka hat wie im Vorjahr den Halbfinal der US Open in New York erreicht. Die Belarussin gewann ihr Viertelfinalmatch am Mittwoch nach einer souveränen Vorstellung gegen die lange Zeit enttäuschende Tschechin Karolina Pliskova mit 6:1, 7:6 (7:4). In der Runde der besten vier Spielerinnen am Donnerstag trifft die an Nummer Sechs gesetzte Sabalenka auf die Gewinnerin des anschliessenden Viertelfinal-Duells zwischen der Weltranglisten-Ersten Iga Swiatek aus Polen und der US-Amerikanerin Jessica Pegula. Die andere Halbfinal-Paarung steht bereits fest: Die tunesische Wimbledon-Finalistin Ons Jabeur bekommt es mit Caroline Garcia aus Frankreich zu tun. (dpa)

Aryna Sabalenka strahlt: Sie steht im Halbfinal der US Open.

Aryna Sabalenka strahlt: Sie steht im Halbfinal der US Open.

Cj Gunther / EPA

Volleyball-Nati der Frauen gewinnt diskussionslos

Das Schweizer Volleyball-Nationalteam der Frauen gewinnt sein EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen souverän in drei Sätzen mit 25:18, 25:17, 25:20. Zu Beginn der Partie tat sich die Schweiz etwas schwer, fand aber immer besser ins Spiel und liess den Norwegerinnen, die in dieser Qualifikation noch keine Punkte geholt haben, keine Chance. Doch auch trotz diesem Sieg ist die Chance auf einen Einzug in die EM-Endrunde relativ klein. Die Schweizerinnen stehen vor dem letzten Spiel auf dem dritten Tabellenrang, drei Punkte hinter Bosnien-Herzegowina und sechs Punkte hinter Griechenland. Am Sonntag muss daher zu Hause gegen Griechenland unbedingt ein Sieg her und Bosnien-Herzegowina muss seine nächsten zwei Spiele verlieren. (ldm)

Kovacs verpasst Weltrekord knapp – Lobalu überzeugt erneut

Am Mittwochabend fanden auf dem Sechseläutenplatz die ersten Wettkämpfe des Diamond-League-Meetings statt. Dabei konnte der in der Schweiz wohnhafte Südsudanese Dominic Lobalu an seine gute Leistung vom Diamond-League-Meeting in Brüssel anknüpfen. Er lief 5000 Meter erneut unter 13 Minuten und verpasste den Sieg als zweiter nur knapp. Bei den Kugelstössern sorgte der Amerikaner Joe Kovacs beinahe für eine neue Weltbestleistung. Mit einer Weite von 23,23 Meter fehlten ihm nur 14 Zentimeter zum Weltrekord. 

Angelica Moser enttäuschte als einzige Schweizerin. Die Stabhochspringerin scheiterte dreimal an der Höhe von 4.61 Metern, was den siebten und damit letzten Platz bedeutete. (tga)

Angelica Moser erreicht auf dem Sechseläutenplatz nur den siebten Rang.

Angelica Moser erreicht auf dem Sechseläutenplatz nur den siebten Rang.

(Archiv) / KEYSTONE

Walsh wechselt für Rekordsumme nach Spanien

Ana Maria Crnogorcevic bekommt eine neue Mitspielerin. Am Mittwoch verkündete der FC Barcelona Femeni die Verpflichtung der englischen Mittelfeldakteurin Keira Walsh. Den Transfer der 25-jährigen Europameisterin von Manchester City liessen sich die Katalaninnen die Rekordsumme von rund 400 000 Pfund (ca. 450 000 ChF.) kosten. Zuvor hielt der FC Chelsea den Rekord für den teuersten Transfer – Ende 2020 kauften die Blues die Dänin Pernille Harder für rund 350 000 Franken vom VfL Wolfsburg. (ldm)

Rigoberto Uran gewinnt 17. Vuelta-Etappe - Schweizer fährt auf den 11. Rang

Der Kolumbianer Rigoberto Uran (EF Education-EasyPost) konnte die 17. Etappe der Vuelta für sich entscheiden. Er kam nach einem kurzen Schlusssprint vor dem Franzosen Quentin Pacher (Groupama-FDJ) und dem Spanier Jesus Herrada (Cofidis) ins Ziel. Der Gesamtführende Belgier Remco Evenepoel (Quick-Step) beendet die Etappe auf dem 14. Schlussrang. Nachdem Primoz Roglic (Jumbo-Visma) heute die Spanien-Rundfahrt aufgeben musste, beträgt Evenpoels Führung nun rund zwei Minuten auf den Spanier Enric Mas (Movistar Team). Der Schweizer Gino Mäder (Bahrain Victorious) verpasste die Top Ten mit dem elften Schlussrang nur knapp. (tga)

Europa League: FCZ-Arsenal in St. Gallen ausverkauft

Weil am Donnerstag der Letzigrund für Weltklasse Zürich besetzt ist, muss der FC Zürich sein erstes Heimspiel in der Europa League in St. Gallen austragen. Es ist ausgerechnet die Partie gegen Arsenal mit dem Schweizer Nati-Captain Granit Xhaka. Das ist für den FCZ einerseits natürlich bitter. Doch eines ist jetzt schon klar: Die Atmosphäre wird darunter nicht leiden. Der Kybunpark in St. Gallen ist ausverkauft, gut 17'000 Tickets wurden abgesetzt, davon 3500 Arsenal-Fans. Und natürlich ist auch der Rasen in St. Gallen um Welten besser im Vergleich zum malträtierten Spielfeld im Letzigrund. (ewu)

SCB-Urgestein Beat Gerber tritt nach dieser Saison zurück

SCB-Verteidiger Beat Gerber (40) tritt nach der Saison 2022/23 zurück. Seit 2003 steht Gerber bei den Bernern unter Vertrag. Sechs gewonnene Meistertitel mit dem SCB machen ihn zum erfolgreichsten Spieler der Clubgeschichte. Gerber hält zudem mit 1214 Partien in der höchsten Schweizer Liga den Rekord vor Ex-ZSC-Captain Mathias Seger (1167). «Ich habe mich seit längerem mit dem Rücktritt auseinandergesetzt. Die vielen Jahre Profieishockey haben auch körperlich Spuren hinterlassen», sagt Gerber. Nach seinem Rücktritt als Profi wird er dem SCB als Materialchef der ersten Mannschaft erhalten bleiben. (tga)

Nach 20 Saisons wird Schluss sein, Beat Gerber tritt zurück.

Nach 20 Saisons wird Schluss sein, Beat Gerber tritt zurück.

Claudio De Capitani / freshfocus

Titelverteidiger Roglic gibt bei Vuelta nach Sturz auf

Der slowenische Radsport-Star Primoz Roglic muss nach der Tour de France auch die Spanien-Rundfahrt nach einem Sturz vorzeitig aufgeben. Der Titelverteidiger trat am Mittwoch nicht mehr zur 17. Etappe in Aracena an, nachdem er tags zuvor kurz vor dem Ziel zu Fall gekommen war. Das teilte sein Team Jumbo-Visma mit. Roglic hatte in der Gesamtwertung Rang zwei belegt und in den vergangenen Tagen immer mehr Zeit auf den belgischen Spitzenreiter Remco Evenepoel aufgeholt.

