Ski Alpin
Andreja Slokar feiert Premierensieg im Weltcup – Schweizerinnen im Achtelfinal out

Die Slowenin setzt sich im Final in Lech-Zürs hauchdünn gegen Thea Stjernesund aus Norwegen durch. Die Schweizerinnen Lara Gut-Behrami, Andrea Ellenberger und Vanessa Kasper scheiden beim einzigen Parallelevent der Weltcup-Saison hingegen frühzeitig aus.

Dan Urner
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Die Slowenin Andreja Slokar hat das Parallelrennen in Lech gewonnen und somit ihren Premierensieg im Weltcup gefeiert.

Die Slowenin Andreja Slokar hat das Parallelrennen in Lech gewonnen und somit ihren Premierensieg im Weltcup gefeiert.

Keystone

Andrea Slokar hat das erste und einzige Parallelevent dieser alpinen Weltcup-Saison für sich entschieden. Die Slowenin setzte sich im Final in Lech-Zürs mit einem hauchdünnen Vorsprung von fünf Hundertstelsekunden gegen die Norwegin Thea Stjernesund durch und feierte den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Stjernesund hatte zuvor die Qualifikation als Beste abgeschlossen und war mit einem kleinen Vorsprung in den zweiten Finallauf gegangen. Den dritten Platz sicherte sich Stjernesunds Landsfrau Kristin Lysdahl gegen die Italienerin Marta Bassino.

Für die Schweizerinnen war dagegen schon frühzeitig Endstation. Mit Lara Gut-Behrami, Andrea Ellenberger und Vanessa Kasper hatten drei Swiss-Ski-Athletinnen die Qualifikation überstanden, sie scheiterten aber allesamt im Achtelfinal. Kasper blieb gegen Stjernesund chancenlos, Ellenberger musste sich – trotz eines kleinen Vorsprungs nach dem ersten Heat – der späteren Dritten Bassino geschlagen geben.

«Im Moment wurmt es mich so richtig», kommentierte eine merklich enttäuschte Ellenberger ihre Niederlage am SRF-Mikrofon, «sie wäre zu schlagen gewesen». Die Nidwaldnerin merkte gleichwohl an, «dass ich mich qualifiziert habe, war ein guter Schritt in die richtige Richtung», wohlweislich: Sie war lange mit einem Kreuzbandriss ausgefallen. Auch Kasper zeigte sich gesamthaft «mega zufrieden» mit der Qualifikation.

Grippegeschwächte Gut-Behrami scheidet mit Fehler aus

Lara Gut-Behrami (vorne) musste im Achtelfinal die Segel streichen.

Lara Gut-Behrami (vorne) musste im Achtelfinal die Segel streichen.

Keystone

Bitter war das Ausscheiden von Gut-Behrami, der Chancen auf eine weitaus bessere Platzierung zugestanden worden waren: Die 30-Jährige hing an und konnte ihren Lauf nicht beenden. Die Tessinerin gab nach dem Rennen an, grippegeschwächt zu sein. «Ich konnte in den letzten Wochen kaum trainieren.»

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