Ski alpin
Feuz und Odermatt kommen in Lake Louise nicht an den Österreichern vorbei

Gestern sollte der Auftakt für die Speedfahrer stattfinden, doch die Abfahrt in Lake Louise musste wegen zu starken Schneefällen abgebrochen werden. Heute dürfen Beat Feuz und Co. endlich ran.

Leandro De Mori
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Nachdem der Start am Freitag nicht möglich war, konnten die Männer am Samstag endlich den Auftakt der Speed-Saison in Angriff nehmen. Der Österreicher Vincent Kriechmayr durfte im kanadischen Lake Louise als Erster an den Start – und legte mit 1:47,97 eine sehr gute Zeit hin. Weder Beat Feuz noch Marco Odermatt konnten den Österreicher einholen.

Kriechmayr fuhr die Anfangssektoren rund drei Zehntelsekunden schneller als die Schweizer. Feuz und Odermatt machten jedoch Zeit in den unteren Sektoren gut, kamen aber nicht an die Zeit des Österreichers ran. Nur Landsmann Matthias Mayer, der als Siebter startete, konnte Kriechmayrs Zeit unterbieten. Dank schnellem Start und hohem Tempo kam Mayer mit einem Vorsprung von 0,23 Sekunden in den Zielhang. Schlussendlich waren die beiden Österreicher den Schweizern vor allem im ersten Sektor deutlich überlegen, was auch Marco Odermatt im SRF-Interview nach dem Rennen anmerkte: «Den Start müssen wir uns noch von den Österreichern abschauen», scherzte der 24-Jährige. «Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem 4. Platz», fügte er an.

Hinter den Österreichern schnappte sich Beat Feuz die Bronzemedaille und damit seinen 41. Podestplatz – ein Meilenstein. Damit schliesst Feuz zu Franz Klammer und Peter Fills auf, die ebenfalls 41 Mal auf dem Podest landeten.

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