Über das Ausmass der Verletzungen gab der Sportliche Leiter Addy Engels am Mittwoch Auskunft. Roglic habe sich weder etwas gebrochen noch eine Gehirnerschütterung zugezogen. Die Prellungen und die damit verbundenen Schmerzen seien jedoch zu gross. Roglic hatte am Dienstag die Ziellinie mit blutüberströmtem rechten Arm und Bein überquert. Der 32-Jährige hatte die Vuelta in den vergangenen drei Jahren gewonnen und hätte mit einem vierten Erfolg mit Rekordsieger Roberto Heras gleichgezogen. Schon bei der Tour de France im Juli hatte Roglic wenige Tage nach einem Sturz aufgeben müssen. (dpa)

Primoz Roglic stürzte während der 16. Etappe der Vuelta kurz vor dem Ziel.

Primoz Roglic stürzte während der 16. Etappe der Vuelta kurz vor dem Ziel.

Javier Lizon / EPA

US-Open: Kyrgios im Viertelfinal out

Für den australischen Shootingstar Nick Kyrgios (ATP 25) bedeutet das Viertelfinale der US-Open Endstation. Der Russe Karen Chatschanow (ATP 31) triumphiert in einem Marathonmatch über fünf Sätze mit 7:5, 4:6, 7:5, 6:7 (3:7) und 6:4. Damit steht Chatschanow zum ersten Mal in einem Major-Halbfinal, wo er auf den Norweger Casper Ruud trifft. Dieser könnte nächste Woche die Spitze der Weltrangliste übernehmen. (aka)

Jabeur schreibt bei US Open weiter Geschichte

Ons Jabeur schreibt weiter Geschichte: Die 28 Jahre alte Tunesierin steht als erste Afrikanerin seit Einführung des Profitennis 1968 im Halbfinale der US Open. Jabeur setzte sich mit einem konsequenten Auftritt 6:4, 7:6 (7:4) gegen die Australierin Ajla Tomljanovic durch und kämpft gegen Coco Gauff (USA) oder Caroline Garcia (Frankreich) um den Einzug ins Finale am Samstag. Die Weltranglistenfünfte Jabeur hatte schon in Wimbledon mit ihrer Finalteilnahme für Aufsehen gesorgt, den Titelgewinn verpasste sie im Duell mit der Kasachin Jelena Rybakina. Nun startet sie den nächsten Anlauf auf ihren ersten Grand-Slam-Coup und überzeugte gegen Tomljanovic mit einer offensiven Spielweise. (sid)

Ons Jabeur zeigt sich in New York dominant.

Ons Jabeur zeigt sich in New York dominant.

Julia Nikhinson / AP

Ruud erster Halbfinalist der US Open

Der Norweger Casper Ruud hat als erster Tennisspieler das Halbfinale der diesjährigen US Open in New York erreicht. Der an Nummer Fünf gesetzte Ruud (23) bezwang am Dienstag den Italiener Matteo Berrettini (26) glatt in drei Sätzen mit 6:1, 6:4, 7:6 (7:4) und qualifizierte sich als erster Norweger der Turniergeschichte für die Runde der besten vier Spieler. Dort trifft der French-Open-Finalist entweder auf den Australier Nick Kyrgios oder Karen Chatschanow aus Russland. Im Falle eines Finaleinzugs könnte Ruud nach dem letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres Platz eins der Weltrangliste vom Russen Daniil Medwedew übernehmen. Der entthronte Titelverteidiger wird seine Spitzenposition nach dem Achtelfinal-Aus gegen Kyrgios in jedem Fall verlieren. (dpa)

Casper Ruud darf sich nach seinem Viertelfinal-Sieg freuen.

Casper Ruud darf sich nach seinem Viertelfinal-Sieg freuen. 

Justin Lane / EPA

Bologna entlässt Mihajlovic

Der italienische Fussball-Erstligist FC Bologna, zu dem Ex-YB-Mittelfeldakteur Michel Aebischer in diesem Sommer gewechselt ist, gab am Dienstag nach fünf Spielen ohne Sieg zum Saisonstart die Trennung von Sinisa Mihajlovic bekannt. «Mihajlovics Entlassung ist der schwierigste Beschluss, den ich als Bologna-Präsident ergreifen musste. Wir haben in diesen Jahren wunderbare und schmerzhafte Momente erlebt, die nicht nur unsere berufliche, sondern auch die menschliche Beziehung gefestigt haben», sagte Klubchef Joey Saputo. Mihajlovic, der 2019 an Leukämie erkrankt ist, war dreieinhalb Jahre im Amt. (sid/ldm)

Sinisa Mihajlovic ist nicht mehr im Amt bei Bologna.

Sinisa Mihajlovic ist nicht mehr im Amt bei Bologna.

Giuseppe Lami / EPA

Pedersen gewinnt 16. Vuelta-Etappe

Der Däne Mads Pedersen (Trek-Segafredo) setzt sich auf der 16. Etappe der Spanien-Rundfahrt von Sanlucar de Barrameda nach Tomares im Schlusssprint vor dem deutschen Pascal Ackermann (UAE Emirates) und dem Niederländer Danny Van Poppel (Bora-Hansgrohe) durch. Auf der 190 Kilometer langen Etappe kam es rund drei Kilometer vor der Zieleinfahrt zu einem technischen Defekt beim Gesamtführenden Belgier Remco Evenepoel (Quick-Step), der das Fahrerfeld daraufhin wegziehen lassen musste. Ausserdem stürzte der Slowene Primoz Roglic (Jumbo-Visma), Direktverfolger um den Gesamtsieg, wenige Meter vor dem Ziel. Vorerst sah es nach einigen Schürfwunden aus, eine genaue Untersuchung ist noch ausstehend.  (ldm)

Mads Pedersen gewinnt seine nächste Vuelta-Etappe.

Mads Pedersen gewinnt seine nächste Vuelta-Etappe.

Javier Lizon / EPA

Alcaraz erreicht Viertelfinal der US Open

Der spanische Mitfavorit Carlos Alcaraz ist in das Viertelfinale bei den US Open der Tennisprofis eingezogen. Der 19 Jahre alte Weltranglisten-Vierte setzte sich am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) in New York gegen den ehemaligen US-Open-Sieger Marin Cilic aus Kroatien durch. Alcaraz gewann 6:4, 3:6, 6:4, 4:6, 6:3 und machte erst um 2.24 Uhr Ortszeit nach 3:53 Stunden Spielzeit den Erfolg perfekt. In einem Duell der Nachwuchsstars trifft er am Mittwoch auf den 21 Jahre alten Jannik Sinner aus Italien. Das Viertelfinale beginnt bereits am Dienstag. Zunächst trifft der Italiener Matteo Berrettini auf den Norweger Casper Ruud (18.00 Uhr), in der Nacht zum Mittwoch spielt der Australier Nick Kyrgios gegen Karen Chatschanow aus Russland. Keiner der acht Viertelfinalisten konnte bisher bei einem der vier Grand-Slam-Turniere den Titel holen. (dpa)

Carlos Alcaraz bezwang Marin Cilic in 3:53 Stunden.

Carlos Alcaraz bezwang Marin Cilic in 3:53 Stunden.

