Offener Brief
Bundesrätin Viola Amherd: «Bravo und Danke. Das Olympische Feuer für die kommenden Spiele ist bereits entfacht»

Die Olympischen Spiele in Tokio sind zu Ende. Sportministerin Viola Amherd dankt, und wendet sich in einem offenen Brief an die Schweizer Olympia-Delegation.

Simon Wespi
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Ist hocherfreut über die Schweizer Leistungen in Tokio: Bundesrätin Viola Amherd.

Ist hocherfreut über die Schweizer Leistungen in Tokio: Bundesrätin Viola Amherd.

Keystone

Drei Schweizer Medaillen schlagen am Ende der Olympischen Sommerspiele zu Buche. Die Spiele in Tokio sind damit die erfolgreichsten Sommerspiele seit Helsinki 1952. Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd spricht am Sonntag in einem offenen Brief an die Athletinnen und Athleten ihren Dank aus: «Sie alle haben in den letzten zwei Wochen mit grossartigen Leistungen der Schweizer Bevölkerung Freude bereitet. Mal für Mal war ich gerührt, wäre gerne dabei gewesen, hätte die erfolgreichen Athletinnen und Athleten am liebsten umarmt.»

Die Corona-Pandemie hatte verhindert, dass Amherd die Spiele vor Ort verfolgen konnte. Die Sportministerin lobt die gesamte Delegation dafür, wie sie mit den Herausforderungen umgegangen sei. «Ich bewundere sie für den Willen und die Bereitschaft, dass sie alles diesem Ziel untergeordnet haben. Mit diesen Qualitäten sind sie Vorbilder, insbesondere auch für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die ihren Idolen nacheifern wollen.»

Die Bundesrätin führt die sportlichen Erfolge auf breite Unterstützung zurück: «Das beginnt bei den Eltern und geht über die Personen in den Vereinen und Verbänden, die sie auf professioneller oder auf ehrenamtlicher Basis Tag für Tag bei ihrer sportlichen Tätigkeit unterstützen.» Nicht zuletzt dankt Amherd auch Swiss Olympic. «Der Dachverband, der nicht nur zu seinen Mitgliedern schaut, sondern auch die Unterstützung durch den Bund einzupflegen weiss.» Auch dankt Amherd den Leuten beim Bundesamt für Sport in Magglingen und in Tenero sowie der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen. Zum Schluss sagt sie:

«Bravo und Danke. Sie haben das Olympische Feuer für die kommenden Spiele in Peking und Paris bereits entfacht.»

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