Entlassung
Nach Rausschmiss beim SCB meldet sich Florence Schelling via Twitter

Florence Schelling war zwölf Monate lang die erste Eishockey-Sportchefin der Welt. Am Mittwoch dann das Ende: Schelling wurde per sofort entlassen.

Gina Kern
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Am Mittwoch knallte es beim SC Bern und deren Sportchefin Florence Schelling musste ihren Stuhl räumen. In einer Mitteilung, nachdem der neue Trainerstaff angekündigt wurde, wurde die Entlassung Schellings mit drei Sätzen erwähnt.

Nun meldete sie sich am Wochenende per Twitter an die Öffentlichkeit und sagt: «Things end but memories last forever», schreibt sie den viel zitierten Spruch auf ihren Account. Was soviel heisst wie: «Dinge enden, aber Erinnerungen bleiben für immer». Weiter schreibt sie: «Ich möchte meinen herzlichsten Dank der Organisation des SC Bern aussprechen für die Chance, die sie mir gegeben haben und wünsche allen nur das Beste für die Zukunft.»

Zur Begründung der Entlassung: In der Mitteilung schrieb der Club, Schelling bringe für die kurz- und mittelfristig schwierige Situation des SCB nicht genügend Erfahrung mit. Der SC Bern beendete die Qualifikation auf Platz 9, ehe er sich in den Preplayoffs gegen Davos in die Playoffs kämpfte und dort gegen Regular-Season-Sieger Zug den Kürzeren zog.