Jason Szenes / EPA

US Open: Rafael Nadal scheitert an Frances Tiafoe

Aus der Traum vom 23. Grand-Slam-Titel: Rafael Nadal ist im Achtelfinale der US Open gescheitert. Die 4:6, 6:4, 4:6, 3:6-Niederlage gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe setzt auch ein Fragezeichen hinter den möglichen Sprung das Spaniers an die Spitze der Weltrangliste. Der Norweger Casper Ruud und Nadals Landsmann Carlos Alcaraz könnten den Routinier mit einem Finaleinzug in New York überflügeln.

Frances Tiafoe freut sich über den Viertelfinal-Einzug.

Frances Tiafoe freut sich über den Viertelfinal-Einzug.

EPA

«Der Unterschied zwischen uns heute ist einfach zu erklären», sagte Nadal: «Ich habe ein schlechtes Match gespielt und er ein sehr gutes. Ich war nicht in der Lage, ihn zurückzudrängen. Die Qualität und mein Spielverständnis waren schlecht.»

Nadal, der in Melbourne und Paris in diesem Jahr den Titel gewann, muss zudem das Ende seiner starken Serie nach 22 erfolgreichen Partien bei Majors in diesem Jahr akzeptieren. In Wimbledon hatte er aufgrund einer Bauchmuskelverletzung nicht zu seinem Halbfinalmatch antreten können. In der ewigen Grand-Slam-Bestenliste rangiert er weiter mit 22 Trophäen vor dem Serben Novak Djokovic (21 Majortitel) und Roger Federer (20).

Rafael Nadal muss in New York die Segel streichen.

Rafael Nadal muss in New York die Segel streichen.

AP

Der gross auftrumpfende Tiafoe schaffte nach 2019 bei den Australian Open zum zweiten Mal in seiner Karriere den Sprung in die Runde der letzten Acht bei einem Grand Slam. Er ist mit 24 Jahren der jüngste US-Amerikaner seit Andy Roddick 2006, der das Viertelfinale bei den US Open erreichte. Sein nächster Gegner ist der Russe Andrej Rublew. (sid)

Djokovic erteilt Davis-Cup-Team Absage

Serbien muss während der Davis-Cup-Gruppenphase Mitte September auf ihren besten Tennis-Spieler verzichten. Der 21-fache Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic (ATP 6) gab dem Team seine Absage bekannt. «Er hat seine Teilnahme aus persönlichen Gründen absagen müssen,» lässt sich Coach Viktor Troicki in einer Mitteilung der serbischen Tennisverbands zitieren. Zwischen dem 13. September und dem 18. September wird in der Gruppe B mit Spanien, Südkorea, Kanada und Serbien in Valencia um den Einzug in die Viertelfinals gespielt. Der 35-jährige Serbe verpasste zuletzt aufgrund der fehlenden Covid-Impfung die US Open. Sein nächster Auftritt soll beim Laver Cup Ende September folgen. (gav)

Novak Djokovic verpasst aus persönlichen Gründen den Davis Cup.

Novak Djokovic verpasst aus persönlichen Gründen den Davis Cup.

Keystone

FCSG-Schubert fällt nach grobem Foul für längere Zeit aus

Der FC St. Gallen wird für längere Zeit auf die Dienste ihres Stürmers Fabian Schubert verzichten müssen. Der 28-jährige Österreicher erlitt am Sonntagnachmittag in der 19. Minute nach einem groben Foul im Heimspiel gegen die Young Boys einen Bruch des Schien- und Wadenbeins im rechten Unterschenkel. Schubert wurde noch am Sonntagabend im Kantonsspital St. Gallen operiert. Die Ostschweizer schätzen die Ausfalldauer ihres Stürmers im Communiqué auf mindestens sechs Monate. (gav)

Fabian Schubert musste am Sonntag  mit der Bahre vom Platz getragen werden.

Fabian Schubert musste am Sonntag  mit der Bahre vom Platz getragen werden.

freshfocus

Ex-Profi erhält Job beim SCB

Der SC Bern holt sich Unterstützung vom ehemaligen Eishockey-Profi André Rötheli. Der 51-Jährige, der über 900 Partie in der höchsten Schweizer Liga bestritt und dreimal Schweizer Meister wurde, wird in einem Mandatsverhältnis als Prospect Coach bei den Bernern tätig sein. Das teilt der SCB am Montagnachmittag mit. Rötheli wird sich vornehmlich den jungen SCB-Spielern annehmen. Zudem soll er die Coaches und Spieler der Nachwuchsabteilung SCB Future in den Fördertrainings unterstützen. (gav)

André Rötheli wird künftig beim SC Bern tätig sein.

André Rötheli wird künftig beim SC Bern tätig sein.

Christian Herbert Hildebrand / Zu

Holger Badstuber beendet Karriere

Holger Badstuber zieht nach 13 Jahren Profi-Fussball einen Schlussstrich unter seine Karriere. Der 33-jährige Verteidiger war zuletzt beim FC Luzern engagiert. Seit Dezember 2021 und der Vertragsauflösung bei den Innerschweizern war der 31-fache deutsche Nationalspieler ohne Verein. «Dem Fussball, meiner Leidenschaft, werde ich treu bleiben. Ich werde in die Fussstapfen meines Vaters treten und eine Trainer-Ausbildung beginnen. Ich hoffe, dass ich somit dem Fussball noch lange erhalten bleibe, allerdings dann in einer anderen Rolle», teilte Badstuber via sozialen Medien mit. (gav)

Holger Badstuber möchte künftig als Fussball-Trainer aktiv sein.

Holger Badstuber möchte künftig als Fussball-Trainer aktiv sein.

Keystone

Favre unterliegt durch Embolo-Tor 

Unter der Woche hatte Lucien Favre mit seinem OGC Nizza endlich den ersten Saisonsieg in der Ligue 1 gefeiert. Eine echte Trendwende konnte sein Team durch das Erfolgserlebnis aber offenbar nicht herbeiführen: Nizza erlitt gegen die ebenfalls schwächelnde AS Monaco am Sonntag eine 0:1-Niederlage. Für das Tor des Abends zeichnete sich mit Breel Embolo ausgerechnet ein Schweizer verantwortlich, der Nati-Stürmer traf in der 69. Minute per Kopf zum Auswärtssieg seiner Monegassen. (dur)

Der Nati-Star Breel Embolo bejubelt seinen Siegtreffer.

Der Nati-Star Breel Embolo bejubelt seinen Siegtreffer.

Keystone

Davos und Zug feiern Siege

Der HC Davos hat im zweiten Gruppenspiel der Champions Hockey League den zweiten Sieg eingefahren. Die Bündner setzten sich auswärts bei den Belfast Giants mit 6:3 durch. Auch der EV Zug hält sich weiter auf Erfolgskurs: Die Zentralschweizer siegten beim finnischen Club TPS Turku deutlich mit 4:0. (dur)

Xhaka unterliegt mit Arsenal bei United

Granit Xhaka hat mit dem FC Arsenal die erste Saisonniederlage kassiert. Die «Gunners», die zuvor die ersten fünf Partien allesamt für sich entschieden hatten, unterlagen im Topspiel am Sonntag Manchester United auswärts mit 1:3. Dabei hatten die Londoner einen vielversprechenden Start erwischt, der vermeintliche Führungstreffer durch Gabriel Martinelli (13.) wurde aufgrund eines Fouls im Zuge seiner Entstehung jedoch aberkannt.

