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Weniger Spektakel, dafür enge Kiste: Davos schlägt Lausanne 3:2

Am Freitag hatten sowohl Davos als auch Lausanne gezündet. Im direkten Vergleich sind Tore lange Mangelware, dafür wird intensiv gekämpft. Der entscheidende Treffer fällt kurz vor Schluss.

Frederic Härri
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Lausannes Lukas Frick (am Boden) schiesst das erste Tor, am Ende gewinnen aber die Davoser um Fabrice Herzog.

Lausannes Lukas Frick (am Boden) schiesst das erste Tor, am Ende gewinnen aber die Davoser um Fabrice Herzog.

Keystone

Mit dem HC Davos und dem HC Lausanne standen sich am Samstag auf dem Eis jene Mannschaften gegenüber, die am Vorabend für ein regelrechtes Feuerwerk gesorgt hatten. Die Davoser gewannen gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 9:2, Lausanne schlug Ambri-Piotta auswärts mit 5:0.

Im direkten Duell aber haben beide Teams im ersten Drittel noch reichlich Ladehemmung. Zwar machen besonders die Davoser viel Druck, wirklich grosse Chancen aber spielen sie sich nicht heraus. Nach zwölf Minuten trifft Lausannes Josh Jooris die Torumrandung, wenig später hämmert auch HCD-Stürmer Ambühl den Puck an die Latte. Bis zur ersten Unterbrechung bleibt es beim 0:0.

Im zweiten Drittel fallen die ersten Tore

Nur zwei Minuten sind gespielt im zweiten Drittel, als Lausannes Frick – wie schon gegen Ambri – das Skore für seine Mannschaft eröffnet. Davos kämpft sich wieder heran und wird in Minute 34. mit dem Ausgleich durch Yannick Frehner belohnt. Und die Bündner geben sich damit nicht zufrieden: Drei Minuten vor der Pause schaut sich Magnus Nygren die Lage von weit aussen genau an, nimmt Mass und schweisst die Scheibe ins linke obere Eck. 2:1 für Davos, Spiel gedreht.

Im letzten Drittel machen die Lausanner Gäste mächtig Druck und wollen den Ausgleich erzwingen. Jooris und Conacher testen HCD-Schlussmann Aeschlimann, der allerdings sicher halten kann. In Minute 47 ist es dann so weit. Conacher nimmt einen Pass direkt und feuert ein Geschoss ab. Aeschlimann ist in die andere Ecke unterwegs. 2:2.

Das letzte Wort 82 Sekunden vor Schluss hat schliesslich das Heimteam: Sven Jung bringt den Puck aufs Tor, irgendwie kullert der Puck hinter der Linie. Es ist Jungs 5. Saisontreffer, der den Sieg bringt.

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