Stattdessen brachte Antony die «Red Devils» nach 35 Minuten in Führung. Bukayo Saka traf nach rund einer Stunde zum Ausgleich, doch Marcus Rashford (66./75.) bescherte den United den vierten Vollerfolg in Serie. Xhaka kam über die gesamte Spielzeit als Sechser zum Einsatz; auf der Gegenseite wurde Superstar Cristiano Ronaldo in der 58. Minute eingewechselt. (dur)

Manchester United scheint endgültig in die Saison gefunden zu haben.

Manchester United scheint endgültig in die Saison gefunden zu haben.

Keystone

FC St. Gallen – Young Boys 2:1 (0:0)

Der FC St. Gallen hat, massgeblich begünstigt durch zwei Platzverweise, die Young Boys überraschend in die Knie gezwungen. In der 21. Minute sah Ulisses Garcia wegen groben Foulspiels die rote Karte, in der zweiten Halbzeit musste Cédric Zesiger (72.) mit Gelb-Rot vom Platz. Garcia verletzte seinen Gegenspieler Fabian Schubert bei seinem rabiaten Einsteigen mutmasslich schwer.

Ein veritabler Sonntagsschuss von Daouda Guindo brachte die Ostschweizer in Minute 54 in Führung. Dem soeben angesprochenen Zesiger gelang zehn Minuten vor seiner «Ampelkarte» das 1:1, doch die Freude über den Ausgleich währte nicht lange: Isaac Schmid (64.) sorgte postwendend für den Endstand – und fügte YB die erste Saisonniederlage zu. St. Gallen setzt sich durch den Erfolg an die Tabellenspitze.

Grasshoppers – FC Winterthur 3:0 (1:0)

GC hat das Zürcher Kantonsduell gegen den FC Winterthur deutlich für sich entschieden. Lange verlief die Partie, deren lange überschaubares spielerisches Niveau durch den liederlichen Rasen im Letzigrund geprägt war, recht ereignislos. Ein abgelenkter Schuss von Dion Kacuri brachte die effizienten Gastgeber in der 27. Minute in Front. André Ribeiro (60.) und Hayao Kawabe (62.) machten nach der Pause innert weniger Minuten alles klar. Winterthur wartet weiter auf den ersten Sieg in der Super League. (dur)

Der FC St. Gallen bezwang YB mit 2:1.

Der FC St. Gallen bezwang YB mit 2:1.

Freshfocus

Vuelta: Roglic verkürzt Rückstand

Der Niederländer Thymen Arensman hat die Königsetappe bei der Spanien-Rundfahrt für sich entschieden. Der 22-Jährige kam bei der Bergankunft der 15. Etappe auf den Hoya de la Mora in der Sierra Nevada als Solist ins Ziel. Weiterhin das Leadertrikot in Rot darf der Belgier Remco Evenepoel tragen. Wie schon am Samstag konnte der slowenische Titelverteidiger Primoz Roglic den Rückstand jedoch verkürzen. Dieser beträgt nun 1:34 Minuten. Sébastien Reichenbach kam auf dem 20. Rang (+6:57 Minuten) als bester Schweizer ins Ziel. Im Gesamtklassement ist Gino Mäder auf Position 29 als bester Schweizer klassiert (+46:24 Minuten). (gav)

Thymen Arensman gewinnt die Königsetappe bei der Vuelta.

Thymen Arensman gewinnt die Königsetappe bei der Vuelta.

Keystone

Schweizerinnen verpassen Bronze

Die Schweizer Hockey-Frauen müssen an der WM im dänischen Herning ohne Medaille nach Hause reisen. Die Schweiz musste sich in der Partie um Bronze den Tschechinnen mit 2:4 geschlagen geben. Die Equipe von Colin Muller war zweimal in Überzahl erfolgreich, konnte während der Partie jedoch nie in Führung gehen. Die Schussstatistik von 24:7 zugunsten der Tschechinnen sprach allerdings auch eine klare Sprache. Das Warten auf die nächste Medaille an einem Grossanlass hält damit an. Letztmals konnte 2014 bei den Olympischen Spielen in Sotschi die bronzene Auszeichnung gewonnen werden. (gav)

Die Schweiz (rote Trikots) muss ohne Medaille Heim.

Die Schweiz (rote Trikots) muss ohne Medaille Heim.

Keystone

Auswärtssieg in Luzern: Servette hält sich in der Spitzengruppe

Servette hat seinen Höhenflug in der Super League fortgesetzt. Die Genfer setzten sich beim FC Luzern mit 2:0 durch und beissen sich weiter in der Spitzengruppe fest. Dabei kam der Equipe von Trainer Alain Geiger vor allem ihre Cleverness zugute: Der FCL verbuchte mehr Spielanteile und Ballbesitz, rannte aber letztlich vergeblich gegen den Rückstand an. Der Führungstreffer der primär durch rasante Gegenstösse gefährlichen Gäste gelang Timothé Cognat, der den Ball nach knapp 37 Minuten wuchtig wie sehenswert im linken oberen Torwinkel unterbrachte. Enzo Crevelli machte in der Nachspielzeit den ersten Servette-Auswärtssieg seit Anfang März klar. Zu allem Überfluss sah Luzerns Denis Simani nach einer Notbremse noch die rote Karte – der bereits vierte Platzverweis der Innerschweizer in der noch jungen Saison. (dur)

Luzerns Goalie Marius Müller (oranges Trikot) kann nur hinterherschauen: Der Ball von Timothé Cognat schlägt perfekt links oben ein.

Luzerns Goalie Marius Müller (oranges Trikot) kann nur hinterherschauen: Der Ball von Timothé Cognat schlägt perfekt links oben ein.

Freshfocus

Neff auf dem Podest – Keller gewinnt Gesamtweltcup

Nach dem Gewinn der Short-Track-Wertung entscheidet Alessandra Keller auch das Gesamtklassement im Cross-Country für sich. Vor dem abschliessenden Rennen im italienischen Val di Sole lag die 26-jährige Nidwaldnerin auf dem 3. Rang. Weil die Leaderin Anne Terpstra das Rennen aus gesundheitlichen Gründen nur auf dem 45. Rang beendete und die weitere Konkurrentin Rebecca McConnell lediglich auf den 19. Platz fuhr, reichte der Schweizerin ein 6. Rang für den Triumph im Gesamtweltcup. Für Keller ist es der grösste Erfolg ihrer Karriere.

Nach Barbara Blatter und Jolanda Neff ist sie die dritte Schweizerin, die sich den Titel der konstantesten Fahrerin holt. «Es ist genial. Ich habe sehr gelitten und das Leiden hat sich gelohnt. Ich wurde auf der Strecke immer wieder über den Zwischenstand informiert.»

Jolanda Neff fuhr als beste Schweizerin auf den 3. Rang. Das Rennen entschied die Französin Pauline Ferrand-Prévot für sich. (gav)

Alessandra Keller entscheidet den Gesamt-Weltcup im Cross-Country für sich.

Alessandra Keller entscheidet den Gesamt-Weltcup im Cross-Country für sich.

Keystone

Nadal deklassiert Lieblingsgegner

Rafael Nadal (ATP 3) steht bei den US Open im Achtelfinal. Der 36-jährige Spanier besiegte Richard Gasquet (ATP 91) im 18. Duell zum 18. Mal. Der Franzose ist so was wie der Lieblingsgegner des 22-fachen Grand-Slam-Siegers. Nach 2:17 Stunden lautete das klare Verdikt 6:0, 6:1, 7:5. Gegen Gasquet hat Nadal nun 34 Sätze in Serie gewonnen. In der nächsten Runde wartet nun der Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 26). (gav)

Rafael Nadal lässt seinem Gegner in der 3. Runde keine Chance.

Rafael Nadal lässt seinem Gegner in der 3. Runde keine Chance.

Keystone

Bencic scheitert trotz Satzführung

Im Einzelturnier bei den US Open sind keine Schweizer mehr vertreten. Mit Belinda Bencic (WTA 13) musste sich in der Nacht auf Sonntag die letzte verbleibende Schweizerin im der 3. Runde geschlagen geben. Die 25-jährige Ostschweizerin lieferte sich mit der Tschechin Karolina Pliskova (WTA 22) ein umkämpftes Match. Die Olympiasiegerin konnte den Startsatz für sich entscheiden und zog im 2. Durchgang gleich mit 2:0 davon. Doch die Kontrahentin fand den Weg in die Partie wieder zurück. Auch, weil sich Bencic 12 unerzwungene Fehler mehr (insgesamt 42) leistete. Nach 2:26 Stunden stand das Resultat von 7:5, 4:6, 3:6 fest. (gav)

Belinda Bencic ist bei den US Open nicht mehr dabei.

Belinda Bencic ist bei den US Open nicht mehr dabei.

Keystone

1:2 gegen Lugano: FCZ-Krise setzt sich fort

Der FC Zürich muss weiter auf seinen Premieren-Sieg in der noch jungen Super-League-Saison warten. Der amtierende Schweizer Meister zeigte im Heimspiel gegen den FC Lugano eine engagierte Leistung, musste sich aber mit 1:2 geschlagen geben. Aiyegun Tosin traf in der 24. Minute zum Ausgleich, nachdem die Tessiner durch ihren prominenten Neuzugang Renato Steffen (5.) früh in Führung gegangen waren. Im Anschluss präsentierten sich die Gastgeber spielbestimmend – um trotz aller Bemühungen noch den späten Nackenschlag durch Mohamed Amoura (90.) zu kassieren. Zu reden gab derweil nebst der geringsten FCZ-Zuschauerzahl seit Januar – bloss 10'360 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden sich im Letzigrund ein – auch der desolate Zustand des Rasens. (dur)

Renato Steffen (links) führte sich beim FC Lugano gleich mit einem Treffer ein.

Renato Steffen (links) führte sich beim FC Lugano gleich mit einem Treffer ein.

Freshfocus

Schweizer Clubs verlieren in der Champions Hockey League

Für die Schweizer Eishockey-Clubs ist der Samstagabend in der Champions Hockey League wenig erfreulich verlaufen. Die ZSC Lions mussten sich auswärts überraschend dem polnischen Champions GKS Katowice mit 1:2 nach Overtime geschlagen geben – trotz eigener Führung. Fribourg-Gottéron bezog in der heimischen BCF Arena eine 0:1-Niederlage gegen den norwegischen Meister Stavanger Oilers, und die Rapperswil-Jona Lakers unterlagen Tappara Tampere aus Finnland mit 1:3. (dur)

Schweizerinnen ohne Chance gegen Kanada

Die Schweizer Eishockey-Nati der Frauen hat an der WM in Dänemark den Finaleinzug verfehlt. Das Team von Trainer Colin Muller unterlag Kanada mit 1:8. Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:4 erzielte im Mitteldrittel Lara Christen, die wenig später verletzt ausschied. Schon in der Gruppenphase hatten die favorisierten Nordamerikanerinnen, die nun gegen die USA um den Turniersieg spielen, deutlich triumphiert. Die Schweiz trifft im Bronzespiel am Sonntag auf Tschechien. (dur)

Die Schweizer Eishockey-Nati (um Lara Stalder) musste sich Kanada klar und deutlich geschlagen geben.

Die Schweizer Eishockey-Nati (um Lara Stalder) musste sich Kanada klar und deutlich geschlagen geben.

Keystone

AC Milan gewinnt Mailänder Stadtderby

Die AC Milan hat das Mailänder Stadtderby für sich entschieden. Der amtierende italienische Meister bezwang den grossen Rivalen Inter in San Siro mit 3:2. Dabei hatte Marcelo Brozovic die «Nerazzurri» in der 21. Minute in Führung gebracht, doch Rafael Leão (28./60.) sowie Olivier Giroud (54.) führten sodann die Wende herbei. Der Anschlusstreffer von Edin Dzeko (67.) hatte letztlich bloss statistischen Wert, weil Inter seine anschliessende Drangphase ins nichts Zählbares umzumünzen vermochte. (dur)

Die AC Mailand bezwang den Stadtrivalen Inter.

Die AC Mailand bezwang den Stadtrivalen Inter.

Keystone

Balotelli torlos: Sion schlägt Basel mit 2:1

Mario Balotelli ist bei seinem Debüt für den FC Sion ohne Treffer geblieben. Der Star-Neuzugang wurde beim 2:1-Sieg seiner Walliser gegen den FC Basel in der 65. Minute eingewechselt und führte sich durchaus spielfreudig ein, er vermochte aber keine entscheidenden Akzente zu setzen. Zuvor waren die Gastgeber zunächst durch Filip Stojilkovic (17.) in Führung gegangen, ehe Wouter Burger (55.) nach der Halbzeitpause ausglich. Für den Sittener Lucky Punch sorgte der ebenfalls eingewechselte Giovanni Sio (89.), der kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielte. (dur)

Sein erster Einsatz im Stade de Tourbillon: Mario Balotelli betritt den Platz.

Sein erster Einsatz im Stade de Tourbillon: Mario Balotelli betritt den Platz.

Keystone

Aegerter ist MotoE-Weltmeister

Dominique Aegerter hat im ersten von zwei Rennen beim GP von San Marino zugeschlagen und sich den Titel des MotoE-Weltmeisters gesichert. Weil Titelkonkurrent Eric Granado am Samstagnachmittag nach einem Sturz ohne Punkte ins Ziel kam, reichte dem 31-jährigen Oberaargauer der zweite Rang für die vorzeitige Titelsicherung. Der Schweizer nahm das Rennen im Misano aus der Pole-Position in Angriff. (gav)

Dominique Aegerter sichert sich in der MotoE den Weltmeistertitel.

Dominique Aegerter sichert sich in der MotoE den Weltmeistertitel.

freshfocus

Verstappen schlägt Leclerc

Max Verstappen hat die Erwartungen auf den letzten Metern erfüllt und die Pole-Position für seinen Heim-Grand-Prix erobert. Der Red-Bull-Star gewann am Samstag das Qualifying zum Grossen Preis der Niederlande und verwies das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz auf die Plätze - Leclerc fehlten nur 21 Tausendstel zur Pole. Für Alfa-Sauber lief der Samstagnachmittag nicht nach Wunsch. Guanyu Zhou kam auf den 14. Platz, Team-Kollege Valtteri Bottas wird zwei Ränge dahinter starten. (sid/gav)

Max Verstappen startet am Sonntag aus der Pole-Position heraus.

Max Verstappen startet am Sonntag aus der Pole-Position heraus.

Keystone

Everton trotzt FC Liverpool im Derby Remis ab

Der FC Liverpool kommt in der neuen Premier-League-Saison noch nicht recht auf Touren. Die Elf von Trainer Jürgen Klopp kam im Merseyside-Derby beim FC Everton nicht über ein torloses Remis hinaus – und blieb am sechsten Spieltag bereits zum vierten Mal ohne Sieg. Die «Reds» beanspruchten zwar mehr Spielanteile, kamen aber nicht zum ersehnten Treffer; auch dank einer herausragenden Leistung von Everton-Goalie Jordan Pickford. (dur)

Jordan Pickford (grünes Trikot) verhinderte mit zahlreichen Glanztaten den Einschlag.

Jordan Pickford (grünes Trikot) verhinderte mit zahlreichen Glanztaten den Einschlag.

Keystone

Celtic Glasgow mit deutlichem Sieg im Old Firm

Celtic Glasgow hat sich in einem der brisantesten Derbys Grossbritanniens – dem Old Firm – klar mit 4:0 gegen die Glasgow Rangers durchgesetzt. Gastgeber Celtic hatte dabei einen Start nach Mass erwischt, ging bereits in der 8. Minute in Führung. Liel Abada hatte nach seinem Führungstreffer in der 40. Minute mit seinem Doppelpack das Skore bereits auf 3:0 gestellt. Im Celtic Park war Partystimmung angesagt, denn die Hausherren zementieren dank des Erfolgs die Tabellenspitze. Auf den zweitplatzierten Stadtrivalen hat man bereits nach sechs Spieltagen einen Vorsprung von fünf Punkten. (gav)

David Turnbull (rechts) erzielt den vierten und letzten Treffer der Partie.

David Turnbull (rechts) erzielt den vierten und letzten Treffer der Partie.

Steve Welsh / AP

Ex-Real-Verteidiger setzt Karriere fort

Der brasilianische Linksverteidiger Marcelo setzt seine Karriere beim griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus fort. Über die Vertragsdauer machen die Griechen im Communiqué jedoch keine Angaben. Der 34-Jährige hatte zwischen 2007 und 2022 für Real Madrid gespielt und zuletzt keine Vertragsverlängerung mehr erhalten. Marcelo gewann mit den Königlichen unter anderem fünf Mal die Champions League und wurde sechsmal spanischer Meister. Er streifte sich das Trikot von Real Madrid 546 Mal über, erzielte 38 Tore und lieferte 103 Assists. Bei der brasilianischen Nationalmannschaft kam er zu 58 Einsätzen. (gav)

Medwedew trifft im Achtelfinal auf Kyrgios

Ich Achtelfinal der US Open kommt es zum Leckerbissen zwischen dem Titelverteidiger Daniil Medwedew (ATP 1) und Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios (ATP 25). Medwedew hatte sich in der 3. Runde klar gegen den Chinesen Wu Yibing mit (ATP 174) 6:4, 6:2, 6:2 durchgesetzt. Auch Kyrgios hatte beim 6:4, 6:2, 6:3-Erfolg gegen den Amerikaner J. J. Wolf (ATP 87) wenig Mühe. Der Australier freut sich auf das Match mit dem Titelverteidiger: «Ich möchte in den grössten Stadien der Welt spielen, vor Millionen von Menschen am TV». (gav)

Nick Kyrgios freut sich auf das Duell mit Daniil Medwedew.

Nick Kyrgios freut sich auf das Duell mit Daniil Medwedew.

Keystone

Zug setzt sich gegen Wolfsburg durch

Nach dem HC Davos startet am Freitagabend auch der EV Zug zum Auftakt mit einem Sieg in die Champions Hockey League. In der Wolfsburger Eis Arena kommt der amtierende Schweizer Meister zu einem 5:2-Triumph. Im ersten Drittel traf Lino Martschini (15:29) zum Auftakt für die Zuger. Im Mitteldrittel waren es Livio Stadler (33:03), Yannick Zehnder (34:51) und Sven Leuenberger (38:27), die den Vorsprung für die Zentralschweizer ausbauten, während Laurin Braun (34:40) und Luis Schinko (37:25) auf Seiten der Grizzlys jeweils zum Anschluss trafen. Brian O'Neill (44:48) besiegelte mit dem fünften Treffer für Zug den Schlussskore. Für Zug geht es am Sonntag auswärts gegen den finnischen Vertreter TPS Turku weiter.  (ldm)

Dortmund fährt knappen Sieg gegen Hoffenheim ein

Borussia Dortmund gewinnt das Freitagabendspiel der fünften Bundesliga-Runde gegen die TSG Hoffenheim im heimischen Signal Iduna Park mit 1:0. Mit dem Schweizer Internationalen Gregor Kobel im Tor hielten die Borussen ihr Tor über 90. Minuten sauber. Marco Reus (16.) erzielte bereits früh in der Partie den Siegtreffer der relativ ausgeglichenen Partie, in der auch ein Punkt für Hoffenheim nicht unverdient gewesen wäre. Damit steht Dortmund vorübergehend mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze vor Bayern München und Union Berlin, die sich am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) im Stadion an der Alten Försterei gegenüberstehen.  (ldm)

Marco Reus schoss gegen Hoffenheim den entscheidenden Treffer.

Marco Reus schoss gegen Hoffenheim den entscheidenden Treffer.

Martin Meissner / AP

Murray scheitert in New York in der dritten Runde

Andy Murray muss weiter auf seine erste Achtelfinalteilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier seit 2017 warten. Der 35 Jahre alte Schotte unterlag in der dritten Runde der US Open dem stark aufspielenden Italiener Matteo Berrettini. Der Wimbledon-Finalist von 2021 und Halbfinalist von New York 2019 setzte sich mit 6:4, 6:4, 6:7 (1:7), 6:3 durch. Murray hat 38 Mal die Runde der letzten 16 bei Majors erreicht, seitdem er mit einer Teilprothese in der Hüfte spielt, gelang ihm dies nicht mehr. Dennoch macht er weiter Fortschritte, die dritte Runde bei den US Open hatte der Brite seit 2016 nicht mehr erreicht und er wird sein aktuelles Ranking von Platz 51 weiter verbessern. (sid)

Andy Murray unterliegt Matteo Berrettini in der dritten Runde der US Open.

Andy Murray unterliegt Matteo Berrettini in der dritten Runde der US Open.

Seth Wenig / AP

Barcelona vermeldet Alonso-Zuzug

Am Donnerstag hat der spanische Fussballprofi Marcos Alonso seinen Vertrag mit dem FC Chelsea aufgelöst. Einen Tag später hat er bereits einen neuen Verein gefunden: Alonso schliesst sich dem FC Barcelona an. Der Defensivakteur unterschreibt beim finanziell stark angeschlagenen katalanischen Traditionsverein einen Kontrakt bis zum Ende der angebrochenen Saison. Die Ausstiegsklausel für den spanischen Internationalen liegt bei 50 Millionen Euro. (ldm)

Am Donnerstag war Alonso bereits im Trainig von Barcelona zu sehen.

Am Donnerstag war Alonso bereits im Trainig von Barcelona zu sehen.

Enric Fontcuberta / EPA

Erstmals seit einem Jahr: Stab-Star Duplantis in Brüssel geschlagen

Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis hat seine erste Niederlage seit mehr als einem Jahr erlitten. Der 22 Jahre alte Überflieger aus Schweden kam beim Diamond-League-Meeting in Brüssel nicht über 5,81 m hinaus und wurde Zweiter hinter dem WM-Dritten Ernest John Obiena (Philippinen), der als einziger die folgende Höhe von 5,91 m übersprang. Olympiasieger Duplantis, der bei seinem WM-Triumph im Juli in Eugene die Weltbestmarke auf 6,21 m verbessert hatte, war zuletzt im August 2021 beim Meeting in Lausanne nicht Erster geworden. Seitdem hatte er 20 Siege gefeiert. (sid)

Armand Duplantis musste in Brüssel den zweiten Platz hinnehmen.

Armand Duplantis musste in Brüssel den zweiten Platz hinnehmen.

Jean-Guy Python / freshfocus

Davos startet mit Sieg in die CHL

Der HC Davos ist erfolgreich in die Champions Hockey League gestartet. Im ersten Gruppenspiel gegen den schwedischen Vertreter Skelleftea setzten sich die Bündner auswärts mit 3:2 durch. In den ersten zwei Dritteln ging Davos durch Dominik Egli (01:30) und Matej Stransky (22:01) zwei Mal in Führung, Skelleftea glich aber jeweils noch im selben Drittel wieder aus. Einzig dem Treffer von Klas Dahlbeck (43:35) konnten die Schweden nicht mehr entgegenhalten. Am Sonntag geht es für den HCD gegen die Belfast Giants weiter.  (ldm)

Strafen für PSG, Juve und weitere Clubs

Eine Reihe europäischer Top-Clubs hat gegen Finanzvorschriften der Uefa verstossen und muss Strafen zahlen. Acht Vereine haben die sogenannte «Break-even-Vorschrift» nicht erfüllt. Das teilte der Fussball-Kontinentalverband am Freitag in einer Presseerklärung mit und verwies auf Entscheidungen der Ersten Kammer der Finanzkontrollkammer für Clubs (CFCB). Dabei handelt es sich um AC und Inter Mailand, AS Rom, Juventus Turin, Besiktas Istanbul, AS Monaco, Olympique Marseille und auch Paris Saint-Germain. «Diese acht Vereine erklärten sich zu finanziellen Beiträgen in Höhe von 172 Millionen Euro bereit», heisst es in der Mitteilung.

26 Millionen wurden von den betroffenen Vereinen in voller Höhe gezahlt - zehn Millionen davon allein von PSG. Der verbleibende Restbetrag von 146 Millionen Euro hängt davon ab, ob die Vereine die in der jeweiligen Vereinbarung festgelegten Ziele erreichen. Der Gesamtbetrag bei Paris Saint-Germain wurde auf 65 Millionen Euro festgesetzt. Bei dem sogenannten «Break-even-Ergebnis» geht es in erster Linie um die Differenz der relevanten Einnahmen und Ausgaben. Gibt ein Verein viel mehr aus als er einnimmt, kommt es zu einem «Break-even-Defizit». (dpa)

Die Uefa bestraft diverse Topklubs.

Die Uefa bestraft diverse Topklubs.

Laurent Gillieron / EPA

Keller gewinnt Shorttrack-Wertung im Weltcup

Alessandra Keller gewinnt die Mountainbike-Weltcup-Shorttrack-Wertung. Am Freitagabend fuhr die 26-Jährige in Val di Sole auf dem Shorttrack auf den dritten Rang, womit sie ihre Führung in der Shorttrack-Gesamtwertung erfolgreich verteidigen konnte. Der Sieg in Val di Sole ging an die Französin Pauline Ferrand-Prévot, die sich im Schlusssprint vor ihrer Landsfrau Loana Lecomte durchsetzte. Am Sonntag wird Keller im Cross-Country-Rennen ausserdem noch um die Wertung des Gesamtweltcups mitfahren. Dank dem dritten Platz am Freitag holt Keller im Gesamtweltcup 50 Punkte auf.

Das Shorttrack-Rennen der Männer gewann der Franzose Titouan Carod vor dem Südafrikaner Alan Hatherly. Nino Schurter kam als vierter Fahrer hinter dem Italiener Luca Braidot ins Ziel. Am Sonntag wird Schurter im Cross-Country versuchen, den Gesamtweltcup zu gewinnen.  (ldm)

Alessandra Keller gewinnt die Shorttrack-Wertung im Weltcup.

Alessandra Keller gewinnt die Shorttrack-Wertung im Weltcup.

Maxime Schmid / KEYSTONE

Pedersen siegt bei 13. Vuelta-Etappe

Der Däne Mads Pedersen gewinnt die 13. Etappe der Vuelta. Er setzt sich vor dem Franzosen Bryan Coquard und dem Deutschen Pascal Ackermann durch. Remco Evenepoel verteidigte erneut problemlos das Rote Trikot des Gesamtführenden. Mit 2:41 Minuten führt der 22 Jahre alte Belgier weiter vor dem slowenischen Titelverteidiger Primoz Roglic. Dritter ist der Spanier Enric Mas mit 3:03 Minuten Rückstand auf Belgiens grosse Radsporthoffnung Evenepoel. (dpa/ldm)

Mads Pedersen darf nach der 13. Vuelta-Etappe jubeln.

Mads Pedersen darf nach der 13. Vuelta-Etappe jubeln.

Javier Lizon / EPA

Keine Verletzte: Bewaffneter Anschlag auf türkischen Fussballverband

Während einer Sitzung des Verwaltungsrates des türkischen Fussballverbandes ist es am Donnerstag zu einem bewaffneten Angriff gekommen. Wie zahlreiche Medienberichte nahelegen, wurden mehrere Schüsse auf das Verbandsgebäude in Istanbul abgegeben. Verletzte gab es keine. Ein Projektil verfehlte zwei Vorstandsmitglieder, darunter Ex-Profi Hamit Altintop, offenbar nur knapp. In einer gemeinsamen Stellungnahme am Freitag verurteilten die Fifa und die Uefa die «extremistische Gewalttat». Gewalt dürfe in keiner Weise toleriert werden. (dur)

Ex-Real-Profi Hamit Altintop entging einem Projektil offenbar nur knapp.

Ex-Real-Profi Hamit Altintop entging einem Projektil offenbar nur knapp.

Keystone/Archiv

Piastri offiziell bei McLaren

Erst vor wenigen Tagen gab der aktuelle McLaren-Pilot Daniel Ricciardo bekannt, dass er seinen Platz per Ende Saison räumen wird. Nun ist klar:  Oscar Piastri wird ihn im kommenden Jahr ersetzen.

Anfang August veröffentlichte Alpine auf Twitter die Neuigkeit, dass Piastri in der folgenden Saison ein Cockpit erhalten wird. Der junge Australier dementierte die Meldung jedoch sofort und sagte, er habe bei Alpine, seinem Ausbildungs-Rennstall, keinen Kontrakt für die Formel 1 unterzeichnet. Im gleichen Zug vermeldeten Rennsport-Experten, Piastri habe bereits einen Vertrag bei McLaren unterzeichnet. Nun entschied das Schiedsgericht für Vertragsfragen, dass der 21-Jährige keine bindende Verpflichtung bei Alpine eingegangen sei und er nächstes Jahr beim englischen Rennstall fahren darf. (ldm)

Premier-League-Clubs mit Rekordausgaben für Transfers

Die Clubs aus der englischen Premier League haben die Rekordsumme von umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro für Spielerverpflichtungen in diesem Sommer ausgegeben. Wie der Sender «BBC» berichtete, waren dies 580 Millionen Euro mehr als vor fünf Jahren, als die bisherige Höchstmarke erreicht wurde.

Die 20 Clubs der englischen Top-Liga hätten in der am Donnerstag zu Ende gegangenen Transferperiode mehr für neue Profis investiert als die Bundesliga, die spanische La Liga und die italienische Serie A zusammen, hiess es am Freitag weiter. Am meisten Geld gab gemäss «BBC»-Angaben der FC Chelsea aus, dem allein die Dienste des Leicester-Verteidigers Wesley Fofana 90 Millionen Euro wert gewesen sein sollen. (dpa/dur)

Der FC Chelsea hat in diesem Sommer tief in die Tasche gegriffen.

Der FC Chelsea hat in diesem Sommer tief in die Tasche gegriffen.

Keystone

ZSC Lions mit Kantersieg

Sogleich drei Schweizer Equipen waren am Donnerstagabend zum Start der Champions Hockey League im Einsatz. Die ZSC Lions feierten auswärts beim ungarischen Vertreter Fehérvár AV19 einen 7:1-Erfolg. Simon Bodenmann und Denis Hollenstein waren je zweimal für die Zürcher erfolgreich. Auch Fribourg-Gottéron konnte einen Sieg verbuchen. Die Westschweizer triumphierten zu Hause gegen Ilves Tampere aus Finnland mit 3:2. Die Rapperswil-Jona Lakers mussten sich Red Bull München mit 1:4 geschlagen geben. (gav)

Bencic nach Aufholjagd weiter

Belinda Bencic (WTA 13) übersteht die 2. Runde bei den US Open. Die 25-jährige Ostschweizerin bezwang im dritten Aufeinandertreffen die Rumänin Sorana Cirstea (WTA 37) erstmals. Nach 2:27 Stunden verwandelte die Schweizerin ihren zweiten Matchball zum 3:6, 7:5, 6:2. Dabei sah es lange nicht nach einem Erfolg für die Olympiasiegerin aus. Im 2. Satz servierte Cirstea beim Stand von 5:4 zum Matchgewinn. Der Schweizerin gelang jedoch ein Break und sie nahm daraufhin mit fünf Games in Serie den Schwung bis zum Schluss mit. Belinda Bencic ist die letzte verbleibende Schweizerin im Einzelturnier in New York. (gav)

Belinda Bencic qualifiziert sich bei den US Open für die 3. Runde.

Belinda Bencic qualifiziert sich bei den US Open für die 3. Runde.

Keystone

Vuelta: Evenepoel bleibt trotz Sturz Leader

Olympiasieger Richard Carapaz sicherte sich den Triumph bei der 12. Etappe der Spanien-Rundfahrt (Vuelta). Der 29-jährige Ecuadorianer lancierte den entscheidenden Angriff zwei Kilometer vor dem Ziel aus einer Aussreissergruppe. Der Belgier Remco Evenepoel konnte das Rote Trikot des Gesamtleaders verteidigen. Er stürzte zwar rund 46 km vor dem Ziel, blieb aber unverletzt. Auf dem schweren Schlussanstieg entlang der andalusischen Mittelmeerküste bekundete Gino Mäder viel Mühe. Der 25-jährige Oberaargauer kam auf dem 124. Rang (+29:01 Minuten) ins Ziel. Sébastien Reichenbach war auf Rang 56 der beste Schweizer. Mäder liegt nun in der Gesamtwertung auf dem 31. Platz und büsst 33:14 Minuten auf die Spitze ein. (gav)

Richard Carapaz siegt bei der 12. Etappe der Vuelta.

Richard Carapaz siegt bei der 12. Etappe der Vuelta.

Keystone

Schweizerinnen stehen im WM-Halbfinal

Die Eishockey-Nati der Frauen hat an der WM in Dänemark den Vorstoss in den Halbfinal geschafft. Die Equipe von Trainer Colin Muller, die durch den eigenwilligen Turniermodus mit nur einem Sieg in den Viertelfinal eingezogen war, setzte sich in Herning gegen Japan mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch. Nach Overtime hatte es 1:1 geheissen, ehe Alina Marti der Schweiz den Sieg bescherte. Im Semifinal trifft die Schweiz nun am Samstag auf die USA. In der Vorrunde unterlag man den Amerikanerinnen mit 0:9. (dur)

Die Schweiz (um Kaleigh Quennec, Nummer 8) steht an der WM in Dänemark im Halbfinal.

Die Schweiz (um Kaleigh Quennec, Nummer 8) steht an der WM in Dänemark im Halbfinal.

Keystone

Eishockey-WM für Ryhner und Zimmermann beendet

Wenn die Schweizer Eishockey-Frauen am Donnerstagmittag gegen Japan den WM-Viertelfinal bestreiten, werden Noemi Ryhner und Laura Zimmermann nicht mit von der Partie sein. Für das Duo ist das Turnier in Dänemark verletzungsbedingt beendet. Dies teilte der Schweizer Eishockey-Verband (SIHF) am Donnerstag mit. Ryhner hatte sich im abschliessenden Vorrundenspiel gegen Finnland eine Hand-, Zimmermann eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Gegen Japan ebenfalls fehlen wird Alina Müller, die aufgrund eines positiven Coronatests ausfällt. (dur)

Noemi Ryhner (links) und Laura Zimmermann müssen die WM verletzungsbedingt abbrechen.

Noemi Ryhner (links) und Laura Zimmermann müssen die WM verletzungsbedingt abbrechen.

SIHF

Serena Williams beeindruckt mit Sieg über Kontaveit

Kraftvoll wie zu besten Zeiten, überraschend flink auf den Beinen und mit dem unerschütterlichen Willen einer 23-maligen Grand-Slam-Siegerin: Serena Williams (WTA 605) sorgt bei den US Open weiter für Erstaunen. Die 40 Jahre alte US-Amerikanerin ist bei ihrem wohl letzten grossen Turnier in die dritte Runde eingezogen. Williams setzte sich im tosenden Arthur-Ashe-Stadion von New York mit einem beeindruckenden Auftritt 7:6 (7:4), 2:6, 6:2 gegen die vom deutschen Trainer Torben Beltz gecoachte Weltranglistenzweite Anett Kontaveit (WTA 2) aus Estland durch und darf weiter träumen.

«Ich bin eine ziemlich gute Spielerin. Ich bin einfach Serena», sagte Williams nach dem Match auf die Frage, ob sie von ihrem Level selbst überrascht sei: «Ich muss nichts mehr beweisen und habe absolut nichts zu verlieren.» So viel Spass habe sie schon lange nicht mehr auf dem Platz gehabt: «Ich liebe dieses Publikum und habe noch ein bisschen was in mir.» Es war ihr 75. Sieg in 77 Zweitrundenspielen bei Majorturnieren. Und ihre Fans, zu denen am Mittwoch in der Arena unter anderem auch Golf-Star Tiger Woods zählte, hoffen auf mehr. Williams’ nächste Gegnerin ist die Australierin Alja Tomljanovic. (sid)

Serena Williams ist nach einer eindrücklichen Leistung in die zweite US-Open-Runde eingezogen.

Serena Williams ist nach einer eindrücklichen Leistung in die zweite US-Open-Runde eingezogen.

Keystone